Was gestern geschah:

 

26.05.2017

Nun kommt es ganz dick fürs Tierheim. Nachdem Frau Müller ihren Bundesfreiwilligendienst quittiert hat und nicht mehr zur Verfügung steht, kam gestern ein Anruf aus dem Krankenhaus. Unser Hausmeister Herr Kuwan wurde eingeliefert, ihm geht es nicht gut. In erster Linie drücken wir unserer "Perle" fest die Daumen für eine baldige und dauerhafte Genesung. Aber nun ist hier wirklich "Land unter". Toni ist nächste Woche auf Seminar und wir fragen uns, wer denn den vielen Rasen mäht und die Quarantäne fertig baut. Das sind nur die dringendsten Aufgaben, von all den anderen hilfreichen Dingen, die Herr Kuwan täglich tut, wollen wir gar nicht anfangen. Die Urlaubszeit beginnt und unsere fleißigen Mitarbeiter haben sich eine Erholung eigentlich mehr als verdient. Aber wie das gehen soll, steht in den Sternen...

 

25.05.2017

Christi Himmelfahrt. Feiertag. Wem an diesem Tag nicht zum feiern zumute war, waren unsere Hunde. Unablässig ertönten seit dem Vormittag Hupen, Tröten und Gesangschöre von ganzen Wandergesellschaften rund um das Tierheim. Als dann aber auch noch Böller und Raketen gezündet wurden, suchten einige Hunde schlotternd Schutz in den Häusern. Bis hinter die Körbchen verkrochen sie sich. Andere Hunde tigerten rastlos, hechelnd und unsicher umher. Woher sollen sie auch wissen, dass so etwas uns Menschen "Spaß" macht? Unsere Schützlinge so verängstigt zu sehen, machte uns keinesfalls Spaß und so taten wir unser Möglichstes, sie zu beruhigen. So ging der lange nervenaufreibende Feiertag im Tierheim doch irgendwann zu Ende und es wurde wieder still. Um es deutlich zu sagen: wir haben nichts gegen fröhlich feiernde Männer, aber diese sollten dennoch Rücksicht auf ihre Umgebung nehmen.

 

24.05.2017

Das sonnige Wetter der letzten Tage offenbart auch einen kleinen Nachteil: unser guter Hausmeister kommt mit dem Rasenmähen gar nicht hinterher. Den ganzen Tag brummt der Motor des Mähers und der Elektrosense überall auf dem Gelände. Allmählich türmten sich hier und da große Haufen mit Gras auf, die unsere Hunde zum Schnuppern einluden. Herr Kuwan staunte nicht schlecht, wie viel da schon wieder zusammengekommen war, hatte er doch erst eine Woche zuvor alles ordentlich gemäht.

Die kleine "Würmchen" von Muttikatze Veronika entwickeln sich prächtig. Langsam beginnen sie ihre Umgebung wahrzunehmen und mit ihren Geschwistern zu spielen. Trotzdem lässt Veronika die Kleinen nicht aus den Augen und kümmert sich rührend um ihre Jungtiere.

 

23.05.2017

Überraschung! Ein netter Herr brachte uns hochwertige Hunde- und Katzennahrung, als Dosen und als Trockenfutter - ganz wunschgemäß. Er kam im Namen seiner Tante und wollte seinen Namen nicht verraten. Kein Problem, gefreut haben wir uns trotzdem sehr über diese äußerst effektive Unterstützung. Wir bedanken uns herzlich.
Und ein zweites Mal gab es Futter für unsere Tiere an diesem Tag, diesmal vom Fressnapf Dresden-Weixdorf. Eine wirklich engagierte Tierfreundin verhalf uns zu diesem wichtigen Kontakt und konnte eine ziemlich große Menge Futter für uns dort abholen. Sie brachte es sogleich noch ins Tierheim, welch´ eine feine Hilfe.
Wir sagen auch hier vielmals DANKE. 

 

22.05.2017

Die beiden Hühner, welche uns am vergangenen Freitag gebracht wurden, haben wir nun in die vorhandene Schar integriert. Seltsamerweise funktionierte es zwischen den Hennen sofort, aber unser Hahn Harry führte sich für deren Geschmack offenbar zu sehr als Macho auf. Eine der neuen Hennen sagte ihm das auch deutlich und unterstrich ihre Meinung mit ein paar körperlichen Zurechtweisungen. Es gab einen richtigen kleinen Kampf bis Harry von Dannen schlich. Er zog sich in den Hühnerstall zurück, setzte sich auf eine Stange und schmollte. Ein Bild für Götter. Offenbar muss der junge Hahn noch Einiges lernen, wenn er der unangefochtene Chef der Hühnerschar sein möchte. Unsere Jana meinte daraufhin, wir sollten Harry mal zum "Seminar für Führungskräfte" anmelden. Das brachte uns alle zum Lachen.

 

20./21.05.2017

Ein dreiviertel Jahr musste die kleine Hündin Baby im Tierheim warten, bis jemand kam, der beschloss, mit dieser Zaubermaus die nächsten Jahre zu verbringen. So oft war das Interesse weg, wenn die Besucher erfuhren, dass Baby 12 Jahre alt ist. Dies machte uns sehr traurig. Dieser "Jemand" nun war eine ältere Frau, eine richtige Omi, welche mit ihrer Nichte im Tierheim vorsprach. Ihr geliebtes Hündchen war nach 17 Jahren von dieser Welt gegangen und hatte Einsamkeit einziehen lassen. Also bitte ein neuer Hund, die Wahl fiel auf Baby. Und das passte perfekt. Omi zu Omi - schon der erste gemeinsame Spaziergang machte deutlich, dass sich zwei gefunden hatten. Bei der Übergabe in einem kleinen Dörfchen nahe Lampertswalde war die Freude auf beiden Seiten riesig. Baby setzte sich bei ihrer Omi zwischen die Beine, ganz stolz, als wolle sie deutlich zum Ausdruck bringen: "wir gehören ab heute zusammen". Es war so rührend. Und die neue Besitzerin streichelte immer und redete mit Baby und freute sich so sehr, endlich wieder vierbeinige Gesellschaft zu haben. Bestimmt wird Baby ein bisschen mollig werden, zu gern möchte Frau L. die Kleine verwöhnen. Soll sie ruhig, die Nichte hat ein Auge drauf, dass es nicht zu viel wird. Wir wünschen von ganzem Herzen ein harmonisches Miteinander am Lebensabend und sagen vielmals Danke für die Aufnahme der kleinen Hündin, die sich so sehr nach einem Zuhause sehnte.

 

19.05.2017

Gleich vier neue Bewohner zählt das Tierheim. Zwei Meerschweinböckchen sowie zwei Hühner wurden in unsere Obhut übergeben. Grund dafür war die Trennung der Besitzer. Die Meerschweinchen hören auf die klangvollen Namen Franz-Herbert und Hans-Ole. Die Beiden verstehen sich wirklich blendend, müssen aber dennoch in den nächsten Wochen noch kastriert werden. Die Hühner haben eine bewegte Vergangenheit. Geboren in einer der zahllosen Legebetriebe war ihr Schicksal bereits besiegelt, bis eine Tierfreundin sie freikaufte. Eines der Hühner war dem Tode näher als dem Leben, da die anderen Artgenossen es unterdrückten und immer gegen den Kopf pickten. Doch die Abgeberin hat alles gegeben, dass die Henne überlebt. Sie soll nun ein schmerzfreies, artgerechtes Leben führen können. 

 

18.05.2017

 Da unser tapferes Tierheimauto so zuverlässig tausende Kilometer im Jahr rollt, war es an der Zeit für einen Werkstattbesuch. Neben einigen kleineren Reparaturen, wurde unter anderem auch ein Ölwechsel vorgenommen und die Sommerreifen aufgezogen. Jetzt können wir sorgenfrei auch die nächsten Fahrten absolvieren.

Nachdem sich Cara eigenmächtig und erfolgreich mit der Hündin Püppi vergesellschaftet hatte, hegten wir die Hoffnung, dass Püppi doch gar nicht so unverträglich zu sein scheint, wie uns berichtet wurde. Wir wagten also am Nachmittag den Versuch, die Seniorin in unserem Hofrudel zu integrieren. Für unseren Mut wurden wir belohnt, da sich Püppi wirklich große Mühe gegeben hat, lieb mit den anderen Hunden zu sein. Zwar merkt man ihr an, dass sie noch immer die Anwesenheit ihrer Artgenossen nicht in besonderem Maße schätzt, aber dennoch fügt sie sich gut im Rudel ein. Dafür bekommt sie nun viel mehr Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit, was ihr wirklich zu gefallen scheint.

 

17.05.2017

Seit geraumer Zeit haben wir uns auf dem Amazon-Wunschzettel des Tierheims einen Welpenauslauf gewünscht. „Wozu“, fragt sich nun der aufmerksame Homepageleser, da sich sogut wie nie Welpen in unserer Obhut befinden. Nun ganz einfach: Dieser äußerst stabile und funktionale Auslauf soll, ein wenig zweckentfremdet, den Kaninchen im Tierheim als Freilauffläche dienen. In den vergangenen Jahren haben wir verschiedene Gehege im Einsatz gehabt und waren nie so recht zufrieden – zu flach, zu wackelig, zu unsicher. Uns wurde das große Glück zuteil, dass liebe Tierfreunde uns genau den erhofften Welpenauslauf gespendet haben. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle. Heute konnten wir unsere neue Errungenschaft das erste mal aufbauen und einen ersten Testlauf mit Bailys und Emma starten. Wir sind absolut begeistert von der soliden aber simplen Bauweise. Und den beiden Kaninchen macht es sichtlich großen Spaß, das neue Außenterrain zu erkunden.

Die beiden Katerchen Lucky und Balu, die derzeit noch in Quarantäne sind, konnten heute in der Tierarztpraxis kastriert werden. Selbst der behandelnde Tierarzt war ganz verzückt von den Brüdern. Er wusste zu berichten, dass die beiden, noch ganz taumelig von der Narkose, bereits den Weg zu den Zweibeinern suchten, um sich Streicheleinheiten abzuholen. 

 

16.05.2017

Die kleine charmante Hündin Tarja packte ihre Koffer und sagte dem Tierheimleben adieu. Im neuen Zuhause warteten schon alle auf die Ankunft der rumänischen Dame. Trotz großer Aufregung benahm sich Tarja ganz vorbildlich und zauberte allen Beteiligten ein Lächeln ins Gesicht. Bereits am späten Abend erhielten wir eine erste sehr positive Mail von Tarjas neuem Frauchen. Auf dem Spaziergang fand die Hündin bereits einen zuckersüßen neuen Hundekumpel, der auch aus dem Tierheim, aber ursprünglich aus Tschechien stammt. Ein bisschen mehr als einen Monat hat Tarja bei uns auf ihren großen Tag warten müssen, dagegen wäre ihr Schicksal in Rumänien absolut ungewiss gewesen. 

 

15.05.2017

Die Inhaberin einer Firma im Gewerbegebiet Großröhrsdorf rief Ende letzte Woche bei uns an und sagte, dass in einem Nachbarbetrieb eine Mutterkatze 5 Junge bekommen hat und diese dort versorgt. Es handele sich um jenes scheue weibliche Tier, welches wir bereits im letzten Jahr auf Bitten der besagten Geschäftsfrau versucht hatten, einzufangen und zu kastrieren, leider vergebens. Allen Beteiligten war klar, dass sich nun eine wirklich gute Chance bot, der Katze habhaft zu werden und endlich den Fortpflanzungsprozess zu unterbinden. Also brachten wir eine Falle zur Firma der Anruferin und besprachen das Vorgehen. Und hatten Erfolg. Gestern brachte sie uns die Mutterkatze in der Falle, sowie die 5 Winzlinge in einem Karton. Die Familie bekam ein ruhiges Plätzchen in der Quarantäne. Bereits nach kurzer Zeit säugten die Kitten wieder bei ihrer Mutter, was uns natürlich freute. Nun schauen wir, dass sich alle gut entwickeln, zur rechten Zeit unfruchtbar gemacht werden und einem vernünftigen Leben entgegensehen.

 

13./14.05.2017

Der kleine Piepmatz Cherry ist schon im Welli-Paradies angekommen. Frau S. aus Görlitz, welche seit 2009 bereits 3 Wellis aus unserem Heim adoptierte, die alle noch putzmunter sind, holte die Kleine am Samstag ab. Einen Tag später erhielten wir schon folgenden Bericht:

Hallo liebes Tierheim-Team,
es ist unglaublich, wie schnell sich die kleine Kirsche in den Wellischwarm eingefügt hat. Schon bei der Ankunft im Zimmer erklang ein lautes gegenseitiges Rufen. Und sofort suchte Cherry mit aller Kraft den Ausgang aus ihrem Transportkäfig. Sie kletterte von oben nach unten und zurück, zerwühlte den ganzen Käfigboden, kroch in den Fressnapf, so dass alle Körner durch die Gegend flogen und suchte ohne Pause den Ausgang. Es war nicht mit anzusehen! Auf diese Weise erweichte Sie unsere Herzen und wir öffneten das Türchen. Was für eine Freude! Sofort und ohne große Umwege flog sie zu den anderen Wellis und setzte sich mit dazu, als ob sie schon immer dazu gehört hätte. Sie wurde auch freundlich aufgenommen, so dass die Vergesellschaftung schon erledigt ist. Mit gesundem Appetit macht sie sich über die leckeren Futterkörner her, auch die Gurke schmeckt ihr prima. Also alles im grünen Bereich. Was will man mehr! Bei nächster Gelegenheit mache ich mal ein Foto, damit auch Sie die lustige Gesellschaft sehen können.

Bleibt uns nur, herzlichst DANKE zu sagen.

 

12.05.2017

Ein besonders aufregender Tag für die Mitarbeiter und für drei unserer Hunde. Bereits im Januar hatte unser geschätzter Tierarzt Dr.Dziwok angefragt, ob wir zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Veterinärdermatologie in Radebeul mit 3 Hunden zur Verfügung stehen könnten. An den Vierbeinern sollte eine korrekte Ohrenuntersuchung demonstriert werden. Wir sagten zu und überlegten nun seit Wochen, welche Hunde sich dafür eignen. Es mussten besonders gutmütige und entspannte Tiere sein, stressfest, mit positiver Ausstrahlung und Freude an innigem Kontakt. Wir legten dabei besonderen Wert auf das Berühren der Ohren, aber auch auf das angstfreie Laufen in unbekannte Räume. Wenige Tage vor dem Kongress stand fest, dass Petulia und Florica mitfahren sowie Toni, der rumänische Hund von Frau Falkenberg. Sie begleitete die Vierbeiner zur Veranstaltung und betreute diese vor Ort. Zu berichten gibt es, dass sich alle drei Hunde vorbildlich verhielten, besonders die junge Florica punktete mit ihrer fröhlichen Gelassenheit. Den Hunden wurden immer wieder Pausen eingeräumt, sie wurden äußerst liebevoll behandelt. Es gab Leckerli zur Belohnung und einen Spaziergang als Abwechslung. Alle Seminarteilnehmer waren begeistert von unseren Vierbeinern und Dr.Dziwok bedankte sich vielmals für diese Form der Unterstützung. Wir können versichern, dass unsere Hunde diese Fahrt als Ausflug "verbucht" haben. Wir konnten einen aktiven Beitrag zur Weiterbildung zahlreicher Tierärzte leisten und darauf sind wir stolz.

 

11.05.2017

Wanda, die alte liebe Hündin Wanda, hat ein Zuhause! Unsere Freude kennt keine Grenzen. Die Autofahrt dauerte nur 11 Minuten, dann waren wir in einem beschaulichen Dorf nahe Burkau auf einem liebevoll sanierten 3-Seiten-Hof. Wanda war ziemlich aufgeregt und lief ungewohnt zügig an der Leine, als wir gemeinsam ihr neues Refugium erkundeten. Frauchen war auch dabei und die zwei kleinen Töchter, die wirklich sehr sanft mit der Omihündin umgingen. Das hatte sich bereits beim Besuch im Tierheim gezeigt, dass diese Familie einfach die richtige Einstellung mitbringt. Wanda wohnt nun ebenerdig mit Fußbodenheizung. Genau das haben wir uns so sehr für ihre alten Knochen gewünscht. Viele kuschelige Plätze in dem hübschen Haus stehen ihr zur Verfügung, dazu ein großes Grundstück. Besser hätte es Wanda nicht treffen können. Wir bedanken uns vielmals bei der jungen Familie, die sich ganz bewusst für Wanda entschieden hat. Es gibt noch Wunder, das zeigt sich an diesem Beispiel. Drücken wir alle gemeinsam die Daumen, dass Wandas Glück von Dauer ist und sie bis an ihr Lebensende dort ein behütetes Zuhause hat.

 

10.05.2017

Gleich zwei Fellnasen hatten heute einen Termin beim Tierarzt. Bei Hündin Alma wurde der Heilungsprozess begutachtet. Die "Waschtherapie" scheint gut anzuschlagen, sodass Alma keine weiteren Medikamente mehr benötigt. Außerdem ist Hallie zur Zahnsteinentfernung vorstellig geworden. Die kurze Narkose samt Behandlung hat sie rasch überwunden, weswegen wir sie schon am frühen Nachmittag wieder zu uns holen durften. Darüber sind wir genau so glücklich, wie Hallie, die in ihrer Wiedersehensfreude ganz viele Küsschen verteilt hat. 

Ein alter Bekannter zeigte sich in den letzten Tagen wieder öfter im Tierheimgelände - ein großer schwarzer Rabe. Dem Burschen scheint die Anwesenheit und das Gebell der Hunde überhaupt nichts auszumachen. Der Schlawiner ist sogar so frech, dass er seine "erbeutete" Nahrung im Wassertrog der Schafe ein wenig eintunkt, um es besser verzehren zu können. Erbeutete Nahrung bedeutet in diesem Fall Brotscheiben, Brötchen oder sogar eine ganze Wurst, die er irgendwo stibitzt haben muss.

 

09.05.2017

Wir konnten mal wieder einem unserer Hunde "Leb wohl !" sagen und seinen Umzug nach Dresden begleiten. Etna heißt die Glückliche, die nun in der Neustadt wohnt und gewiss jede Menge mit ihren Leuten erleben wird. Schon der kurze Weg vom Auto zum Hauseingang war megaspannend für die Hündin. So viele Gerüche! Die Treppe zur Wohnung meisterte Etna super, die Wiedersehensfreude mit ihrer Familie war riesig. Für etwas Aufregung sorgte ein großer Spiegel, in dem sich die Hündin erblickte. Sie musste unbedingt wissen, wer der "andere" Hund ist :-) Bei Vertragsabschluss lag Etna dann relaxt unter dem Tisch, ganz so, als wolle sie zeigen, dass sie angekommen ist. Wir wünschen der hübschen Rumänin ein tolles langes Leben in der sächsischen Hauptstadt.

 

08.05.2017

Unser neuer Hahn Harry ist nun in seiner Hühnerschar integriert. Anfangs fand er das neue Terrain und die aufgeregten weiblichen Artgenossen ziemlich suspekt, zog sich erstmal ans andere Ende der Wiese zurück und betrachtete alles aus gewisser Entfernung. Als wir eine Weile später wieder nach ihm schauten, lief Harry frohgemut mitten zwischen den Mädels umher. Seine Körpersprache war schon recht selbstbewusst, was uns wirklich freute. Nun warten wir nur noch darauf, dass Harry das erste Mal kräht. Um es den Hühnern noch schöner zu machen, haben wir einen Pflaumenbaum in ihr Gebiet gepflanzt. Er spendet Schatten und die herunterfallenden Früchte werden von den Federtieren sicher auch gern verspeist.

 

06./07.05.2017

Hündin Cara wollte keinesfalls mehr allein sein und beschloss, uns Menschen auszutricksen. In der Mittagszeit, wenn sie und Püppi in den Gehegen unterwegs sind, während die anderen Hunde Mittagsschlaf halten, wollte sie ihren Plan umsetzen. Mit großer Leidenschaft grub sich Cara unter dem Zwischenzaun durch in das Reich von Püppi und begrüßte diese voller Freude. Zum Glück war auch Püppi dem Besuch wohlgesonnen, was bei ihr eher selten der Fall ist. Aufgrund der Harmonie dürfen die beiden Hündinnen nun täglich zusammen sein, was besonders Cara gut tut. Uns beruhigt es ungemein, dass wir vor einigen Jahren das komplette Grundstück ausbruchsicher mit Stabmattenzaun und Betonsockel eingefriedet haben. Somit können Hunde wie Cara nur zu Artgenossen gelangen, aber nicht nach draußen entwischen. Der marode Zwischenzaun, der bereits erhebliche Defizite ausweist und diese Aktion von Cara möglich machte, muss in absehbarer Zeit  ersetzt werden.

 

05.05.2017

Nach dem Auszug von Fabian und Frederik verblieb die Mieze Kathy ganz allein in dem kleinen Katzenhaus. Was das für ein lauter Katzenjammer für Kathy war! Aber dem haben wir heute Abhilfe geschaffen, da die beiden Moppelkatzen Susi und Flocki die Quarantänestation gegen ein Domizil in unserem kleinen Katzenhaus bei Kathy tauschen konnten. Auf beiden Seiten begegnete man sich mit Vorsicht, aber auch das wird sich sicher bald gelegt haben. In der kommenden Woche werden Susi und Flocki sicher auch auf unserer Katzenvermittlungsseite erscheinen.

Außerdem können wir berichten, dass sich Hündin Cara ganz langsam bei uns einlebt und erste freundschaftliche Bande zu den Mitarbeitern knüpft.

 

04.05.2017

Da unser lieber Hahn Bobka vor einiger Zeit verstarb, hörten wir uns nach einem bedürftigen Nachfolger um. Nun war der Tag gekommen, da Harry bei uns eingezogen ist. In seinem alten Zuhause konnte der hübsche braun-weiße Hahn nicht bleiben, da der Althahn ihn nicht mehr duldete. Der ganzen äußerst tierlieben Familie war es wirklich wichtig, dass ihr viel geliebter Harry ein schönes Zuhause bekommt und nicht "unters Messer" muss. Das passiert Harry bei uns ganz sicher nicht! Hier hat Harry künftig seine eigene Schar aus "Braunen" und "Weißen", die er bewachen kann. Die kommenden Tage werden zeigen, ob Harry von unseren Damen so angetan ist, wie sie von ihm.

 

03.05.2017

Wieder einmal Tierarztrunde im Heim. Die Kater Balu und Lucky bekamen ihre erste Impfung, Katze Susi und ihr Sohn Flocki wurden schon das zweite Mal geimpft. Sie können also in Kürze von der Quarantäne in eines der Katzenhäuser umziehen. Danke an dieser Stelle an alle lieben Impfpaten für diese wirklich wichtige Unterstützung. Es wurden aber nicht nur Katzen geimpft, auch unser "Dreibein" Bunny bekam den Pieks. Bei ihr handelte es sich um die reguläre jährliche Wiederholungsimpfung. Anschließend schaute sich die Tierärztin unsere geduldige liebe Hündin Alma an. Ihr Hautproblem scheint abzuheilen, das Ergebnis der Biopsie besagt Hefepilze. Es hätte schlimmer kommen können. Alma muss nun mit einem Spezialshampoo gewaschen werden und bekommt weiterhin Tabletten. In absehbarer Zeit dürfte alles "heile" sein.

 

02.05.2017

Hündin Cara traf nun bei uns im Heim ein. Als erstes fiel auf, dass sie um Einiges größer ist, als sie auf den Fotos aussah. Als nächstes sahen wir eine ganz fürchterliche Kastationsnaht, entzündet, blutig. Also ging die Fahrt gleich weiter zu unserem Tierarzt. Zum Glück muss die Naht nicht nochmal geöffnet werden, sie wird antibiotisch behandelt. Ansonsten ist Cara sehr hübsch, etwas schüchtern und ziemlich willensstark. Vermutlich hat sie dadurch im Shelter überlebt.

Am späten Nachmittag kam ein weiterer Neuzugang. Ein grün-gelber Wellensittich, weiblich, welcher einer Familie in Schmiedefeld einen Tag zuvor zugeflogen war. Sie hatten erst noch abgewartet, ob sich jemand meldet, nachdem sie überall Zettel angebracht hatten. Aber keiner vermisste den kleinen Gesellen. Also gab die Familie ihn in unsere Hände. Wir richteten rasch eine Zimmervoliere ein und der Welli machte sich sofort übers Futter her. Alles prima.

 

01.05.2017

Was für ein äußerst erfreulicher Start in den Monat Mai: Die beiden Wonneproppen Fabian und Frederik haben ein liebes, verständnisvolles Zuhause gefunden. Lange warteten die zwei Kater geduldig auf den richtigen Platz. Diese Sehnsucht erfüllte sich heute. Ein Ehepaar in einem zweistöckigen Einfamilienhaus in der Bautzner Region ließ sich von der anfänglichen Schüchternheit der Beiden nicht entmutigen -  sicher hat auch der herzliche Erfahrungsbericht der schüchternen Kater Gregor und Gizmo dazu beigetragen, vielen Dank. Wie einfühlsam sich das neue Miteinander gestaltet bzw. gestalten wird, zeigte sich schon bei der Ankunft: abgestimmt auf die Bedürfnisse der beiden Samtpfoten wurde extra eine ruhige Ecke im Obergeschoss für die Zwei kuschelig eingerichtet. Diese nahmen die Kater sogleich dankbar an. Nun dürfen sie nach eigenem Ermessen entscheiden,  wann sie ihre Umgebung zaghaft erkunden wollen. Genau das brauchen die Beiden. Mit einem guten Gefühl und gespannter Vorfreude auf die zukünftige Entwicklung verließen wir die neue Katzen- Menschen -WG, optimistisch und dankbar.

 

29./30.04.2017

Hündin Cara ist in Sicherheit. Am Sonntag traf Cara in Deutschland ein, Marion übernahm sie in der Nähe von Leipzig und fuhr mit ihr nach Hause. Dort bleibt Cara bis zum Dienstag, denn wir können aufgrund der Lärmschutzauflagen keine Neuzugänge an Sonn- und Feiertagen aufnehmen. Wie uns Marion berichtete, geht es Cara soweit gut, allerdings ist sie voller Angst. Ihr Körper zeigt viele Narben und auch frische Wunden, die der Hündin vermutlich von Artgenossen beigebracht wurden. Nun ist es wieder einmal an uns, "Aufbauarbeit" und medizinische Versorgung zu leisten. Wir danken den lieben Aufnahmepaten, die die Erstversorgung von Cara finanziell absichern. Hoffen wir alle gemeinsam, dass aus dieser traurigen Gestalt bald ein fröhlicher Hund wird, auf den eine lebenswerte Zukunft wartet.

Hündin Fenny, welche am 10.04. mit drei weiteren Hündinnen aus Rumänien zu uns kam, hat sich im Verhalten stark verbessert. Mittlerweile frisst sie aus der Hand, man kann sie vorsichtig berühren und ein Schwanzwedeln ist zu bemerken, wenn man sie anspricht. Die ersten Hürden sind damit genommen, es wird ganz sicher weiter aufwärts gehen.

 

28.04.2017

Auch wenn unsere Schäfchen nun wieder auf der Weide sind, wo sie frisches Gras mampfen können, verlangen unsere Kaninchen täglich nach frischem Heu. So orderten wir wieder eine ganze Fuhre, die gegen Mittag bei uns eintraf. Mit vereinten Kräften buxierten wir die schweren Bündel auf den Heuboden. Unsere Scheunenkatzen kennen diese Prozedur bereits und zeigten sich wenig beeindruckt von all der Aufregung und dem umherfliegenden Heu in ihrem Refugium.

Heute kommt leider eine sehr schlechte Nachricht. Kater Norbert ist im Katzenhimmel. Er wurde in unserer Tierklinik von schlimmen Schmerzen erlöst. Aber von vorn: der Kater machte auf unsere Mitarbeiterin Frau Kroll keinen guten Eindruck. Er wirkte matt und sabberte. Also schaute sie näher hin und fasste den Entschluss, den Kater mal lieber zum Tierarzt zu bringen. Marion fuhr mit Norbert in die Klinik und rief kurze Zeit später unter Tränen im Tierheim an, um zu sagen, dass es nicht gut steht, Norbert jetzt in Narkose ist und die Tierärztin sich meldet. Eine viertel Stunde danach klingelte erneut das Telefon und die Ärztin war dran. Es gibt keine Rettung für Norbert, war ihre Aussage. Er hat ein walnussgroßes (!) Plattenepitel-Karzinom am Zungengrund. Dies ist ein besonders bösartiger schnellwachsender Tumor, welcher ihm die Nahrungsaufnahme fast unmöglich machte und schlimme Schmerzen verursacht. Es blieb nur die Erlösung. Die Tierärztin bestätigte uns auf Nachfrage, dass es keine Hilfe gibt, selbst wenn man das Gewächs früher entdeckt. Wir sind alle wie unter Schock und unsagbar traurig. So gern hätten wir Norbert noch glücklicher gemacht, es sollte nicht sein.

 

27.04.2017

Einer geht und einer kommt - wie so oft.

Der Glückliche, der gehen konnte, ist der kleine Paul. Die Familie, bei der er künftig wohnt, hat bereits eine rumänische Hündin aus unserem Heim, welche deutlich signalisierte, dass ihr die Gesellschaft eines Artgenossen gefallen würde. Und für Paul suchten wir genau solch einen Platz als Zweithund. Es passte also vorzüglich. Nun wünschen wir den beiden Hunden und ihren lieben Zweibeinern, dass es ein richtig glückliches Miteinander wird und sagen vielmals Danke!

 

Ganz wenig Glück hatte diejenige, die zu uns kam. Eine verdammt bittere Pille mussten wir alle schlucken, als man uns mitteilte, dass Hündin Püppi, welche wir 2009 vermittelten, nun 14-jährig zu uns zurück kommt. Grund: Umzug vom Eigenheim in eine Wohnung. Ebenerdig. Wäre doch toll gewesen für die ältere Hündin Püppi - aber nein, sie durfte nicht mit. Ihr Umzug ging hinter Gitter. Leider nicht rudeltauglich wird Püppi nun ein einsames Dasein im Einzelgehege führen, statt gemütlich auf der Couch zu lümmeln. Chancen auf Vermittlung fast Null. Es treibt uns die Tränen in die Augen und eine unsagbare Enttäuschung kriecht in uns hoch.

 

26.04.2017

Für unsere Schafe ging es heute in die Sommerresidenz. Nachdem die lange, dunkle Jahreszeit hinter uns liegt, war es an der Zeit das unsere Rasselbande endlich wieder frisches Grün unter die Klauen bekam. Wie immer versperrten wir ein paar Wege, um die sieben Wolltiere in die richtige Richtung zu dirigieren. Doch die Schafen kannten den Weg genau und liefen zügig auf ihre Weidefläche.

Am Nachmittag wurden bei uns zwei neun Monate alte Kater abgegeben. Grund dafür war eine aufgetretene Allergie bei dem Besitzer. Glücklicherweise scheinen die Brüder sehr nette Gesellen zu seinen, die sich gern kraulen lassen. Doch leider müssen beiden noch eine Weile in der Quarantänestation ausharren, da die beiden Freigänger weder geimpft noch kastriert sind.

 

25.04.2017

Vor einigen Wochen rief uns eine Frau an und fragte, ob sie im Rahmen eines Projektes mit 6 Schülern einer 7.Klasse zu uns ins Tierheim kommen dürfte. Ein kleiner Rundgang wäre gut und natürlich ein paar Erklärungen, was "Tierheim" alles bedeutet. Gern sagten wir zu. Für uns ist es äußerst wichtig, gerade die Jugend an das Thema Tierschutz ranzuführen und ihr zu verdeutlichen, welchen Einfluss jeder Einzelne hat, wenn es um Tierwohl oder Tierqual geht. Mit einem großen Karton voller bestem Frischfutter für Kaninchen, Schafe, Schweine, Hühner standen die Schüler und eine Mutti heute vorm Tor. Nach einer kurzen Belehrung darüber, wie man sich im Hunderudel zu verhalten hat, ging die "Führung" los. Besonders angetan hatte es den Jungen und Mädchen unser lieber Hund Loren. Gemeinsam gingen wir in sein Gehege. Sogleich flitzte Loren los vor Freude, holte sein Stöckchen und spielte ganz toll. Dann lies er sich inmitten der Teenies nieder, um sich verwöhnen zu lassen. Alle Hände streichelten ihn, er bekam gar nicht genug davon. Manche Hand schleckte er ab, zwei Mädchen gab er ein Küsschen :-) Ein Foto von Lorens kleinem Verwöhnprogramm finden Sie auf seiner Seite. Vielleicht trägt es ja dazu bei, dass dieser überaus menschenbezogene liebe Hund endlich das Tierheim tauschen darf gegen ein richtiges Zuhause.

 

24.04.2017

Uns erreichte vor einigen Tagen ein Hilferuf aus dem polnischen Dluzyna Gorna. Vor über einem Jahr holten die dortigen Mitarbeiter eine unermesslich große Anzahl von Hunden aus einem katastrophalen "Haushalt" ab - Animal Hording. Die Tiere hatten sich unkontrolliert vermehrt und zeigten sich sehr scheu gegenüber allen Umweltreizen, da sie in einer Art Keller untergebracht waren. Wie man uns mitteilte, war es der selbe Halter von dem wir vor Jahren unseren alten Kumpel Bodo hatten. Vor diesem Hintergrund kommt man nicht umhin, sofort Hilfe zuzusagen. Und so durfte die kleine Betty nun zu uns reisen. Gertenschlank ist das scheue Rehlein und voller Narben, die von ihrer bewegten Vergangenheit erzählen. An dieser Stelle möchten wir aber die vorbildliche Arbeit der Mitarbeiter und Freiwilligen im polnischen Tierheim DG loben. Obwohl wir für Betty vollkommen fremd waren, durften wir sie im Auslauf ganz sachte streicheln, ohne das sie geflüchtet ist. Außerdem hat sie im vergangen Jahr bereits gelernt, dass an der Leine gehen etwas Positives ist, was unserem armen Bodo bis zu seinem letzten Tag ein Graus war. Dahinter steckt ganz sicher viel Mühe und Geduld. Für Betty ist es ein Segen, denn ihre Chancen auf Vermittlung steigen damit enorm.

 

22./23.04.2017

Ein ganz kleiner Tierheimbewohner ging auf große Fahrt. Mit Frau Kroll fuhr unser Chinchilla-Mann Casanova bis nach Neugersdorf in der Oberlausitz, weil sich dort eine einsame Chinchilla-Frau sehr nach einem Kameraden sehnte. Mehr als 2 Stunden nahmen sich die Besitzer und Frau Kroll Zeit für die Vergesellschaftung der Beiden. Mit Erfolg, obwohl es anfangs nicht wirklich danach aussah. Josi, die kleine Frau, motzte den Casanova ganz schön an, aber irgendwann verstand sie, dass der Süße keine Konfrontation mag und sie ruhig die Chefin sein darf. Damit zog Frieden ein in die Voliere. Und nun erhielten wir schon eine Mail mit positiven Nachrichten und einem Foto, auf dem beide Chinchillas aneinander gekuschelt dasitzen. Klasse. 

 

21.04.2017

Nach einer viel zu langen Durststrecke können wir nun wieder eine Vermittlung melden. Genauer gesagt sogar zwei Vermittlungen, denn die beiden Kater Mister Spock und Meister Yoda zogen bei uns aus. Ihr neues Domizil liegt in der Oberlausitz und umfasst neben einem großen Wohnhaus, in dem zwei Generationen einer Familie wohnen, noch eine Scheune mit Heuboden. Ringsum gaaanz viel Grün und nur eine winzige Anliegerstraße. Damit haben es die beiden Burschen wirklich perfekt getroffen. Sie nahmen sich nach der Ankunft auch gleich das Haus vor und inspizierten jedes Zimmer. Gewiss wird ihnen nie langweilig. Wir sind sehr erfreut, dass es die beiden Brüder genau so toll getroffen haben wie ihre Geschwister Herr Pischke und Meister Eder, die ja bereits seit einigen Wochen in der Sächsischen Schweiz wohnen. Welch ein Happy End für diese 4 "Schnupfis". Nun warten noch ihre liebe Mutti (Miss Piggy) und ihre Tante (Tante Hedwig) bei uns im Heim auf den großen Tag. Ihre Vermittlung würde dann das Glück perfekt machen.

 

20.04.2017

Beaglerüde Dexter, den wir Anfang Januar in ein wirklich tolles Zuhause vermitteln konnten, ist auf "Kurzurlaub" im Tierheim. Offenbar erkannte er alles gleich wieder und fühlte sich sofort heimisch. Jetzt darf er gemeinsam mit unseren Hofhunden den Tag verbringen, was ihm scheinbar große Freude bereitet. 

Bedauerlicherweise besserte sich Lisa's Zustand nicht trotz neuer Medikation. Als sie am Morgen ihre Frühstücksportion unangetastet lies, waren wir alarmiert und brachten sie umgehend in die Tierarztpraxis. Lisa wurde gleich stationär aufgenommen und ein Blutbild angefertigt. Sie wird in den nächsten Tagen zur besseren Überwachung dort bleiben müssen. Dr.Dziwok hat auch bereits Kontakt mit der Spezialklinik in Hofheim/Hessen aufgenommen und ihnen die Bilder von Lisas CT zukommen lassen. Wir alle hoffen, dass diese Spezialisten herausfinden, woran es liegt, dass Lisa so schrecklich lahmt. Und vorallem, dass ihr geholfen werden kann. Arme alte Lisa.

 

19.04.2017

Bei der Tierarztvisite wurde diese Woche unser lieber Rüde Olli geimpft, damit er bald bereit ist vermittelt zu werden. Bei der Untersuchung wurde auch eine kleine Talgzyste festgestellt, die glücklicherweise komplett entfernt werden konnte. Das erspart dem jungen Burschen eine weitere Narkose. Außerdem bereitete uns Hündin Alma sorgen, die am Rücken eine eitrige Verletzung hat. Alma bekommt in den nächsten Tag Antibiotika und muss einen Trichter tragen, damit sie nicht an der Wunde lecken kann. In der kommenden Woche hat die charmante Hündin dann einen Wiedervorstellungstermin in der Tierklinik.

Apropos Tierarzt: nachdem wir uns gestern über das beachtliche Plus beim Tierarztfonds gefreut haben, flatterte heute prompt die Tierarztrechnung für März einschließlich der Rechnung für Kessys Operationen ins Haus. Oh je, die satte Gesamtsumme von 5027,29 Euro steht dort. Nun rutscht der Tierarztfonds fast 2000 Euro ins Minus...

 

18.04.2017

Das große "Ausmisten" geht weiter. Wir hatten einen 7 Kubikmeter fassenden Container für Schrott bestellt, dieser wurde uns heute geliefert. Herr Kuwan und Toni machten sich gleich voller Elan an seine Befüllung. Aus der Scheune wurden alte Heizkörper, Gitterboxen, ein defekter Kartoffeldämpfer, mehrere verrostete Maschendrahtrollen, eine verbeulte Schubkarre, die kaputten Dachrinnen und Anderes zur Entsorgung im Container versenkt. Über die Jahre hatten sich wirklich derart große Mengen angesammelt, dass es höchste Zeit für eine solche Aktion wurde.

 

17.04.2017

Nun da das Osterfest vorüber ist, möchten wir die Chance nutzen, um uns bei all den lieben Menschen zu bedanken, die an uns gedacht haben. Ganz tolle Osterpost erhielten wir von den Miezen Samson, Luna&Ruby und der Diva Zora. Außerdem schrieben uns quasi zeitgleich die beiden Kaninchenmännlein Tom und Jerry mit den jeweils dazugehörigen Damen. Außergewöhnlich liebevolle Nachrichten erhielten wir unseren ehemaligen Schützlingen Mira und Stella, die sich in ihrem neuen Heim "pudelwohl" fühlen.

Und selbstverständlich auch danke an alle lieben Leute, die uns mit tollen Osternaschereien den Tag etwas versüßen.

 

15./16.04.2017

Am Samstag war richtig "Betrieb" zur Öffnungszeit. Viele Interessenten kamen zu unseren Tieren, so u.a. zu Elli, Petulia, Pilzi und den Chinchillas. Mal schauen, ob daraus die eine oder andere Vermittlung entsteht. Wäre ja sehr erfreulich.

Am Sonntag fuhr Toni mit Toya zur Nachkontrolle der OP-Naht in die Tierklinik. Die Wunde ist noch etwas entzündet und auch ein klein wenig geschwollen, sieht aber alles in allem gut aus. Das Antibiotika wurde abgesetzt. Am kommenden Sonntag werden bei Toya die Fäden gezogen, ebenso wie bei Olli, der ja am gleichen Tag kastriert wurde. Dann sind Beide auch die lästigen Halskragen los. Das ist immer wie eine Erlösung für die Hunde.

 

14.04.2017

Karfreitag - trotz Tanzverbot stand das Leben im Tierheim nicht still. Neben der täglichen Arbeit fanden wir die Zeit für einige Tätigkeiten, die sonst eher hinten anstehen. Es wurde Unkraut gejätet, die von den Hunden mühsam gebuddelten Löcher verfüllt, Fliesen geschrubbt und fleißig aufgeräumt und sortiert. Unser guter Hausmeister befasste sich mit der Erneuerung des Gehwegs zu unserem Katzenhaus. Am Nachmittag fuhren wir noch kurz in die Tierarztpraxis. Allerdings nur, um andere Medikamente für die humpelnde Lisa abzuholen, die ihr hoffentlich besser helfen werden. Derzeit warten wir auf einen Befund aus einer Tierklinik, die auf Erkrankungen des Bewegungsapparates spezialisiert sind. Hoffentlich kann man der armen Maus dort weiterhelfen.

 

13.04.2017

Auch die drei zuletzt eingetroffenen Hundedamen Lenuta, Tarja und Florica haben sich rasch bei uns eingelebt und durften heute gemeinsam in ein Rudel umziehen. Ganz artig verhielten sie sich beim Kennenlernen mit den Bewohnern des Geheges. Es ist immer wieder erstaunlich, wie megasozial die Hunde aus dem Ausland sind. Heißsporn Florica nahm gleich Fahrt auf und wollte mit Etna toben. Diesem "jugendlichen" Übermut musste Juno ein wenig einbremsen, was Florica aber super akzeptierte. Nun dürfen die Hunde gemeinsam das weitläufige Gelände nutzen. Und sicher erteilt Juno auch bald eine "Spielerlaubnis" an Florica.

 

12.04.2017

Die dreibeinige Hündin Bunny signalisierte uns bereits seit geraumer Zeit, dass sie gern in ein anderes Rudel möchte. Immer wieder forderte sie die Hunde durch den Zaun zum Spielen auf und versuchte sich beim Betreten des Geheges an den Zweibeinern vorbei zu drängeln. Heute erfüllten wir Bunny diesen Herzenswunsch und haben sie mitgenommen. Ganz vergnügt begrüßte sie ihre Artgenossen und schäkerte mit ihnen. Obgleich sich Bunny auch im Besucherrudel gut eingelebt hat, fühlte sie sich richtig wohl und wurde gleich von allen akzeptiert. Wir freuen uns über diese positive Entwicklung.

 

11.04.2017

11:15 Uhr Termin beim Tierarzt.

Drei Hunde fuhren mit Toni hin. Bei unserer Toya wurde ein Hautlappen entfernt, der an ihrem Brustkorb hing und durch das kurze Fell nun richtig zum Vorschein kam. Sah nicht gut aus und stellte eine Verletzungsquelle dar. Für Fundhund Olli stand die Kastration auf dem Programm. Da sich bisher kein Besitzer gemeldet hat, wird der Süße in den nächsten Tagen ins Rudel integriert und dazu ist Kastration Pflicht. Außerdem nahmen wir die Hündin Lisa nochmals mit, weil sie weiterhin humpelt. Wir haben das Gefühl, dass sich diese Lahmheit sogar wieder verstärkt hat. Es muss also nochmal nach der Ursache gesucht werden. Das ist sicher stressig für die schüchterne Lisa, aber es tut auch weh, sie so humpeln zu sehen. Oft setzt sie das Beinchen gar nicht auf, das kann so nicht bleiben.

 

10.04.2017

Wolle runter - hieß es für unsere 7 Schafe. Alle kennen die Prozedur und den ruhigen Schafscherer und so wurde Eines nach dem Anderen mit einer luftig-kurzen Sommerfrisur bedacht. Aber das war diesmal nicht alles. Wir mussten den Tieren noch Ohrmarken verpassen, das wurde uns nach 20 Jahren Schafhaltung auferlegt. Und dies hatten wir für diesen Zeitpunkt vorgesehen, wenn die Schäfchen eh in einer gewissen Zwangshaltung verweilen. Als die Ohren mit der Marke und der Lochzange durchstochen wurden, zappelten die Tiere natürlich und es bedurfte schon einiger Kraft, sie dennoch festzuhalten. Nach zweieinhalb Stunden schauten dann aber alle frisch frisiert und mit zwei Ohrmarken versehen aus ihrem Stall. Nun kann der Frühling kommen.

Am Mittag brachte Josi außerdem unsere 4 neue rumänischen Hunde mit ins Tierheim. Florica, Lenuta und Tarja erkundeten schwanzwedelnd das unbekannte Terrain, während sich die arme Fenny wohl am liebsten im Boden eingegraben hätte. Da wird viel seelische Aufbauarbeit nötig sein und wir sind schon ein wenig enttäuscht, dass die Beschreibung der Hündin, die wir von dem vermittelnden Verein (nicht die Smeura!) bekommen hatten, nicht zutrifft. Man hatte uns auch nicht mitgeteilt, dass die Hunde bereits Namen haben, die im Impfpass verankert sind. Allerdings sind diese auch nicht so klangvoll wie die von uns vergebenen :-)

 

08./09.04.2017

Am Samstag nachmittag kamen die 4 rumänischen Hündinnen an, denen wir eine neue vorübergehende Heimat sein wollen. Sie wurden zu Josi nach Hause gebracht, da wir im Tierheim aufgrund der Lärmschutzauflagen am Wochenende solche Aktionen nicht durchführen können. Die rumänischen Fahrer waren sehr nett und verhielten sich wahrhaft liebevoll gegenüber den Vierbeinern. Sie gaben auch den Hinweis, dass die Hündin Fenny lieber nicht angefasst werden möchte. Ziemlich schwierig, da sie weder Halsband noch Schleppleine trug. Hoffentlich handelt es sich nur um eine vorübergehende Verhaltensstörung, denn eigentlich wurde Fenny als freundlich beschrieben. Die anderen Drei (siehe Aufnahmepatenschaft) sind ganz entzückende Mädchen und den Menschen sehr zugetan. Mit der gut überstandenen langen Reise haben die Hunde den ersten Schritt in Richtung glückliche Zukunft gemacht.

 

07.04.2017

Unablässiger Regen verwandelte das Tierheim in einen Matschparkour. Bei dem Wetter wollte kein Hund ein Pfötchen ins Freie setzen und so verdösten sie den halben Tag im weichen, trockenen Körbchen.

Ein ebenso weiches Körbchen hat der kleine Jano, dessen Frauchen uns ganz herzerwärmende Bilder des Seniorenrüden zusendete. Und auch die Besitzer der Beaglehündin Kessy sendeten uns ein nettes Update samt Fotos. Hündin Lacrima, die bereits vor einigen Jahren von uns erfolgreich vermittelt werden konnte, sendete uns ein aktuelles Bild ihres strahlenden Lächelns nach ihrer Zahnreinigung. Jedes Tier - und ist die Vermittlung noch so lange her - spendet uns Kraft für die Schützlinge, die aktuell unsere volle Aufmerksamkeit brauchen.

 

06.04.2017

Tja unser "Jungvolk" im Besucherrudel hält uns ganz schön auf Trapp. Nachdem sich Rita und Paul einig waren, dass einige unserer neuen Grünpflanzen an der falschen Stelle gepflanzt wurden, haben sie diese in Eigenregie wieder aus der Erde befördert. Kaum hatten wir diese Baustelle bereinigt, rannte die Rasselbande den Ostereiern nach, die sie samt Zweigen vom Strauch geholt hatten. Doch irgendwann muss auch der größte Clown mal ruhen und so dösten alle anschließend ganz harmonisch auf den Decken in der Sonne.

 

05.04.2017

Die Tierarztvisite stand diese Woche im Zeichen des großen Pieksens. Zehn Katzen und die Hündin Abby bekamen die wichtige Impfung verpasst. Auch wenn einige Samtpfötchen nicht besonders froh über diese Art der zusätzlichen Aufmerksamkeit waren, wurde trotzdem einer nach dem anderen gründlich untersucht und dann geimpft. Demnächst können wieder einige Katzen unsere Quarantänestation verlassen und im Anschluss hoffentlich rasch eine neue Bleibe finden.

Außerdem hegten wir den bösen Verdacht, dass Mieze Tante Hedwig einen Nabelbruch hat, was eine große Operation nach sich gezogen hätte. Doch an dieser Front konnte uns die Tierärztin Entwarnung geben und Tante Hedwig eine Narkose, sowie deren Risiken, ersparen. Da hat die getigerte Mieze wirklich Glück gehabt.

 

04.04.2017

Bedauerlicherweise bleiben Interessenten und Besucher derzeit dem Tierheim fern. Vielleicht wegen der Umleitung, die eine umfangreiche Straßenbaumaßnahme mit sich brachte? Man kommt von der Autobahn quasi nur über Umwege zu uns... Wir ließen uns jedenfalls den Elan nicht nehmen und starteten gleich mehrere Projekte auf dem Tierheimgrundstück. Dazu zählen das Verschneiden aller Hecken und Sträucher sowie verschiedener Bäume. Die Nistkästen der Vögel wurden geleert und gesäubert, damit neue Gäste einziehen können. Auch ein neuer Baum als Schattenspender steht nun im hinteren Rudel. Unser Hausmeister Herr Kuwan befasst sich mit dem Bau eines weiteren Parkplatzes, den er mit Hilfe einer Rüttelplatte verfestigte. Drei Regale wurden geliefert, um Ordnung im Lager der Transportkörbe und Katzenklos herzustellen. Von diesen praktischen und stabilen Regalen könnten wir 3 weitere sehr gut gebrauchen. Falls Sie helfen möchten, schauen Sie bitte auf unseren amazon- Wunschzettel. 

 

03.04.2017

Entwarnung für Hündin Lisa. Wir konnten die Gute aus der Tierklinik abholen. Der Grund dafür, dass sie lahmt, ist kein Abriss der Bizepssehne. Zum Glück. Es gibt faktisch gar keinen erkennbaren Grund, was wiederum nicht so ganz befriedigt. Aber Lisa läuft deutlich besser, so dass wir jetzt nicht weiter forschen werden. In die Klinik mitgenommen haben wir Hündin Roma. Sie hatte eine Verletzung am Ohr, die dringend behandelt werden musste. Bei dieser Gelegenheit wurde Roma gleich komplett geschoren. Das wurde wirklich Zeit, ihr Fell war richtig klebrig und filzig, aber wir wollten der Hündin den Stress des Autofahrens ersparen. Nun konnten wir die berühmten "zwei Fliegen" mit einer Klappe schlagen. Neue Fotos von Roma mit Kurzhaarfrisur gibt es in Kürze auf der Homepage zu sehen.

 

01./02.04.2017

Auch am Wochenende wurde am Projekt Krötenschutzzaun gearbeitet. Zwei fleißige Mitglieder unseres Tierschutzvereins unterstützten uns tatkräftig dabei und bauten einen 100 m langen Schutzzaun auf der anderen Straßenseite auf. Somit ist dann auch die Abwanderung der Amphibien sicherer. Nun gilt es weiterhin jeden Tag früh und abends die Zäune abzuschreiten, die Eimer zu kontrollieren und die darin befindlichen Tiere auf die andere Straßenseite zu befördern. Wir freuen uns über jedes dieser geretteten Wesen und sind jedesmal ganz gespannt, wieviele es sind. Die Zahl wird dann sorgfältig notiert.

 

31.03.2017

Ein Projekt, welches eigentlich schon am vergangenen Mittwoch begann, fand seine Fortsetzung: der Bau eines Krötenschutzzaunes. Der betreffende Teich liegt am Arbeitsweg einer Mitarbeiterin, welche es nicht mehr ertragen konnte, wieviele Amphibien dort allabendlich/nächtlich den Tod fanden. Also wurden wir aktiv und bauten nach eingeholter Genehmigung insgesamt 200 m Krötenschutzzaun auf. Die Arbeit war aufgrund des teils stark abschüssigen Geländes ziemlich beschwerlich, die Bilanz der ersten Nächte jedoch ließ uns all die Mühen vergessen. Bis Samstag früh konnten wir bereits 115 (!) Kröten und verschiedene Frösche im Eimer sicher auf die andere Straßenseite bringen und somit vor dem Überfahren retten. Ein paar Fotos vom Bau können Sie unter "Neues" betrachten.

 

30.03.2017

Der Münsterländer-Mix Benny trat eine Fahrt nach Bautzen an, die ihn zu seiner neuen Familie brachte. Zu dem Mann hatte Benny bei den Besuchen im Tierheim eine derart innige Bindung aufgebaut, wie wir es selten erlebt haben. Dies zeigte sich auch erneut bei der gemeinsamen Begutachtung des Grundstückes und Hauses, als er dem Mann nicht von der Seite wich. Mario war quasi Luft. Dennoch gibt es noch einen gewissen Unsicherheitsfaktor und wir sollten uns nicht zu früh freuen. Die Nachbarn von Bennys neuem Zuhause reagieren wohl etwas genervt auf Gebell und Benny ist zugegebenermaßen ziemlich laut. Er muss sich also wirklich zusammen reißen, wenn er bleiben will. Ob das gelingt und ob sein Herrchen soviel Einfluss auf ihn nehmen kann, werden die nächsten Tage oder Wochen zeigen. Es heißt mal wieder "Daumen drücken".

 

29.03.2017

Es hört sich an wie ein Déjà-vu, aber erneut traf es ein unschuldiges Katzenpaar. Die Beiden über zehn Jahre alten Katzen verloren ihr Zuhause, weil ihr Frauchen ins Pflegeheim musste. Die umsichtigen Verwandten bemühten sich jedoch zeitnah um eine Lösung für die Samtpfötchen. Klar war der Umzug ins Tierheim ein regelrechter Kulturschock für die zwei moppeligen Vierbeiner, aber es gibt gute Tendenzen, dass sie sich bald einleben und ganz anhänglich werden. Wir wünschen es Susi und Flocki jedenfalls sehr, denn damit steigen auch ihre Chancen auf ein neues Zuhause.

 

28.03.2017

Richtig Trubel gab es heute in der Scheune. Für unsere sieben Schafe stand Klauenpflege auf dem Programm. Ein Schaf nach dem anderen war an der Reihe und bekam "neue Schuhe" verpasst. Im übrigen entspannen die Wolltiere meist zeitnah, nachdem der Schreck des Einfangens verdaut ist. An dieser Stelle möchten wir kurz hervorheben, dass unser Bergschaf Magda ihren 17ten Geburtstag im März gefeiert hat. Davon lebt diese große Dame bereits 10 Jahre in unserer Obhut. In der konventionellen Nutztierhaltung werden Mutterschafe gerade einmal 6 Jahre alt. Wir sind wirklich froh, dass wir Magda und ihren Kameraden bis an ihr natürliches Ende ein erfülltes, artgerechtes Leben bieten können. 

Die Beaglehündin Kessy hatte ihren lang geplanten OP-Termin bei Dr. Dziwok. Gleich morgens 7:30 Uhr holten wir Kessy bei ihrer Familie ab und brachten sie nach Steina. Die Fahrt verlief absolut ruhig und auch in der Tierklinik war die Hündin wie immer ganz brav. Bereits am Nachmittag durfte sie wieder nach Hause, die OP des Kreuzbandrisses war erfolgreich. Nun drücken wir die Daumen für eine gute Genesung und bedanken uns bei allen, die sich mit einer Spende an den Kosten für diese Behandlung beteiligt haben.

 

27.03.2017

Eine Fahrt zum Tierarzt, die eher einem Sammeltransport glich. An Bord waren: Kater Meister Yoda (Kastration und OP des Nabelbruches), die Kater Leandro und Balou aus der Quarantäne (Nachkontrolle der Schnupfenbehandlung), Chinchilla-Böckchen Casanova, welcher leider von seinen Damen etwas "gerupft" wurde sowie Hündin Lisa, die beträchtlich auf einem Vorderbein lahmte. Sie musste in der Klinik bleiben, um die Ursache ausfindig zu machen. Das Röntgen von Pfote, Ellebogen und Schulter brachte keinen Aufschluss. Vermutet wird nun ein Bizepssehnenabriss. Na das würde gerade noch fehlen. Den Katern geht es allen recht gut, das ist die positive Nachricht. Und Casanova hat nun eine neue Behausung mit nur einer Dame und bekommt ein Medikament zur Abheilung. Er ist richtig zahm, was bei Chinchillas ja eher selten der Fall ist. Also können wir ihn gut versorgen.

 

25./26.03.2017

Nachdem unsere Hündin Abby nun schon mehr als 3 Jahre vergeblich wartet, dass sie ein Mensch von ihrem Tierheimdasein erlöst und ihr das erste richtige Zuhause schenkt, haben wir beschlossen, die Hündin im Besucherrudel zu integrieren. Dies ist eigentlich nur alten Hunden und solche mit Handicap vorbehalten, aber es stellt für Abby eine enorme Verbesserung ihrer Lebensqualität dar und dies ist Rechtfertigung genug. Es war einfach umwerfend, wie Abby diesen Umzug gemeistert hat. Die Hündin hatte eigentlich immer Angst, ihren Auslauf zu verlassen, aber dann, auf dem Hof, war sie so selbstsicher. Es freute uns alle riesig. Abby inspizierte alles, kam zu uns, schaute in die Fenster und offenen Türen, legte sich in ein Körbchen oder auf die Liegebretter - alles so, als wäre es schon immer selbstverständlich. Nun hat die liebe Hündin aus Bulgarien mit der schlimmen Vergangenheit wenigstens die Menschen 12 Stunden um sich rum und jede Menge Abwechslung durch die Besucher hautnah. Vielleicht ist ja doch einer dabei, der nicht über Abby hinweg sieht. Es soll ja noch Wunder geben...

 

24.03.2017

Bis zum Hals klopfte das Herzchen der Hündin Jetty. Am frühen Abend bekam sie ein schickes Sicherheitsgeschirr um und verließ mit dem Tierheimauto das Gelände. Die Fahrt ging tatsächlich in Jettys neues Zuhause. Bei vielen vorangegangen Besuchen konnten erste zarte Bande mit der schüchternen Hündin geknüpft werden. Dabei war die nette Familie sehr einfühlsam und erkundigten sich vorab schon nach einem versierten Hundetrainer, was ängstliche Hunde betrifft. Mit einer gehörigen Portion Zuversicht starten sie nun in das Abenteuer "neues Familiemitglied". Jetty wusste mit all dem Trubel nichts anzufangen und suchte sich eine ruhige Ecke im Schlafzimmer, wo sie sich zurückzog. Sicher ist es eine anspruchsvolle Aufgabe aus diesem scheuen Reh einen selbstbewussten Familienhund zu machen, aber die äußerst geduldigen Menschen sind bereit diesen Weg mit Jetty zu gehen.

 

23.03.2017

Ein aufregender Tag für zwei unserer Hündinnen. Die wuschelige Toya hatte einen Termin beim Hundefrisör. Der ganze Filz, der an ihrem Körper haftete, sollte endlich ab. Ganz sicher hat die Gute noch nie Fellpflege genießen dürfen, es schien, als sei sie ihr ganzes Leben lang systematisch verfilzt. Arme Toya. Aber nun sollte sie davon befreit werden, wir möchten auch äußerlich zeigen, was für eine wunderbare Hündin Toya ist. Dies stellte sie eindrucksvoll auch beim Frisör unter Beweis. Sie war sooo artig! Welch "neue" Toya zum Vorschein kam, können Sie auf ihrer Seite bestaunen.

Ein anderen Termin hatte Hündin Stella, nämlich einen Umzugstermin. Wow, die Kleine hat den Jackpot! Nach einem sehr kurzen Tierheimaufenthalt wohnt sie nun am Stadtrand von Dresden in einem tollen Haus bei einer sehr liebevollen Familie. Dort fühlte sich die Kleine auch sofort wohl, kuschelte sich bei der Tochter an und legte sich ausgestreckt auf den Fußboden. Das wird gewiss eine tolle Zukunft.

Und noch eine Freude gab es für uns: Post von Katze Zora mit Fotos! Ihre Familie schreibt, dass die Diva manchmal stundenlang gekrault werden möchte und auch richtig spielt. Das ist so toll und zeigt mal wieder, wie sehr es sich lohnt, solch einer Charakterkatze eine Chance zu geben. 

 

22.03.2017

Unsere Josi berichtet: Umzug der Katze Tess nach Hamburg. Die Hübsche hat die Fahrt blendend gemeistert, lediglich ein kleines Miau zu Fahrtbeginn, dann war sie ganz ruhig. Eine Pause haben wir gemacht, auch da wartete Tess ganz artig.
Endlich angekommen ist sie völlig selbstverständlich aus der Box marschiert und hat sich das riesige neue Zuhause komplett angeschaut. Dabei traf Tess auf den bereits vorhandenen Kater Luc, welcher erstmal sehr verwirrt war, ihr aber dann hinterher lief. Frau H., die neue Besitzerin, hat sich gefreut wie ein kleines Kind und war völlig begeistert von Tess und ihrer Leichtigkeit.
Bei Kaffee und Kuchen für uns Menschen war auch die Welt der Katzen in Ordnung. Tess hat sich geputzt, am Futternapf bedient, die Toilette eingeweiht und sich dann unter den Tisch gelegt und ihren "Feierabend" genossen.
Alles in allem eine wunderschöne Vermittlung. 

 

21.03.2017

Oh je. Beim gründlichen Säubern des Hühnerstalles im Auslauf, den die Federtiere ja nun wieder beziehen sollen, wurde festgestellt, dass dessen Dach undicht ist. Seit Wochen gelangt Nässe ins Innere, was natürlich äußerst unerfreulich ist. Also fuhren unser Hausmeister und unser "BufDi" Toni los, besorgten das entsprechende Material und machten sich an die Sanierung. Im Zuge des Frühjahrsputzes wurde auch noch die Hecke verschnitten und das Eingangstor mit einem neuen Anstrich versehen. Ein guter optischer Eindruck liegt uns neben dem Wohl der Tiere auch am Herzen.

 

20.03.2017

Unsere Hühner durften nach so vielen Wochen der Einstallung endlich wieder raus! Was für eine gute Nachricht. Die Stallpflicht für unseren Ort ist aufgehoben. Man kann aber nicht behaupten, dass es die 10 Hennen besonders nach draußen zog, als die Tür zum Auslauf geöffnet wurde. Vermutlich lag das an dem regnerischen Wetter. Jedenfalls steht die Tür zur Wiese nun wieder offen und die Federtiere können selbst entscheiden, wo sie sich aufhalten möchten. Wetten, wenn die Sonne scheint, werden alle draußen sein...

Raus aus dem Tierheim durfte Hündin Connie. Die liebe, sanftmütige Maus wohnt nun in Dresden bei einem jungen Paar. Viele Gedanken haben sich diese Menschen gemacht, wie der Alltag einzurichten geht, damit Connie voll auf ihre Kosten kommt. Wir denken, dass eine passende Lösung gefunden wurde und waren erstaunt, mit welchem Selbstbewusstsein die Hündin in der neuen Umgebung auftrat. Eine gute Voraussetzung für eine harmonische Zukunft.

 

18./19.03.2017

Kessy hat es geschafft! Sie wurde von unserem Mario in ein beschauliches Dörfchen in der Nähe von Radeburg gebracht. Die Fahrt mit der Beaglehündin war unkompliziert, ganz so, wie Kessys Natur ist. Nach Ankunft in der neuen Heimat ging es erstmal in den Garten. Kessy konnte sich selbständig alles anschauen, ohne Leine, das Grundstück ist sicher eingezäunt. Und das genoss die Hündin in vollen Zügen. Mario berichtete, dass er noch nie einen Hund gesehen hat, der so vor Glück strahlt. Kessy hatte ein richtiges Lächeln im Blick - es muss sehr rührend gewesen sein. Nun darf sie ein paar Tage dieses Glück genießen und Kraft tanken für die nächste Operation. Am 28.03. wird Kessys Kreuzbandriss repariert, danach geht sie zurück in ihr neues gemütliches Zuhause. Gewiss wird dort die Heilung viel besser verlaufen als in einem gefliesten Krankenraum im Tierheim. Unsere Dankbarkeit gilt zum einen Kessys neuer Familie, deren Liebe zu der Hündin von keiner schlimmen Diagnose zu erschüttern war. Nie gab es Zweifel daran, dass sie Kessy aufnehmen werden. Dies verdient größte Anerkennung. Zum anderen möchten wir all jenen Tierfreunden danken, die sich mit einer Spende an den erheblichen OP-Kosten für zwei umfangreiche Eingriffe beteiligt haben. Die Anteilnahme hat uns wirklich beeindruckt. Bleibt nur noch, kräftig die Daumen für Kessy zu drücken.

 

17.03.2017

Unser Notfellchen, die Katze Daphne, ist nicht mehr einsam. Gestern Mittag zog sie zu einem jungen Mann nach Dresden um, der nun seine Wohnung und seine Zeit mit ihr teilt. Beim ersten Besuch im Tierheim war der neue Besitzer gleich angetan von Daphnes großer Zuneigung. Solch eine verschmuste Katze hatte er sich vorgestellt. Ihn schreckte die Aussage, dass diese liebe Miez FIV positiv ist, in keiner Weise ab. Der Entschluss stand fest, Daphne soll bei ihm wohnen, nicht mehr so allein in einem Katzenhaus. Ihr stehen nun alle Räume offen, sie kann auch mit im Bett schlafen. Und als Sahnehäubchen gibt es einen eingenetzten Balkon, wo sich Daphne die Sonne auf den hübschen Pelz scheinen lassen kann. Wir sind sehr froh, dass es Tierfreunde gibt, die einen Vierbeiner nicht "abschreiben", nur weil das Blutbild solch eine Diagnose ausspuckt. Daphne geht es blendend, sie hat das Zeug, eine alte glückliche Katze zu werden. Das wünschen wir ihr von Herzen.

Für den kleinen Fundhund vom letzten Wochenende schwinden die Chancen immer mehr, dass sich ein Besitzer meldet, der sich freut, seinen Liebling wieder zu haben. Offenbar wurde das nette Kerlchen wirklich in der Kiesgrube ausgesetzt (leider ein beliebter Ort dafür) und keiner vermisst ihn.

 

16.03.2017

Der junge Kater Floki im ganz großen Glück! Ein beschauliches Dörfchen nahe Kamenz ist nun die neue Heimat des Jungspunds. Damit ist er bereits die zweite Katze aus unserer Einrichtung die die geduldigen und sehr einfühlsamen Leute übernommen haben. Bedauerlicherweise ging unser ehemaliger Schützling Piccasso nach einer Krankheit über die Regenbogenbrücke. Zurück blieb ein einsamer junger Kater, der sich nach Gesellschaft sehnte. Beim Besuch im Tierheim zierte sich der kleine Angsthase Floki erst, lies sich aber dann doch von den Tierfreunden streicheln. Und so fiel die Wahl auf den schwarz-weißen Kater. Wir sind höchst erfreut, was für ein Glück Floki zuteilgeworden ist und wünschen den Besitzern viel Freude mit dem vierbeinigen Familienzuwachs.

 

15.03.2017

Ein großer Tag für einen kleinen Chinchilla-Mann. Fast 7 Wochen nach seiner Kastration wurden die Mitglieder der Wohngemeinschaft vereint. Aus der Holzplatte, die den armen Kerl seit Jahren von seinen weiblichen Artgenossen getrennt hat, sägte unser Hausmeister mittels Stichsäge eine ganze Ecke raus. Nun war der Weg frei zum gegenseitigen Kennenlernen. Es ging zögerlich zur Sache, mit etwas Knuffen, aber doch friedlich. Casanova scheint die Sache noch etwas suspekt, aber wir sind uns sicher, dass er Gefallen finden wird an seinen "Damen". Solch gesellige Tiere sollten niemals einzeln gehalten werden. Klar, der Vorbesitzer wollte Nachwuchs vermeiden. Aber auch er hätte das Männchen kastrieren lassen können, statt ihm jahrelange Einzelhaft aufzuzwingen. Schade.

Für Katzen Lotty war der 15.3. auch ein Glückstag. Endlich, lange nach ihren Geschwistern, durfte auch diese liebe Miez in ein nettes Zuhause umziehen. Gar nicht weit weg vom Tierheim, in Ohorn, bewohnt Lotty nun mit einem Kater und einer lieben Familie gemeinsam eine hübsche Wohnung mit eingenetztem Balkon. Wir freuen uns mit ihr.

 

14.03.2017

Diese rührende Mail erreichte uns und wir möchten sie allen zur Kenntnis geben. So schön kann es für ein altes Schnupfenkaninchen werden, wenn eine wahre Tierfreundin keine Bedenken hat und auch keine Mühe scheut, mit Zug und Fahrrad aus Berlin zu uns zu kommen, um Iwanka kennen zu lernen. Famos!

 Ich möchte Ihnen eine kurze Kaninchenliebesbilanz senden. Iwanka hat sich nun inzwischen wunderbar eingelebt und ist mit Polly zusammen so ein hinreißendes „Liebes“-Paar geworden, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Zwei alte Kaninchen, die um die Wette schniefen, während sie Stunden lang kuscheln, abwechselnd auf einander klettern, um bizarre Liebesbewegungen aneinander zu vollüben, dann wieder einander das Fell pflegen (na ja ehrlich gesagt hat Iwanka hier eindeutig die Rolle der temperamentvollen, aber liebenden, dem Herren dienenden Frau eingenommen und pflegt mehr ihn, als er sie). Beide schlafen inzwischen sogar in „einem Bett" zusammen. Obwohl der Käfig immer offen steht, verbringen Beide viel Zeit mit einander dort (ist halt ihr „Wohnzimmer“), weshalb ich auch nur die schönen Kuschelfotos dort machen konnte. Iwanka verlässt den Käfig meist nur, um in den unteren Tunnelbau (den ich gebastelt habe) zu klettern, kehrt aber meist bald wieder zurück. Polly, der alte Streuner, ist zwar noch manchmal auf Tour im Zimmer, kehrt aber immer häufiger zurück, wo Iwanka schon auf ihn wartet. Manchmal klettert sie ihm hinterher, aber nur, um mit ihm kuscheln zu wollen, was aber außerhalb der Käfigs nicht so gut funktioniert… , deshalb schnell wieder zurück ins „Wohnzimmer“. Also ein wirklich herzerweichendes Happyend für zwei einsame, alte Schniefnasen. Allerherzlichste Grüße aus Berlin.

 

13.03.2017

Einzug ins Paradies - so könnte man die Vermittlung der Katerbrüder Herr Pischke und Meister Eder benennen. Die Beiden wohnen jetzt am Fuße des kleinen Zschirnsteines in der Sächsischen Schweiz. Ringsum nur herrliche Natur, im Haus ein äußerst tierliebes Frauchen und auf dem Hof noch jede Menge weiterer glücklicher Tiere. Ein geretteter Hund aus Spanien, dazu Schafe, Hühner, Ponys, Pferde. Kuscheln im Heu oder Stroh ist also jederzeit möglich, wenn es im Haus mal zu langweilig wird. Wir freuen uns riesig, genau solch einen Platz hatten wir uns für die Beiden gewünscht. Nun steht einer glücklichen Zukunft hoffentlich nichts mehr im Wege.

 

11./12.03.2017

Ein kleiner schwarz/weißer Fundhund wurde uns gebracht. Das Tier irrte auf einer stark befahrenen Straße bei der Kiesgrube nahe Ottendorf-Okrilla umher. Unmittelbar in der Nähe fuhren mehrere Männer mit Cross-Motorrädern durch das Gelände. Es schien, als würden sie sich einen Jux daraus machen, den kleinen Hund zu jagen, berichtete uns die Finderin. Der Hund humpelte auch schon und hatte einen Schmutzfleck am Körper, der wie von einem Reifen aussah. Vollkommen panisch war der junge Rüde unterwegs und es bedurfte viel Geduld, bis er sich neben seine Retterin hinlegte und sogar das Bäuchlein streicheln ließ. Dann ging die Fahrt ins Tierheim. Der unkastrierte Rüde trägt ein Halsband, ist aber nicht gechipt. Wir hoffen nun, dass sich der Besitzer meldet.

 

10.03.2017

Ein glückliches Hündchen mehr. Die kleine Mira hat ihren neuen Wirkungskreis in Dresden Cotta. Die Fahrt dorthin verhielt sich die Süße ganz ruhig, nur kurz vorm Eintreffen am Ziel erbrach sie dann. Nicht schlimm, sie wird diese Hürde noch meistern. Die Treppe bereitete Mira etwas Unbehagen, zumal es bis ganz nach oben ging. Also Mira auf den Arm genommen und getragen - ist ja bei ihrer Größe kein Problem. Wir sind uns sicher, dass die fröhliche und gelehrige Hündin das alles noch lernen wird, zumal sie prima mit Leckerchen zu bestechen ist. Das junge Paar, bei dem Mira jetzt wohnt, hat sehr viel Verständnis und bestimmt auch Geduld mit der Hündin. Also mach was draus, kleine Maus.

Hündin Lisa geht es etwas besser. Das Blutbild war in Ordnung - nur zu wenig Elektolyte, was das kann durchaus vom Erbechen sein kann. Auch das Röntgenbild zeigte keine gravierenden Auffälligkeiten. Heute fraß Lisa wieder mit Appetit, wenn auch nicht die ganze Portion. Es wird schon werden...

 

09.03.2017

Ohje, Hundeomi Lisa ging es heute gar nicht gut. Sie hatte keinen Hunger, musste sich übergeben und war sichtlich matt. Als sich an ihrem Befinden am Nachmittag noch nichts verbessert hatte, gab es für uns kein halten mehr und wir fuhren mit der alten Lady zum Tierarzt. Nicht nur, dass uns eine Umleitung den Weg zum Tierarzt erschwerte, nein auch das Wartezimmer war proppenvoll. Lisa war die ganze Zeit supertapfer, trotz des großen Stress., den sie offenbar hatte. Nach gründlicher Untersuchung und Röntgen bekam Lisa ein paar Spritzen u.a. gegen Übelkeit. Zurück im Tierheim verkrümelte sich Lisa auf einer weichen Decke und schlief sofort tief und fest ein. Nun hoffen wir natürlich, dass es ihr morgen wieder besser geht.

 

08.03.2017

Wieder Tierarztrunde im Heim. Wie schnell doch zwei Wochen vergehen...

Fünf Katzen in unserer Quarantäne mussten geimpft werden. Dabei wurde festgestellt, dass die beiden Katzen, die wir in den letzten Tagen aufgenommen haben, in einem ziemlich schlechten Zustand sind. Beide haben Ohrmilben, eine dazu noch ein Herzgeräusch und total vergammelte Zähne. Und der Zweiten fehlt das rechte Hinterbein! Da die Katzen in der Falle zu uns gebracht worden, zugedeckt und sich dann im Käfig auch sofort verkrochen, hatten wir das bis dato nicht bemerkt. Ist auch nicht schlimm, aber man hätte es uns bei Abgabe wenigstens mitteilen können. Nun haben wir also einen dreibeinigen Hund und eine ebensolche Katze. Schon etwas verrückt.

Die Nachricht des Tages aber lautet: unsere magere Bürokatze Lina mit der Schilddrüsenfehlfunktion hat 180 Gramm zugenommen!!! Welch ein Erfolg dank konsequenter Medikamentengabe und gutem Futter.

 

07.03.2017

Wie bereits vermutet, durften wir am Vormittag die Mieze aufnehmen, die im selben Haushalt lebte, wie die gestern aufgenommene. Das arme Ding rief ganz kläglich und verkrümelte sich gleich in der hintersten Ecke. Auch bei ihr wird es einiges an Aufbauarbeit brauchen, um ihr zu zeigen, dass wir es wirklich nicht Böse mit ihr meinen.

Von einer ganz tolle Vermittlung dürfen wir berichten. Der große Rüde Tammo durfte in die kleine aber beschauliche Stadt Elstra umziehen. Aufgeregt tippelte er im Auto hin und her. Mindestens genau so aufgeregt wartete dort ein junges, aktives Paar auf die Ankunft des hübschen Kerlchens. Als Tammo auf dem Marktplatz der Kleinstadt ausstieg, zog er gleich die wohlwollenden Blicke aller Passanten auf sich. Sogar zwei Schulkinder fragten nett, ob sie Tammo streicheln dürfen, was er mit spontanen Liebesbekundungen quittierte. In der Wohnung angekommen, erschnüffelte Tammo sofort die frischgebackenen Muffins. Da er davon aber keinen kosten durfte, bekam er gleich einen riesen Kauknochen als Ausgleich. Das junge Paar trug sich schon lange mit dem Gedanken, einem Vierbeiner ein liebevolles Zuhause zu geben und so lernten sie Tammo bei mehreren Besuchen im Tierheim kennen und lieben.

 

06.03.2017

In unserer Quarantänestation gab es erneut Zuwachs. Eine wirklich unglückliche schwarze Mieze wurde uns übergeben. Ihr geliebtes Frauchen musste ins Pflegeheim und konnte sich somit nicht mehr die Katze kümmern. Glücklicherweise war dem Nachlassverwalter das Schicksal der Katzen nicht gleichgültig und so bemühte er sich um die Unterbringung der Tiere. Klar versteht die arme Mieze die Welt nicht mehr, fehlt ihr auch noch ihre Kumpeline, die bei der ganzen Aufregung erst Reißaus nahm. Sicher findet sich die zweite Katze in den Tagen wieder ein und darf im Anschluss natürlich auch bei uns unterkommen.

 

04./05.03.2017

Eine etwas unruhige Fahrt mit Hecheln und links rechts aus dem Fenster schauen, brachte Hündin Ra hinter sich. In der Nähe von Thiendorf wurde sie schon sehnsüchtig erwartet. Bei mehreren Besuchen im Tierheim, verbunden mit ausgedehnten Spaziergängen und kleinen Bürsteneinlagen, waren Ra und ihr Frauchen schon richtig zusammen gewachsen. Zukünftig wohnt diese liebe Hündin in einem wunderschönen Haus mit großem Grundstück und es ist immer jemand zu Hause. Das neue Herrchen führte Ra beim Rundgang durch das künftige Revier über eine Brücke des Gartenteiches. Rani, wie sie nun genannt wird, lief völlig ruhig und schwanzwedelnd hinterher. Was für ein traumhafter Start. Glücklich verließen wir das neue Rudel und wünschen eine lange freudige Zeit miteinander.

 

03.03.2017

Wir empfingen am Abend vier gerettete Hunde aus Rumänien. Die Tierhilfe Hoffnung, welche das Tierheim Smeura betreibt, hatte wenige Tage zuvor bei uns angerufen und gefragt, ob eine Aufnahme der Vierbeiner möglich sei. Das Fahrzeug der Organisation wäre in Pirna, was ja im Verhältnis fast "um die Ecke" ist. Wir überlegten nicht lange, schauten auf deren Homepage nach geeigneten Kandidaten und sagten zu. Es kamen 4 bildhübsche große Mädels bei uns an, alle freundlich, lieb und absolut sozial. Einer Hündin fehlt das rechte Hinterbein, es musste ihr aufgrund eines schlimmen Trümmerbruchs amputiert werden. Am kommenden Dienstag, wenn die Mitarbeiterin aus dem Urlaub zurück ist, können Sie Fotos der feinen Hunde in der Rubrik "Aufnahmepatenschaft" sehen, verbunden mit dem Wunsch nach etwas finanzieller Unterstützung.

Nach nur zwei Tagen im neuen Zuhause wurde uns die zierliche Katze Kathy zurück gebracht. Sie hätte den Hund bedrohlich attackiert, hieß es. Nun ja, Sie dürfen sich Ihren eigenen Reim darauf machen....

 

02.03.2017

Arme Kessy! Der Beaglehündin bleibt wirklich nichts erspart. Bei dem planmäßigen Kastrationstermin wurde festgestellt, dass Kessy einen Tumor in der Gesäugeleiste hat. Selbstverständlich entfernte der Tierarzt diesen. Zum Glück zeigte das Röntgenbild eine tadellos saubere Lunge. Aber dafür tauchte ein ganz anderes Problem auf: Kreuzbandriss im linken Bein. Wir hatten schon bemerkt, dass die Hündin den Hinterlauf manchmal entlastet, aber das es so schlimm kommt...Nun steht der bedauernswerten Seniorin also eine weitere Operation bevor. Dabei sollte für sie doch der Start in eine frohe Zukunft erfolgen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Eine gute Nachricht gibt es auch noch. Das Katzengeschwisterpaar Mischa und Mascha fuhr mit dem Umzugsauto nach Dresden und wohnt ab sofort in einer gemütlichen Wohnung mit eingenetztem Balkon. Schön, dass die Beiden zusammen bleiben, sie hängen wirklich sehr aneinander.

 

01.03.2017

Nun hat es Kathy auch geschafft. Die einzig Verbliebene von den fünf Katzen, welche uns damals aus einer ziemlich verwahrlosten Wohnung gebracht worden, ist nun in Arnsdorf ansässig. Die Familie entschied sich ganz bewusst für das kleine Sensibelchen, denn sie haben einen Hund und Kathy kennt genau diese Gemeinschaft aus ihrem Vorleben. Und so zeigte sie sich auch ganz entspannt, als der Jack Russel sie beschnüffelte und ihr in der Wohnung hinterher lief, um zu schauen, was die Katze so treibt. Es ist aber kein gewöhnlicher Jacky, sondern ein tiefenentspannter Hund, der am liebsten chillt. Da passt er perfekt zu Kathy, sie ist ja auch keine Draufgängerin. Wirklich prima, diese liebe Katze nun in guten Händen zu wissen. Wir wünschen ihr ein langes Glück.

 

28.02.2017

Durch die glückliche Vermittlung unseres Langzeitschützlinges Kaninchen Iwanka und der damit verbundenen Leere ín den Gehegen, gibt es die lang ersehnte Möglichkeit, das Nagerhaus gründlichst zu desinfizieren und auch etwas auf Vordermann zu bringen. Dafür musste aber auch Katze Daphne ausziehen. Wir überlegten hin und her, wo wir ihr einen Einzelplatz schaffen können und entschieden, das kleine Katzenhaus für sie als Singlewohnung zur Verfügung zu stellen. Dafür musste die 3 Bewohner ausziehen. Floki wurde in einem Minihaus mit den Katern Fabian und Frederik untergebracht und fühlt sich sichtlich wohl in der männlichen Gesellschaft. Das Geschwisterpaar Max und Maxi zog ins große Katzenhaus um, welches ja den üppigsten Auslauf und die tollsten Klettermöglichkeiten bietet. Damit haben wir den Beiden vermutlich eine echte Freude gemacht. Und Daphne? Die fühlt sich in ihrem neuen Domizil ebenfalls wohler, hat wesentlich mehr Abwechslung und Einiges mehr zu schauen, als im "abgeschiedenen" Nagerhaus. Somit ist quasi allen geholfen.

 

27.02.2017

Ein weiterer Neuzugang in der Katzenquarantäne. Bereits am vergangenen Freitag rief uns eine kommunale Wohnungsgesellschaft an und schilderte folgenden Fall: einer ihrer Mieter musste ins Obdachlosen-Wohnheim umziehen. In der Wohnung lies er neben Bergen von Unrat auch seine Katze zurück. der Mann ist Alkoholiker, hat aber das Tier "gut" versorgt. Der Kater sei zugänglich und nicht ängstlich, dem Geruch nach jedoch unkastriert. Die Versorgung des Tieres übers Wochenende ist durch den Hausmeister gewährleistet, aber am Montag möchten sie den Herrenlosen zu uns bringen.

Und so kam er also am Montag hier an, ein weißer Kater mit etwas schwarz und richtig dicken Katerbacken. Ein echt cooler Typ, der sich streicheln lässt. Obwohl er bestimmt kein gutes Zuhause hatte, missfällt es ihm hier sichtlich. Den Kopf zur Wand sitzt er im Käfig und wirkt sehr unglücklich. Wie immer werden wir uns auch bei ihm ins Zeug legen, um für bessere Laune zu sorgen. Das hat ja bisher bei fast allen Katzen funktioniert.

 

25./26.02.2017

Fahrt zum Tierarzt mit der kleinen Hündin Latoya (Zahnsanierung) und dem Perserkater, welcher uns am 16.02. durch eine Kommune als Fundtier gebracht wurde. Das damals unbekannte Geschlecht entpuppte sich schnell als männlich, der Geruch war äußerst markant. Also ab zur Kastration. Einmal in Narkose wurden Leandro, wie wir den Kater nannten, gleich noch große Filzplatten vom Körper geschoren. Nun sieht er ganz lustig aus und fühlt sich mit Sicherheit befreit.

Die magere Katze Lina mit der Schilddrüsenfehlfunktion wohnt nun seit einigen Tagen im Büro. Sie ist total anschmiegsam und außerordentlich brav. Auch ihre Tablette früh und abends nimmt sie artig ein. Auf der Waage konnten wir feststellen, dass die Gute immerhin schon 55 Gramm zugenommen hat. Es geht also aufwärts und wir sind optimistisch, dass aus Lina eine bildhübsche Katze wird.

Apropos Katze. Am Samstag wurde ein Fundkater bei uns abgegeben. Er war einer Frau zugelaufen und ging nicht wieder. Sie brachte ihn zum Tierarzt, welcher feststellte, dass der stattliche schwarz-weiße Typ etwa 4 Jahre alt ist, unkastriert und nicht gechipt. Schade, sonst wäre er vielleicht schon längst wieder in seinem Zuhause. So wartet er in der Quarantäne des Tierheimes auf das, was kommen wird.

 

24.02.2017

Wir sind wirklich überwältigt von all den tollen Plätzen, die wir in dieser Woche für unsere Tiere fanden. Auch der Freitag brachte einen Solchen für die sanftmütige Hündin Mia, welche erst reichlich einen Monat bei uns war. Welch ein Glück für diesen Vierbeiner. Mia lebt von nun an in Dresden, direkt an der Dresdner Heide in einem großen Haus. Dort wohnen drei Generationen einer Familie, bedeutet, es ist garantiert immer einer da, der Mia streichelt und sich mit ihr beschäftigt. Außerdem gibt es noch eine Hündin gleicher Größe, die nach dem Verlust ihres bisherigen Hundekumpels sehnlichst auf Ersatz wartete. Die Beiden haben sich bei zahlreichen Spaziergängen in Hauswalde bereits richtig angefreundet. Wir sind überzeugt, dass Mia ein sehr abwechslungsreiches Leben bevorsteht und freuen uns ausgesprochen darüber.

 

23.02.2017

Und wieder konnten wir einen Hund in eine glückliche Zukunft entlassen. Missie war diesmal diejenige, die auf Reisen ging und zwar nach Bautzen. Die Fahrt dorthin empfand Missie als etwas ganz Schreckliches. In ihrer Panik fing die Hündin an, die Transportbox auseinander zu nehmen. Also anhalten und die Hündin neben der Box platzieren, vielleicht geht es da besser. Ging es nicht. Missie zerkaute die Leine und das sogar das Brustgeschirr. Zum Glück haben wir immer Ersatz im Auto liegen, so konnte Missie dann frohen Mutes vom Parkplatz zum Haus laufen, welches unmittelbar im Stadtzentrum liegt. Das wiederum machte der Hündin gar nichts aus, sie war neugierig und selbstbewusst. Die nächste Hürde waren die Treppen in den 3.Stock, dies funktionierte nur mit Käse :-) Aber bereits heute schreibt uns Missies Frauchen , dass Treppen keinerlei Problem mehr darstellen. Juhu. Wir sind sehr froh darüber, dass diese liebe Hündin solch ein geduldiges und tolerantes Frauchen hat. Die Beiden passen wirklich großartig zueinander.

 

22.02.2017

Welch ein aufregender Tag. Unsere Josi fuhr am Vormittag mit zwei Glückspilzen nach Berlin. Zum Einen war das unser kleines schwarzes Schnupfenkaninchen Iwanka, welches mehr als vier Jahre in unserer Obhut weilte. Nachdem ihre letzte Partnerin verstarb, war Iwanka sehr, sehr einsam. Daher suchten wir nun nach einem Zuhause für sie, natürlich nur zu einem Artgenossen, der ebenfalls schnupft. Und das klappte. Der einsame Witwer Polly erwartete die Häsin schon sehnsüchtig und die erste Zusammenkunft erschien viel versprechend. Am Abend kamen dann sogar schon hübsche Fotos von den Beiden an, alles macht einen positiven Eindruck. Wir sind echt happy.

Mit an Bord auf der Fahrt nach Berlin war zudem die Hündin Baba. Dieses überaus liebe Tier, welches all unsere Herzen im Sturm eroberte, lebt nun bei einer sehr tierlieben Familie, welche ein besonders großes Herz für Senioren hat. Bereits zwei ältere Hunde aus unserer Einrichtung durften dort einen wunderbaren Lebensabend verbringen, Baba ist nun die Dritte. Wir wünschen noch einige zauberhafte gemeinsame Jahre und möchten unsere Freude zum Ausdruck bringen.

Aber das war noch nicht alles. Am Mittag fuhr auch Mario los und brachte die junge Hündin Lucyana in ihr neues Domizil. Dies ist nur ein paar Gemeinden weiter, aber nicht weniger toll. Ein ganzes Haus, eine große Familie, immer jemand daheim der sich mit der agilen Lucyana beschäftigt. Also absolut passend. Auch hier sagen wir herzlich Danke und wünschen viel Freude.

 

21.02.2017

Der kleine Jano muss nie mehr frieren - juhu!

Er wohnt jetzt ganz heimelig in einer tollen Wohnung mit kleinem Garten in Bonn. Die lange Fahrt dorthin hat der kleine Mann bravourös gemeistert, eingekuschelt in eine warme Decke. Gleich nach der Ankunft verdrückte Jano eine erste Portion Futter, ja, reisen macht hungrig. Viele gemütliche Plätze sind für ihn eingerichtet, gern darf der Senior auch mit aufs Sofa. Ihm wird es an nichts fehlen, sein neues Frauchen ist äußerst fürsorglich und richtig verliebt in Jano, wie sie uns gestand. Wir wünschen den Beiden eine schöne gemeinsame Zeit. Und wir danken Frau O. von Herzen, dass sie das kleine kranke Hundchen in ihr Leben integriert und für Jano da ist.

 

20.02.2017

Die Woche beginnt äußerst erfreulich. Unser Notfellchen, Katze Zora, welche wirklich lange im Tierheim warten musste, hat einen perfekten Platz gefunden. Ihr neuer Wirkungskreis befindet sich im Erzgebirge, in einem wirklich großen Haus in Zwönitz. Dort angekommen fühlte sich Zora sofort wohl, sie schaute sich voller Selbstbewusstsein um und schien zu erkennen, dass das nun wieder "Wohnung" ist. Das ihr so vertraute frühere Leben schien plötzlich wieder da zu sein und Zora blühte richtig auf. Am Abend forderte die Miez sogar Streicheleinheiten ein und schnurrte (!), wie uns ihre Familie berichtete. Unglaublich. Von dem divenhaften Verhalten war plötzlich nichts mehr zu sehen. Wir freuen uns unbeschreiblich für Zora und danken ihrer neuen Familie, dass sie sich der Herausforderung stellt. Echt klasse.

Auch ein feines Plätzchen hat Kater Odysseas gefunden. Er residiert jetzt in Radeberg und darf dort ebenfalls ein ganzes Haus plus Freigang sein Eigen nennen. Ihm wird es an nichts fehlen, seine neue Besitzerin ist sehr verständnisvoll und hat viel Zeit für den Kater. Auch hier sagen wir vielmals Danke.

 

18./19.02.2017

Die Ergebnisse der Bluttests (geriatrisches Profil) von den beiden Senioren Lina und Kessy sind da. Die 12-jährige Kessy ist quasi gesund, alle Organe arbeiten im Normalbereich. Was für eine gute Nachricht. Somit kann die Hündin am Freitag zur Kastration und gleichzeitigen Sanierung ihrer Zähnchen. Anschließend fehlt dann nur noch ein passendes Zuhause, aber auch dass wird sich finden für solch einen lieben Hund. Viel schlechter sieht es leider für die alte Katze Lina (siehe "Was gestern geschah" vom 15.02.) aus. Wie wir schon vermuteten, arbeitet ihre Schilddrüse nicht richtig, es liegt eine absolute Überfunktion vor. "Der Wert hat die Skala gesprengt", waren die Worte des Tierarztes. Das erklärt auch Linas massives Untergewicht, sie ist wirklich nur Haut und Knochen. Nun bekommt die Katzenomi 2x täglich eine Tablette Felimazole und wird am Dienstag in unser Büro umziehen. Vielleicht hilft es ihr, wenn sie menschliche Gesellschaft hat, Platz, einen kleinen Auslauf und einen gemütlichen Kratzbaum. Lina ist so anschmiegsam, wir werden versuchen, sie ein bisschen zu verwöhnen. 

 

17.02.2017

Dieser Tag hielt für drei unserer Schützlinge die größte Freude bereit, die man sich für einen Tierheiminsassen vorstellen kann: Umzug in ein richtiges Zuhause. Die Fahrt ging für alle Drei nach Dresden-Weixdorf, wo zuerst das Katzenpärchen Luzio und Diva "ausstieg". Sie wohnen von nun an in einer hübschen Maisonette-Wohnung mit Balkon bei einem jungen Paar. Ganz toll gestaltet hat die junge Frau (gelernte Tischlerin) das Domizil mit einem selbst gebauten Kratzbaum. Da werden sich Luzio und Diva ganz sicher richtig austoben und absolut wohlfühlen.

Einen Volltreffer hat auch der kleine Hund George gelandet. Seine neue Heimat ist ein hübsches Schwedenhaus mit lieben Menschen, die den ganzen Tag für den süßen Strubbelhund da sind. George fühlte sich sofort wohl, legte sich auf den Boden und ließ sich genussvoll das Bäuchlein kraulen. Das sind die Augenblicke, die uns Kraft geben für die Arbeit im Tierheim, die oft an die physische und psychische Belastungsgrenze geht.

 

16.02.2017

Oh was für eine Freude im Tierheim. Unser Büromoppelchen Moritz durfte nach Beelitz umziehen. Super entspannt fuhr Moritz mit der Transportbox Richtung Norden. Nach nicht einmal einer Stunde ließ sich Moritz auf dem Sofa nieder und war angekommen. Wir freuen uns von Herzen für den armen alten Moritz. Mal sehen, ob er sich den Beelitzern anpasst und am Ende so dünn, wie ein Spargel wird. ;-)

 Es kam, wie es kommen musste. Moritz geht, eine neue Mieze kommt. Durch das Ordnungsamt wurde uns eine schwarze Perserkatze unbekannten Geschlechts übergeben. Das arme Tier soll bereits einige Monate herrenlos umherstreifen und macht deshalb einen wirklich ungepflegten Eindruck. Filzplatten bis auf die Haut. Wir werden uns Mühe geben, der armen Katze die Eingewöhnung bei uns so angenehm wie möglich zu machen.

 

15.02.2017

Drei Katzen wurden in unsere Obhut gegeben. Bisher wohnten sie bei einer älteren Frau im Haus, welche leider nach einer Hüft-OP starb. Eine Katze namens Lina ist schon älter, etwa 10 Jahre, wie man uns sagte. Sie ist sehr, sehr mager, bringt gerade 2040 g auf die Waage, also die Hälfte des Normalgewichts. Die Arme sieht richtig eingefallen aus, obwohl sie gut frisst. Oft ist das ein Zeichen einer Schilddrüsenfehlfunktion, was wir durch ein Blutbild sehr zeitnah abklären lassen. Die beiden anderen Katzen sind ca.3-4 Jahre alt und ziemlich schüchtern. Es hieß, nur die Besitzerin konnte sie anfassen. Die Leute, welche die Miezen zu uns brachten, haben diese mit einer Decke eingefangen. Bei uns liegen sie ganz verängstigt hinter dem Körbchen. Viel Aufbauarbeit wird nötig sein, daraus einigermaßen zutrauliche Katzen zu machen. Aber ein Bleibe brauchen sie nun mal und für ihr Verhalten können sie nichts. Da ist in der Vergangenheit vermutlich Einiges schief gelaufen. Wir werden sehen, was wir tun können für diese Tiere.

 

14.02.2017

Nach langen Wochen der Stallpflicht signalisierten uns unsere Hühner, dass ihnen langsam fad wird und sie sich eine Abwechslung wünschen. Diesen Zustand wollten wir so nicht hinnehmen und nahmen uns zum Valentinstag des Problemes an. Neben einem wohlriechenden Strohballen bekamen die Hühner eine große Wanne mit Sand zum scharren. Außerdem besorgten wir reichlich Katzengras und bastelten mit einem Holzbock und einigen Schnüren schmackhaftes Obst-Mobilé für unsere Vogelschar. Ganz besonders großen Anklang unter den Damen fanden jedoch Mehlwürmer, die wir in einer Wanne mit Erde verstreuten. Unter wildem Gegacker und Gescharre pickten die Hühner ihren proteinreichen Snack. Eine wahre Freude, die Hühner dabei zu beobachten. Wenn Sie unseren Hühner auch die endlosen Tage im Stall versüßen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie uns eine Packung Mehlwürmer spendieren könnten. Die kleinen Larven sind zugegebenermaßen recht teuer.

 

13.02.2017

Eine ganz liebe Beagle-Hündin wurde zu uns gebracht. Ihr Herrchen muss in ein Heim, er ist schwer krank und halb blind, obwohl noch nicht sehr alt. Er hat die Hündin leider nie gut behandelt, sie niemals ausgeführt, war viel betrunken und ein Kettenraucher. Das Kessy überhaupt zu uns kam, verdankt sie der Courage einer tierlieben Mitarbeiterin vom Pflegedienst. Der Besitzer wollte sein Tier möglichst "anderweitig loswerden", damit es nichts kostet. Kessy ist ein ausgesprochen freundlicher Hund, ruhig, artig, bescheiden. Das sie sich so ein liebes Wesen bewahrt hat, ist wahrhaft erstaunlich. Am Freitag (17.02.) feiert sie übrigens ihren 12.Geburtstag. Wir werden ihr ein Würstchen spendieren und ihr sagen, dass das Leben für sie bestimmt noch viele schöne Jahre bereit hält.

 

11./12.02.2017

Zwei Tiere hatten gleich früh einen Termin in der Tierklinik. Hündin Toya, bei der im Rahmen der Tierarztrunde eine ausgeprägte und sehr beunruhigende Umfangsvermehrung in der Seite festgestellt worden war, fuhr mit um diese "Beule" genauer untersuchen zu lassen. Röntgen, Ultraschall und die Entnahme einer Gewebeprobe standen auf dem Programm. Dabei stellte sich raus, dass sich eine Flüssigkeitsansammlung in der Beule befand, welche gleich punktiert, abgesaugt und zur Untersuchung ins Labor geschickt wurde. Alles in allem gehen die Tierärzte nicht mehr von einem Tumor aus, wie urprünglich angenommen, sondern von einer Fettgewebsnegrose aufgrund eines Schlages oder Sturzes vor längerer Zeit. Nun hoffen wir sehr , dass sie damit Recht behalten und Toya noch viele Jahre vor sich hat. Der nächste Patient war Kater Mister Spock, welcher seit mehr als zwei Wochen eine dicke Nase aufweist. Ganz seltsam, kein Abschwellen in Sicht, keine Verletzung, kein Schnupfen. Verdacht: seine oberen Milchzähne wollen das Mäulchen nicht verlassen und führen zu diesem Nasenproblem. Also wurden sie gezogen. Nun werden wir jeden Tag schauen, ob Spocks Näschen Normalform annimmt. Ein Zusatzpatient fuhr außerplanmäßig mit zum Tierarzt: Hündin Jetty, welche sich einen Riss im Nasenflügel zugezogen hatte. Vermutlich irgendwie an dem Eis verletzt, welches das Tierheim beherrscht. Jedenfalls blutete die Wunde wie verrückt und musste genäht werden. Alle drei Tiere haben die Prozeduren bestens überstanden und konnten am Nachmittag wieder abgeholt werden.