Felix

Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich
Geboren: 1997
Kastriert: ja
Im Tierheim seit: 02.11.2006
Schulterhöhe: 46 cm
Katzenverträglich: ja

Felix lebt seit 10.10.2007 in einer Dauerpflegestelle, er darf bleiben und wird nicht weitervermittelt.





Felix wurde vom Veterinäramt beschlagnahmt, weil er nicht ausreichend medizinisch versorgt wurde. Trotz mehrerer Aufforderungen ging sein Besitzer nicht mit ihm zum Tierarzt, obwohl der Rüde schon fast ein Jahr humpelte und am After einen walnußgroßen Tumor und zudem eingerissene Wolfskrallen hatte.

Felix wurde als Wohnungshund gehalten. Er ist sehr gutmütig, aber wenn man in die Nähe seines Beines oder den Po kam, schnappte er allerdings vor Schmerzen.

Felix ist es gewöhnt mehrere Stunden am Stück alleine zu sein, er kennt es eigentlich gar nicht anders, denn auf die Sauftouren seines Herrchens durfte er nie mit.

Autofahren kannte der Rüde nicht. Er ist ein bescheidener lieber Hund, der dankbar für jeden Spaziergang und jede liebevolle Zuwendung ist.

Leider haben die nun natürlich schnellstens erforderlichen Unter-suchungen in der Tierklink nicht viel positives für Felix ergeben. Die Wolfskrallen und der Tumor am After wurden entfernt. Der Tumor stellte sich als gutartig heraus. Aber wir haben uns nach vielen - sehr teuren und aufwendigen - Untersuchung gemeinsam mit den Tierärzten für eine Amputation des Beines entschieden. Im Schultergelenk lagen massive Veränderungen vor, dabei konnte eine Veränderung der Nerven nicht ausgeschlossen werden. Auch unter starken Schmerzmedikamenten wurden die Schmerzen nur unmerklich weniger, so dass recht bald klar war, dass es für Felix keine Therapie gibt, die ihm jemals wieder ein schmerzfreies Leben ermöglicht hätte.

Die voraussichtlichen Kosten für die OPs, die Computertomographie und das Labor liegen bei etwa 1100 Euro. Das ist sehr sehr viel Geld. Geld das wir nicht allein aufbringen können, deshalb wurde eine Spendensammelaktion für Felix gestartet...es kamen in nur 4 Tagen 1772 Euro zusammen, für die Felix herzlich DANKE sagt.


Nachtrag 25.11.2006: Felix muss inzwischen keine Halskrause mehr tragen. Es ist so als wäre Felix nie woanders gewesen, er hat sich sofort ins Tierheimleben integriert. Felix freut sich über jeden Artgenossen, er frisst sehr gut und er läuft prima. Er will nicht liegen und ruhen, er will raus, sich bewegen und das Leben genießen, denn zum ersten Mal seit sehr langer Zeit ist er schmerzfrei. Selbst kleine Hindernisse, wie die hohe Schwelle an der Eingangstür zum Haus sind kein Problem für ihn. Felix ist völlig unkompliziert, er hat hier noch nie gebellt. Er hat seine Lebensfreude zurück, ihm fehlt zum großen Glück nur noch ein richtiges Zuhause. Er ist eher ein ruhiger Hund, der gern kleinere Ruhezeiten auskostet und sich freut, wenn er mit bei Menschen und Tieren im Haus sein darf.

Nachtrag 27.11.2006: Eine unserer Mitarbeiterinnen hatte Felix mit Zuhause, so dass wir jetzt noch einige Angaben mehr machen können: Felix springt von selbst ins Auto, möchte dann unbedingt vorn sitzen (auf dem Beifahrersitz). Wenn er diesen Platz erobert hat, verhält er sich ganz ruhig während der gesamten Fahrt. Er legt sich hin, manchmal legt er sogar seinen Kopf auf das Bein des Fahrers. Felix kann mühelos einige Treppen steigen, hoch und runter. Er verträgt sich mit Katzen, er läuft ihnen nur interessiert und in guter Absicht hinterher. Felix schläft mit Vorliebe und Selbstverständlichkeit auf dem Sofa oder im Bett. Er verträgt sich gut mit Kindern und würde auch für eine hundeunerfahrene Familie eine Bereicherung sein.

Eigentlich ein perfekter Hund, oder?


Felix und Ruby

Nachtrag 07.02.2007: Felix hat Diabetes insipidus. Das hat nichts mit Diabetis mellitus (Zuckerkrankheit) zu tun. Felix Wasserhaushalt ist gestört, er trinkt sehr viel und setzt auch dementsprechend viel Harn ab, weil ihm ein Hormon fehlt. Dieses bekommt er jetzt in Form von Tropfen zweimal täglich ins Auge, damit trinkt er nur normale Mengen Wasser. Eine Flasche Minirin kostet fast 45 Euro und reicht für etwa 3 bis 4 Wochen. Wir haben bereits einmal versucht das Medikament abzusetzen, aber dann trinkt er sofort wieder viel mehr Wasser als er eigentlich benötigt. Felix ist also zukünftig auf Minirin angewiesen.
Wie auf den letzten Bildern zu sehen ist, geht es ihm damit recht gut, er flitz und tobt mit den anderen Hunden über den Hof und scheint meist recht glücklich zu sein.

Nachtrag 24.04.2007: Felix ist wieder beim Tierarzt, denn er konnte gestern nicht mehr alleine aufstehen. Der anfangs vermutete Bandscheibenvorfall konnte recht schnell ausgeschlossen werden, aber Felix hat höllische Schmerzen im ihm verbliebenen Vorderbein. Wir machen uns große Sorgen um sein Leben.

Nachtrag 30.04.2007: Felix ist wieder im Tierheim, aber noch konnte noch keine Ursache für sein schlechtes Laufen und seine Schmerzen gefunden werden. Weitere Untersuchungen werden folgen.

Nachtrag 16.05.2007: Bei Felix wird nun eine chonische Wirbelsäulenentzündung vermutet, evtl. das Cauda Equina Syndrom. Die Schmerzen kommen wohl doch nicht ursächlich aus dem Beinchen und haben nicht direkt etwas mit der Amputation zu tun. Felix soll jetzt zum CT, danach gibt es hoffentlich Klärung.

Nachtag 30.05.2007: Felix wurde am 29. Mai sofort operiert. Obwohl uns allen von vorn herein klar war, dass es sich um einen kostspieligen Eingriff handeln würde, haben wir nicht einen Moment gezögert, diese für unseren Felix lebenswichtige Maßnahme zu veranlassen, trotz permanent fehlender finanzieller Mittel.
Unser Tierarzt nahm eine Laminektomie vor, d. h. das obere Ende der Wirbelkörper im Lendenbereich wurde aufgefräßt, damit die Fasern vom Rückenmark, die in diesem Bereich stark eingeklemmt waren, wieder Platz haben. Die Operation war absolut erfolgreich, das kann man heute bereits sagen. Felix ist schon wieder topfit, als wäre nichts gewesen. Der tapfere Rüde konnte bereits wieder mit in unser Tierheim. Er will laufen und rennen und wir haben Mühe, ihn wenigstens einigermaßen ruhig zu halten. Der "alte Kämpfer" hat seine Lebensfreude zurück. Gibt es denn niemanden, der ihn endlich mit einem Zuhause belohnt?
Im übrigen kamen die Schmerzen in seinem Vorderbein wahrscheinlich von der Überbelastung aufgrund des Fehlens des anderen Beines vorn. Diese Schmerzen sind aber abgeklungen, wie erfreulich. Felix ist wieder ein agiler und fröhlicher Hund, der hier noch immer auf Sie wartet...

Nachtrag 11.06.2007: Wir gehen derzeit davon aus, dass Felix noch sehr lange Zeit im Tierheim verbringen wird, denn die Kosten für seine medizinische Betreuung sind recht hoch. Dadurch sinken leider seine Vermittlungschancen und auch für uns bedeuten die hohen Tierarztkosten eine große finanzielle Belastung. Wir suchen für Felix deshalb liebe Paten, die helfen, die laufenden monatlichen Kosten für das Minirin, sonstige Medikamente und Behandlungen zu finanzierenen.

Wie gut eine Patenschaft bis zu Felix´s Vermittlung angelegt ist, zeigt Ihnen Felix selbst in einem kleinen Video, das vor ein paar Tagen kurz nach der Operation entstand entstand (Das Video von Felix startet bei Seitenaufruf, von jedem aktuellen Browser (mit Flash-Plugin) kann es abgespielt werden. Sollten Sie an dieser Stelle kein Video sehen, dann laden Sie sich bei Interesse bitte den Adobe Flash Player 9 aus dem Internet herunter.) :



Nachtrag 24.09.2007: Wir suchen für unseren Felix mit nur 3 Beinen ganz dringend einen Pflegeplatz. Seit ca. 11 Monaten lebt der gutmütige Rüde nun schon in unserem Tierheim und mit jedem Tag wird deutlicher, dass er für die Haltung im Rudel nicht geeignet ist.
Mit jedem Tag wird er genervter von den Artgenossen um sich herum. Felix versteht sich mit allen Hunden - eine Unverträglichkeit ist also nicht das Problem, aber er kommt hier einfach nie zur Ruhe. Und genau das ist Gift für ihn. Am liebsten ist er in der Nähe von Menschen, deshalb hält er sich bei uns fast immer im Bereich der Futterküche auf. Dort ist der Fußboden gefliest und Felix rutscht oft aus, viel zu oft. Es tut weh dies zu sehen, wenn er nicht richtig aufstehen oder sich hinlegen kann, macht uns das unendlich traurig. Schicken wir ihn nach draußen damit er dort gefahrloser Laufen und liegen kann, sind die anderen Hunde da und er steht sofort wieder vor der Tür und möchte rein.
Felix ist lieb und unkompliziert, stellt keine großen Ansprüche. Er möchte einfach einen ruhigen Platz in der Nähe netter Menschen. Ihm reicht ein Körbchen mit Decke und jemand, der viel Zeit für ihn hat und ihm ein paar Streicheleinheiten schenkt. Nur dafür wäre er sooo dankbar.
Felix Schicksal hat so viele Menschen berührt, aber gibt es unter ihnen auch jemanden, der Felix ein Zuhause oder einen Pflegeplatz in Tierheimnähe bietet? Die einzige Bedingungen wären, dass Felix in der Pflegestelle ohne Artgenossen leben kann, dafür aber gern mit Katzen. Und die Wohnung sollte im Erdgeschoss liegen, wobei Felix mühelos 2 oder 3 Stufen überwinden kann. Damit Felix endlich zur Ruhe kommt, würden wir alle Kosten sei es nun für Futter oder für seine Medizin übernehmen. Außerdem würden wir auch die Fahrten zu unserem Tierarzt übernehmen, falls dies nötig sein sollte.
Ein ruhiges Plätzchen für ihn wäre unser aller Traum, denn das ständige Bewegen, Hinlegen und wieder Aufstehen führt dazu, dass er Schmerzen bekommt und dadurch genervt und unglücklich ist.
Wer kann ihm wirklich helfen?

Nachtrag 10.10.2007: Seit heute lebt Felix in einer Pflegestelle. Wir hoffen, dass er nun den wirklich perfekten Platz gefunden hat und endlich zur Ruhe kommt. Wir würden uns sehr freuen, wenn er sich in der Familie gut einlebt - weiterhin unterstützt von seinen Paten.

Nachtrag 14.10.2007: Aus der Pflegestelle: "...ich möchte gleich die Gelegenheit ergreifen, erste Informationen zu Felix zu geben.
Felix ist wirklich ein sehr unkomplizierter und lieber Hund. Er möchte ständig in unserer Nähe sein und kommt deshalb auch erst zur Ruhe, wenn wir uns hinsetzen. Sonst flitzt er meistens hin und her um nichts zu verpassen. Der 1. Spaziergang mit ihm war sehr kurz, da das Ganze ihn sehr angestrengt hatte. Mittlerweile sind die Runden etwas größer geworden und er hat auch schon Kontakt zu der Hündin von unserem Nachbarn aufgenommen. Er wechselt wie selbstverständlich die Strassenseite um sie zu besuchen. Unsere Katzen interessieren Felix sehr. Er hat aber nichts Böses mit ihnen im Sinn. Das sehen die 2 Samtpfoten, aber ganz anders. Für sie ist Felix immer noch eine dreibeinige Bestie, der man wenn es unbedingt sein muß mit gesträubtem Fell und Fauchen begegnet. Wir arbeiten aber an einer besseren Kommunikation und sind eigentlich optimistisch.
Ansonsten denken wir das Felix sich schon heimisch fühlt bei uns. Felix ist auch sehr intelligent. Immer wenn ich ihm den ungeliebten Tropfen Minirin ins Auge träufeln will, fängt er wie wild an zu blinzeln und das Auge zuzukneifen. Es nützt aber nichts und irgendwie schaffen wir es auch immer. Schließlich gibt es ja dann ein kleines Leckerli... "


Nachtrag 04.02.2008: Felix wird dauerhaft als Pflegehund bei seiner Familie bleiben. Er ist voll ins Familienleben integriert und fühlt sich sehr wohl. Von uns wird er weiterhin dank seiner lieben Paten unterstützt. Wir sind glücklich, dass Felix einen so guten Platz gefunden hat. Wir bemühen uns natürlich Felix´s Paten weiterhin in gewohnter Weise zu informieren.

Nachtrag 17.02.2008: Aus der Pfelgestelle:

Unser Felix

"Viele Leute haben sich gefreut, dass Felix bleiben darf und deshalb hat uns das Tierheim gebeten noch ein paar Zeilen über Felix zu schreiben.
Lange haben wir überlegt, was schreiben wir bloß. Es war doch eigentlich schon alles gesagt oder vielleicht doch nicht? Lassen Sie mich etwas weiter ausholen, denn unsere Geschichte ist ja jetzt auch irgendwie Felix Geschichte.

Nach dem Tod meiner Hündin 2004 wollte ich erstmal keinen Hund mehr, zu tief saß der Schmerz. Ich stöberte im Internet nach Tierseiten und kam zufällig auf die Homepage des TSV Bretnig - Hauswalde. Im Gästebuch konnte ich meinen Schmerz loswerden, ohne dass mich jemand auslachte oder behauptete ich hätte ne Tiermacke. Es tat so gut mit seiner Trauer nicht allein zu sein. Natürlich fing ich dann auch an, die Geschichten der Tiere zu lesen und war von den Schicksalen oft zu Tränen gerührt.
Am liebsten hätte ich einige der Kandidaten zu mir genommen, aber aufgrund meiner damaligen privaten Situation ein Ding der Unmöglichkeit.
Im Laufe der Zeit durften dann doch 3 Katzen nacheinander bei uns einziehen. Leider haben wir eine der Katzen (Mascha auch aus Bretnig) nie wieder gesehen. Ihr Drang nach Freiheit war zu groß. Aber der Gedanke an einen Hund ließ mich nach wie vor nicht los. Ständig war ich auf der Suche nach Hunden, aber nicht irgendwelche sondern es sollten Hunde sein, die keiner mehr wollte.
Im vergangenen Jahr haben wir uns dann den Traum von einem eigenen Häuschen mit Garten erfüllt und jetzt waren fast alle Hürden genommen, bis auf die der Betreuung des Hundes, da wir beide voll berufstätig sind. Und auch hier hatten wir großes Glück, da unser Nachbar großer Hundefan ist und beruflich nur halbtags beschäftigt.
Jetzt ging die große Suche los. Da bis zu diesem Zeitpunkt das Tierheim in Bretnig keine Pflegestellen suchte, hab ich mich zuerst an die Hundehilfe Polen gewandt. Aufgrund von Kommunikationsproblemen kam es aber nie zu einer Vermittlung.
Und dann sah ich den Eintrag, dass für Felix eine Pflegestelle gesucht wird. Immer und immer wieder sah ich mir seine Beschreibung an und redete mit meiner Familie und dem zukünftigen Gassigeher, ob sie ein Problem mit einem dreibeinigen Hund hätten.
Nachdem alles geklärt war schrieb ich eine Mail nach Bretnig, dass wir Felix aufnehmen würden. Nach einigen Telefonaten wurde dann auch schnell der Übergabetermin festgemacht. Ich konnte die ganze Nacht kaum schlafen und war furchtbar aufgeregt.
Am meisten machte mir Sorgen, wie ich ihm die Minirintropfen geben sollte.
Als dann endlich das Auto vor der Tür hielt, klopfte mein Herz ganz laut. Herr Czerwenka kam erstmal allein und wir besprachen alles und dann war es soweit und er holte Felix aus dem Auto.
Da stand Felix bei uns in der Diele und sah uns mit großen Augen an. Mir ging sofort das Herz auf. Felix war natürlich erstmal ängstlich und hoppelte seinem Betreuer hinterher. Wir haben Felix sein Körbchen und seine Futterstelle gezeigt und ließen ihn dann erstmal in Ruhe alles erkunden. Der 1. Spaziergang mit Felix war sehr kurz und Felix auch völlig fertig.
Die Katzen waren erstmal nur entsetzt, bei Felix Anblick und ich bekam schon ein wenig Angst. Hatten wir uns zuviel vorgenommen? Würden wir das Ganze schaffen?

Bis Weihnachten entwickelte sich Felix prächtig und er schaffte auch größere Runden bis zu einer halben Stunde (für unseren 3-Beiner eine große Leistung). Dann kamen plötzlich die Schmerzen. Ich habe ja ausführlich im Gästebuch darüber geschrieben und möchte es an dieser Stelle nicht mehr tun. Nur noch einmal meinen Dank an Frau Stolz (Patin von Felix) die mir in dieser Zeit mit ihrer netten Korrespondenz unglaublich geholfen hat. Nach Neujahr ging es mit Felix dann wieder aufwärts.
Felix darf jetzt nicht mehr solange laufen. Vielleicht haben wir ihn ja auch überfordert. Ich weiß es nicht, aber wir sind sehr vorsichtig mit ihm geworden.

Die Angst um ihn bleibt. Wir denken Felix hat sich gut bei uns eingelebt und fühlt sich wohl. Felix liegt gern im Garten. Auch trägt er Nüsse durch die Gegend, knackt und frisst sie dann. Rüden mag Felix gar nicht mehr und wir haben manchmal beim Spazierengehen ganz schön zu tun. Der Gerechtigkeit halber muss ich aber auch sagen, es war nicht immer leicht mit Felix und den Katzen. Mittlerweile haben unsere 2 Schwarzen aber kaum noch Respekt vor ihm und Felix ist friedlich wie ein Lamm.
Er ist sicherlich nicht perfekt, aber wir wollen auch nicht mehr an ihm herum erziehen. Er soll sein restliches Hundeleben einfach nur noch genießen.

Mai 2008: Felix wie er es im Moment am liebsten hat.


Januar 2009: Felix liebt den Schnee...


März 2009:

Anfang dieses Jahres erfuhren wir, dass Felix große Probleme mit seinem linken Auge hat. Er kniff das Auge ständig zu. Außerdem war die Bindehaut mehr als normal sichtbar und man hatte das Gefühl, dass Felix dort Schmerzen plagen. Bei einem Tierarztbesuch wurde daraufhin festgestellt, dass Felix Cholesterinkristalle im Auge hat. Um diese Diagnose abzusichern, musste Felix einem Augenspezialisten vorgestellt und schließlich operiert werden.

Dr. Gränitz, der Augenspezialist, konnte einen Teil der Cholesterinkristalle entfernen, die auf das Auge gedrückt haben und seine Beschwerden verursachten. Leider war es nicht möglich, alles zu entfernen, weil die Hornhaut sonst zu dünn geworden wäre. Der Tierarzt hat jetzt die Nickhaut drübergezogen und festgenäht für die nächsten 3 Wochen. Nun hoffen wir gemeinsam, dass Felix in der Zeit neue Zellen bildet, die über die entsprechenden Stellen wachsen, Felix hat seine Operation am 16.03. gut überstanden, nur die Halskraus mag er gar nicht. Sie erschwert ihm sein Leben noch zusätzlich, ist aber in diesem Fall ohne Alternative.

Allein für die Operation müssen 406,29 Euro bezahlt werden. Die notwendigen Nachuntersuchungen und die in Zukunft notwendige Dauermedikation mit einem Augengel sind in dieser Summe noch nicht enthalten.
Wer von Ihnen sieht sich in der Lage, einen Teil der Operationskosten zu übernehmen? Wir hoffen einmal mehr ganz fest auf Ihre Unterstützung.

Herzlich bedanken möchten wir uns für bisher eingegangene 440 Euro bei

anonym
Ute Pennartz
anonym
Dr. Ina Diers

Nachtrag 07.04.2009:
Gestern war ich mit Felix zum Fäden ziehen. Es sieht alles sehr gut aus und Felix ist wie ausgewechselt. Als erstes hat er auf der Rückfahrt gründlich Pfotenpflege betrieben. Dies war ihm ja durch Tüte um den Hals nicht möglich. Zuhause ist er gleich in den Garten geflitzt und zurück.
Er macht einen richtig glücklichen Eindruck und ich kann wirklich sagen die OP war ein großer Erfolg für Felix.Auch unser Gassigeher hat die positive Veränderung an Felix bemerkt und ich finde er sieht wieder richtig toll aus. Komplikationen gibt es bisher nichtund ich hoffe von Herzen das es so bleibt.
Ein herzliches Dankeschön nochmal an alle.

Nachtrag September 2009:
Am 20.08.2009 wurde Felix nach einer erneuten Augenuntersuchung das linke Auge entfernt. Es war so geschädigt, dass es keine andere Möglichkeit als diese OP gab. Felix war am Tag der OP sehr unruhig, hatte sich aber bereits nach 10 Tagen recht gut an seine neue Situation gewöhnt. Die Operatio samt Nachbehandlung und Medikamente kostet 427,41 Euro. Viel Ged, das wieder ein riesiges Loch in unsere Kasse reißt. Aber Felix geht es nun deutich besser und die OP war genau die richtige Entscheidung. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Entscheidung mittragen können und uns mit einer Spende für Felix unterstützen.