"Ehemalige" aufgepasst!!!


Hat sich Ihr Liebling gut im neuen Zuhause eingelebt oder schon so manchen Streich angestellt? Gibt es vielleicht irgendwelche Probleme, bei denen wir helfen können, damit das Tier nicht zurück ins Tierheim muss? Sei es Hund, Katze, Maus, Ratte, Meerschweinchen, Kaninchen, Vogel oder Hamster, wir freuen uns über jede Nachricht von unseren ehemaligen Heimbewohnern, ob per Brief, e-Mail, Gästebucheintrag, Fax oder per Telefon. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen nur einige Tiere in ihrem neuen Zuhause zeigen. Solche Fotos und die netten Karten oder Briefe bereiten uns riesige Freude und bestätigen uns, dass die Tiere ein wirklich ideales Zuhause gefunden haben.

Danke für die tollen Bilder!!!
 
 

Feburar 2017

 

Hallo liebes Tierheimteam,

 

ein gesundes und erfolgreiches Jahr wünschen wir Ihnen und ihren Schützlingen.

 

 

Ich weiß gar nicht ob sie noch Updates wollen, aber es gibt so vieles Schönes zu berichten. Also aufgemerkt ;-)

 

Jetzt haben wir Theodor ein halbes Jahr und er macht uns jeden Moment, den wir mit ihm verbringen können, so viel Freude.

 

Unser erstes gemeinsames Weihnachten war der Hit. Der "kleine Kerl" hat den Weihnachtsbaum nicht als Pullerbaum missbraucht, aber ihn dank seiner Größe als Rückenmassagebaum genutzt. Das dabei die ein oder andere Kugel runterfiel, machte ihn zum Star der Katzen. Die 5 sind mittlerweile ein bezauberndes eingespieltes Team.

Theodor wird nicht nur gern von unseren Katzen als Kuschelpartner in Anspruch genommen, nein, auch die 3 zugelaufenen Strassenkatzen wissen es zu schätzen von ihm bekuschelt zu werden

Er genießt die volle Aufmerksamkeit sehr und stibitzt sich als Lohn für soooooooo viel Hingabe auch gerne mal ein wenig Katzentrockenfutter.

Sein Futterneid ist vollends verschwunden, jeder darf auch ihm mal ein oder ein paar mehr Stückchen Hundefutter mopsen. Nur an seine Kauknochen darf keiner ran bis auf Herrchen und Frauchen. Er lässt sich auch gefundene (beim Spaziergang) "Leckereien" Problemlos aus dem Maul nehmen. Darüber sind wir sehr froh. Das wäre am Anfang nicht möglich gewesen.

Aber der absolute Fortschritt ist, das er seit knapp 2 Monaten Leinenlos und mit wachsender Begeisterung Gassi geht. Da tobt er und hüpft er um einen rum, dass man sich das Lachen nicht verkneifen kann.

Seine Clownallüren sind sowieso nicht zu toppen. Wenn man ihn ansieht denkt man bestimmt er sei ein behebiger Zausel, weit gefehlt. Er hat viel Blödsinn im Sinn und ist ein schlauer Fuchs.

Theo weiß sich aus Katzenkissen im Garten ein kuscheliges Bett zu richten, sollte der Boden doch mal zu hart oder zu kalt werden.

Schuhe verstecken und Frauchen und Herrchen danach suchen lassen ist sein absoluter Favorit. Man kann ihm gar nicht böse sein, so süß wie er sich dabei gebärdet.

 

Nun haben wir unseren ersten Urlaub mit ihm gebucht und sind schon so gespannt, wie er die Zeit am Strand nutzen wird. Sobald die Eisschichten weniger werden, wollen wir mit dem Fahrradtraining beginnen. Dann haben wir wenigstens annähernd eine Chance sein Tempo mit zu halten, er läuft unendlich gern.

 

Es gab noch nicht eine Minute wo wir es bereut haben ihn zu nehmen, er hat unser aller Leben bereichert und wir wollen ihn nicht mehr missen.

                

Er liegt gerade vor dem Innenhoftor und wartet auf sein Herrchen, dann beginnt der Chorknabe wieder zu singen.

Und er wedelt so sehr mit seinem Stummelschwanz, als wolle er abheben und sich in die Lüfte erheben.

 

Danke das sie so eine tolle Arbeit machen und dafür sorgen das so tolle Hunde ein geliebtes Zuhause bekommen

 

Lieben Gruß

Theos Familie 

 

 


 
 

Dezember 2015

 

 

 "Hallo meine lieben ehemaligen Versorger", hier spricht Euer ehemaliger Schützling Bella, vom Lande aus der Nähe von Dresden.

"Auf den Tag genau bin ich heute ein Jahr bei meinen Zweibeinern. Ich kann Euch sagen: Wir sind alle Glückspilze, nicht nur ich, auch meine Menschen erfreuen sich sehr an mir. Wir sind ein wunderbares Team geworden, auch wenn es am Anfang manche Überraschung gab. Rückblickend war jede Minute schön und das wird auch weiterhin so sein.

Schon bald haben meine Leute mir heut' Morgen zum Jubiläum gratuliert... lang ausgestreckt und wohlig brummend lag ich auf meinem gemütlichen Bette und habe ihnen huldvoll die Pfote entgegenstreckt um die Glückwünsche entgegenzunehmen.
Als sie später dann weggingen habe ich auf dem Balkon den köstliche Haufen von frischem Fleisch in einer Kiste entdeckt... (Die hatten sie mir sicher heimlich hingestellt, damit ich suchen muss - und mich freuen kann. Das machen meine Leute nämlich immer so: Mich das Futter suchen lassen, im Wald, auf Strohballen, Baumstümpfen, in Erdhöhlen, zwischen Grashalmen usw. Das haben ich, mein Kopf und meine Nase nämlich total gerne und danach bin ich herrlich müde.)

Wow, hat das jedenfalls geschmeckt! Ich mußte natürlich ein bissel ackern, das Ganze war ja total üppig und am Stück, aber ich hab ja scharfe Zähne, esse für mein Leben gern und so war mir das Ganze ein besonderes Vergnügen...

Später hab ich zur Tarnung an der leeren Futter-Kiste geleckt, so, als hätte ich die gerade erst entdeckt... Spuren hab ich natürlich keine hinterlassen. Das freut sicherlich auch meine Leute, die sagen ja oft ich wäre sehr intelligent.


Mein Frauchen hat mich diesmal zwar streng gefragt ob ich das etwa alles aufgegessen habe? Aber ich weiß ja wie ich das machen muss:

"Jaaa" hab ich also mit dem Kopf gemacht und dabei kurz mit der Schnauze nach oben gestupst und ganz brave Äuglein gezeigt.

Da hat mein Frauchen einen herzhaften... Wuff...äh...Lachanfall bekommen! Hui, nochmal gut gegangen.... mal sehen wie ich den Braten nun verdaue. Jetzt liege ich erstmal ganz erschöpft mit rundlichem Schmerbäuchlein da, draußen regnet es in Strömen. Der Morgenspaziergang wird wohl ins Wasser fallen, aber mit vollem Magen rennt es sich eh' nicht so gut. Da lob ich mir mein gemütliches Heim und das weiche Bett. Wenn ich da an früher denke, wie das in Rumänien war... ach nee, ich habs
zum Glück vergessen...

Morgen laufe ich sicher wieder mit dem netten Rudel vom fernen Hundekindergarten an der Elbe herum. Sind alles nette Artgenossen, die ich beim täglichen Spaziergang treffen kann. Herdenschützer ohne Herde, Huskies ohne Schlitten, Australian Shepherds ohne Schäfchen, und so.
Am Anfang hatte ich ziemlichen Schiss vor denen, weil die so plötzlich und in großer Zahl daherkamen und mit mich stürmisch begrüßen wollten... das kannte ich ja gar nicht - aber da hat sich mein Frauchen immer sofort vor mich gestellt und den anderen freundlich aber klar gesagt wer hier der Cheffe ist. Da waren die gleich alle sehr verständig und haben das respektiert. Und so verlor ich Stück für Stück meine Angst. Inzwischen mache ich das selbst mit dem Kennenlernen und Begrüßen und danach albere und kaspere ich auch ganz gerne mal mit. Mit dem einen, 'Pedro' heißt er, groß und stark ist der, laufe ich immer gleich um die Wette. Und wißt ihr was? - meist gewinne ich, schnell wie ich bin! Das freut dann die Menschen um mich herum. Und sie sagen ich sei ja nicht wiederzuerkennen, gegenüber früher... sie kennen mich ja von Anfang an.  Auch haben sie selbst Kollegen von mir aus dem Tierschutz. Wir verstehen uns gut. Unsere Menschen erzählen sich oft lustige Schnurren über uns und unsere Streiche, während wir in Mäuselöchern buddeln oder gemeinsam in der Elbe baden.

Nur manchmal noch, wenns mir zuviel wird schreie ich auch mal wie ein kleines
Hundebaby und dann hab ich sofort meine Ruhe weil alle erschrocken von mir ablassen. Jaja, ich hab so meine Strategien, denn 'Gewusst wie, spart Energie'.
Das hab ich schon früh als ganz kleine Bella auf der Straße gelernt. Mein Frauchen sagt heute immer, das war gar nicht schlecht, weil ich deshalb so viel weiß und kann. Und das zeige ich auch gern.

Soviel vom heutigen Jubiläumstag von mir, ihr Lieben. Ich grüße alle meine ehemaligen Kumpels und alle neuen Tierheimbewohner ganz herzlich, und wünsche dass sie auch bald einen schönen gemütlichen Platz bei den Zweibeinern finden, wo sie für immer bleiben können.

Bis mal wieder
Eure Bella" - (natürlich interpretiert und erzählt von ihrer Familie)

 


 

Mai 2015

 

Liebes Team aus Bretnig-Hauswalde,
 
Ja, was macht unser Tiger??
Jede Sekunde, Minute, Tag ist ein Moment des Glücks für uns!
Max ist einfach der Allerbeste!
Alle die, die ihn kennen gelernt haben, insbesondere die Skeptiker, von wegen alt und krank, beneiden uns um diesen wundervollen, total menschenbezogenen, liebevollen kleinen Kerl! Seitdem er sich eingelebt hat, geht er stolz durch sein Revier, ist permanent zum Schmusen aufgelegt und spielt wie ein Wahnsinniger mit seiner "Carrera-Bahn" (am liebsten mit uns Beiden zusammen am Boden und klar....er
gewinnt immer).
Man merkt ihm überhaupt nicht an, dass er bald 14 wird und mit seinen Tabletten kommt er super klar! Wir würden uns sehr wünschen, dass es mehr Tierfreunde gibt, die ein Tier nicht gleich für sich ausschließen, nur weil es ein Handicap hat!
Als wir damals Max im Internet entdeckten, dachten wir auch im ersten Moment: "Kriegen wir das alles hin, mit den Tabletten etc.?" Doch jedes Tier wird älter und jedes Tier kann krank werden und wenn ich mein "Herz verliere", dann mit allen Konsequenzen!!!!
Nun, Max frisst super und er fordert inzwischen seine Tablette regelrecht ein!
Im Internet haben wir Leckerlies zur Gabe von Tabletten entdeckt (Pill Pockets) und die liebt er! Somit brauche ich morgens um 06:00 Uhr keinen Wecker mehr, denn das übernimmt Herr Max persönlich!
Zum Thema Fressen und krankheitsbedingter Übelkeit wird auch noch einen guten Tip aus dem Netz umgesetzt und für Max ein sog. Mini-Mariechen bestellt, das ist ein leicht erhöhter Futternapf. Geht aber genauso gut mit einem kleinen Bänkchen oder Karton unter dem normalen Napf! Nun, seit Max diesen Napf hat, hat das Würgen total nachgelassen, das ist wahrscheinlich ähnlich wie bei uns Menschen, die es mit dem Magen zu tun haben und erhöht schlafen sollen...
Ja, und dann hat Max ja inzwischen seinen Kratzbaum.......
Nun, sagen wir mal so......Max benutzt ihn "zwecksgebunden".....er kratzt mit Wonne!
Für seine Leckerlies springt er auch bis nach oben, aber liegen bleibt er bis jetzt noch nicht!!! Als Herr Meier uns den Baum brachte, dachten wir nur: "Schön, und wo sollen wir jetzt hin?" Also, der Baum ist toll, aber Max hat so seine eigene Meinung......
Hoffen, es geht Euch allen gut und wünschen Euch und Euren Schützlingen alles erdenklich Liebe!
 
Wir drücken Euch!
 
Max, Nicole und Dirk

 

 

 

März 2015


Frühlingsgrüße von Zambra

Seit einem Jahr ist Zambra nun bei uns und aus einem  scheuen, misstrauischen, ängstlichen zerbrechlichen Fellbündel mit eingekniffenem Schwanz  ist inzwischen eine kleine Diva geworden.

Zambra ist gesund und kräftig und läuft schwanzwedelnd durch die Wohnung – manchmal hört sie sogar schon auf ihren Namen. Herrchen ist ein bisschen verliebt in unsere Süße und hat ihr eine schöne rote Schleife geschenkt.

Zambra hat sich ihre  Lieblingsplätze selbst ausgesucht – die Schlafhöhle unter dem Schreibtisch, Herrchens Bett zum Relaxen am Tage und die Matte unter dem Küchentisch, wenn Herrchen und Frauchen beim Essen sind. 

 In Olberhau gehört ihr ein Sofa und ein kuscheliges  Schaffell-Lager neben Herrchens Bett.

Zambra ist gern in Gesellschaft ihrer Menschen und schaut immer mal wieder, ob alle noch da sind.

Zu Fremden geht sie zwar von sich aus nicht, hat aber auch nichts gegen Streicheleinheiten.

Wenn es Futter gibt , ist sie sofort zur Stelle und wenn es nicht schnell genug geht , wird schon mal ganz leise geknurrt!  Das ist was Besonderes bei Zambra, denn sie hat noch nie gebellt oder sich sonst irgendwie geäußert. 

 Leider geht Zambra gar nicht gern Gassi , weil sie draußen doch immer noch sehr schreckhaft ist und dann sofort der Fluchtreflex einsetzt und sie ihr Geschäft nicht draußen, sondern manchmal  erst im Haus erledigt. Da hilft nur ganz oft kurz raus gehen oder eine sehr ruhige Umgebung aufsuchen. 

 Solange im Garten noch nicht zu viel Trubel ist, gefällt es Zambra dort auch ganz gut – da gibt es viel zu schnüffeln und schöne Verstecke. Im Moment gibt es viele kleine Blumen zu zerbuddeln und die ersten Hummeln zu schnuppern.

 Viele Grüße vom frisch gebürsteten Frühlingshund Zambra

und ihren Menschen

 

 

März 2015


  

Hallo, liebe Zwei- und Vierbeiner vom Tierheim Bretnig,
 
nun bin ich ja schon ein Weilchen von Euch weg und Ihr seid sicher alle mehr als gespannt, wie es mir in meinem neuen Zuhause geht.
Da ich ja ein ganz artiger und lieber Hund bin, habe ich mich von der ersten Sekunde an wunderbar hier eingelebt und fühle mich 'pudelwohl'! Meine Menschen sind superlieb zu mir und Frauchens selbstgebackenen Hundekeksen kann ich einfach nicht widerstehen!
 
Ich bekam ein neues bequemes Bett, da kann man sich so wunderbar hineinkuscheln. Tagsüber steht es im Wohnzimmer neben der Couch, damit ich immer mitten drin bin und abends klemmt es sich mein Herrchen unter den Arm und stellt es im Schlafzimmer neben die Betten.
Außerdem habe ich auch noch ein schönes großes Kissen für das Fernsehzimmer bekommen, auf dem ich rumlümmeln kann (und lautlos aber sehr duftig pupsen kann - ICH? Püüüühhhhhh .... die da oben auf der Couch können ja viel behaupten *grins und Heiligenschein putz*).
Ich gehe jeden Tag mehrmals mit Herrchen Gassi, da geht es auch durch den Wald und über die Felder, und es gibt soooo viel zu sehen und zu riechen.  Und die Luft ist sooooo gut. Kühe auf der Weide habe ich auch schon gesehen. Alles ist so aufregend.
Ausflüge in den Pillnitzer Park und in den Großen Garten, in dem soooo viele Winterlinge und Krokusse blühen, habe ich auch schon mit der ganzen Familie gemacht.
Wir waren auch schon in Dresden und Herrchen und Frauchen haben sich gefreut, wie unkompliziert und selbstbewusst ich durch die Straßen laufe und wie gut erzogen ich mich im Restaurant benehme. Tja, was halt eine gute Kinderstube ist! :-)
Am Sonnabend waren wir im Erzgebirge, da habe ich  ganz viel Schnee  gesehen, das war schön!!  Ich lief so flott durch die Gegend, dass alle staunten, was ich in meinem Alter noch kann.  Und das hat Spaß gemacht!  Im Schnee wälzen (ich LIEBE rumwälzen!) und nach Fährten schnuppern ist super!
Ach, eben fällt mir noch ein, am  Freitag habe ich mich bei meiner neuen Tierärztin  vorgestellt, und sie war mit mir sehr zufrieden. Stellt Euch vor, ich wiege nur noch  15,2 kg und habe eine Superfigur!!!!!!!! Juhuuuuuuuu!!!!!!!!!!  
Das kommt bestimmt auch von der vielen Bewegung, die ich hier habe. Zwischendurch werde ich  zum Wiegen hingehen, denn noch weniger soll es nicht werden.  
 
Danke, dass ich bei Euch so wunderbar versorgt wurde!  Aber jetzt gefällt es mir in meinem Altersruhesitz doch viel besser (ich vergöttere besonders mein Frauchen und folge ihr wie ein Schatten), und das freut Euch doch auch.
Anbei sende ich Euch einige Bilder von mir, damit Ihr Euch davon überzeugen könnt, wie himmlisch gut es mir geht.
Wenn es Frühling und wärmer wird und draußen das Grün anfängt zu sprießen und die Blumen zu blühen, dann bin ich bestimmt mehr im Garten auf Entdeckungstour. Dann schicke ich Euch weitere Bilder von mir. Versprochen!
Oh, und mein erster Urlaub im Thüringer Wald wird im April sein. 
 
Liebe Grüße von uns allen!
 
Euer  Boomer, der so glücklich ist.

 


 
 

Februar 2015

 


  

Liebe Mitarbeiter von Hoffnung für Tiere,

im Januar 2012 ist Freddy zu mir gekommen. Es geht ihm immer noch richtig gut und er ist ein kleiner Sonnenschein. Zwar mussten noch ein paar Zähne raus, aber das ist kein Problem, da ich ihm  Reis mit Hühnchen und Gemüse koche. Das ist seine Lieblingsspeise. Seit er bei mir ist hat er nie wieder ein Halsband getragen und das muss er auch nicht. 5000 Quadratmeter sind eingezäunt und das ist sein Revier. Die Waldspaziergänge mussten wir leider einstellen, da er nicht mehr viel sieht und dann unsicher ist.

 

Herzliche Grüße aus Mecklenburg

 

 

 

Freddy glücklich im Februar 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zum Vergleich:

 

Freddy 2011,

total verwahrlost bei seiner Ankunft im Tierheim

 

 

 

Januar 2015

 



  Liebes Tierheimteam, besonders liebe Heike,
 
 
Sicher erinnerst du dich noch an diesen Text er ist schon über 10 !!!!! Jahre her.
Mitte Novermber 2004 suchte ich nach „meinem“ roten Garfield Kater auf der Homepage des WDR der Tiere suchen ein Zuhause Plattform, ja die gab es damals noch.
Nirgends gab es „den richtigen“ Kater für mich und über Umwege und eine kleine weiß/rote Katze bin ich damals auf eurer Homepage gelandet. Naiv wie ich war dachte ich natürlich WDR, das sei alles bei uns in der Nähe, tja falsch gedacht. Durch das kleine Katzenmädchen, deren Namen ich nicht mehr weiß, kam ich auf eure Katzen Seite und da war es auch um mich geschehen.
Ihr hattet meinen roten Garfield Kater. Ich sah nur das Bild, den Blick und war mir zu 1000 Prozent sicher DAS ist er.
Und dann las ich diesen Text :
 
              
Das Alter passte super da ich ja einen älteren Kater suchte. Es sollte ja mein erster Stubentiger sein und da wollte ich nicht mit Kitten starten. Die Geschichte machte mir allerdings etwas Sorge, nicht wegen mir mir war das egal, aber da ich in Wohnung im Haus bei meinen Eltern zog wusste ich das es wahrscheinlich nicht so einfach werden würde diese von dem „kranken, verletzten“ Kater zu überzeugen.
Was soll ich sagen… es hat geklappt und da ihr zum Glück auch entschieden habt das dies hier der richtige Platz für Nathan ist, durfte mein roter Kater am 25.01.2005 hier einziehen.
 
Was habe ich mich über diesen Schatz gefreut und noch immer erinnere ich mich wie als wäre es gestern gewesen als Mandy und Peggy ihn brachten. Überall standen noch die Umzugskartons waren wir doch erst am 21.01 in das Haus gezogen. Hauptsache die Katzensachen stehen an Ort und stelle, das war meine Devise. Kratzbaum am Fenster damit mein Katerchen raus sehen kann, Fressnapf und Trinknapf schön auseinander gestellt an ihren Plätzen, das Katzenklo sauber und ordentlich im Bad und Leckerchen zur Bestechung... alles war perfekt.
Als wir die Formalitäten erledigten blieb Nathan unten in der Höhle vom Kratzbaum und beobachtete alles, erst wie sich Mandy und Peggy verabschiedeten und fuhren kam er raus.
Sein Weg: direkter weg zu Couch!!!! Hinlegen und schlafen als hätte er das die letzten Wochen nicht getan.
Später besuchte er brav das Katzenklo und fraß etwas, aber er lebte sofort integriert in der Familie.
NIE, nicht einen einzigen Tag habe ich diese Entscheidung bereut oder angezweifelt, sie war wirklich eine mit der besten die ich in meinem Leben getroffen habe.
Viel haben wir in den 10 !!!! Jahren erlebt.


Ich glaube ich lüge nicht wenn ich behaupte das wirklich niemand mit nur 3 Jahren gerechnet hätte.
Ihr suchtet einen Gnadenbrotplatz für Wochen, Monate mit etwas glück noch das eine oder andere Jahr. Aber 10 !!!!  Unglaublich und das sagt selbst meine Tierärztin bei der Nathan seit vielen Jahren Dauergast ist.
Durch meine Übervorsichtigkeit habe ich ja schon im ersten Jahr in einem großen Blutbild festgestellt, dass er Niereninsuffizient ist. Natürlich war das erst mal ein Schock, hatte ich doch auf diese 1-2 Jahre gehofft die wir hoffentlich haben, aber meine Tierärztin machte mir Mut und stellte Nathan Homöopathisch ein.
Seit fast 10 Jahren bekommt er jetzt die SUK Therapie und die kann ich wirklich nur empfehlen.
Die erste Veränderung der Nierenwerte trat erst 6 Jahre später ein. 6 Jahre hatte er fast identische Nierenwerte die sich nicht verschlechterten. Sein Allgemeinzustand verbesserte sich von Jahr zu Jahr und von dem knappen 4 Kilo Kater den ich von euch bekam, war nach 1,5 Jahren nichts mehr zu sehen.
6,5 Kilo war sein stattliches Katergewicht zu seinen Bestzeiten. Er hatte wunderschönes glänzendes, rotes Fell, glänzende Augen, einen guten Appetit und ein Loch im Gaumen mit dem er gut leben konnte.
 
Vor 4 Jahren hatte er starken Zahnstein und seine Maulhöhle war stark entzündet.
Bei der Zahnsanierung bin ich 1000 Tode gestorben. Er war geschätzte 16 Jahre alt und so ein Tier in Narkose zu wissen machte mir Angst.
Er überstand die Narkose gut, aber ich fragte direkt nach einer Lösung. Durch das Loch im Gaumen war seine Maulhöhle öfters entzündet und das Zahnfleisch gefährdet, aber eine weitere Narkose würde ich vermutlich nicht überleben. Nathi ist mein absoluter Herzkater.
Nach einem längeren Gespräch mit meiner Tierärztin bekam Nathan eine Dauer-Cortison Behandlung. Eine niedrige Dosis die aber sehr viel bewirkte.
Er frisst nach wie vor gut, doch bin ich mittlerweile froh wenn er ca 3 Kilo wiegt.
2012 kam noch die Diagnose der Schilddrüsenüberfunktion dazu, die bei älteren Katzen ja öfters vorkommt.
Im Oktober 2014 hattet ihr mich ja fix und fertig am Telefon  weil Nathan einen kompletten Nierenausfall hatte. An dem Montag morgen dachte ich wirklich ich würde ihn verlieren,  ich meine geschätzte 18-20 Jahre sind ein stolzes Alter für einen Kater mit all dem was ich aufgezählt habe.
Meine Tierärztin sah das anders. Sie meinte man könnte es versuchen ihn mit Infusionen wieder auf die Beine zu bekommen. Später sagte sie mir das die Chancen nicht  gut standen, aber es wäre Nathan, der hätte schon so viel überlebt was eigentlich nicht realistisch war.
Wieder sollte sie recht behalten. Nach 3 Tagen morgens und Abends Tierarzt und weitere 3 tage wo ich einmal am Tag hin musste ging es ihm wieder gut. Es fraß, ärgerte Leo und tat so als hätte es den Nierenausfall nie gegeben.
 
Seine Krankenakte ist wirklich lang, aber niemals hat dieses süße Katerchen seinen Lebenswillen verloren. Noch heute glänzen seine Augen und er Miaut wenn er einen sieht oder was möchte.
Das eine Auge ist erblindet und in wie weit er noch hört, wissen wir nicht, aber wenn die Sonne scheint geht’s raus in den abgesicherten Garten oder Balkon, Sonne tanken.
 
Ihr glaubt nicht wie viel Freude ihr mir mit diesem Schatz gemacht habt. Natürlich sind die anderen: Mohrle, Clarissa, Milo und Leo auch nicht zu vergessen sie alle sind Schätze, aber Nathan ist wirklich was besonderes.
 
Wir genießen wirklich jeden gemeinsamen Tag, denn dieser Nierenausfall 2014 hat mir gezeigt das auch Nathans Leben irgendwann endet.
Vielleicht schaffen wir unser 10. gemeinsames Weihnachtsfest noch, aber unsere Ziele sind kleiner. Jetzt haben wir erstmal auf den 25.1.2015 spekuliert denn das ist unser 10 !!!! Jähriges Jubiläum J
Dann vielleicht Ostern, mein Sommerurlaub…mal sehen wie weit er mich noch begleitet.
 
Vielen vielen dank für diesen Traumkater.
 
Auch alte und behinderte Tiere können noch lange leben und einem sehr viel Freude bereuten.
 
Eure Melanie und der Weihnachtskater 2004 Nathan

 

 
 

Januar 2015

 

Hallo, liebes Hoffnung für Tiere Team,

das alte Jahr ist so schnell zu Ende gegangen und im vorweihnachtlichen Stress bin ich einfach nicht dazu gekommen, euch zu berichten, wie sich Steffi und Fantomas inzwischen bei uns eingelebt haben. Jetzt wird es höchste Zeit!

Die ersten beiden Monate mit den beiden waren- wie wir zugeben müssen- nicht einfach. Die beiden sind wirklich absolut scheu gewesen und Steffi ist sofort in Panik ausgebrochen, wenn sie einen Menschen von weitem gesehen hat. Zum Fressen sind sie nur nachts rausgekommen oder wenn wir bei der Arbeit waren. Man konnte nicht beurteilen, ob beide fressen und wer wie viel abkriegt. Wir hatten ernsthaft überlegt, eine Überwachungskamera zu installieren, um zu sehen, wer sich wann wie in der Wohnung bewegt. Und auch um festzustellen, wer denn ständig danebenpieselt. Ja, das war wirklich ein großes Problem, das anfing, als die beiden ca.3 Wochen bei uns waren. Fast 4Wochen lang suchten wir jeden Abend erst Bett, Sofa und alle Körbe und Kisten ab, wo es muffelte. Wir waren mit den Nerven ziemlich am Ende, weil wir nicht nachvollziehen konnten, wer und warum ständig markierte. Der-/Diejenige suchte sich auch bevorzugt das Sofa oder das Bett aus, so dass wir nach Feierabend immer zuerst damit beschäftigt waren, die Polster/ Matratzen zu reinigen und die Bezüge zu waschen. Irgendwann haben wir dann ein anderes Streu verwendet und die „magische“ Kraft von BIODOR als Universalreiniger entdeckt. Zum ersten Mal nach Wochen konnten wir wieder durchatmen.

Damals beschlossen wir, uns und den beiden Fellnasen eine Frist bis Weihnachten zu setzen, um zu sehen, was sich bis dahin tut und ob wir tatsächlich miteinander eine Chance haben. Das haben wir den beiden auch gesagt. Und ob ihr es glaubt oder nicht, sie haben es wohl verstanden. Ab diesem Zeitpunkt wendete sich das Blatt deutlich. Gerade Fantomas traute sich als erster auch ´mal heraus, wenn wir zuhause auf dem Sofa saßen. Mit den Wochen wurde er immer selbstbewusster, spielte auch ´mal mit uns und der Spielangel und nahm Leckerli vorsichtig aus der Hand. Auch Steffi traute sich vorsichtig heraus, ergriff aber die Flucht, sobald einer von uns sie erblickte.

Seit Weihnachten haben wir nun ein paar Tage frei und sind natürlich auch öfter und länger zuhause. Dadurch ist der Kontakt noch mal besser geworden. Anfassen lassen sich die beiden zwar immer noch nicht, aber sie haben keine Angst mehr vor uns. Steffi zieht sich zwar noch ein bisschen in ihr Versteck zurück, wenn wir näher kommen, aber sie flüchtet nicht mehr panisch, sondern geht ganz gemütlich in ihre „Schutzhöhle“ unter dem Ohrensessel im Schlafzimmer. Die Wohnung haben beide inzwischen auch annektiert und bewegen sich sehr sicher. Abends ist Spielstunde angesagt und die beiden toben durch die Gegend. Wir sind ständig am Bällchen und  Spielzeug nachkaufen, weil diese Dinge irgendwo in der Wohnung verschwinden und nicht mehr aufzufinden sind. ;-D

Wenn einer von uns sich in ein „verbotenes“ Zimmer begibt, dessen Tür normalerweise verschlossen ist. (z.B. das Badezimmer oder das Hobby- und Schlafzimmer meines Mannes), schaut zuerst vorsichtig ein schwarzweißes Schnäuzchen herein. Da sich Mäusemädchen Steffi aber noch nicht traut, taucht Sekunden später ein schwarzes Eulchengesicht in der Tür auf und erforscht den unbekannten Raum. Der Ablauf ist fast immer derselbe: Steffi schaut herein, dreht sich fragend zu Fantomas um, der dann ganz gentlemanlike überprüft, ob es sicher ist: J

Die beiden kommen super miteinander klar und mögen sich offensichtlich sehr. Sie fressen schon mal aus einem Napf und Fantomas schaut immer sofort nach dem Rechten, sobald er Steffi hört- Wenn sie sich abends zum Spielen treffen, wird sich erstmal ausgiebig beschnuppert und geknutscht. Natürlich fetzen sie sich auch ´mal, aber in aller Freundschaft und meist auch ohne Fauchen oder Knurren.

Mein Mann und ich werden ab und zu schon mal ganz leise angefaucht, wenn wir ihnen zu nahe kommen oder sie unabsichtlich im Schlaf stören. Aber eigentlich sind es zwei ganz liebe Naturen, die wirklich keinerlei Aggression zeigen und sich eher zurückziehen, wenn es ihnen zu stressig wird..

An Weihnachten hatten wir zum ersten Mal Besuch von meinen Eltern und Fantomas traute sich trotz dreier fremder Personen tatsächlich aus seinem Versteck unter dem Sofa hervor und hat sogar die ihm angebotenen Leckerli mit der nötigen Distanz angenommen. Und er hat mit seinen süßen Eulenaugen das Herz meines Papas im Sturm erobert. :-D

Tagsüber liegt Katerchen gerne auf einem der Stühle unter dem Esstisch im Wohnzimmer, beschützt von der Tischdecke,  oder ganz oben auf dem Kratzbaum. Steffi bevorzugt den Garderobenschrank im Flur, von dem aus sie -getarnt durch einen kleinen Schirm- alles im Blick hat, oder liegt auch ´mal gerne mitten auf dem Bett.

Die beiden sind unheimlich neugierig. Sobald etwas raschelt oder knistert, sind sie sofort da und wollen wissen, was los ist. Auch wenn ich morgens das Futter richte, sitzt Fantomas erwartungsvoll in der Küche und Steffi etwas im Hintergrund in der Küchentür. Fanti ist- obwohl er der jüngere ist-  der Grosse Beschützer von Steffi und wenn sie sich nicht traut, wandert ihr Blick zu ihm, als würde sie ihn um Rat fragen. Es ist wirklich wunderschön, die beiden zu beobachten und dabei zuzusehen, wie sie immer mehr Vertrauen zu uns fassen und immer selbstbewusster werden. Und auch wenn wir auf dem Sofa und Bett sicherheitshalber immer noch undurchlässige Schonbezüge haben (Das Pieseln hat aber – bis auf eine kleine Ausnahme vor 5 Wochen- inzwischen aufgehört), geben wir die zwei nicht mehr her und sind der festen Überzeugung, dass aus ihnen irgendwann richtige Schmusekatzen werden.

Auch wenn der Anfang nicht leicht war, hat es sich auf alle Fälle gelohnt, nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen, sondern den beiden eine reelle Chance zu geben. Und selbst wenn sie nicht zu Megaschmusern werden sollten, ist es wunderbar, sie zu beobachten, wie sie miteinander umgehen, langsam die Scheu vor den fremden Stimmen im Fernseher oder Radio zu verlieren und durchaus auch schon mal die Bücher aus dem Regal räumen, um zu erfahren, was ihre Mitbewohner denn so lesen.  

Wir können nur an alle zukünftigen Dosenöffner appellieren, nicht zu schnell aufzugeben, wenn am Anfang nicht alles funktioniert, wie man es sich erhofft. Die Tiere spüren durchaus, ob sie willkommen sind, und wenn man ihnen ein bisschen Zeit gibt, kann sich alles finden.

Wir wünschen auch allen ein zufriedenes neues Jahr und viele glückliche Vermittlungen.

Bis bald, aus Mannheim grüßen

Eulchen und Mäusemädchen. ;-D


 

 

 
 

Januar 2015

 

 

Hallo liebes Tierheim-Team,

seit fast genau einem Jahr sind nun unsere zwei Stubentiger bei uns. Im Tierheim noch Kalle und Kulle getauft, haben sie sich schnell an ihre neuen Namen Lenny und Nico gewöhnt.

In unserer Wohnung haben sie sich eigentlich seit dem ersten Tag wie zu Hause gefühlt und genießen unsere Zuneigung ebenso wie die unserer Kinder :-)

 

Beide fressen und schlafen sehr gerne, aber wie man an den Fotos erkennen kann, sind sie auch immer zu dem ein oder anderen Schabernack bereit^^.


Wir haben es keinen Tag bereut, sie bei uns aufgenommen zu haben und sind schon gespannt, was sie als nächstes wieder aushecken…

 


Liebe Grüße aus Markkleeberg
 

 

 
 

September 2014

 

Moin liebe Tierheim-Mitarbeiter,

Eine kurze Rückmeldung über unsere zwei Grazien:

Schon am ersten Abend (Donnerstag) haben sie das ganze Haus (ohne Keller, der ist noch zu) inspiziert. Sie haben die Katzentoiletten benutzt, haben getrunken und gefuttert. Den ausgebauten Dachboden haben sie ebenfalls ausgekundschaftet und für gut befunden.

Vor unserem Hund (Leon) haben sie Respekt, sind aber nicht panisch.
Wenn wir herumgelaufen sind, haben sie sich aber in sichere Entfernung gebracht und dann beobachtet.

Kiki nimmt super brav ihre Tablette (mit Leberwurst) - was bin ich erleichtert !!!

Gestern nun (Freitag) sind sie tagsüber meist im Obergeschoss u. auf dem Dachboden geblieben.
Kamen nur kurz mal runter zum Schauen.

ABER GESTERN ABEND, als etwas mehr Ruhe einkehrte, kamen beide runter ins Erdgeschoss und blieben auch dort. Später lag ich im Wohnzimmer auf dem Sofa und habe gelesen - da kam zuerst Kiki aufs Sofa gehüpft und fing an,
mit mir zu schmusen. Sie hat es soooo genossen - also kam dann auch Kimi dazu. Auch sie ließ sich streicheln !!!
Dann haben es sich beide bei mir gemütlich gemacht - Leon lag vor dem Sofa auf dem Fußboden (sieht man auf
dem Foto durch den Glastisch hindurch), Kiki bei mir oben auf den Sofakissen, Kimi zu meinen Füßen auf dem Sofa.

Ich bin nach 1 Stunde vorsichtig aufgestanden und habe das fotografiert ... als Beweis für Sie im Tierheim. Die beiden Miezen sollten ja eigentlich sehr scheu sein und sich kaum anfassen lassen.

Tja - und heute morgen haben die Zwei schon auf mich gewartet, streichen um meine Beine und wollen gestreichelt werden.
Tablette wieder kein Problem. Auch Kimi lässt sich wieder streicheln - Kimi ist gerade hier in meinem Zimmer und
maunzt und will unbedingt gestreichelt werden, obwohl ich hier gerade schreibe ....
Beide wuseln hier überall herum und genießen den Platz und die Abwechslung.
Der Hund ist kein Problem, die Katzen sind für den Hund kein Problem.
Mein jüngerer Sohn kann die beiden auch schon streicheln, um meinen Mann streicht Kimi bereits herum,
auch dem älteren Sohn nähert sich Kiki langsam an - da sind sie aber beide etwas zurückhaltender.

Sie sehen - alles ist gut !!!
Und meine größte Angst, dass Kiki vielleicht die Tablette nicht nehmen würde, hat sich in Luft aufgelöst.

Liebe Grüße von Kimis und Kikis neuer Familie


 

 

Mai 2014

 

Liebes Hoffnung für Tiere-Team,

 nachdem ich nun schon 3 Monate in meinem neuen zu Hause in Bischofswerda bin, möchte ich Euch endlich mal berichten wie es mir hier so geht:

Als ich mit Euch nach der kurzen Autofahrt in meinem neuen Zuhause angekommen war, habe ich erst einmal die ganze Wohnung inspiziert. Ich fühlte mich auf Anhieb wohl und das hat sich bisher auch nicht geändert. Jetzt sitze ich mit am Laptop und verfolge aufmerksam, was sich da am Bildschirm tut. Aber manchmal bin ich auch etwas frech und setze mich einfach auf die Tastatur, während mein Frauchen schreibt und zeige ihr so, dass ich ja viel interessanter bin und kuscheln möchte. Trotz meines Alters weiß ich genau, wie ich sie um den Finger wickeln kann. J Und fast immer habe ich damit Erfolg. Wir beide führen ein sehr geregeltes und ruhiges Leben miteinander und haben so unsere eigenen Rituale. Morgens begrüße ich mein Frauchen direkt auf ihrem Kopfkissen mit einem Schnurren oder einem HATSCHI (meine Nase läuft nach wie vor) und warte ungeduldig, bis sie endlich aufsteht und Zeit für mich hat.

Dann geht es ab in die Küche und es gibt Frühstück. Ich weiß sehr genau, was mir schmeckt und mäkle auch manchmal, wenn es doch nicht das richtige ist, vor allem weil immer die guten Sachen vor mir versteckt werden. Aber das darf ich ja leider nicht essen, hat der Tierarzt gesagt. L

Aber im Großen und Ganzen schmeckt mir das Nierendiätfutter und das Wasser auch und es ist sehr abwechslungsreich. Dann ruft die Arbeit und ich muss mich von meinem Frauchen an der Tür verabschieden. Aber wenn ihr jetzt denkt, dass ich ganz alleine zu Hause warte, dann irrt ihr Euch. Mittlerweile habe ich nämlich entdeckt, dass das Haus ja größer ist und es viel für mich zu entdecken gibt. Eine Etage über mir wartet nämlich jeden Morgen, noch eine offene Tür auf mich, wo ich hinlaufe und wo sich dann liebevoll die nächsten Stunden um mich gekümmert wird. Da darf ich mich auch auf den Schoß legen und die Zweisamkeit genießen. Gern springe ich auch schon mal auf das große Fensterbrett und lege mich auf die Decke. Da kann man so schön aus dem Fenster schauen nur faul daliegen und sich in der Sonne wärmen. Kommt meine Frauchen am Nachmittag nach Hause, schlafe ich meistens tief oder aale mich in der Sonne. Es kommt auch schon mal vor, dass ich ihr miauend entgegen laufe. 

Wenn mein Frauchen schlafen geht, bin ich natürlich dabei und darf oben am Kopf schlafen oder mal kurz mit unter die Decke hüpfen. Dort halte ich es aber meist nicht lange aus. Denn da bin ich erst so richtig wach und erkunde lieber die Wohnungseinrichtung. Es könnte sich ja in der Zwischenzeit etwas verändert haben. 

Auch fremden Menschen gegenüber bin ich aufgeschlossen und komme, um mich streicheln zu lassen. Dafür setze ich mich einfach auf den Schoß, und stupse denjenigen vorsichtig mit meinem Kopf an und dann können sie mir meistens nicht mehr wieder stehen. ;-) 

Was soll ich euch sonst noch erzählen. Vor mir aus könnten wir den ganzen Tag auf der Couch liegen, aber Frauchen muss ja auch mal arbeiten. Ihr seht, es geht uns bestens und ich hoffe, so bleibt es noch recht lange. Jedoch muss ich neben meinem Zuhause auch auf meine Gesundheit achten. Meine Nierenwerte haben sich zwar nach der ganzen guten Pflegen verbessert, jedoch hat die Tierärztin bei meiner letzte Untersuchung etwas an meiner Leber festgestellt, was dort nicht hin gehört. Mein Frauchen muss dies nun genau beobachten. Und wenn sich mein Zustand verändert, muss ich wohl oder übel noch mal beim Tierarzt vorstellig werden. 

So Ihr Lieben, ich hoffe es geht Euch gut. Ich danke Euch für alles was ihr für mich getan habt. Ihr seid immer gut zu mir gewesen, dass werde ich niemals vergessen. Als Erinnerung noch ein paar Bilder, damit Ihr mal seht, dass es mir gut geht.

 

Ganz liebe Grüße von Minna

 

 


 
 

April 2014

 

Hallo liebes Tierheim,


Heute möchten wir nun endlich einen kurzen Bericht über unsren lieben Dziadzio an euch schicken. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt hat er 2 schöne gemütliche Körbchen zur Auswahl, die er auch beide angenommen hat und im Wechsel genießt.


Ich glaube sagen zu dürfen, das er sich bei uns wohlfühlt. Er hat sich sehr schnell eingelebt, wohnt mit in der Küche, schläft sehr viel und frisst viel zu wenig. Nach Rücksprache mit seiner Tierärztin darf ich ihm aber jetzt sein Futter selber kochen. Er hat weder das Dosen- noch das Trockenfutter angerührt.

Jetzt gibts schon mal Lachs oder Hühnchen oder Lamm mit Kartoffeln, Reis, Möhren, Topinambur. Das schlappert er gerne und zügig weg und es bekommt ihm auch gut! Wir probieren weiter.


Auch unser Puki hat sich nun langsam an ihn gewöhnt, man schläft und frisst jetzt auch schon gemeinsam im selben Raum. Puki hat eingesehen das ihm von Dziadzio keine Gefahr droht, da traut er sich auch mal etwas näher am Körbchen vorbei. Wenn Puki vor verschlossener Küchentür sitzt kann es auch passieren das Dziadzio mal bellt, er ruft uns sozusagen, das wir Puki die Tür öffnen! Das ist sowas von Süß!!

 

Und auch wenn die Kinder Nachmittag aus der Schule kommen freut er sich, da klopft der Schwanz auf sein Kissen. Aufstehen und laufen ist beschwerlich, er liegt viel lieber. 4-5 mal am Tag geht aber trotzdem jemand mit ihm raus und wenn es nur kurz bis an die Hecke zum pullern ist.


Wir können sagen, wir bereuen es nicht uns den Hundeopi ins Haus geholt zu haben! Sicher ist es für uns alle eine Umstellung aber er ist so lieb u dankbar, es ist schön das wir ihn haben und ihm noch etwas an Liebe und Geborgenheit schenken können, soviel Zeit wird dafür leider nicht mehr sein.


Ganz liebe Grüße von Dziadzio u seiner neuen Familie

 

 

 


 

Februar 2014

Liebes Tierheim Team ,

 

nun ist ja doch einiges an Zeit vergangen und ich will heute die Gelegenheit nutzen, um mich bei Ihnen zu melden. Blackface befindet sich nun seit über 2 Monaten bei mir. Seitdem ist viel passiert.  Blackface hört inzwischen auf den Namen FOxY - da ich immer wieder von Freunden angesprochen wurde, er habe eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Fuchs...

 
Ansonsten hat er sich sehr gut eingelebt. Mehrere Wochen bin ich mit ihm ein- und diesselbe Gassirunde gegangen, um ihm ein gewisses Maß an Sicherheit zu vermitteln. Inzwischen läuft es wirklich prima. Sicherlich wird er nie so souverän werden - wie andere Hunde - aber zumindest wird er mit jedem Tag (für seine Verhältnisse) mutiger. Er markiert inzwischen sein "Revier" und ab und an kommt es auch vor, dass er andere Hunde "anmotzt", die nicht so nach seinem Gusto sind. Generell ist er sehr freundlich, wenn wir anderen Vierbeinern begegnen. Mit der Hündin einer Freundin braucht es allerdings noch einiges an Zeit, bis sich beide so weit angenähert haben und sie ausgelassen spielen. Er mag zickige Hündinnen einfach nicht so recht. Überhaupt habe ich festgestellt, dass er auf Rüden freundlicher und interessierter reagiert. Autofahrten genießt er mittlerweile auch ungemein. Allerdings habe ich ihn nicht mehr in der Hundebox, sondern angeschnallt (Gurtadapter für Hunde) auf dem Rücksitz. Die Transportbox hatte allzu große Traumata wachgerufen.

Seit einigen Tagen beobachte ich bei ihm auch so langsam einen Spieltrieb. Er versucht mich dabei zu animieren, das Spiel mit ihm zu suchen. Erfreulicherweise stellt er sich als richtige Sportskanone heraus. Die erste Joggingrunde haben wir erfolgreich gemeistert und die nächsten warten bereits auf uns. Mit dem Hundetrainer hatte ich bisher 2 Doppelstunden. Auch hier gab es keine Komplikationen. Männern gegenüber verhält er sich immer noch etwas distanziert, wobei ich das auch nicht generell sagen kann. Es ist eher von der Größe und der generellen Verhaltensweise abhängig. Für diesen Monat habe ich mir den Hundekindergarten auf die Agenda geschrieben. Da er doch den sozialen Kontakt zu seinen Artgenossen braucht und mit diesen auch mal richtig toben soll.

 
Für mich ist jeder Tag aufregend und auch für ihn. Ich bin absolut glücklich, dass ich damals den Schritt gewagt habe Foxy ein neues Zuhause zu geben, trotz der vielen mahnenden Worte meines Umfelds. Die Entscheidung war absolut richtig und hat sich gelohnt und lohnt sich immer noch. Er ist ein richtiger Sonnenschein und ich möchte ihn keinen Tag missen.

Herzliche Grüße aus Leipzig

 


 
 

Januar 2014

 

Liebe Tierheimmitarbeiter,

 

heute möchten wir Euch einen lieben Gruß von Darek senden. Seit fast zwei Monaten lebt er nun in unserem Rudel und fühlt sich pudelwohl. Dabei war der Start doch ein wenig holperig. Darek hatte oft Durchfall, nachts grummelte es lautstark in seinem Bauch und er hat so furchtbar gepubst, dass wir wegen des Geruchs gelegentlich blau anliefen. Wir haben eine Tierheilpraktikerin zu Rate gezogen und sein Futter umgestellt. Er hat eine Getreideunverträglichkeit und marktübliches Trockenfutter enthält ziemlich viel Getreide. Nach einer Woche "Fleischdiät" ging es ihm dann wieder gut. Jetzt wird er mit einer Mischung aus gekochtem Gemüse und Fleisch ernährt und er ist fit wie ein Turnschuh. Mit seinem Weibchen Lina verträgt er sich sehr gut, er mag es nur nicht wenn andere Rüden ihr schöne Augen machen. Dann kann er schon mal mit viel Nachdruck einschreiten. Ansonsten bewundert er sie sehr, vor allem wegen ihrer Fähigkeit; Mäuschen zu fangen. Deshalb weicht er nicht von ihrer Seite wenn wir auf der Mäuschenwiese sind. Mit seinem lieben Wesen bezaubert er die ganze Familie und jeden Besucher. Wir haben festgestellt, dass er als Wachhund nur bedingt einsetzbar ist; obwohl im Notfall würde er einen Eindringling wohl zu Boden kuscheln. Täglich absolviert er einen Marsch von ca. 10 km. Am Anfang war er hinterher ganz erschossen und musste seine Kräfte erstmal auf seinem Lieblingssessel regenerieren. Inzwischen hat er für diese Distanz nur noch ein müdes Ohrwackeln übrig. Für ihn könnte es immer weitergehen. Wir haben einige Bilder angefügt und hoffen, dass wir Euch mit diesem Gruß eine kleine Freude machen können. Im Sommer melden wir uns mit einem kurzen Bericht wieder.

viele Grüsse aus Frauenstein 

 

 

 

Dezember 2013

 

Liebes Team,

entschuldigen Sie, dass ich mich bisher nicht gemeldet habe.

Meinen Mümmelnasen geht es prima! Inzwischen bewohnen sie auch die halbe Loggia. Für die warmen Monate steht den beiden inzwischen der von uns extra um- und ausgebaute Schweinestall zur freien Verfügung.

Es ist immer wieder schön die beiden Wollnasen zu beobachten. Da kann der Tag noch so anstrengend gewesen sein - wenn mich die Beiden begrüßen, dann ist der Tag gerettet. Besonders faszinierend finde ich die süßen Macken und Eigenheiten, die ich schon kennenlernen durfte:

 

  • Sie verteidigen strikt ihre Kaninchenordnung (bzw. haben eine bestimmte Vorstellung vom Chaos) und werfen mit Freude alles quer durch das Gehege
  • Beide sind begeisterte Buddelkaninchen. Prinzipiell wird jeder neue Gegenstand einmal "angebuddelt" - Decken, Pappkartons, Kräutertöpfe, Fliesen und so weiter. Deshalb sind beide jetzt stolze Besitzer einer riesigen Buddelkiste, die mit Sand gefüllt ist.
     
  • Cookie ist eine wahre Ausbrecherkönigin. Allerdings hoppelt sie dann nur auf der Loggia hin und her und kann nicht weg. So kommt es schon mal vor, dass Sie uns morgens durch die Glastür beobachtet :)
  • Beide hüpfen mir inzwischen durch die Beine, mümmeln mir aus der Hand und begrüßen mich jeden Tag, wenn ich nach Hause komme
  • Es gibt ein Leckerlie-Ritual. Cookie darf zuerst, dann klaut Toffie ihr das direkt zwischen den Zähnen weg und versteckt es im Gehege. Anschließend rennen beide ein paar mal im Kreis, bis Cookie auffällt, dass Toffie das Leckerlie nicht mehr hat - und holt sich dann von mir ein neues Stückchen. Dann holt sich auch Toffie ihr Leckerlie und beide futtern friedlich nebeneinander. Das klingt schon ein wenig lustig, aber es ist wirklich jeden Tag so. Herrlich :) Im Anschluss haben sich beide wieder ganz lieb und kuscheln miteinander.
  • Der Blumentopf ist der Lieblingsplatz von Toffie - da schläft sie auch gerne drin, obwohl der eigentlich viel zu klein dafür ist.
  • Beide gehen artig auf ihr Kaninchenklo, was ich natürlich großartig finde!
  • Mein Lebensgefährte wird gerne mit Nachdruck aus dem Gehege gebeten (er wird "rausgeschoben"), wenn die beiden einen schlechten Tag haben. An guten Tagen darf auch er Leckerlies verteilen.
  • Meine Süßen lassen sich auch zum Bürsten auf den Arm nehmen, ohne in Panik zu verfallen. Das macht die Situation natürlich für alle sehr angenehm :)
  • Wenn beide besonders glücklich sind (Lieblingsgemüse, das Gehege wurde umdekoriert oder einfach mal so), dann hüpfen Sie manchmal einfach auf der Stelle in die Höhe. Das ist wirklich sehr schön zu beobachten.
  • Es gibt auch Stellen im Gehege, an denen kein Stroh liegen darf. Wenn ich dort welches hinlege, dann kümmern sich beide mit vereinten Kräften darum, dass das Stroh woanders hingeschoben wird. Zum Verstehen fehlt mir warscheinlich der Kaninchenblickwinkel :)

Überhaupt haben Cookie und Toffie ganz viel Unsinn im Kopf. So haben wir immer etwas zu lachen :)

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlich bei Ihnen und dem ganzen Team bedanken! Sie sind wirklich großartig! Danke, dass Sie sich so gut um meine beiden Nasen gekümmert haben, danke, dass Cookie und Toffie bei mir leben dürfen und danke, dass Sie alle so ein großes Herz für Tiere haben und sich um die sorgen, die ansonsten wohl kaum einen so liebevollen Zufluchtsort hätten. Ich wünsche Ihnen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit!

Liebe Grüße

 


Juli 2013

 

Hallo, liebes Tierheim-Team!

 

Nachdem ich vor ein paar Tagen gelesen habe, dass Sie Post von ehemaligen Schützlingen erhalten haben, habe ich das als Aufruf genommen, mich auch mal wieder bei Ihnen zu melden.

 

Ich habe ein paar Fotos aus unserem Urlaub im vergangenen Jahr in Holland mit angefügt. Bei der Auswahl des Häuschens haben wir Menschen auf einen Backofen zugunsten einer Umzäunung verzichtet, so dass Sue den ganzen Tag entscheiden konnte, ob sie im Haus oder draußen auf der Wiese liegen und die Goldfische im Teich beobachten, oder halt  im Blumenbeet ;-)) liegen wollte. Wir haben den Urlaub mit Sue sehr genossen. Sie selber fand das Salzwasser doch sehr ungewöhnlich, zumal es kam und ging.... Leider war nicht wirklich gutes Strandwetter, doch am letzten Tag wollte Sue dann auch ohne unsere Motivation (man darf das hier einfach mal) von sich aus mal die Möwen jagen...

 

Nun ist Sue ja im Mai 13 Jahre geworden. Wir sind froh, dass wir sie haben, sind uns aber gerade zur Zeit sehr bewusst, dass wir sie die längste Zeit haben durften. Sie hat einen häßlichen Husten, bedingt durch Schatten auf der Lunge, das Herz ist in Ordnung, keine Wassereinlagerung. Hier sind wir -natürlich- in Behandlung. Zwischenzeitlich kommt immer wieder sehr akut eine rheumatische Erkrankung dazu (Schultergelenk), auch im Rücken zippt und ziept es. Das sehr heiße Wetter tut natürlich ein übriges, so daß ich aufgrund dieser Beschwerden in den letzten 3 Wochen 7 (!) mal beim Arzt war. Am Freitag sprach ich mit der Ärztin "Klartext": natürlich ist der Husten belastend auch für den Kreislauf, die Knochen sind ja halt wie sie sind: alt; früher haben die alten Menschen auch auf der Ofenbank gesessen. Aber selbst die gesunde mäkelige Fresserin Sue frisst und hat normal gute Verdauung, nimmt teil am Leben, freut sich wenn jemand nach Hause kommt. Ergebnis: Es ist in Anbetracht des Alters alles "im grünen Bereich"! Es gab noch eine Spritze für den Kreislauf und dann bin ich mit Sue erleichtert in das Wochenende gefahren.

 

Ich weiß, dass Sie uns die Daumen für eine noch gaaaaaaaz lange Zeit mit unserer Sue drücken und sende Ihnen aus NRW ganz liebe Grüße an Sues alte Heimat

 


 


Juli 2013

 

Aller huldvollste Order anlässlich meiner Rudelfindung


Hiermit gebe ich Kund und zu wissen, dass ich nun nach etwas über einem Jahr den mir seit meiner Geburt zustehenden Titel „Prinzessin“ wieder erhalten habe.

Nachdem ich insgesamt rund 18 kg zugenommen habe, sind der Tierarzt und mein Rudel mit meinem majestätischen Erscheinungsbild sehr zu frieden. Ich habe mich nun vollständig in mein Rudel und unseren Stammsitz integriert. Es geht mir ausgezeichnet, so dass ich im vorigen Monat damit begonnen habe, die Schutz- und Sicherungsaufgaben meines Rudels und meines Rudelbaus zu übernehmen.

Viel Spaß bereiten mir die vielen abenteuerlichen und abwechslungsreichen Spaziergänge, die ich hier bekomme. Auch auf die reichliche Zuwendung in Form ganz vieler Schmuseeinheiten möchte ich nie wieder verzichten müssen. Ganz besonders genieße ich auch die mir täglich zu Teil werdende Fellpflege, bei welcher ich so herrlich entspannen kann. Aber das Allerbeste überhaupt ist mein Hofstaat, der mir rund um die Uhr zur Verfügung steht, mir alle meine Wünsche erfüllt, stets um mein Wohlergehen bemüht ist und mich nie alleine lässt.

Ich werde dieser Order einige Fotos beifügen, damit Sie einen kleinen Einblick bekommen.
Order habe ich dieses Schreiben genannt, weil ich mich noch einmal ganz herzlich dafür bedanken möchte, dass Sie mich einige Monate aufgenommen und gut versorgt haben.

Viele Grüße übersendet Ihnen

Laika die I
 


 

Juni 2013

 

Liebes Team vom Tierheim Bretnig-Hauswalde,

 

endlich habe ich mal die Zeit ein wenig über unseren neuen Hausgenossen Sir Toby zu berichten. Als Toby Mitte Januar bei uns einzog, waren wir alle sehr froh und glücklich einem älteren Hund aus dem Tierschutz ein neues – und wie wir finden komfortables und abwechslungsreiches – Zuhause bieten zu können. Nur … Toby war anfänglich vielleicht nicht ganz der Meinung. Zunächst von dem Ortswechsel sehr verunsichert schloss er sich mir als „Ressourcenverwalterin“ schnell an fand aber, dass Mann und Tochter in diesem System irgendwie überflüssig sind. Er hat sich daher große Mühe gegeben mir die vermeidliche Konkurrenz „vom Hals „ zu halten. Mit der Hilfe einer befreundeten Hundetrainerin haben wir dieses Verhalten aber einigermaßen zügig in den Griff bekommen.

 

Teil des Problems war, dass Toby meinen Mann abends nicht ins Schlafzimmer lassen wollte. Kam er herein, stürzte der alte Herr wie ein „Schachtelteufel“ aus seiner Hundekiste und verbellte den „Angreifer“ aufs schärfste. Wir haben aber relativ schnell gemerkt, dass Toby gewerkschaftlich organisiert sein muss. Ab 22.30 Uhr endet seine Arbeitszeit und er schläft selig in seiner Hundekiste, dann kann kommen wer will und sich zum Schlafen niederlegen. Dieses Verhalten hat über die Anfangszeit hinweggeholfen. Danach hat mein Mann immer ein kleines Stückchen „Wiener“ in der Tasche und hat es Toby angeboten, wenn er den Raum betrat. Als Toby dann anfing ihn schwanzwedelt im Zimmer zu begrüßen, wurden die Wiener auch mal „vergessen“ und satt dessen nur hinter den Ohren gekrault. Jetzt ist das Problem Geschichte und nach dem Zähneputzen gibt es nix mehr J!

 

Ich muss an dieser Stelle hinzufügen, Hundetrainerin klingt jetzt nach intensiver Arbeit und aktivem Training. Nichts dergleichen haben wir dem alten Herrn angetan. Ich habe mich mit der Trainerin zweimal in der Woche telefonisch verständigt und mir ggf. Rat geholt. Ich wollte den alten Herrn (immerhin ist er 13 Jahre alt) nicht in einer Hundeschule nochmal die ganze Grunderziehung zukommen lassen. Zwar kann er weder Sitz noch Platzund auch einige andere Grundkommandos sind ihm eher total egal. Aber er kommt zuverlässig, wenn man ihn ruft, er geht prima an der Leine und im Restaurant legt er sich nach kurzer Zeit der Orientierung unter meinen Stuhl. Für unseren gemeinsamen Alltag also völlig ausreichen.

 

Trotz des großen Jagdtriebs können wir Toby bei unseren Spaziergängen gefahrlos ohne Leine laufen lassen. Zwar saust er mit Vorliebe Joggern und Radfahrern hinterher, aber da er sich gut abrufen lässt kommt es hier eher selten zu größeren Problemen J!

 

Interessant ist das Toby alles jagen möchte, was sich bewegt. Mäuse (er ist besser als unsere Katze!!), Enten aber auch Hasen und Rehwild steht ganz oben auf seiner Hitliste. Aber jede Form von „Bauernhoftier“ also auch Hühner, Stallhasen und junge Katzen lässt er völlig „links“ liegen. Darüber hinaus versteht er sich ganz hervorragend mit unserem alten Kater. Die beiden liegen bevorzugt gemeinsam auf dem Sofa und ruhen.

 

 

Alles in allem ist Toby ein sehr fröhlicher und agiler Hund der nach einer (etwas längeren) Eingewöhnungsphase seinen Platz im Rudel gefunden hat. Er ist nun völlig entspannt, verträumt und vertrödelt auch mal einen Tag im Garten und hat wenig Lust auf einen größeren Spaziergang. Besonders gerne begleitet er mich zu unseren Pferden in den Stall. Da kann er stundenlag ohne Leine mit den anderen Stallhunden durch die (nähere!!!!) Umgebung bummeln. Ab und zu schaut er bei mir nach dem Rechten und bringt sich in Erinnerung, damit ich ihn auf dem Heimweg nicht vergesse. Wenn ich auf dem Pferd sitze liegt er zuverlässig am Rand des Platzes und scheint das Geschehen aufmerksam zu verfolgen.

 

Ich möchte meinen kleinen Bericht etwas nachdenklich ausklingen lassen. Immer wieder gerne lass und lese ich Berichte von Tieren, die ein neues Zuhause gefunden haben. Unisono ist eigentlich immer zu lesen, dass sich das jeweilige Tier nahezu problemlos und zügig in den Alltag integrieren konnte. Bewundernswert!! Sicher, Toby war schon 13 Jahre alt als er bei uns einzog und über seine Vorgeschichte ist nahezu nichts bekannt, aber die Integration war für ihn (besonders) und für uns eine kleinere Herausforderung. Wir haben diese Herausforderung gerne angenommen und aus dem Prozess auch einiges gelernt. Jetzt nach bald fünf Monaten würde ich sagen, die Integration ist gelungen und alle sind glücklich. Der Weg dahin war aber nicht immer eben.

 

 

Ganz liebe Grüße von

 

Sir Toby und seiner Familie

 


Mai 2013

 

Hallöchen,

 

Leo hat sich super eingelebt und integriert. Aber eine Frage hätte ich zu Leo. Seid ihr euch sicher das sie Freigängerin ist??????? (Spaß)
Die gute Leo lebt jetzt seit 6 Wochen bei mir und macht nicht mal Anstalten, meine Wohnung zu verlassen. Sie hätte eine Hundeklappe in den Hausflur und Zugang zu der Wohnung meiner Eltern im Erdgeschoss, wo sie schon mal raus sehen könnte. Aber selbst wenn ich alle Haustüren (außer die ins Freie) offen lasse, verlässt Leo die Wohnung nicht. Oft gehe ich kurz runter und lasse die Haustüre offen stehen, so das sie mir in den Hausflur folgen könnte, aber weiter als zur Schwelle geht sie nicht.

 

Sie genießt im Moment das Leben in der Wohnung, die Ruhe. Außer Milo hat sie meine Wohnung ziemlich für sich. Nathan kommt meist nur Nachts zum schlafen hoch und Mohrle hat sich das letzte halbe Jahr gar nicht in meine Wohnung verirrt. Ich denke Leo ist ganz froh, dass auf den ca 200 qm genug Platz ist, um Ruhe zu haben.  Nathan stört sie nicht, Milo findet sie sogar richtig toll und Mohrle hat sie bis jetzt nur aus dem Fenster gesehen.

Abends muss ich immer noch ca 10-15 Minuten mit ihr spielen da sie sonst zu aktiv ist, als das sie schlafen könnte. Ihr Lieblings-Platz ist ein Karton, egal wie klein oder groß - Leo sitzt drin.

 

Sie ist echt eine Traumkatze und mir ist es echt unverständlich, warum sich für diese hübsche Maus 1,5 Jahre  keiner interessierte. Glück für mich. Hier passt sie perfekt rein, in einen Haushalt in dem eh jeder macht, was er will und wozu ihm grad ist.

 

So noch ein paar Bilder, damit Ihr mal seht, wie es der Kampfschmuser-Katze geht. Sie ist übrigens nicht mehr ganz so kugelig wie vor 6 Wochen.

 

 


 


April 2013

 

 

Liebe Bretnigs,
 
hier nun, etwas verspätet, der ausführliche Bericht über Poldo.
Wir sind stolz und freuen uns euch mitteilen zu können, dass sich Poldo zu dem super Familienhund entwickelt hat, den ihr schon immer in ihm vermutet habt. 
Poldo ein absolut lieber, bescheidener, intelligenter, lustiger, sensibler und mittlerweile sehr mutiger und selbstbewusster kleiner Kerl, den man gerne um sich hat. Wir nehmen ihn überall mithin und er benimmt sich dann –  wie auch zu Hause und im Garten – ruhig und vorbildlich. Dass männliche Besucher keine Bedrohung darstellen, hat er wirklich schnell gelernt und das Abwehr-Schnappen (es war nie ein Beißen !!!) eingestellt. 
 
Poldo hat die Herzen der Nachbarschaft und der anderen Hundebesitzer im Sturm erobert. Er hat keinerlei Angst mehr vor fremden Menschen/Männern oder Kindern. Er lässt sich mittlerweile von jedermann streicheln und findet es sogar gut. Jeden Morgen z.B. macht Poldo sich auf und besucht unseren Nachbarn Gunter, wo erst mal ausgiebig geknuddelt wird.   
Laute Geräusche, besonders um Sylvester, machen ihm zwar immer noch Angst, aber die Intensität ist über die Jahre geringer geworden. Er gerät nicht mehr in Panik und hat gelernt, sich an uns zu orientieren, anstatt wegzulaufen, um sich zu verstecken.    
 
Wir sind jeden Tag an die vier Stunden mit ihm unterwegs und er liebt es mittlerweile total. Jeden Tag Radfahren ist Pflicht, da Poldos größtes Hobby das Laufen ist. Bei entsprechender Witterung ohne Probleme auch mal 20 km am Stück. Neben dieser Tatsache und aufgrund zahlreicher anderer Verhaltensweisen, steht für uns mittlerweile fest, dass Poldo ein zwar etwas klein geratener, im Herzen aber großer Husky-Mischling ist.  

 

Poldo hat keinerlei Probleme mit Hunden in seiner Größe oder Kleineren. Je kleiner die Hunde, desto lieber und vorsichtiger wird er. Bei manchen großen Hunden ist er anfangs misstrauisch, erwartet angegriffen zu werden und es dauert etwas, bis er ihnen vertraut. Aus diesem Grund haben wir uns früh einer bunten Hundegruppe, die überwiegend aus großen Hunden besteht, angeschlossen (angeführt von Merlin, einem 50 kg schweren Rhodesian Ridgeback, der mittlerweile zu einem von Poldos besten Freunden geworden ist). 

 

 

Zwei Tage die Woche bekommen wir Besuch von Hündin Tira (13) und die beiden kommen trotz der bei uns etwas beengten Wohnsituation bestens miteinander aus, profitieren sogar voneinander.

 

 

 

 

Und auch unser Kater Micky hat Poldo mittlerweile wirklich ins Herz geschlossen. Die beiden kuscheln zwar nicht miteinander (machen richtige Männer ja eh nicht:-), dafür spielen sie immer öfter im Garten miteinander. Poldo versucht die Katzensprache zu lernen, was sehr lustig ist (er versucht zu schnurren). 

 

 

 

 

Wir sind glücklich, einen so lieben Hund wie Poldo bekommen zu haben, unabhängig davon wie groß seine Probleme und die investierte Arbeit auch waren.  

 


 


April 2013

 



Ashana (Aische) ist nun gerade mal zwei Wochen bei uns und es ist, als wäre sie schon immer hier gewesen.
Gerade eben läuft sie mit Katerchen spielend durch die Wohnung. Sie hat sich als richtiges Temperamentbündel entpuppt, saust durch die Räume wie bei einem Hindernisparcour, überall rauf und runter.  Ihr Lieblings-TV ist das Terrarium, vor allem wenn sich eine Heuschrecke drin befindet. Ihr bevorzugtes Spielzeug ist Katerchen.  :) Wenn er mal nicht möchte, geht zur Not auch ein Tischtennisball.
Von ihrer Schüchternheit haben wir nie was gemerkt. Überall möchte sie dabei sein und ihre Kommentare dazu abgeben, sie ist sogar so freundlich, dass sie mit jedem Möbelstück redet. :o)
Auch fremden Menschen gegenüber ist sie aufgeschlossen und kommt, um sich streicheln zu lassen. 
Dem Namen Ashana (Sonnenschein, beste Freundin) wird sie mehr als gerecht, sie hört sogar schon auf den Namen. Immer wieder zaubert sie einem ein Lächeln ins Gesicht, auch wenn draußen die Sonne mal nicht scheint. Dass sie ein dermaßen liebenswertes und freundliches Wesen ist, übertrifft all unsere Erwartungen! Wir können unser Glück kaum fassen! Nicht mal der Tierarzt konnte sie dazu bringen, auf Ihre Schmuseeinheiten zu verzichten. Sie ist nie beleidigt mit uns und böse schon gar nicht.
Wenn wir sie streicheln (am liebsten mag sie es von beiden Seiten gleichzeitig), werden wir von ihr immer regelrecht gewaschen. Ziehen wir die Hand zurück, weil sie klitschnass ist, hält Ashana sie einfach mit beiden Pfoten fest und schleckt unbeirrt weiter.
Nur mit meiner Art ihr Futter zu dosieren, ist sie nicht ganz einverstanden. Die kleine Fressmaschine kann nicht aufhören und würde am liebsten durchgehend fressen, wählerisch ist sie dabei ebenfalls nicht. Da sie aber auch extra lebhaft ist, macht es gar nichts, wenn sie mal eine kleine Portion zu viel bekommt, das trainiert die Süße im Galopp durch die Wohnung schon wieder ab. Anfangs war der Magen oft zu voll und es ist alles wieder retour gekommen, aber inzwischen klappt es gut. Das kluge Tier hat nun verstanden, dass ihr niemand was wegnimmt und genug für alle da ist. Zudem lässt Katerchen sie immer zuerst zum fressen und kommt erst nach, wenn sie fertig ist (obwohl immer zwei Teller vorhanden sind). Wir sind so glücklich mit ihr, dass kaum in Worte zu fassen ist! Katerchen geht es ebenfalls wieder gut, er frisst nach Monaten der Trauer und anschließendem Stress wieder normal und hat Ashana als seine neue Freundin bereits voll akzeptiert. Claus und ich strahlen nur mehr, wenn wir sehen, wie gut es den beiden geht. Diese Wandlung von der schüchternen, teilnahmslosen Katze zum absolut verspielten, lebhaften und schmusesüchtigen kleinen Engel hätte keiner von uns erwartet. Und schon gar nicht nach so kurzer Zeit.

 

Anbei ein paar Bilder. Leider sind nicht alle gut geworden, sie hat so ein helles Fell, dass meine Kamera manchmal überfordert ist.

 Vielen Dank, dass sie sich gut um Ashana gekümmert haben, bis sie zu uns gefunden hat! Ashana wird nie wieder einsam sein und unsere Familie ist nun endlich wieder komplett.

Ganz herzliche Grüße von uns allen.


 


April 2013

 

Liebe Tierheimmitarbeiter,

Misiek ist jetzt fast 8 Wochen bei uns und es ist als wäre es nie anders gewesen.

Er ist ein ganz lieber und anhänglicher Hund. Am liebsten geht er Gassi, da werden alle Spuren verfolgt und fleißig das Revier markiert. Wenn er Katzen sieht würde er sie am liebsten einfangen und bei Hunden, ja da gibt es Freunde und Feinde. Wenn Frauchen verteidigt wird dann bellt er auch mal. Auf freiem Feld ist er schon frei herumgeflitzt, wagt sich aber nicht all zu weit weg. Wenn wir pfeifen kommt er ganz lieb her und holt sich seine Belohnung ab. Ansonsten ist er eine kleine Naschkatze, denn Leckerli sind einfach herrlich. Die suchen wir dann in der Wohnung und da ist er richtig aufgeregt, dass er auch ja alle findet. Der Rhythmus hat sich dem Tierheim gegenüber verändert, aber das macht ihm nichts, denn wenn unser Sohn von der Spätschicht kommt, da muss man ihn schließlich begrüßen und beim Abendbrot machen zusehen. Schlafen kann man am nächsten Vormittag immer noch genug. Körbchen hat Misiek zwei, wobei er immer da liegt, wo er nichts verpasst. Wenn ihn jedoch die Müdigkeit übermannt, dann schläft er einfach mal ne Runde.

Seine wichtigste Aufgabe ist wohl nachts im Korridor zu schlafen und aufzupassen wer bei der Jugend so ein und aus geht. Da wird er von allen begrüßt und gestreichelt und ist Hahn im Korb.

Ich glaube auch, dass er meint er müsse mit uns Gassi gehen, denn wie ein kleines Uhrwerk gibt er pünktlich Bescheid, wenn die Zeit heran ist. Es ist ein schönes Leben mit unserem Schatz und wir hoffen dass er uns noch laaaange erhalten bleibt. Nicht nur Misiek, auch wir sind richtige Glückspilze.

 


 


März 2013

 

 

Liebes Tierheim-Team,

nachdem ich nun schon fast 5 Monate in Dortmund bin, möchte ich Euch endlich mal berichten wie es mir hier so geht:

Wir sind nach gut 5 Stunden Fahrt damals am 31.10.12 abends hier in Dortmund angekommen. Ich hab erstmal die ganze Wohnung untersucht, war soweit ganz o.k.,nur 2 so kleine Fellnasen (man nennt sie wohl Katzen, was immer das auch sein mag?) leben hier auch und die eine, die kleinere von beiden, hat mich ganz schön angebrummt. Aber hey, das hab ich mir natürlich gar nicht erst gefallen lassen und hab erstmal kräftig zurückgeknurrt und wollte mich grade drauf stürzen, da hatte mich mein neues Frauchen auch schon am Wickel und hat mir erstmal ne Ansage gemacht. (aber nicht nur mir, die Katze hat auch was zu hören bekommen, hihi).

 

 

 

Nun ja, was soll ich sagen, wir haben uns alle arrangiert, die kleine Katze spinnt zwar manchmal rum, aber dafür ist die andere total lieb. Leider steht sie nicht auf mich :( was ich nach vielen vergeblichen Annäherungsversuchen nun endlich einsehen musste.

 

 

 

 

 

Das Futter hier ist auch ganz ok und wenn es nicht reicht, mach ich mit der kleinen weißen Hündin namens Cindy (Cindy steht übrigens für ziemlich lmpertinent nervende dauerfipsende Ische :) ) ja, solche Ausdrücke haben die hier, die sagen auch: ausse Siedlung, nache Maloche, aufm Pütt, vonne Schule, mitte Kumpels, nache Bude (Kiosk) und komma bei mich bei :)  hab ich mich auch erstma dran gewöhnen müssen, aber so langsam versteh ich was die meinen. Also, wenn dat Futter mal nich reichen tut, klaut die kleine ne Kekspackung vom Tisch und wir machen die dann zusammen leer (was sie allerdings immer damit meint, wenn sie sagt, das Papier nicht mitessen, keine Ahnung) Ich darf jetzt hier auch raus in den Garten, der ist jetzt ziemlich klein geworden, da steht auf einmal am Ende ein Zaun und mitten in der Wohnung ist jetzt ein Gitter. Mist, jetzt komm ich nicht mehr so oft an die Katzenkiste ran, aber Frauchen regt sich immer fürchterlich auf wenn ich da dran war. Keine Ahnung wieso die das weiß. Das einzige was mir auffällt ist, dass sie mir jedesmal wenn sie mich danach gesehen hat, die Nase abbreibt und irgendwas von Katzenstreu als Zahnbelag redet :) Tia, was soll ich euch sonst noch erzählen. Von mir aus könnten wir den ganzen Tag spazieren gehen, aber Frauchen muss ja leider viel arbeiten. Letzte Woche war sie ganz doll krank, da haben wir uns dann alle zu ihr auf die Couch gelegt und sie schön gewärmt, damit sie mit ihrem Fieber nicht so friert.  Und ich hab ihr auch mit Cindy geholfen die Duplos aufzuessen, das haben wir nachts mal eben gemacht, als Frauchen geschlafen hat, ist ja nicht gut, wenn man krank ist und dann soviel Kekse ist, haben wir uns gedacht.

 

   Man beachte das Blindenzeichen! :)

Dann hab ich gehört, dass wir jetzt demnächst in die Hundeschule gehen werden. Cindy hat gesagt, es ist ganz gut dort, man kann mit anderen Hunden toben (o.k., ich natürlich nicht) und dann kriegt man für einfache Dinge wie Sitz und Platz ganz tolle Leckerchen. Und sie hat gesagt, ich soll mich ja dort anstrengen. Sie hätte nämlich gehört wie Frauchen gesagt hat, wenn wir weiterhin so viel Mist machen holt Frauchen den Rütter!!! Das ist ein Mann der ganz viel von Hunden versteht und dann ginge es nicht nur mir an den Kragen, der würde nämlich auch ganz schnell merken, dass die Cindy in Wirklichkeit gar nicht gut erzogen ist und dann ist es für uns beide vorbei mit dem schönen Leben. Dann sagt der so Sachen wie: die Hunde dürfen nicht mehr auf das Sofa (da wär Frauchen aber bestimmt traurig drüber, dann müsste sie ja nicht jeden Tag erstmal mit der Fusselbürste alle Haare von der Couch entfernen) na und wer weiß was so einem Typen wie dem Rütter sonst noch alles einfallen würde. Ich hab jedenfalls beschlossen, mal für einige Zeit keinen Mist mehr zu machen.

 

So Ihr Lieben, ich hoffe es geht euch im fernen Osten gut. Ich danke euch für alles was ihr für mich getan habt. Ich seid immer gut zu mir gewesen, dass werd ich euch niemals vergessen.

 

Ganz liebe Grüße von Eurem Gustav aus Dortmund (der Stadt mit dem besten Fußballverein der Welt)


 


Januar 2013

 

 

 

 

Liebe Tierheimer,

 

nun ist Minka schon über einen Monat bei mir und es geht uns beiden dabei richtig gut. Jetzt sitzt sie mit am PC und verfolgt aufmerksam, was sich da am Bildschirm tut. Wir beide führen ein sehr geregeltes und gemütliches Leben miteinander und haben so unsere eigenen Rituale. Morgens begrüßt mich Minka direkt auf der Toilette und wartet ungeduldig, bis ich Zeit für sie habe.

 

 

Dann geht es ab in die Küche und es gibt ihr Frühstück. Minka weiß sehr genau, was ihr schmeckt und mäkelt auch manchmal, wenn keine leckere Soße dabei ist. Dann setzt sie sich vor den Fernseher und will "ihr Programm" sehen. Inzwischen habe ich eine DVD für Katzen, die sie äußerst spannend findet und schon mal hinter den Fernseher guckt, um herauszufinden, wo die Vögel denn hingeflogen sind. In der Zeit kann ich mich waschen, anziehen und frühstücken. Danach wird noch eine ausgiebige Runde gekuschelt, bis ich schließlich zur Arbeit muss.

 

 

Wenn ich mittags nach Hause komme, schläft Minkachen meistens tief und raunzt mir allenfalls kurz ein Mrrr zu. Am Abend ist dann Spielezeit. Sie liebt nach wie vor besonders die Tischtennisbällchen, von denen ich inzwischen eine ganze Packung habe, weil sie ständig unter den Möbeln verschwinden. Und dann wird wieder und wieder geschmust. Meine Wollepullover haben schon einige Spuren davon. Wenn ich dann schlafen gehe, ist Minka erst so richtig wach und untersucht die Wohnungseinrichtung. Die ist inzwischen katzentauglich. Die Spuren sehe ich dann am nächsten Morgen. Minka ist noch so herrlich neugierig; sogar den Bücherschrank hat sie inspiziert. Sie sehen, es geht uns bestens. Ich bin sehr froh, dass ich mich für die Aufnahme dieser wunderbaren Mieze entschieden habe.


 Vielen Dank auch für Ihren schönen Bericht über Neues im TSV.



 Mit herzlichen Grüßen


 Minka und Familie
 

 


 


Dezember 2012

 


 

Liebes „Hoffnung für Tiere Team",

der kleine Sid ist nun seit über zwei Monaten bei uns und heute möchten wir mit ein paar Bildern über die erste Zeit mit ihm berichten.

Insgesamt hat sich Sid bei uns sehr gut eingelebt und zeigt langsam, dass er anders als nur ängstlich und schüchtern sein kann … So liebt er es inzwischen an der 10m-Schleppleine über die Elbwiesen zu flitzen, nach Mäusen zu buddeln und mit anderen Hunden zu toben. Nur große Rüden mag er manchmal nicht so gern und zeigt Ihnen seine kleinen weißen Zähnchen. Auch der Schnee, den es im Moment ja reichlich gibt, findet er toll und freut sich immer auf lange Spaziergänge.

An der Leine marschiert Sid schön mit und hat schon gelernt sich vorm Überqueren der Straße brav hinzusetzen und zu warten. – Mit Leckerlis kann man ihn sehr gut bestechen und er lernt wirklich schnell! Nur frei laufen lassen können wir ihn noch nicht, bzw. wollen wir das auch nicht austesten. Denn manchmal ist der Kleine so hypnotisiert von den fremden Gerüchen, dass er kurzfristig auf beiden Ohren taub zu sein scheint. :-)

Von seinem Schlafplatz im Flur war unser Siddy nach einer Weile, besonders in unserer Abwesenheit, nicht mehr sonderlich begeistert. Deshalb ist er zwischenzeitlich ins Wohnzimmer umgezogen. Jetzt schläft er – zumindest in der Nacht – zufrieden in seinem Kennel. Wenn wir nicht in Sicht sind hüpft der freche Kerl sehr gern auf die Couch und macht es sich dort bequem. Auch das Alleinbleiben klappt nun, nach einigen Anlaufschwierigkeiten, sehr gut.

In der letzten Zeit hat Sid viele neue Dinge kennengelernt und macht seine Sache wirklich gut. Inzwischen kennt er schon fast unsere gesamte Familie, inklusive der dazugehörigen Hunde mit denen er sich sehr gut versteht. Auch einige Freunde hat er schon kennengelernt und war mit auf einer Geburtstagsfeier und in einer Gaststätte. Überall hat er sich nach anfänglicher Ängstlichkeit recht schnell zurecht gefunden. Auch die eigentlich gruselige Treppe in unserer Wohnung ist für ihn nun kein Hindernis mehr.

Natürlich ist Sid immer noch ängstlich und oft unsicher, aber wir machen jeden Tag einen kleinen Schritt voran. Wir sind gespannt auf die nächste gemeinsame Zeit mit unserem neuen Familienmitglied und freuen uns auf ein schönes Weihnachtsfest und den danach folgenden Winterurlaub…mit hoffentlich ganz viel Schnee! :-)  

Wir wünschen dem gesamten Team und allen Tieren ein schönes geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches und zufriedenes neues Jahr.

Ganz viele liebe Grüße senden die Dresdner mit Sid.

 


 


November 2012

 


 

An dieser Stelle auch noch einige Zeilen zu Rosi. Sie ist wahrhaftig ein richtiger Schatz und wir haben schon fast vergessen, dass es eine Zeit ohne sie gab :-)  Am Morgen schätzt sie ihre große Wiesenrunde in den Elbauen mit anschließender Fell-Kraul-Aktion und danach liegt sie auf ihrem Hundesofa im Arbeitszimmer (das hat mein Mann ihr zusätzlich zu ihrem Sofa in der Stube noch angeschafft :-) ) und schaut mir bei meinen Büroaufgaben zu. Ab und an holt sie sich eine Kuscheleinheit und scheint zufrieden zu sein, mich immer im Blick zu haben. Mittags macht sie es sich in der Küche bequem, schaut beim Kochen zu und wartet auf die gemeinsame Wäldchenrunde mit anschließendem Post wegbringen. Nachmittags ist sie immer mit bei den verschiedenen Haushaltsaufgaben dabei und abends gibt es noch ein letzte gemeinsame Runde.

 

Zwischendurch gibt es natürlich auch viele kleine Kontakte mit unseren Katzen Kiki und Lilli. Rosi hat die Katzen sofort als Familienmitglieder anerkannt. Bei den Katzen hat das etwas länger gedauert. Besonders unsere  Freigängerin Kiki war ausgesprochen angsterfüllt.. Das hat sich jetzt gegeben und ausgerechnet Kiki steigt mittlerweile gelegentlich auf Rosis Hundesofa, um sie zu beschnüffeln und auch mal neben ihr zu dösen.

 

Wenn ich ein bis zwei Mal in der Woche einen Außentermin von 2 bis 5 Stunden habe, wartet sie brav und freut sich riesig, wenn ich da bin. Sie macht dann richtige laute Freudenjauler!!! Mit diesen Jaulern wird dann auch mein Mann begrüßt, wenn er zum verlängerten Wochenende in Dresden ist.

 

Wir sind Ihnen so dankbar, dass Sie Rosi in Ihrem Tierheim aufgenommen haben und sie so den Weg zu uns gefunden hat!!! Wir wünschen Ihnen für Ihre Arbeit weiter viel Ausdauer, Langmut und Freude.

 

Mit freundlichen Grüßen von mir und meinem Mann an das gesamte Tierheim-Team

 


 


Oktober 2012

 


 

Hallo, Ihr Lieben von der Tierhoffnung,

nun ist Molly (Dolly) schon (oder erst – wie man’s nimmt) 10 Tage bei uns, und ich glaube mit Recht sagen zu dürfen, dass sie sich richtig wohlfühlt.

Es ist unglaublich, dass ein Hund, der im Verlauf des letzten Jahres so oft seine Umgebung gewechselt hat, noch so fröhlich und bindungsfreudig ist! Ihr Körbchen hat sie ganz schnell in Besitz genommen; abends wandert es mit ins Schlafzimmer vor mein Bett, und da ratzt sie, nach einem kurzen Gute-Nacht-Kuscheln auf meinem Bett, bis ich sie morgens wieder wecke. Sie hat schnell gelernt, dass sie im Körbchen bleiben muss, während wir essen (unsere sonst so liebe Alte hat uns durch bettelndes Hypnotisieren bei Tisch schwer genervt, das wollten wir bei Molly von vornherein unterbinden). Aber auch Molly hat schnell spitzgekriegt, dass mein Mann der Schwachpunkt ist, der am ehesten weich zu kriegen ist, was Zwischendurch-Leckerchen angeht; ich muss da sehr aufpassen. Ansonsten darf sie natürlich ¸überall bei uns und mit uns sein. Die Krönung des Tages für sie ist der Abend, wenn wir uns auf die Sofas setzen zum Fernsehen, Unterhalten oder Lesen. Dann hüpft sie zu uns aufs Sofa, legt ihr Köpfchen auf mein Bein und bietet mir ihr lang gestrecktes Körperchen zum allseitigen Beschmusen dar. Anfangs dachte ich, die arme Maus bekommt Nackenschmerzen, und bin ein Stückchen weitergerückt, aber sie rückt nach, damit sie möglichst viel Körperkontakt hat. Dann dauert es nicht lange und die Äuglein werden zu Schlitzen und fallen schließlich ganz zu - bis ich mich mal bewege. Dann öffnet sie ein wenig die Augen, sieht mich aus ihren Schlitzen mahnend an, und ich weiß, was ich wieder zu tun habe. Es ist einfach zu nett!

Die erste Begegnung mit dem frechen Dackel Jeremy hier im Haus verlief ganz freundschaftlich – Gott sei Dank. Auch mit der Hausgemeinschaft hat sie sich schon angefreundet, vor allem, nachdem all die netten kleinen Willkommensgeschenke bei ihr abgeliefert wurden.

Aber sie war auch schon für einige Überraschungen gut! Es war auf einem des ersten Spätabend-Pinkel-Gänge: Ich kam mit ihr an lockerer Leine (sie lässt sich ja so leicht führen) auf die ziemlich dunkle Wiese am Schwesternheim des Krankenhausen – da konnte ich gar nicht so schnell kucken, wie sie im Dunkel verschwunden war. Und ich stand da mit einer leeren Leine in der Hand! Da gibt es nämlich massenweise Kaninchen, die sich abends ungestört auf der Wiese tummeln. Sie kam recht schnell wieder zu mir, aber mein Schreck war erst mal groß. Soviel zu „hat keinen Jagdtrieb“! Jetzt bin ich wachsamer.

Etwas anderes beobachtete ich im Garten. Molly ist sonst ein ausgesprochen schweigsamer Hund, was das Bellen angeht (mit Kopf und Schwanz teilt sie aber eine ganze Menge mit). Die Kinder knuddelten mit ihr im Gras, sie wälzte sich genüsslich unter den schmusenden Händen – und sprang plötzlich auf, raste zum Gartentörchen und sprang wie eine Furie kläffend daran hoch. Dabei hatte nur ganz friedlich ein Ehepaar ¸über die Hecke gesehen. Das haben wir inzwischen noch ein paar mal erlebt. Ich kann mir das nur so erklären, dass unsere Molly in ihrem früheren Leben schon mal ein Grundstück zum Bewachen hatte.

Im Garten gefällt es ihr, und wenn ich die Blumenzwiebeln für den Frühling setze, zeigt sie sich gerne hilfsbereit und buddelt mit – das muss ich ihr noch abgewöhnen. Denn eine wunderbare große wilde Wiese gibt es hinter dem Garten, und das ist für Molly ein Paradies: Mauseloch neben Mauseloch. Da wird der Kopf versenkt, bis die Öhrchen ein weiteres Eindringen unmöglich machen. Da wird mit der Schnauze die Grasnarbe aufgerissen, die Pfoten gehen schnell wie ein Maschinengewehr, die Erde fliegt mir um die Beine. Gekriegt hat sie noch keine Maus, aber sie gibt nicht auf. Schließlich muss ich sie hochheben und vom Schlachtfeld wegtragen, freiwillig geht sie nicht mit.

So, ich hoffe, ich habe Sie ¸überzeugt, Sie müssen Molly nicht wie den armen kleinen Gustav wieder abholen. Sie bleibt bei uns bis ans Ende ihrer Tage, wovon wir hoffentlich noch viele, viele haben werden. Unser Tierarzt, dem ich sie vorgestellt habe, war sehr von ihr angetan (nicht nur gesundheitlich): „Da haben Sie wieder einen sehr netten Hund, die gefällt mir, das ist ein richtiger Typ mit Charakter.“ Finden wir auch.

Tausend Dank für Molly und tausend gute Wünsche für Ihre anderen Schützlinge!


 


Juli 2012

 


Hallo liebes Tierheim-Team!
Heute gibt es nach knapp zwei Monaten Eingewöhnungsphase mal wieder ein paar Neuigkeiten von Elena. Man kann eigentlich nur sagen, dass sie sich echt super entwickelt und immer mehr auftaut. Am meisten genießt sie die Spaziergänge, das entspannt im Gras liegen danach und ihre Kuscheleinheiten, die sie regelrecht einfordert. Ja, man kann es kaum glauben, aber es ist wirklich eine richtige Schmuse-und Kuschelhündin geworden und sogar vom Herrchen lässt sie sich ausgiebig streicheln, wenn sie auch ansonsten immer noch nicht so das hundertprozentige Vertrauen hat, aber das braucht eben seine Zeit. Man merkt in dieser Hinsicht auch immer noch ihre Unsicherheit, denn wenn Herrchen nach Hause kommt, steht sie da und wedelt mit ihrem Schwanz und freut sich total aber gleichzeitig grummelt und knurrt sie und duckt sich total ab, aber wenn sie dann mit Leckerchen begrüßt wird ist alles wieder gut...Überhaupt haben wir oft das Gefühl, dass sie immer bemüht ist, ja alles richtig zu machen, damit wir zufrieden mit ihr sind. Es ist dann manchmal gar nicht so einfach ihr klar zu machen, dass sie gar nichts falsch gemacht hat. Mit den Katzen versteht sie sich auch super. Es wird sogar zusammen gespielt und getobt, wobei es komisch ist, dass der lieben Elena immer mitten in der Nacht einfällt, dass man ja jetzt mal die Katzen zum Spielen auffordern könnte...Aber naja so sind die lieben Tiere bei uns eben-den ganzen Tag faul sein und schlafen und in der Nacht geht die Party richtig los.
Die Nachbarn versuchen ihr die Eingewöhnung auch so leicht wie möglich zu machen und versorgen sie regelmäßig mit Leckerchen.Da muss man immer aufpassen, dass sie sich nicht nur noch davon ernährt.
Und sie lernt ständig neue Sachen dazu. Wir haben ihr zum Beispiel in den letzten Wochen beigebracht, beim Überqueren von Straßen erstmal am Rand stehen zu bleiben, sich hin zu setzen und nur auf Kommando los zu laufen. Klappt auch echt super,an den bekannten Stellen wo wir täglich lang laufen und das mit ihr üben bleibt sie sogar schon automatich, also ohne extra Kommando stehen und macht sitz und wartet. Sie vergisst nur immer vorm rübergehen nochmal nach links und rechts zu schauen :-) aber in der Stadt bzw. an der Straße läuft sie mittlerweile auch sehr souverän und bekommt nur noch bei besonders lauten Geräuschen einen Schreck und nicht mehr bei jedem Auto was vorbei fährt. Momentan üben wir mit ihr auch schon das Platz machen,wobei ihr schon nach ein paar mal üben klar war, was man von ihr will und jetzt absolviert sie die Übungen total begeistert. Man merkt richtig, wie sie sich freut was Neues zu lernen und es richtig zu machen.
dann steht sie immer Schwanzwedelnd da und wartet auf ihr Lob. Es gibt also wirklich nur positives zu berichten und wir werden jeden Tag darin bestätigt, dass es absolut richtig war, dieser tollen Hündin eine Chance zu geben.
Wir sind uns sicher, dass sie sich weiterhin so super entwickeln wird und bestimmt auch die ersten Streiche nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Wir berichten dann natürlich darüber, was sie so angestellt hat.
Bis dahin erstmal viele Grüße aus Bautzen und bis bald.
 


Mai 2012

 

 

Orli (Orlando) grüsst sein altes Zuhause. Er ist ja nun ein weiterer Einwanderer aus Deutschland in den Schweizer Arbeitsmarkt <;o) hihi. Bereits am zweiten Tag, hat er seinen neuen Einsatzort intensiv inspiziert und für sehr passend befunden! Der "Begrüßungslachs" hat wohl auch sehr gut geschmeckt. Er ist der kleine Pascha im Haus, gerne und gemütlich überall dabei. Mag sehr gerne Nassfutter und bekommt zwischendurch auch seine Leckerli. Sonnt sich auf dem Fensterbrett und auf dem Balkon aber nur wenn der Wind nicht weht! Nach beinahe 2 Jahren im Tierheim (bei bester Pflege) wollte er sich nochmals bedanken und seine neuen Dosenöffner möchten gerne anfügen, dass mehr zukünftige Katzenhalter mal einen Blick auf die Seite mit den Tieren mit einem Handicap werfen sollten - Orli hat gesagt, dort gibt es die allerbesten Mitbewohnerinnen und Mitbewohner zu vermitteln! Seiner Meinung nach */:-)