Alle Hunde und Katzen werden vor ihrer Vermittlung geimpft und entwurmt. Um ungewollte Vermehrung zu vermeiden, schließlich gibt es Millionen von Tieren die von niemandem geliebt werden, geben wir alle Tiere prinzipiell nur kastriert ins neue Zuhause ab. Einzige Ausnahme bilden weibliche Meerschweinchen und weibliche Kaninchen, sowie junge Kater.

 

 

 

   

 vermittelbare Kleintiere

Senioren

Chinchillas

 

 

 

 


Interessenten müssen bitte Verständnis dafür haben, daß ihre familiären und häuslichen Voraussetzungen für die Übernahme eines Vierbeiners eingehend überprüft werden. Vermittlungsgrundlage bildet der Fragebogen unter dem Button "Direktkontakt zum TH", der unter jeder Tiervorstellung zu finden ist. Diese Selbstauskunft sollte möglichst ausführlich beantwortet werden, da wir uns oft über größere Entfernungen ein Bild von Ihrer häuslichen Situation machen und bereits anhand Ihrer Antworten entscheiden müssen, ob das Tier zu Ihnen ziehen darf. Eine Kopie des erfolgreich versendeten Fragebogens geht Ihnen per e-Mail zu.
Wir bringen jedes Tier grundsätzlich persönlich zu Ihnen, auch wenn wir etwas weitere Strecken fahren müssen. Wir setzen allerdings voraus, dass Sie vorher ihren zukünftigen Gefährten in unserem Tierheim besucht haben und sich hier vor Ort mit ihm beschäftigten. Eine Vermittlung nur anhand von Bild und Beschreibung, ohne persönliches Kennenlernen, wird es nicht geben.

Es ist unser Anliegen, den besten Platz für jedes einzelne Tier zu finden, deshalb sollen unsere Tiere nur im Ausnahmefall als Dritthund bzw. als Drittkatze vermittelt werden. Die Vierbeiner sollen einfach ein Maximum an Zuwendung bekommen, einer von vielen sind sie hier im Heim auch.

Grundsätzlich kann auch eine kleine Wohnung spannend für ein Tier sein. Es kommt nicht nur auf dem Platz in qm oder die Tatsache, dass ein Garten vorhanden ist, an, sondern auf die tiergerechte Gestaltung der unmittelbaren Umgebung. Deshalb werden Sie hier keine konkrete von uns geforderte Mindestwohnungsgröße finden. Sobald mehrere Tiere unter einem Dach leben sollen, muss ausreichend Möglichkeit zum Rückzug vorhanden sein. Tiere sollten selbst entscheiden können, wann sie Nähe oder lieber Distanz suchen.

Sie sind berufstätig und am Tag mehrere Stunden nicht zu Hause? Wenn es maximal 6-7 Stunden sind, können Sie Tieren trotzdem ein artgerechtes Zuhause bieten: Das Zauberwort heißt Doppelpack!
Absolut ideal für Berufstätige sind zum Beispiel zwei erwachsene Wohnungskatzen oder ein Freigänger, der jederzeit Zugang zu einem warmen wetterfesten Ort hat. Die vertreiben sich tagsüber die Zeit, Langeweile kommt selten auf. Junge Einzelkatzen, die nur in der Wohnung gehalten werden wollen sehr viel beschäftigt werden, deshalb sollten sie unserer Meinung nach nicht länger als 4 Stunden alleine sein. Sollten Sie auf unserer Homepage gerade kein Doppelpack finden, helfen wir Ihnen gern zwei Tiere zu finden, die sich vertragen.
Wir helfen Ihnen auch gern mit unseren Möglichkeiten ein passendes Zweittier zu einer vorhandenen Katze zu finden. Allerdings muss man manchmal mit einer Zeitspanne von mehreren Wochen oder Monaten rechnen, bis die Tiere "ein Team" werden.

Für Hunde ist das Zusammensein mit seinen Menschen grundsätzlich das Schönste und Unentbehrlichste. Wenn Sie den ganzen Tag außer Haus sind, wird der Hund seelisch vereinsamen. Hunde sollten nach unserer Meinung nicht viel länger als 4 Stunden täglich alleine sein müssen. Sie sind Rudeltiere, sie brauchen Kontakt zu Artgenossen oder ihren Menschen. Viele unserer Hunde würden sich durchaus freuen, wenn sie mit zur Arbeit dürfen und den Tag an der Seite ihrer Menschen verbringen können. Der eine oder andere ist vielleicht sogar hoch erfreut, wenn er einen halben Tag alleine sein darf, sich sein Mensch dafür aber anschließend um so intensiver mit ihm beschäftigt.

Kleintiere sollte man ohnehin nie einzeln halten. Sie sind sehr gut für Berufstätige geeignet. Besonders die dämmerungs- und nachtaktiven Nager, die sowieso den lieben langen Tag verschlafen.

Das individuelle Tierschicksal findet bei der Wahl des richtigen Zuhause unbedingt Berücksichtigung, denn alle Tiere haben zuvor unterschiedliche Erfahrungen gemacht und meist traurige Schicksale durchlebt.

Kinder und Tiere: Auch wenn Sie mit Tieren und kleinen Kindern nur positive Erfahrungen gemacht haben und immer wieder überrascht waren von Sanftmut und Gutmütigkeit Ihres Haustieres beim Umgang mit dem Nachwuchs, sollten Tiere und Kinder zusammen nie ohne Aufsicht bleiben! Sehr schnell kann ein neugieriges Kleinkind die Geduld des Tieres arg strapazieren. Wenn Sie über die Neuanschaffung eines Haustieres nachdenken, besonders wenn Sie noch keine Erfahrung mit dem gewählten Tier haben, tun Sie sich selbst und dem Tier einen Gefallen und warten Sie bis ihr Kind etwa 3 Jahre alt ist. Dann können Sie die Zeit mit dem Tier gemeinsam mit Ihrem Kind genießen.

Auch nach der Übergabe an den neuen Besitzer, räumen wir uns ein Besuchsrecht ein, um die Art der Haltung und die Entwicklung des Tieres zu verfolgen.

Selbstverständlich werden alle unsere Tiere nur gegen Schutzvertrag und Schutzgebühr vermittelt! Oft herrscht die Meinung, "ein Tier aus einem Tierheim kostet nichts", aber jedes Haustier verursacht dem Besitzer laufende, feste Kosten. Sei es das tägliche Futter, Zubehör oder Tierarztbehandlungen. Jeder, der ein Tier aufnimmt, sollte sich vorher darüber im Klaren sein. Die Schutzgebühr soll deutlich machen, dass jedes Tier einen materiellen und ideellen Wert besitzt. Die Schutzgebühr soll das Tier "schützen", sie soll mithelfen, das Tier vor dem Schicksal zu bewahren, das es in vielen Fällen schon einmal erlebt hat. Tierschutzvereine finanzieren sich u.a. aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Schutzgebühren. Dieses Geld hilft auch all den Tieren, die keine Chance haben ein neues Zuhause zu finden, weil sie zu alt, verhaltensgestört oder zu krank sind. Wenn Sie die Höhe der Schutzgebühr zudem mit den Kosten für Impfungen und Kastrationen vergleichen, werden Sie erkennen, dass ein Tierheim seine Kosten allein aus Schutzgebühren nicht finanzieren kann.

Mit unseren strengen Vergaberegeln stoßen wir manchmal auf wenig Gegenliebe und müssen uns wüste Beschimpfungen anhören, aber wir messen unseren Erfolg nicht an den Vermittlungszahlen sondern an dem guten Gefühl, mit dem wir nach einer gelungenen Vermittlung nach Hause fahren.
Jede reifliche Überlegung vor der Übernahme eines unserer Tiere minimiert die Wahrscheinlichkeit, das eines von ihnen über kurz oder lang wieder im Tierheim landet.

www.hoffnung-fuer-tiere.de