Unsere Scheunenkatzen

 

FORMINA, WENDELIN, AXINA und AVERY 

 

Axina und Avery haben die Scheu vor dem Menschen von ihrer wilden Mutter geerbt. Sie sind bereits seit August 2008 bei uns, waren damals noch Katzenkinder. Auch jetzt nach Jahren flüchten sie, wenn man ihnen zu nahe kommt. Da eine Vermittlung von schwarzen, scheuen Katzen gegen Null geht, haben wir uns entschieden Axina und Avery ebenfalls in die Scheune auszuwildern, um ihnen die lebenslange Zeit im Katzenhaus, die sie erwartet hätte, ersparen zu können.

 

 

   Axina

                               

 

 

              Avery

 

 

 

 

 

 

 

 

                 

        

        

 

    

 


 

 

Formina würde sehr viel Zeit brauchen, um sich an den Menschen zu gewöhnen. Sie stammt aus einem kalten Hausflur ohne Decken oder Liegeplätze und ohne Katzentoilette, aus dem wir etliche Katzen gerettet haben.

Formina wurde in unserer Scheune ausgewildert, weil sie auch nach vielen Wochen jeden menschlichen Kontakt ablehnte und unheimlich unter dem Eingesperrtsein litt. Sie ist seit dem 22.02.2008 bei uns und vermutlich im Mai 2006 geboren.

 



 

 

 

 

 

Wendelin teilt sein Schicksal mit vielen Artgenossen. Auch er lief in seiner Not, heimatlos und hungrig einer Familie zu. Gern nahm er dort Futter ein, hielt aber stets Abstand zu den Zweibeinern. Da er dort nicht dauerhaft bleiben konnte, brachten diese Menschen Wendelin zu uns. Seitdem lebt der Kater in unserer Scheune.

Wendelin wurde im April 2007 geboren und lebt seit Juli 2007 hier im Tierheim.

 

   


 

 


 

All diese Katzen sind natürlich kastriert. Aufgrund der nicht vorhandenen Aussicht auf Vermittlung entschlossen wir uns, ihnen ein Leben in unserer Scheune zu ermöglichen. Wir wollten ihnen einfach das "Eingesperrtsein" im Katzenhaus auf Lebenszeit ersparen.

In der Scheune bekommen die Katzen zweimal täglich Nassfutter, Trockenfutter und Wasser steht natürlich immer zur Verfügung. Neben Heu und Stroh gibt es viele kuschelige Decken, Körbchen und Höhlen für die Katzen. Auch ein Rotlicht zum Aufwärmen steht ihnen im Winter rund um die Uhr zur Verfügung. Außerdem haben sie freien Zugang zu den Feldern rings um das Tierheim und können somit selbst entscheiden, ob und wie weit sie weggehen möchten.

Da es schon einzelne Todesfälle gab, weil die Scheunenkatzen in eines der Hunderudel gelaufen sind, wurde der Zaun zwischen Scheune und Hundeausläufen Ende 2005 erhöht und so gut wie möglich katzensicher gemacht. Ein Restrisiko bleibt natürlich bestehen, auch wenn zum Glück schon sehr lange kein "Unfall" mehr passierte. Die Freiheit für die Scheunekatzen mit Sicherheit die bessere Alternative zur lebenslangen Gefangenschaft im 18qm großen Katzenhaus.

 


 

Und hier noch ein paar Impressionen zum Leben unserer Scheunenkatzen.

 

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