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Geschlecht: weiblich Geboren: Dezember 2004 Kastriert: ja Im Tierheim seit: 10.03.2005 - 18.05.2005 Wohnungskatze Fundtier Polly wurde vormehr als 4 Jahren vermittelt! Damit sie in ihrem Zuhause bleiben kann, suchen wir für die schwer-kranke Katze dringend Langzeitpaten und Spender! |

Für Polly suchen wir dringend Langzeitpaten damit sie in ihrem Zuhause weiterhin bestmöglich medizinisch versorgt werden kann. Die finanzielle Situation der Familie hat sich in den letzten Wochen und Monaten drastisch verschlechtert, denn die Kosten für Polly liegen bereits bei einer höheren vierstelligen Summe.
Für Pollys Familie war und ist es kein Problem zu der kranken Katze zu halten, auch wenn man vor 4 Jahren davon ausging, dass man sich eine gesunde junge Katze aus dem Tierheim holt. Pollys Beschreibung und Fotos aus dem Jahr 2005 finden Sie am Seitenende.
Jetzt scheint die optimale Versorgung von Polly nicht mehr gesichert zu sein. In diesem Fall ist Ihre Hilfe dringend notwendig, damit Polly weiterhin gut versorgt werden kann und nicht doch noch ins Tierheim zurück muss.
Pollys Frauchen unterstützt uns seit Jahren nach ihren Kräften. Seit sehr langer Zeit stellt sie die "Stinkekissen" für unseren Shop her und stellte uns auch die niedlichen Katzenbutton zur Verfügung. Unterstützen Sie sie durch eine Futter- oder Medikamentenspende, eine Patenschaft und/oder den Kauf von Katzenspielzeug oder Button in unserem Shop.
Verkauft wurden seit Juli zu Pollys Gunsten: 13 Katzenspielkissen und ein Button im Wert von 48,00 Euro.
(Seit Januar 2010 bleibt der Verkaufserlös auf Wunsch von Pollys Frauchen wieder im Tierheim.) Danke!
Außerdem erhielten wir Spenden und einige der benötigten Medikamente als Soforthilfe für Polly. Darüber freuen wir uns sehr und hoffen gleichzeitig, dass wir für Polly Paten finden, die eine regelmäßige Unterstützung möglich machen. Vielen Dank!
Im Juli/August 2009 entstanden Kosten von 175,94 EUR, von uns und netten Spendern erhielt Pollys Frauchen zur Unterstützung insgesamt 209,50 Euro.
Im September/Oktober 2009 entstanden Tierarztkosten in Höhe von 555,82 Euro. 190 Euro gab es bisher als Unterstützung für diese zwei Monate.
Die Tierärztin war bei dem großen Check am 29.09. sehr zufrieden mit Polly. Das Herz und die Lunge hören sich sehr gut an und der Druck im Herzen ist sogar noch ein klein wenig zurück gegangen, was sehr gut ist. Wir müssen deshalb jetzt nur noch alle 6 Monate zur großen Kontrolle. Leider waren Pollys weiße Blutkörperchen wieder stark erhöht (die unbekannte Entzündung meldet sich also wieder) und sie musste deshalb am 01.10. wieder das Antibiotikum gespritzt bekommen. Am 19.10. wird noch einmal ein Blutbild gemacht, um zu sehen, ob die Werte wieder i.O. sind oder ob noch einmal Antibiotika gegeben werden muss.
Im November/Dezember 2009 entstanden Tierarztkosten in Höhe von 78,66 Euro. 150,00 Euro gab es für dies zwei Monate bisher als Unterstützung, darin enthalten sind Patenschaftsgelder und eine Extraspenden für Polly.
Nun aber zu Pollys wohl einmaliger Geschichte:
Polly hatte stets und ständig entzündete Ohren. Als wir das überstanden hatten, waren die entzündeten Augen aktuell, danach jagte eine Erkältung die nächste und schlussendlich hatten wir mit extremen Durchfällen und Verstopfungen immer im Wechsel zu kämpfen.
Anfang 2008 hatte Polly mit einmal furchtbar entzündete Pfötchen. Sie waren regelrecht offen und bluteten. Anfangs half noch die äußerliche Behandlung mit Surolan. Irgendwann verheilten sie auch damit nicht mehr. Polly bekam nun auch noch Ausschlag um den Mund herum und am Kinn. Eine Biopsie und ein Allergietest brachten die ersten zwei Diagnosen: eosinophiles Granulom und Futtermittelallergie gegen Lachs, Weizen und Kuhmilch. Trotz Futterumstellung brauchte sie seitdem immer wieder Cortison in regelmäßigen Abständen.
Am 14.11.2008 kam ich nachmittags von der Arbeit nach Hause. Polly lag schlapp auf dem Bett. Sie wollte weder aufstehen noch fressen. Ich dachte noch, dass sie evtl. nur einen schlechten Tag hat. Am nächsten Tag war ihr Zustand unverändert. Ich fuhr dann mit ihr umgehend in die Tierklinik. Dort vor Ort hatte sie mit einmal Pressatmung. Es wurde gleich ein Röntgen- und Blutbild gemacht. Die vorläufige Diagnose war: Wasser in der Lunge, das Herz sah vergrößert aus und die Nierenwerte waren erhöht. Sie wurde stationär aufgenommen. Der dort praktizierende Kardiologe schaute sich nach dem Wochenende ihr Herz genauer an und diagnostizierte eine HCM (dadurch bedingt hatte sie das Wasser in der Lunge). Die schlechten Nierenwerte konnte niemand erklären. In der folgenden Woche wurde sie dort stabilisiert (entwässert, Herzmedikament wurde eingestellt und 3 Tage infudiert). Ihr ging es dann soweit so gut. Die Nierenwerte waren auch wieder in Ordnung.
Am 03.01.2009 dann der erneute Zusammenbruch, wieder mit Wasser in den Lungen. Ich ging wieder in diese Tierklinik, hatte allerdings ein ungutes Gefühl, da die Ärzte mir den Eindruck vermittelten, als wären sie mit ihrem Latein am Ende. Ich ließ sie erst einmal stationär aufnehmen und medizinisch versorgen (am Samstag bleibt einem ja nichts anderes übrig) und recherchierte im Internet nach einem anderen Kardiologen. Ich stieß zufällig auf eine Internetseite, auf der die Spezialisten für Herzerkrankungen in ganz Deutschland aufgeführt waren, u.a. auch eine Ärztin in Berlin. Dort bekam ich auch prompt einen Termin für den 06.01.2009.

Die Tierärztin nahm sich fast 3 Stunden für uns Zeit und stellte Polly komplett auf den Kopf. Die Diagnose HCM war völlig verkehrt gewesen. Polly hat eine angeborene mittel- bis hochgradige valvuläre Aortenstenose. Das Blutbild zeigte dann leider diesmal nicht nur schlechte Nierenwerte sondern ein komplettes Nierenversagen. Die Tierärztin wollte ihr zumindest eine Chance geben und so begannen wir eine aggressive Rund-um-Behandlung. Polly wurde von nun an täglich infudiert (die erste Woche beim Tierarzt, danach zu Hause von mir) und auf mehrere Medikamente eingestellt. Es ging von nun an stetig aufwärts mit ihr. Das erste Blutbild nach einer Woche zeigte schon eine deutliche Besserung der Nierenwerte, nach vier Wochen waren die Werte fast normal. Sie sind wieder ein klein wenig schlechter nach dem Absetzen der Infusionen geworden, haben sich aber bei einem akzeptablen Wert eingepegelt.
Ihr geht es jetzt prächtig. Die Medikamente sind gut eingestellt. Zur Kontrolluntersuchung der Nieren müssen wir alle 3 Monate und des Herzens alle 6 Monate.
Darüber hinaus hat Polly leider eine bisher unbekannte Entzündung im Körper. Die weißen Blutkörperchen schießen dann in unregelmäßigen Abständen über 35 hinaus (normal ist bis 11). Ihr geht es dann sehr schlecht. Dies macht weitere Tierarztbesuche notwendig. Bisher spricht diese Entzündung nur auf ein Antibiotikum an. Es heißt Convenia. Dies bekommt sie dann 2x gespritzt (die erste Spritze sofort, die zweite Spritze nach 14 Tagen).
Außerdem besteht bei Polly der hochgradige Verdacht auf felines Asthma, da sie viel husten muss und die Röntgenbilder der Lunge spezifische Veränderungen aufweisen.

Trotz allem ist sie neugierig, verfressen, verschmust und zickig wie eh und je. Sie genießt das Leben in vollen Zügen! Sie hat bisher immer wie eine Löwin gekämpft und mir gezeigt, dass sie noch lange nicht über die Regenbogenbrücke gehen will! Sie erholt sich von den Rückfällen meist sehr schnell, da sie laut Tierärztin einen sehr guten Allgemeinzustand hat.
Die monatlichen Kosten für Pollys Behandlungen zum Erhalt ihres lebenswerten Daseins beliefen sich in den letzten 6 Monaten auf rund 450 Euro pro Monat.
Ich kann diesen Betrag leider nicht mehr komplett aufbringen, da ich auf Kurzarbeit gesetzt wurde und mein ganzes Erspartes für all die beschriebenen Behandlungen aufgebraucht wurde. Ich habe es gern für meine Maus getan, aber jetzt weiß ich nicht mehr, wie es weitergehen soll.
Bitte helfen Sie uns, damit Polly weiterhin die nötige medizinische Versorgung bekommen kann, die sie dringend benötigt, um rechtzeitig auf Veränderungen im Blutbild oder der Herztätigkeit reagieren zu können!! Wir danken Ihnen!
Polly's Krankheiten
- Eosinophiles Granulom
- Futtermittelallergie gegen Lachs, Weizen und Kuhmilch (verträgt auch keine großen Mengen Lactose)
- Angeborene mittel- bis hochgradige valvuläre Aortenstenose (dadurch Wasser in der Lunge, muss dauerhaft entwässert werden)
- Chronische Niereninsuffizienz
- Felines Asthma
- Unbekannte Entzündung im Körper
Polly's Wunschliste
Wir benötigen an Medikamenten:
- Prednisolon in der Stärke 2,5 mg oder 5 mg (Polly benötigt 1x tgl. 2,5 mg)
- Karsivan in der Stärke 50 mg (Polly benötigt 2x tgl. 25 mg)
- Vasotop in der Stärke 1,25 mg (Polly benötigt 1x tgl. 0,625 mg)
- Dimazon in der Stärke 10 mg (Polly benötigt 1x tgl. 5 mg)
- Renalzin (Phosphatbinder) von Bayer (Polly benötigt 1x tgl. 2ml, Ipakitine verträgt sie nicht)
- SUC (Biologische Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz) bestehend aus den Einzelpräparaten:
- Solidago compositum Ampullen von Heel (Polly benötigt 1x wöchentlich 1 ml)
- Ubichinon compositum Ampullen von Heel (Polly benötigt 1x wöchentlich 1 ml)
- Coenzyme compositum Ampullen von Heel (Polly benötigt 1x wöchentlich 1 ml)
- Hepar compositum Ampullen von Heel (Polly benötigt 1x wöchentlich 1 ml)
und Trockenfutter:
- Diättrockenfutter Hills k/d
Pollys alte Beschreibung:

Polly saß zitternd vor Kälte im Schnee, sie miaute kläglich, vor Hunger. Ihre Augen waren total verklebt und sie ist spindeldürr.
Als sie gefunden wurde, war sie höchstens 10 - 12 Wochen alt.
Es ist schon selten, dass Anfang März kleine Kätzchen durch die Gegend laufen. So früh im Jahr hatten wir noch nie Katzennachwuchs bei uns im Tierheim, sicher ist dies den milden Temperaturen in den ersten Wintermonaten zu verdanken.

Wir haben das Kätzchen aus dem Schnee geholt, weil sich wieder einmal niemand für die kleine zuständig fühlte und sie von ihren lässtigen Plagegeistern, den Flöhen, befreit. Wir hoffen, dass sie sich nun erholt und bald vermittelbar ist.
Polly ist sehr menschenbezogen, deshalb sollte im neuen Zuhause möglichst immer jemand da sein.