Was gestern geschah

 

18.02.2020

Etwas mehr als einen Monat waren die Kater Pepe und Pepper im Tierheim, ehe wir sie heute in ein gutes Zuhause vermitteln konnten. Diese kurze Wartezeit war sicher der Tatsache geschuldet, dass die Katze nicht nur super hübsch, sondern auch sehr zutraulich waren. Nach der kurzen Fahrt nach Kamenz stiefelten die beiden ganz selbstbewusst durch die ganze Wohnung. Während Pepper sich erst einmal am bereitgestellten Futter das Bäuchlein vollschlug, war Pepe mit der Erkundung des Wohnbereichs beschäftigt. Hoch interessant fand er die komplette Küchenzeile. Wer weiß nach welchem leckeren Essen es dort noch gerochen hat!? Schon beim Besuch der Familie im Tierheim, hatte sich die Tochter unsterblich in Pepe verliebt. Er ist aber auch ein einzigartiger Charmeur. Wir freuen uns sehr, dass die beiden auch weiterhin zusammenbleiben können und so ein tolles Zuhause gefunden haben.

17.02.2020

Das erste von drei kleinen "Angsthäschen" haben wir vermitteln dürfen. Cortana hatte sich ins Herz einer geduldigen Familie geschlichen und fuhr gestern mit Mario in ihren neuen Wirkungskreis. Heute Mittag erhielten wir folgende Mail :

Hallo zusammen

viele Grüße von Cortana. Es läuft super. Sie bleibt immer in unserer Nähe und wenn es raus in den Garten geht, läuft sie schwanzwedelnd um uns herum. Fressen ist überhaupt kein Problem, der Napf ist in 2 Minuten leer.

Gestern Nachmittag/Abend hatte sie sich nicht gelöst, zumindest haben wir nichts mitbekommen. Da dachten wir schon es wird eine „böse“ Überraschung am Morgen geben. Aber, alles gut. Heute gab es dann auch das kleine und große Geschäft vor unseren Augen (Draußen). :-)

Hundekissen und Hundedecke sind erstmal noch uninteressant, Lieblingsplatz ist die breite Treppe nach oben. Klar, da hat man den besten Überblick.

Fazit: Bis jetzt läuft alles viel, viel besser als wir uns das gedacht hatten. Cortana macht uns viel Freude.

Wir melden uns wieder. Viele Grüße.

 

15./16.02.2020

"Die Nächste bitte!" - sagten wir und meinten damit Hündin Fina, die ins Tierheimauto steigen durfte, um ins neue Zuhause gefahren zu werden. Chauffeur war Josi und die Reise ging nach Radeberg. Also nicht allzu weit, Fina verhielt sich artig. Vorm Eingang des Hauses war erstmal Treff mit freudiger Begrüßung. Dann hieß es, in die 4. Etage nach oben zu steigen. Dazu ließ sich Fina mit nichts überreden, also musste Herrchen sie tragen. Mittlerweile haben wir schon eine tolle Mail mit herrlichen Fotos bekommen. Darin steht auch, dass Fina die Treppen mittlerweile meistert und ihre Leute auch überzeugt hat, dass sie aufs Sofa darf. Das war erst nicht so geplant, aber wer kann solch lieben Hundeaugen widerstehen? Alles klappt gut mit Fina, schreiben ihre neuen "Eltern". Spaziergänge machen Freude, schlafen und fressen funktioniert. Prima, so und noch besser soll es weitergehen. Wir wünschen eine frohe Zukunft.

 

14.02.2020

Ganz im Sinne des Valentinstags fand heute die hübsche Allium ein neues Zuhause in der ihr ganz viel Liebe garantiert ist. Nach der kurzen Fahrt nach Dresden ging auch endlich die Transportbox auf und Alliums hopste erleichtert heraus. Wie selbstverständlich lief Allium mit uns gemeinsam die Treppen zur Wohnung hinauf und überraschte uns damit sehr positiv. Freundlich wurde die wuschelige Hündin von ihrem neuen Hundekumpel Opa Merlin an der Tür empfangen. Dieser holte sich dann bei seinem Frauchen ein Leckerlie ab und ging wieder seiner Wege. Die eigentlich so selbstbewusste Mieze nahm beim Anblick von Allium erst einmal die Beine in die Hand und verkrümelte sich ins Schlafzimmer. Davon nahm Allium nicht wirklich Notiz da sie zu sehr damit beschäftigt war alles unter die Lupe zu nehmen und zu beschnuppern. Alles in allem war die wuschelige Allium viel entspannter als wir es vermutet hätten. Von so einer gelungenen Vermittlung kann jeder Tierfreund nur Träumen. Wir sind wirklich sehr gerührt und danken Familie B.-L. von ganzem Herzen.

 

13.02.2020

Ein weitere Hund winkte uns zu, stieg in die Box im Tierheimauto und fuhr mit Josi in Richtung neues Leben. Der Auserwählte heißt Jarold, benahm sich vorzüglich während der Fahrt und wollte am Zielort irgendwie gar nicht aussteigen. Als er sein neues Frauchen erblickte, welches aus dem Haus kam, war die Freude dann doch groß und Jarold hüpfte ihr entgegen. Alle zusammen drehten eine Runde im Garten, dann ging es ins Haus. Das war dem hübschen Rüden erst einmal suspekt, aber ein paar Leckerli wirkten Wunder. Einmal drinnen entdeckte Jarold die große Terrassentür und wähnte dort gleich den Ausgang. Er lief los und wurde upps - etwas unsanft an der Scheibe gebremst. Die Lektion merkt er sich bestimmt. War aber nicht schlimm, Jarold ging gleich wieder zur Tagesordnung über. Als Josi sich verabschiedete, gingen der Rüde und sein Frauchen gleich mit raus auf einen ersten Spaziergang. Das war eine wunderbare Ablenkung. Josi fuhr mit einem wirklich guten Gefühl zurück ins Tierheim.

 

12.02.2020

Ein ganz großer Tag für unseren guten alten Luca. Endlich darf er wieder Teil einer Familie sein und all die Annehmlichkeiten dieses Leben genießen. Das tat er direkt nach der Ankunft schon in vollen Zügen. Luca spielte gleich mit den Kindern im Garten und brachte das geworfene Spielzeug mit Freude zurück. Im Haus entdeckte der Senior in seinem liebevoll zurechtgemachten Körbchen drei Plüschtiere, die er sogleich ableckte. Luca liebt Kuscheltiere, daher bekam er auch diese Auswahl zur Begrüßung. Als Josi ihm klar machte, dass das jetzt "seine" sind, schnappte er sich einen Teddy und trug ihn voller Stolz umher. Wir sind unbeschreiblich erfreut über diesen wunderbaren Platz für Luca, den er mit einer ebenso lackschwarzen Hündin teilt. Es fehlt also an nichts zu seinem Glück, welches hoffentlich noch lange anhält. Unser Dank gilt Familie K. in Rodewitz für diese gute Tat.

 

Auch lackschwarz, aber sehr unglücklich ist der Kater Bubble, der im Alter von 16 Jahren gestern ins Tierheim umziehen musste. Sein Herrchen ist nach langwieriger Krankheit traurigerweise nicht mehr in der Lage, sich ausreichend um Bubble zu kümmern. Dieser quittiert das schon mit Protestpinkeln. Wir holten den Kater in seinem Zuhaue ab und es brach uns fast das Herz. Bubble hatte einen erstklassigen Platz, ein gemütliches Haus mitten in der Natur. Bestes Futter, jede Menge Liebe. So wie man es jeder Katze wünscht. Seinem Herrchen kamen die Tränen beim Abschied, aber ihm fällt jeder Schritt schwer, er kann Bubble nicht mehr gerecht werden. Das ist wirklich tragisch - für Beide.

 

11.02.2020

Direkt aus der Katzenquarantäne in sein neues Zuhause durfte Kater Karli umziehen. Als wüsste der Kuschelkater das etwas tolles bevorsteht marschierte er neugierig und selbstbewusst in die Transportbox. Und als die Box in seinem neuen Revier wieder aufging, marschierte er ebenso selbstbewusst wieder hinaus. Seine Katzentoilette nahm er sofort an, ehe ihm der Geruch von schmackhaftem Katzenfutter in die Nase stieg. Es war sehr lustig anzusehen, weil er das Näpfchen nicht lokalisieren konnte, da es auf dem Fensterbrett stand. Am Ende hat es aber doch noch geklappt. Die bereits vorhandene Mieze schnupperte nur kurz an der Transportbox und zog sich dann wieder in die erste Etage zurück. Wir freuen uns sehr, dass Karlis Aufenthalt im Tierheim mehr einem Kurzurlaub glich.

 

10.02.2020

Als erstes die wichtige Nachricht, dass uns das Sturmtief "Sabine" nichts anhaben konnte. Im Tierheim sind zum Glück keine Schäden zu beklagen.

Aber einen Neuzugang hatten wir. Eine komplett rot-getigerte weibliche Katze, was es ja wirklich selten gibt. Minke, wie die Hübsche heißt, lief genau jener Frau zu, die sie vor Jahren hat kastrieren lassen, als sie noch herrenlos und wild war. Im Hebst tauchte die ca. 10 jährige Minke plötzlich dort auf und hatte großen Hunger. Sie bekam Futter und ein Plätzchen im Schuppen eingerichtet. Mit der Zeit pirschte sie sich immer weiter zu den Wohnräumen ran, bis sie eines Tages im Schlafzimmer saß. Dort wollte Minke am liebsten bleiben und zwar allein. Die beiden anderen Katzen sollten, ihrer Meinung nach, gefälligst verschwinden. Und so verhielt sie sich auch, was Frau R. nicht weiter dulden konnte. Deswegen brachte sie Minke zu uns. Wir hoffen, dass sie noch etwas zugänglicher wird, dann findet sich gewiss ein neues Zuhause als Prinzessin für sie.

 

08./09.02.2020

Am Sonntag machte ich einen Krankenbesuch bei Daggi. Die Hündin weilt weiterhin in der Klinik von Dr.Dziwok, da der Heilungsprozess etwas verlangsamt verläuft. Daggi freute sich sehr über mich und wedelte unentwegt mit dem Schwanz. Man musste fast aufpassen, dass sie sich diesen nicht noch am Schreibtisch des Sprechzimmer aufschlägt und damit noch eine Baustelle mehr hat. Rein optisch sah Daggi einfach großartig aus. Lediglich die rasierte Fläche von Kopf bis Hals deutete auf die durchgeführte Operation hin. Wenn man das Ohr hochklappte, sah man die Naht und ein paar noch nicht verheilte Stellen. Das ist vorallem bedingt durch das Schlappohr und dessen schlimme Vernarbung aus alten Zeiten, als es ein Blutohr war. Der "Löffel" macht Daggi eben schon viele Jahre zu schaffen. Nun wird sie hoffentlich Ruhe haben. Weder Schmerz noch ständige Behandlungen sollen ihr Wohlbefinden trüben. Als ich mich von Daggi verabschiedete, zog sich eine Schwester gleich die Jacke über, um mit der Hündin eine Runde zu gehen. Darüber freute sie sich natürlich und war gleich wunderbar abgelenkt. Morgen zeigen wir Ihnen unter "Neues" einige Bilder von Daggi.

 

07.02.2020

Auch an den Tagen, wenn kein Tierarzt und keine Vermittlung im Terminkalender erscheint, haben wir alle Hände voll zu tun. In gewohnter Manier haben wir unseren Heuboden mit dem gelieferten Heuballen befüllt. Solange unsere Schafe ihr Winterquartier in der Scheune bewohnen, möchten sie rund um die Uhr eine volle Raufe vorfinden. Da unsere Vorräte sich dem Ende neigten, bestellten wir Nachschub für die Schäfchen. Außerdem war der Schornsteinfeger angekündigt, der zügig und gründlich seine Arbeit verrichtete. Und auch zwei Waschmaschinenmonteure begutachteten das Gerät, welches uns im täglichen Einsatz dienlich ist. Es gibt dort nun ein paar Dinge, die repariert werden müssen. Zwischen diesen Terminen haben wir noch die Futterspenden aus dem Kaufland abgeholt und entsprechend sortiert. Sie sehen: langweilig wird es nie im Tierheim.

 

06.02.2020

Ganze dreieinhalb Jahre wartet Jamie in unserem Tierheim schon auf passende Menschen. Eine lange Zeit, die nicht spurlos an ihr vorüber ging. Vor allem nicht an Jamies Beißerchen. Aus diesem Grund hatte die Gute heute einen Termin zur Zahnsteinentfernung. Nach nicht mal einer Stunde erhielten wir den Anruf, dass Jamie alles gut überstanden hat und abgeholt werden darf. Ein bisschen wackelig war die schlanke Hündin mit dem hübschen Gesicht dann doch noch, als wir vorfuhren. Wir unterstützten sie also nach Kräften, um wieder ins Auto zu kommen. Doch bereits zwei Stunden später war Jamie ganz "die alte" und stromerte durchs Tierheim. Mit ihrem neuen, strahlendem Lächeln muss es doch endlich mit einem neuen Zuhause klappen!

 

05.02.2020

OP-Tag für Hündin Daggi. Dieses geplagte Wesen wird seit einem viertel Jahr permanent mit Ohrmedi behandelt, teils mehrmals am Tag. Leider ist trotz all der Mühe kein wirklich befriedigender Zustand, vorallem das linken Ohres ,erreicht worden. Bevor Daggi sich endgültig von den Menschen abwendet, weil ihr Vertrauen in diese Spezies dahin ist, riet uns die Tierärztin zur Entnahme des Innenohres (siehe auch Wgg vom 22.01.). Diese OP hat Dr.Dziwok schon mehrfach bei Hunden von uns durchgeführt, das Ergebnis war stets brillant. Auf dem betroffenen Ohr hören die Hunde kaum noch, es ist geplagt von Schmerz, Entzündung, Eiter. Daher entsteht für den Hund kein negativer Aspekt, wenn das Innenohr entnommen wird. Er kann eigentlich nur gewinnen, zumal sich an seiner Optik nichts verändert. Die OP verlief gut, Daggi ging es am Abend schon wieder prima. Sie bleibt dennoch ein paar Tage in der Klinik, um eine engmaschige Nachsorge zu garantieren. Wir hoffen innigst, dass die liebe, tapfere Hündin nun ein sorgenfreies Leben führen kann und endlich ein Zuhause findet. Die Kosten für die Herstellung von Daggis Lebensqualität werden sich auf über 1000 Euro belaufen. Vielleicht gibt es ja Tierfreunde, die einen Teil dazu beisteuern. Wir sind optimistisch und bedanken uns schon an dieser Stelle sehr herzlich.

 

04.02.2020

Die turnusmäßige Tierarztvisite startete diesmal in unserer Katzenquarantäne. Kater Karli wurde gründlich untersucht und erhielt dann die zweite Grundimmunisierungsimpfung. Die erst kürzlich aufgenommene Mieze Waldtraut wurde auch noch einmal untersucht, die letzten Fäden der Operation entfernt. Da Waldtraut einen ausgesprochen guten Eindruck auf die Tierärztin machte, wurde sie ebenfalls geimpft. Körperlich fit und bereit für die zweite Impfung war auch Semolina. Im Anschluss waren wir bei Hündin Fina. Trotz mehrerer Anläufe war es uns nicht gelungen die enganliegenden Wolfskrallen zu kürzen. Da musste ein Profi ran. Nur einen Augenblick später hatte Fina es auch schon überstanden. Nun drückt die lange Kralle nicht mehr. Tirionas Ohr wurde einer Nachkontrolle unterzogen mit dem Ergebnis, dass es nicht weiter behandelt werden muss. Wir sind alle sehr glücklich über Tirionas Entwicklung, ihr Fell ist einfach wunderbar nachgewachsen und sie sieht nicht mehr so mager aus. Und auch Buggy erholt sich viel besser als erwartet. Sie benötigt ebenfalls keine Ohrentropfen mehr. Die Hornhaut in den Augen klarte etwas auf, sodass man sogar eine Pupille erkennen konnte. Dennoch wird sie auch weiterhin mit Augensalbe und -tropfen behandelt. Buggy ist so lieb und tapfer, es ist eine wahre Freude.

 

03.02.2020

Unser Hausmeister nahm ein nächstes Projekt in Angriff - die Sanierung des A-Raumes. Das ist jenes Zimmer, welches neben dem Büro liegt, unsere Meerschweinchen beherbergt und auch immer Sonderplatz für eine bedürftige Katze ist. Bob, der diese Rolle derzeit einnimmt, zog ins Büro zu Semolina um. Die Meerlis haben derweil in der Katzenquarantäne ihr Ausweichquartier. Nachdem auch das Mobiliar in die Garage geschafft war, wurde zunächst der morsche Holzfußboden rausgerissen. Er wird durch Dämmstoffschüttung und Estrichplatten ersetzt.In den nächsten Tagen wird Herr Kuwan außerdem den losen Putz von den Wänden hacken, sowie eine Holzwand mit Trockenbau verstärken. Elektroleitungen werden neu verlegt, dann wird der Raum noch gefliest. Mit dieser Sanierung wird ein dringendes Vorhaben endlich umgesetzt. Unser Dank geht an Herrn S. und seine Firma, die für dieses Projekt bereits 1000 Euro spendete. Über weitere Unterstützung würden wir uns sehr freuen. Fotos vom A-Raum werden wir Ihnen in den nächsten Tagen präsentieren.

 

01./02.02.2020

Zwei Patienten von der Tierarztrunde vom 22.01. standen erneut im Mittelpunkt. Hündin Daggi war in der Tierarztpraxis von Dr.Dziwok zu einer letzten Begutachtung und Besprechung bezüglich ihres chronischen Ohrproblems. Aufgrund der Tatsache, dass die arme Hündin nun schon ein viertel Jahr lang täglivch Behandlungen an ihren Ohren ertragen muss, die leider keine wirkliche heilung brachten und Daggi langsam die Freude an der gegenwart der Menschen abhanden kommt, haben wir gemeinsam entschieden, dass ihr Innenohr entnommen wird. Mit dieser OP haben wir bereits mehrmals sehr gute Erfahrungen gemacht, daher sind wir auch bei Daggi absolut optimistisch. Als Termin wurde der 04.02. festgesetzt.

Tierärztlich in Augenschein genommen wurde auch unsere "Dicke", also Buggy.  Ihr rechtes Ohr sieht nach wie vor schlimm aus. Ihre Augen sind durch die Behandlung mit den hochwertigen, individuell abgestimmten Salben sehr viel besser geworden. Sie sind offen und suppen kaum noch. An der schwarzen, geschädigten Hornhaut können wir nichts mehr ändern, aber gewiss ist der Zustand der Augen für Buggy schon um Welten angenehmer. Die Augentropfen müssen wir nun nur noch drei mal täglich geben. Buggys Blutbild hatte eine Schilddrüsenunterfunktion ergeben, so dass wir mit  Medikamentengabe begannen. Ihr Übergewicht wird auch durch die Schilddrüse bedingt sein und wir hoffen nun, dass das massive Übergewicht so langsam schwindet. Buggys hat bereits sichtlich mehr Freude an Bewegung. Wir sind ganz aus dem Häuschen, wenn sie mal ein paar Schritte "rennt". Die liebe Hündin ist mittlerweile in unserem Hofrudel integriert, was wunderbar klappt.

 

31.01.2020

Die kleine Glückskatze Nelly kann sich heute wirlich glücklich schätzen. Sie wohnt ab jetzt bei einer sehr liebevollen Familie, die sich von ihrer zurückhaltenden Art nicht abschrecken lassen haben. Als letzte, der drei im Tierheim abgegebenen Schwestern, teilt sie ihr künftiges Zuhause mit einem netten Kater. Der versuchte Nelly nach ihrer Ankunft durch seine souveräne Art klar zu machen, dass sie keine Angst haben braucht. Da Nelly aber nicht wusste wie ihr geschieht, hat sie sich vorsichtshalber erst einmal hinter dem Staubsauger versteckt. Mit einer Portion Geduld wird aus Nelly bestimmt auch irgendwann eine anhängliche Schmusekatze.

 

30.01.2020

Eine Woche nach ihrer Ankunft durfte die im Journal "Das kleine Licht" Nr. 44 von Tierfreunden entdeckte Hündin Dilara genau bei diesen Menschen einziehen. Täglich war die Familie mit Dilara spazieren, dabei entstand schon eine dicke Freundschaft. Als auch der Katzentest bestanden war, konnte Dilara ihr Köfferchen packen. Die Fahrt ins Glück dauerte nur drei Minuten, welch ein Segen für die Hündin. Im Wohnhaus wurde Dilara freudig begrüßt, dann hieß es "Treppe rauf". Oh je, was für eine Herausforderung. Mit viel Überzeugung gelang dieser Schritt dann doch. In der Wohnung fühlte sich Dilara sofort wohl. Sie ging von einem zum anderen und holte sich Streicheleinheiten ab. Dann verspeiste die liebe Hündin ein Kaustäbchen mit Appetit, was wirklich schon von Entspannung zeugt. Wir sind überaus erfreut darüber, dass Dilara nach sieben Jahren im größten Tierheim der Welt nun so ein liebes Plätzchen gefunden hat. Wir wünschen, dass sie es lange genießen kann.

 

29.01.2020

Einer kommt, einer geht, fast so als hätten wir eine Drehtür im Tierheim. Das Tierheim verlassen durfte der hübsche schwarze Kater Amadeus. Die Fahrt nach Neukirch fand er verständlicherweise nicht so brilliant, weswegen er nach seiner Ankunft zügig eine Versteckmöglichkeit suchte. Auf dem Weg dort hin hat er die Minibar gefunden und ausgeräumt. Zum Glück ging aber nichts zu Bruch. Ruhe fand er dann erst einmal hinter dem Schrank. Sicher wird sein neuer Katzenkumpel Balu Amadeus bald davon überzeugt wie schön das Leben bei Familie M. ist.

Gekommen ist dafür eine Fundkatze, die seit Anfang Januar beim Tierarzt verweilte. Mit einer massiven Schädelfraktur wurde die Katze in Pulsnitz am Schwedenstein gefunden. Es war ihr nicht mehr möglich selbstständig zu fressen und so wurde sie mühsam mit der Spritze gefüttert, bis In einer aufwendigen Operation die Fraktur so gut es geht korrigiert wurde. Trotz aller Bemühungen konnte der Besitzer der verschmusten und anhänglichen Katze nicht ausfindig gemacht werden. So wurde sie in der Tierarztpraxis auf den würdevollen Namen Waldtraut vom Schwedenstein getauft und in unsere Obhut übergeben.

 

28.01.2020

Begleitet von großem Katzenjammer ist unsere Tierpflegerin Josi heute mit Kater Quietschi nach Neustadt gefahren. Bei mehreren vorangegangen Besuchen entschied sich die Familie für die Aufnahme des Katers. Man merkte Quietschi an, dass ihm sein Dasein im Tierheim gar nicht gefällt. Oft zu er sich zurück, wollte lieber seine Ruhe. Gerade deswegen freuen wir uns, dass er dennoch das Herz einer Familie erobern konnte. Josi entließ Quietschi im Hauswirtschaftsraum, in dem auch die Katzentoilette steht, aus der Transportbox. Dem schwarz-weißen Kater entfuhr noch ein lautes Miauen, ehe er sich ein sicheres Versteck suchte. Doch auch dafür haben die lieben Leute Verständnis. Er wird seine Zeit brauchen, ehe er vollkommen angekommen ist und sich öffnet. Doch wenn es erst einmal soweit ist, steht ihm der komplette Wohnraum inklusive selbstgebautem großen Kratzbaum zur Verfügung. Die Voraussetzungen sind also gegeben, dass Quietschi ein langes und glückliches Leben führen kann. Wir wünschen es ihm von Herzen.

 

27.01.2020

Der neue Pate für unser Tierheimauto, welchen wir nach dem Ausscheiden von Herrn H. händeringend gesucht haben, trat gestern zum ersten Mal in Aktion. Am Mittag holte Herr S. unser Fahrzeug ab und brachte es zwei Stunden später topp gereinigt und betankt zurück. Da war kein Hundehaar mehr drinnen zu finden, alles glänzte und duftete. Außen sah der Wagen aus wie neu. Wasser war aufgefüllt, Reifendruck gemessen, sogar den Inhalt der Notfallbox hatte der fleißige Mann kontrolliert. Wir sind rundrum begeistert und sagen von Herzen: DANKE!

 

25./26.01.2020

Ganz kurzentschlossen nahmen wir zwei weitere Hündinnen aus der Smeura auf. Die 10 jährige Marry-Ann und die ebenso alte Dilara. Letztere war Tierfreunden im Heft "Das kleine Licht" Nr. 44 aufgefallen und sie liebäugeln mit einer Adoption der Hübschen. Da die Smeura aus nachvollziehbaren Gründen aber nicht direkt an Privatpersonen die Hunde übergibt, sondern nur den Weg über die Tierheime geht, kamen Dilara und als zweite zur Auswahl Marry-Ann zu uns. Beide sind wieder zauberhafte Wesen, allerdings vollkommen verschieden im Charakter. Während Dilara freudestrahlend auf jeden Menschen zugeht und auch super an der Leine läuft, ist Marry-Ann ein kleines Angstbündel. Sie weilte erst wenige Monate in der Smeura, vermutlich sitzt der Schock des Einfangens noch tief bei ihr. Dilara hingegen hat unfassbare 7 (!!) Jahre Smeura hinter sich. Sie trägt die Nummer 16.100, mittlerweile ist man bei Nummer 40.000 angekommen. Welch eine Tragödie für diese liebe, den Menschen so hoffnungsvoll zugetane Hündin. Aber nun scheint sich alles zum Guten zu wenden. Ihre Katzenverträglichkeit hat Dilara auch schon unter Beweis gestellt, sie ist einfach wunderbar.

 

24.01.2020

Auch die letzten beiden verbleibenden Babys von Antalya haben ein Zuhause gefunden. Mittlerweile waren Florenz und Sidney zu hübschen jungen Miezen herangewachsen und einer Vermittlung stand nichts im Wege. Die Erkundungstour der Beiden startete an der Katzentoilette. Florenz zeigte sich sofort neugierig und aufgeschlossen, während Sidney erst einmal im Badezimmer verblieb. Die junge Tochter war ganz aufgeregt, dass die Miezen nun endlich da waren und wollte Florenz jedes Zimmer zeigen. Und Florenz folgte ihr. Echt niedlich. Nach 20 Minuten hörte man ein lautes miauen aus dem Bad, also gingen wir nachschauen. Mit gutem Zureden folgte Sidney dann und schnupperte den Kratzbaum ab. Währenddessen hatte die kleine Tochter Florenz zu einem tollen Spiel mit einem Plüschmäuschen aufgefordert. Kurz darauf gesellte sich auch Sidney dazu und beide tobten um das Spielzeug. Wir freuen uns, dass die beiden Geschwisterchen zusammen so ein tolles, liebevolles Zuhause gefunden haben.

 

23.01.2020

Auf gings fürs Kätzchen Ruby zu ihrer neuen Kumpeline Hermine. Der Wohnsitz ist in Dresden und als Fahrer stellte sich Mario zur Verfügung. Die Vermittlung lief reibungslos, die beiden jungen Miezen werden bestimmt dicke Freundinnen. Für Hermine wird es eine große Bereicherung sein, nicht mehr allein die Wohnung zu hüten, wenn ihre Menschen auf Arbeit sind.

Eine fette Ausgabe mussten wir an diesem Tag auch noch tätigen. Das Heizölauto füllte unsere fast leeren Tanks zum Preis von 1.076,47 Euro. Danke an die lieben Wärmepaten, die diese Rechnung mit finanzieren.

 

22.01.2020

Tag der Tierarztvisite. Neben den sechs Miezen, die ohne besondere Vorkommnisse untersucht und geimpft wurden, wandten wir uns heute den Hunden zu. Es fiel auf, dass Tiriona sich oft am Ohr kratzte. Wir dachten erst, dass es sich um einen tiefverwurzelten eingebildeten Juckreiz handelt, der noch aus der Zeit stammte, als sie von Räude geplagt wurde. Aber tatsächlich hatte Tiriona viel Schmutz und eine Entzündung im Ohr. Die Behandlung startete umgehend. Auch Daggis Problemohren wurden wieder beguckt. Sie ist seit einer Weile medikamentenfrei, bekommt nur hypoallergenes Diätfutter. Und leider, leider sind die Ohren wieder schlechter geworden, hochgradig grauer Eiter. Daggi zeigte sich dort schmerzempfindlich. Höchstvermutlich ist das Geschehen derart chronisch, dass es keine Aussicht gibt, dort jemals Ruhe zu haben. Die Tierärztin legte uns nahe, den Gehörgang der einen Seite entfernen zu lassen. 

Und dann kamen wir zur beschlagnahmten Do Khyi Hündin Buggy. Buggys Zähne sind zwar grau vom Zahnstein, aber es ist kein großer Gammel im Maul. Die Ohren müssen dringend behandelt werden, 2xtgl Ohrentropfen. Die Augen sind ein Trauerspiel. Buggy hat zu trockene Augen, wogegen sie eigentlich Tropfen bekommen muss. Da dies aber länger nicht passiert ist, haben sich rund um das Auge trockene Krusten gebildet und beide Augen entzündeten sich. Wir sollen nun 4x tgl. die Krusten entfernen und mit zwei unterschiedlichen Augentropfen behandeln. Dadurch, das die Augen solange nicht gepflegt wurden, ist die Hornhaut schon schwarz geworden. Es ist also davon auszugehen, dass Buggy nicht mehr viel bis gar nichts sieht. Weiterhin stellte die Tierärztin fest das Buggy adipös ist. Positiv ist, dass die Tierärztin im Bewegungsapparat keine Schmerzhaftigkeit auslösen konnte, wobei das Übergewicht sicher auch nicht zuträglich für die Gelenke ist. Noch dazu hat Buggy einen sehr langen Rücken, der ziemlich durchhängt. Wir werden nun alles daransetzen, dass Buggy wieder auf die Beine kommt und ein würdiges Leben führen kann. 

 

21.01.2020

Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir heute mit den beiden Miezen Mia und Aron in ihr neues Zuhause. In der Wohnung war schon alles für die Ankunft der beiden Hübschen vorbereitet. Mit langem Hals erschnupperten Mia und Aron jedes Zimmer, in Windeseile war die Mannsgroße Kratzsäule entdeckt und beharkt. Aron lief schon nach wenigen Minuten schnurrend durch die Stube, legte sich auf Sofa und ließ sich kraulen. Mia starrte kurz danach wie hypnotisiert auf die große Pendelwanduhr. Na ob die dort wohl lange hängen bleibt!? Sicher bringen die beiden Schmusekatzen das Leben ihres neuen Frauchens wieder richtig auf Trapp. Wir hoffen auf ein langes und harmonisches miteinander.

 

20.01.2020

Wir erhielten eine Mail von einer Tierschützerin aus Dresden, welche uns mitteilte, dass sie eine Ausbildung zur Katzenverhaltensberaterin abgeschlossen hat. Frau D. bietet an, bei Unsauberkeit der Stubentiger oder anderen Verhaltensauffälligkeiten hilfreich zur Seite zu stehen. Somit könnte manche Abgabe der Katzen ins Tierheim vielleicht verhindert werden. Wir sehen darin einen guten Ansatz, denn allzu oft kommen Katzen zu uns, die mit Protestpinkeln auf die verschiedensten Situationen reagiert haben. Nicht jeder Tierbesitzer wird sich helfen lassen, aber Einige suchen doch Beratung und Unterstützung. Falls auch Sie ein Problem mit Ihrer Katze haben und vielleicht Hilfe in Anspruch nehmen wollen, damit alles wieder harmonisch wird, können wir Ihnen gern die Kontaktdaten der Katzenverhaltensberaterin zukommen lassen.

 

18./19.01.2020

Das Veterinäramt brachte uns eine Hündin in einem erbärmlichen Zustand, welche zuvor aus einer Wohnung befreit worden war. Die Besitzerin war verreist, hatte die große ältere Hündin einfach sich selbst überlassen. Zwischen Müll, Kot und Urin hatte sich das arme Wesen auf ein Sofa gerettet, dem einzigen "sauberen" Platz. Widerstandslos ließ sich Buggy anleinen, die Treppe runterführen und ins Auto verfrachten. Auch hier im Heim nahm sie gelassen hin, was mit ihr geschah. Es schien fast, als hätte die Hündin mit allem abgeschlossen. Kein Wunder, wenn man sich das Tier betrachtete. Die Augen total vereitert und vermutlich blind, die Krallen schon rund gewachsen, das rechte Ohr randvoll mit schwarzen Dreck und fies entzündet - offenbar funktioniert das Gehör auch nicht mehr. Dazu kommt eine Lahmheit vorn links. Muskulatur ist am Hund quasi nicht vorhanden. Wie uns berichtet wurde, stammt Buggy aus einer Hundezucht (sie ist ein stattlicher Rassehund) und musste viele Hundebabys bekommen. Als sie 10 Jahre alt war, wurde sie angeblich von den jüngeren Hunden dort attackiert und musste weg. Die neue Besitzerin nahm das Tier in eine Zweiraum-Wohnung und ging mit ihr kaum vor die Tür, weil Buggy angeblich Angst vor den Treppen hatte. So dümpelte das bedauernswerte Geschöpf zwei Jahre dahin, bis es nun, 12 jährig, ganz im Stich gelassen wurde. Als erste Maßnahmen haben wir die Krallen verschnitten, die Augen ausgewaschen und das Tier gefüttert. Es ist unser Wunsch, der armen Buggy Lebensqualität zurück zu geben und ihr noch eine schöne Zeit zu gestalten, mit allem, was dazu gehört. Mal schauen, was die Tierärztin am Mittwoch dazu für eine Meinung hat. Das wir fassungslos sind über solch ein Ausmaß der Verwahrlosung und Ignoranz kann sich Jeder denken.

 

17.01.2020

Kein Tag, an dem das Tierheimauto still steht. Gleich früh am morgen hatte die wuschelige Bella einen Termin in der Klinik. Grund war die Nachkontrolle des entfernten Lidrandtumors. Die Genesung verläuft planmäßig und komplikationslos. Eine gute Neuigkeit für Bella. Gegen Mittag dann hieß es wieder zum Tierarzt. Bei der abgegeben Katzenomi Trixie wurde Blut entnommen. Uns fiel auf, dass Trixie verhältnismäßig viel trinkt und wir fürchteten eine Nierenerkrankung. Dies ist für ältere Katze nichts ungewöhnliches. Außerdem war der liebe Kater Knoppers mit an Board, da er geimpft werden sollte. Ebenso untersucht wurde die beiden Meerschweinchen Locke und Struppel. Die beiden hatten kleine offene Wunden, die nicht typisch für eine Bissverletzung aussahen. Unsere Tierärztin äußerte einen Räudeverdacht und ordnete ein medizinisches Bad für die Meerlis an. Da müssen die beiden jetzt wohl oder übel durch.

 

16.01.2020

Und noch ein Abschied, im positiven Sinne, stand uns bevor. Das Geschwisterpaar Rio und Rona wurden gegen Mittag in die Transportbox gesetzt und fuhren zusammen mit Mario nach Dresden.  Dort steht den beiden künftig, neben der gesamten Wohnung, auch ein eigenes Katzenspielzimmer und  ein eingenetzter Balkon zur Verfügung. Während die zarte Rona das Geschaukel während der Fahrt eher unheimlich erschien, fand der fast 5kg(!) schwere Rio jede Bewegung super spannend. In der Wohnung suchte sich Rona erst einmal ein sicheres Versteck, von wo aus sie in regelmäßigen Abständen nach Rio maunzte, ob alles in Ordnung sei. Rio unternahm derweil erste zaghafte Versuche die Wohnung zu erkunden. Besonders positiv fielen uns die zahlreichen Fenster auf, die sicher jede Katze einladen, die Umgebung zu beobachten. Wir freuen uns besonders, dass die beiden Miezen zusammen umziehen durften. Hoffen wir, dass sie ihr Glück nun an ihre Mama Rosina weitergegeben haben, die noch immer im Tierheim auf ein passendes Zuhause wartet.

 

15.01.2020

Uns glückte eine ganz tolle Vermittlung. Klein Mikusch durfte gemeinsam mit dem hübschen roten Kater Kairo umziehen. Künftig dürfen die beiden über zwei Etagen flitzen und sich ihres Lebens freue. Von der Autofahrt war Mikusch gar nicht begeistert, was sie durch lautes miauen kund tat. Kairo nahm es eher gelassen hin. Dieser Eindruck spiegelte sich auch im Verhalten der beiden wieder, als sich die Transportboxen wieder öffneten. Kairo marschierte mit hocherhobenen Schwänzchen los, hopste überall hoch und erkundete sein neues Terrain. Glückskatze Mikusch zierte sich, lief vorsichtig um die Transportbox und versteckte sich erst einmal hinter der Tür. Überall in der sehr großen Wohnung waren Körbchen, Deckchen und anderes katzentaugliches Inventar zu finden, was den Alltag der beiden bereichern wird. Wir freuen uns ehrlich für die beiden Miezen und wünschen der, nun wieder vollständigen, Familie viel Spaß mit den beiden Rabauken.

 

14.01.2020

Mit stolz geschwollener Brust marschierte heute die niedliche Hündin Milka zum Tierheimtor hinaus. Doch sie ging nicht wie erwartet zu einem Spaziergang sondern wurde ins Tierheimauto gehoben. Heute war nämlich ihr großer Tag des Umzugs in ein neues Zuhause gekommen. Bei mehreren vorangegangen Besuchen schlich sich Milka langsam und beharrlich ins Herz der Familie. Nun lag Milka in der Transportbox und wartete ganz artig, bis das Auto endlich anhielt. Fröhlich wedelte sie mit uns über die Straßen, hinein in das Häuschen und ruckzuck die Treppen hoch. In der Wohnung brachte uns Milka dann erst einmal alle zum lachen. Sie entdeckte einen Spielkameraden und näherte sich freundlich an. Was Milka nicht wusste: es handelte sich um ihr eigenes Spiegelbild, was sie dort gerade beherzt ableckt. Wir hoffen, dass die nette Familie noch viele solcher witzigen Erlebnisse mit Milka teilen kann.

 

13.01.2020

Und erneut haben wir zwei junge Kater aufnehmen müssen. Die Kater Pepper und Pepe wurden abgegeben, da ihre Besitzerin berufsbedingt umziehen musste und in ihrer neuen Wohnung keine Katzen erlaubt waren. Unter Tränen wurden uns die Kater übergeben. Es stimmt uns traurig, dass das Tierheim bereits das dritte zu Hause ist, welches die beiden drei jährigen beziehen. Es war offenkundig, dass Pepper dieser Einschnitt tief getroffen hat, während Pepe gefasst mit dem Umzug ins Tierheim umgegangen ist. 

11/12.01.2020

Unsere Katzenquarantäne zählt zwei bekannte Gesichter mehr. Die beiden Kater Lucky und Balu, welche im Sommer 2017 durch uns vermittelt wurden, mussten wieder ins Tierheim. Grund dafür ist die Trennung ihrer Besitzer und den damit verbunden Umzug in eine kleinere Wohnung. Nun sitzen die Brüder mit großen Augen zusammen im Körbchen und verstehen nicht, wieso das alles geschieht. Wir werden uns die größte Mühe geben, ihnen ein würdiges Übergangszuhause zugeben und hoffentlich recht bald ein passendes Zuhause für sie zu finden.

 

 

10.01.2020

Ein befreundeter Tierschutzverein bat uns, um Hilfe. Im vergangenem Jahr nahm das dortige Tierheim über 60 Hunde aus einer Beschlagnahmung auf. Allesamt scheu, was eine rasche Vermittlung aussichtslos macht. Nun möchte das zuständige Veterinäramt erneut beschlagnahmte Hunde dort Unterbringen, was die Kapazitäten einfach sprengt. Wir wurden gebeten wenigstens drei dieser kleinen Hunde in unsere Obhut zunehmen. Und so wurden die Hunde von der Tierheimleiterin persönlich zu uns gebracht. Die drei Hündinnen haben noch keinen Namen und werden wahrscheinlich einige Zeit benötigen, um sich einzugewöhnen, ehe wir mit dem Leinentraining beginnen können.

 

09.01.2020

Auch die hübsche Venezia hat nun ein liebevolles Zuhause gefunden. Im schönen Neustadt hatte Venezias neue Familie bereits einen beeindruckenden Kletterparkour mit Liegemulden und Kratzmöglichkeiten installiert. Venezia nahm dies sofort an und nutzte es auch als Rückzugsmöglichkeit. Mit der bereits vorhanden Mieze Sunny herrscht aktuell noch vornehme Zurückhaltung, beide beobachten sich nur. Doch Venezia suchte immer wieder die Nähe ihrer neuen Katzeneltern. Wir wünschen Venezia alles Glück der Welt für ihre Zukunft.

 

08.01.2020

Gleich früh hieß es für die hungrige Hündin Bella, ins Auto einzusteigen. Sie musste nüchtern bleiben, denn eine Operation stand ihr bevor. Es galt, einen Tumor am Lidrand und einen abgebrochenen, stark entzündeten Zahn zu entfernen. Bei der Gelegenheit wurden Bella auch gleich die restlichen Filzknoten aus ihrem schönen Wuschelfell geschnitten. Und noch ein Patient saß mit im Auto: Katze Florenz. Für die Allerkleinste von Antalyas Kindern war es nun auch Zeit für die Kastration. Sie soll nämlich in zwei Wochen gemeinsam mit ihrem Bruder Sidney in eine neues Zuhause umziehen, da ist dieser Eingriff vorher unerlässlich. Beide Mädels waren tapfer, verhielten sich im Auto ganz brav und haben die Strapazen gut überstanden. Am Abend zogen sie wieder ins Tierheim ein und schliefen erstmal ihren "Rausch" aus.

 

07.01.2020

Am Vormittag ging es für die beiden Kater Solus und Tscheppino auf Fahrt nach Dresden. Während Tscheppino uns die ganze Fahrt über unablässig mit seiner lieblichen Stimme erfreut hat, hatte sich Solus gänzlich seinem Schicksal ergeben. Familie K. hatte sich ganz bewusst für die beiden Wohnungskatzen entschieden, die aus dem selben Haushalt stammen. In der Wohnung angekommen startete Tscheppino seine Erkundungstour begleitet von unermüdlichem Gemaunze. Und auch Solus verhielt sich ganz wie erwartet, da er seinen Transportkorb nicht verlassen wollte. Wir ließen ihn gewähren und zogen uns in ein anderes Zimmer zurück. Nach einer Weile hört man ein poltern. Tscheppino verzog sich entsetzt unter die Couch. Solus war aus der Box gekommen und hatte ein sicheres Versteck gesucht. Nun lag er mit großen Augen in der leeren Badwanne und überdachte offenbar seine Wahl noch einmal. Er wird wohl eine Menge Zeit brauchen, um sich wieder richtig entspannen zu können. Wir freuen uns, dass die beiden gemeinsam umziehen durften und nun rundherum verwöhnt werden.

 

06.01.2020

Es gibt keine Worte für unsere Bestürzung. Max, unser geliebter Kater und Motiv unserer Kalenderkarte 2020, lebt nicht mehr. Wir fanden ihn am Morgen liegend im Katzenklo, Max konnte seine Hinterbeine nicht mehr bewegen. Was war los, es ging ihm doch gestern noch super? Die Lage schien ernst, die hinteren Gliedmaßen fühlten sich kalt an. Sofort packten wir den Armen in eine Transportbox und fuhren auf dem schnellsten Weg zum Tierarzt. Aber selbst Dr.Dziwok, der schon so viele Tiere gerettet hat, konnte Max nicht helfen. Aufgrund seiner Herzkrankheit (er bekam Tabletten) hatten sich Thromben gebildet und nun offenbar gelöst. Sie hatten die Aorta verstopft, somit die Blutversorgung zum hinteren Teil des Körpers abgeschnitten. Diese Thromben kann man weder entfernen noch zerstören, es gibt keine Rettung. Wie uns berichtet wurde, schreien die betroffenen Katzen oft vor Schmerz, unser geliebter Max ertrug alles ganz tapfer. Er schaute nur angstvoll mit großen Augen. Wir hatten keine Wahl, mussten ihn gehen lassen. Es ist unfassbar. Wir werden Max im Krematorium einäschern lassen und niemals vergessen. Er war so knuffig, lieb, bescheiden und dankbar für jede Ansprache und Streicheleinheit. Ein Genießer, der sehr viel Besseres verdient hätte.

 

04./05.01.2020

Weiterer Zuwachs in der Katzenabteilung. Ein Mann aus Berlin rief am Freitag an und fragte, ob wir die Katze seiner kürzlich verstorbenen Mutter aufnehmen könnten. Die Frau wohnte in Ohorn, sie hatte eine 14 jährige Katze. Ja klar nehmen wir das bedauernswerte Tier. Er brachte es gleich einen Tag später, also am Samstag zu uns. Das ist der beste Weg, so ist Trixi gleich wieder versorgt und in Obhut. Die Katzenomi war natürlich irritiert von dem Transport und den neuen Bedingungen, denen sie sich ausgeliefert sah. Sie wollte ihre Box gar nicht verlassen, aber diese gehörte den Nachbarn der ehemaligen Besitzerin und musste zurück gegeben werden. Trixi konnte nicht darin sitzen bleiben. Wir bauten die Box auseinander und setzten die schwarze Miez vorsichtig um. Sie schmollte natürlich, aber das wird sich hoffentlich geben. Wir werden es auch ihr so angenehm wie möglich machen.

 

03.01.2020

Einer geht und einer kommt, wie so oft.

Zu uns "gekommen" ist gestern der 3 jährige Kater Karly. Natürlich nicht freiwillig, sondern wegen Schwangerschaft seiner Besitzerin. Der Kater würde sein Missfallen mit Protestpinkeln ausdrücken. So, so. Wir quartierten das ungeimpfte Tier in unserer Quarantäne ein. Dort saß der Getigerte mit riesengroßen Pupillen, verstand nicht, was vor sich ging. Wir werden uns nach Kräften bemühen, ihn zu beruhigen und zu zeigen, das wir es gut mit ihm meinen, er sich nicht ängstigen muss. Futter und Toilette waren leider bis heute mittag nicht angerührt, aber streicheln ließ sich Karly bereits.

 

02.01.2020

Katerchen Ulan-Bator leistet von nun an Katze Livia Gesellschaft. Diese hatten wir 2015 als Zweitkatze nach Dresden vermittelt, nun verstarb leider die Partnerin. Aber Ulli, wer er künftig genannt wird, ist sicher ein toller Ersatz. Voller Tatendrang marschierte der Kleine nach Ankunft in seinem Zimmer umher, holte erstmal Streu aus dem Klatzenklo, um zu testen, ob man damit ordentlich spielen kann und bot immer wieder das Bäuchlein an zum kraulen. Von Livia war er vorerst durch eine Gittertür getrennt. Die Zwei sollten sich erstmal beschnuppern und beschauen, eher sie zusammen dürfen. Vermutlich wird diese Zwischentür Ullis Kletterkunst nicht lange standhalten :) Er will doch bestimmt die gesamte Wohnung und den eingenetzten Balkon erkunden.

Wir sind fest davon überzeugt, dass es mit den beiden Katzen klappen wird. Sie haben doch immer in Gemeinschaft gelebt, so dass sich ein gutes Sozialverhalten entwickeln konnte. Na dann, auf eine lange gemeinsame Zeit.

 

31.12.2019/01.01.2020

Tja, was will man als Tierfreund und Tierschützer über diese Tage schreiben... Es war schlimm, wie immer. Vorallem für unsere Hunde. Die sonst so lustige Wilda saß zitternd in der Futterküche, Bella hatte sich unter einem Klettergerüst "eingegraben". Allium und Sommer waren Panik pur, schlotterten am ganzen Körper. Fina brachte es in ihrer Angst fertig, in einen Spalt zwischen Zaun und einer Sichtschutzplatte zu kriechen. Das dort je ein Hund reinpasst, hatte keiner vermutet. Zum Glück gelang es , Fina unverletzt dort raus zu "operieren". Bei jedem Knall schreckt man zusammen und leidet mit. Wir wünschen uns sehnlichst, dass ein Verbot dieser privaten Knallerei beschlossen wird. In anderen Ländern geht es doch auch. Zum Glück haben unsere Katzen die Böller nicht so schlimm gepeinigt, auch Schafe und Hühner schienen einigermaßen gefasst. Am besten ging es vermutlich Marius, unserem Schwein. Er hat seelenruhig in seinem Iglu geschnarcht :)

Unterm Strich haben dieses Silvester all unsere Tiere und Gebäude unbeschadet überstanden - worüber wir sehr erleichtert sind.

 

30.12.2019

Heute durften wir den lieber Geezer in sein neues Zuhause bringen. Nach kurzer Fahrt wurde wir schon in der Auffahrt begrüßt. Geezers Schwänzchen stand gar nicht mehr still, so sehr freute er sich. Die Treppen meisterte er siegessicher und erkundete sogleich die gute Stube. Die ebenfalls dort lebenden Miezen machten sich sogleich unsichtbar. Als Geezers neues Herrchen dann die Leckerlies aus dem Schrank zauberte war der Senior gleich Feuer und Flamme, und zeigte, wie toll er Pfötchen geben kann. Während wir uns mit Geezers Frauchen dem vertraglichen Dingen zugewandt haben, genoss Geezer es von seinem neuen "Papi" ausgiebig gebürstet zu werden. Zum Abschied wurden wir von Geezers glücklichem neuen Frauchen und dem lieben Rüden noch zum Wagen gebracht, wo wir uns voneinander verabschiedeten.

 

28./29.12.2019

Kennen Sie die wunderbare Benefiz-Aktion von Fressnapf mit dem Namen "Tierheimwünsche werden wahr" ? Vielleicht hat auch der eine oder andere von Ihnen die mit Wunschzetteln bestückten Weihnachtsbäume in den Märkten stehen sehen... Uns wurde in diesem Dezember das Glück zuteil, gleich von 3 Fressnapf-Märkten auserwählt worden zu sein. Viele Tage lang beschrieben und beklebten Annett und Josi die Wunschkarten. Auch unserer Hühner und die Spatzenkolonie wurde berücksichtigt, kein Tier sollte leer ausgehen. Am Samstag nun konnten die Geschenke in zwei Märkten abgeholt werden. Nach Dresden Gompitz in den Fressnapf XXL fuhren Josi und Annett und hatten Glück, dass sie rückzu noch selbst Platz im randvoll beladenen Auto fanden. Vom Fressnapf Weixdorf brachte uns Familie K. die Geschenke sogar mit einem gemieteten Hänger. Morgen folgt dann vermutlich der Fressnapf Coswig. Wir sind überwältigt von all den erfüllten Wünschen, aber auch von den lieben Zeilen, die viele Tierfreunde auf die Wunschkarten unserer Schützlinge schrieben. Tausend Dank an alle, die an dieser Aktion beteiligt waren.

 

27.12.2019

An diesem Tag hatten wir beim Tierarzt einen Termin mit Hündin Ulla. Wir haben den Eindruck, dass Ullas Rücken irgendwie durchhängt und das die Hündin etwas hüftsteif läuft. Sie sollte also geröntgt werden. Außerdem stand auch 1x Duschen auf dem Programm, um die fettig-klebrigen Schuppen von Ullas Haut zu bekommen. Im Tierheim haben wir im Winter keine Möglichkeit, Hunde zu baden. Das geht nur auf dem Hof, was die derzeitigen Temperaturen ausschließen. Wir ließen auch gleich noch ein großes Blutbild machen, um zu kontrollieren, dass Ullas ruhiges Wesen nur ihr wunderbarer Charakter ist und keine organischen Ursachen hat. Die Hündin verhielt sich wieder bravourös, sie ist so unglaublich lieb. Am frühen Abend konnten wir sie wie neugeboren abholen, so weich und sauber war ihr Fell. Die Röntgenbilder zeigten, dass Ulla an der Wirbelsäule Spondylosen hat, die zu einer leichten Versteifung geführt haben. Nichts gravierendes. Wir geben ihr jetzt dauerhaft Arthrovet zur Erleichterung. Das Blutergebnis erhalten wir am Montag und hoffen auf ein "Alles im normalen Bereich".

 

26.12.2019

Besonders in der Weihnachtszeit erreicht uns viel Post von unseren ehemaligen Schützlingen. Wir sind äußerst erfreut darüber, oft tief berührt, sehr amüsiert, manchmal auch den Tränen nah... An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Adoptanten, die uns teilhaben lassen am Glück der Tiere, denen wir ein Zuhause auf Zeit waren. Es tut so unbeschreiblich gut zu sehen und zu lesen, wie die Tiere und ihre Menschen gleichermaßen von der neuen Partnerschaft profitieren. Sätze wie: "er/sie bereichert unser Leben" oder "wir sind gemeinsam so glücklich" oder "wir möchten ihn/sie keinen Tag mehr missen" sind der schönste Lohn für unsere Arbeit. Wir danken Allen, die eines unserer Tiere  mit offenen Armen empfangen haben, um gemeinsam den Weg in die Zukunft zu gehen.

 

25.12.2019

Zur Tierarztrunde waren wieder die unterschiedlichsten Patienten vorstellig. Unter anderem wurde die fünf Jungkatzen begutachtet, die wir gegen Katzenschnupfen behandeln. Ergebnis: die Medikamente können abgesetzt werden, die Impfung wird aber noch warten müssen, bis sie sich vollständig erholt haben. Ähnlich sah es bei Knoppers aus, der zu uns kam, da die Wohnung in der er lebte, zwangsgeräumt wurde. Auch bei Hündin Daggi, dürfen wir mit den Ohrentropfen aufhören, obgleich sie die Tabletten gegen die Hefen im Ohr weiter nehmen muss. So ging es weiter zu Tiriona. Die Naht am Auge sieht gut aus und auch die Biopsie stellen heilen gut ab. Zwischenzeitlich hatten wir etwas Sorge weil alles so doll geschwollen war, aber die Tierärztin konnte uns beruhigen. Natürlich wurden auch unsere sieben Neuankömmlinge aus Rumänien untersucht. Es gab keine nennenswerten Ergebnisse. Lediglich Roger hat viel Schmutz in den Ohren und wird ein paar Tage Ohrentropfen bekommen. 

 

24.12.2019

Am Weihnachtstag brachte der Engel Frau I. aus Dresden wie jedes Jahr den Weihnachtsschmaus für all unsere Schützlinge ins Tierheim. Mit jeder Menge Tierliebe, aber auch Sachverstand waren wieder Schachteln und Tüten mit außergewöhnlichen Leckerbissen gefüllt worden, damit wirklich jedes Tier auf seine Kosten kommt. Es soll sich doch vom Gewohnten unterscheiden und eine besondere Gaumenfreude sein. Das ist erneut zu 100 % gelungen. Im Gepäck hatte Frau I. aber auch eine dicke Überraschung für uns Menschen. Durch einen von ihr inszenierten Glühweinverkauf am Elbufer, der zu unseren Gunsten durchgeführt wurde, kamen fast 500 Euro Erlös zusammen. Dieses wunderbare Geschenk überreichte sie uns zu Weihnachten. Die Freude war einfach riesig. Tausend Dank an "unseren" Weihnachtsengel.

 

23.12.2019

Uns ereilte das Glück, dass wir die begünstigten einer Glücksradtombola wurden. Beim verkaufsoffenen Sonntag im POCO Einrichtungsmarkt in Dresden Mitte animierte ein Moderator des MDR die Besucher und Kunden ein Los für das Glücksrad zu kaufen. Die Aktion war ein voller Erfolg, denn es sind 500€ zusammen gekommen. Der symbolische Scheck wurde uns vom Marktleiter persönlich überreicht. Und nicht nur das: wir haben auch noch ganz viele tolle Sachspenden aus dem aktuellen Sortiment erhalten. Da waren nicht nur wir, sondern auch Geezer, Luca und Wilda ganz aus dem Häuschen, denn sie wollten unbedingt mit auf das Foto, welches gerade entstand. Wir bedanken uns für die tolle Publicity und natürlich die großen Spendensumme! Was für eine tolle Überraschung.

 

21./22.12.2019

Pünktlich vor Weihnachten haben es die beiden Zwerge auch geschafft: Yoyo und Roko sind im Zuhause angekommen. Unsere Freude darüber, dass die zwei Rüden zusammen bleiben durften, ist unbeschreiblich. Yoyo und Roko sind wirklich ein Dream-Team, jeder profitiert von dem anderen. Nun wohnen die Zwei in einem wunderschön sanierten Haus in Neustadt/Sa. mit angrenzendem Hof und reichlich anderen Tieren. Dazu zählen, Pferde, Schafe und auch 4 Katzen. Wird sicher nie langweilig das Landleben dort. Wir bekamen auch schon Fotos mit zwei völlig kaputten schlafenden Hunden in ihren Körbchen. Die vielen Eindrücke müssen erstmal verdaut werden. Wir sind gespannt, was uns weiter von Roko und Yoyo berichtet wird.

Nicht so erfreulich war ein "Leck" in unserer Industriewaschmaschine, aus dem Wasser austrat. Der herbeigeeilte Monteur fand die schadhafte Stelle und bestellt jetzt die nötigen Ersatzteile. Da die Maschine 4 Jahre alt, greift keine Garantie mehr und wir "dürfen" die Reparatur selbst zahlen....

 

20.12.2019

Auf den Tag genau einen Monat nach ihrer ersten Vermittlung, verhalfen wir der kleinen Myka erneut zu einem Zuhause. Der Naturfreund und Tierliebhaber, welcher sich mehrfach nur mit Hilfe von öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zu uns gemacht hat, um Myka kennen zu lernen hatte einfach den perfekten Platz für die zierliche Hündin. Wie erwartet verlief die Reise ohne Probleme. Angekommen fiel uns als erstes die absolut angenehme Stille in dem naturnahen Gegend auf. Nach kurzem Beine vertreten stand Myka vor den ersten Stufen der Treppe. Zögerlich tastete sie sich vorwärts und wurde mit jedem Schritt selbstsicherer. Im Haus dauerte es einen Moment ehe sie ihren Mut wieder fand und jedes Zimmer auf eigene Faust erschnupperte, ehe sie sich wieder zu uns gesellte und intensive Streicheleinheiten einforderte. Diese bekam sie natürlich auch, bis ihr irgendwann die Äuglein zufielen. Wir hoffen sehr, dass es für Myka der letzte Umzug gewesen ist und sie nun endlich ihren Platz im Leben gefunden hat.

 

19.12.2019

An diesem Tag nahmen wir 12 Tiere auf.

Fast zeitgleich trafen der große Transporter der Smeura mit unseren sieben auserwählten Hunden und das Ordnungsamt mit den Katzenboxen bei uns ein. Da gab es alle Hände voll zu tun. Bei den Kätzchen handelt es sich um fünf etwa 7 Wochen alte Fundtiere. Sie haben bereits einige Tage in der Tierklinik verbracht, da die nasskalte Witterung ihnen zugesetzt hatte. Die Folge war Katzenschnupfen mit vereiterten Nasen und Augen. Nun sehen die Süßen schon recht manierlich aus, benötigen aber weiterhin ihre Medikamente.

Mit den sieben rumänischen Hunden lief alles wie am Schnürchen. Wir sind da schon Profis :) und die neuen Schnuten machten prima mit. Alles ganz zauberhafte Vierbeiner, aufgeschlossen, freundlich, nett. Außer Allium. Die Arme präsentiert sich erstmal sehr ängstlich, hält viel Abstand. Bekanntermaßen hilft da Geduld, Zeit und Ruhe. Allium wird merken, dass es hier alle gut meinen und sich dann jeden Tag mehr öffnen. Da sind wir uns sicher.

 

18.12.2019

Am heutigen Tag hatten wir einige Fahrten zum Tierarzt geplant. Unter anderem wurden die beiden Meerschweinböckchen Struppel und Locke kastriert. Der einfache Eingriff lief komplikationslos ab und auch die sonst kritische Aufwachphase überstanden die beiden hübschen Kerlchen ohne Probleme. Im Anschluss hatte der wunderschöne schwarze Rio einen OP-Termin. Der Nabelbruch, welcher sich kurz nach der Kastration entwickelt hatte, wurde verschlossen. Zur Sicherheit wurde der zauberhafte Kater noch eine Nacht in der Quarantäne untergebracht. Diese durfte er aber bereits am nächsten Tag verlassen, da es ihm so gut ging, dass er nicht nur die Box komplett umgeräumt hatte, sondern uns auch unentwegt mit seinem Katzenjammer von dem Leid berichtete von seiner Schwester Rona getrennt zu sein. Den größten Eingriff an diesem Tage hatte jedoch Tiriona. Ihr wurde das verkümmerte Schrumpfauge entfernt, welches in letzter Zeit immer öfter tränte und verklebt war. Außerdem entschlossen wir uns, zu einer Hautbiopsie an der Kruppe, da die Hündin noch immer von Juckreiz geplagt wird. Es wurde auch eine kleine Biopsie einer Umfangsvermehrung im Gesicht entnommen. Wir hoffen natürlich sehr, der Hündin eine erneute Operation ersparen zu können. Bei Tirionas Gewicht können wir jedenfalls einen positiven Trend erkennen und sie sieht nicht mehr ganz so mager aus.

 

17.12.2019

Es war schön! Mit diesen Worten kehrte Josi ins Tierheim zurück, von der Vermittlung von Mieze Amanda. Als einzeln liegender Hof am Ende einer Straße, umgeben von Feldern, findet Amanda nun alles, was sie als bekennende Freigängerin sucht. Der bereits dort lebende Kater war gerade auf Streifzug und bemerkte seine neue Kameradin gar nicht. Amanda tapste derweil mit bester Laune durch das ganze Haus, beschaute alles und ließ sich von jedem kraulen. Während wir den vertraglichen Part abarbeiteten, hopste die hübsche schildpattfarbene Katze auf einen der leeren Stühle am Tisch und fing an laut schnurrend zu treteln. Sie wollte nur sichergehen, dass auch alles seine Ordnung hat und sie auch da bleiben darf. Amandas neue Familie berichtete uns, dass die Katzen zwar jederzeit Freigang genießen dürfen, allerdings zur Erntezeit die Miezen Stubenarrest haben. Logisch, das Häuschen ist umgeben von Feldern und man möchte einfach nicht riskieren, dass die Samtpfötchen mit einem Traktor Bekanntschaft machen. Doch sobald das surren der Maschinen verstummt, geht es für die beiden Stubentiger wieder auf die Pirsch. Wir gönnen es Amanda allemal!

 

16.12.2019

Wir bekamen netten Besuch von 4 Schülern/Schülerinnen der Klasse 7c des F.-Sauerbruch-Gymnasiums Großröhrsdorf und ihrer Klassenlehrerin. In den Händen hielten sie etliche Dosen Futter (ganz nach Wunschzettel) und eine kleine Schachtel, auf der ein Plüschhund thronte. In dem wirklich hübsch gestalteten Kistchen befand sich der Verkaufserlös eines Kuchenbasars, den die Klasse zu Gunsten unseres Tierheimes veranstaltet hatte. 120 Euro waren zusammengekommen und wurden an dieser Stelle übergeben. Welch eine lobenswerte Initiative, für die wir uns sehr herzlich bedanken.

 

14./15.12.2019

Wer hätte das gedacht! Nur drei Wochen dauerte der Aufenthalt von Rüde Hamlet in unserem Tierheim. Der fantastische Hund mit der verkrüppelten Vorderpfote ist genau das, was sich ein Ehepaar aus Ottendorf-Okrilla als künftigen Gefährten gewünscht hat. Mittleres Alter, passende Größe, kurzes Fell und dazu noch die besondere Bedürftigkeit aufgrund des Handicaps. Hamlet meisterte die Fahrt zu seinem neuen Domizil mit Bravour. In der Wohnung zeigte sich der Rüde absolut lieb und entspannt. Lediglich die doch recht anspruchsvolle Treppe mochte er nicht, da musste schon leckere Wurst als Lockmittel eingesetzt werden. So unwiderstehlich wie diese roch, klappte es dann auch mit den Stufen :)

Hamlet wird neben diesem geräumigen Haus künftig auch ein Grundstück in der Sächsischen Schweiz genießen können. Außerdem wird der lebensfrohe Rüde die Welt per Wohnmobil kennen lernen. Seine Leute haben alle Zeit für ihn, es wird ganz sicher eine tolle Zukunft. Wir freuen uns riesig über diese Vermittlung und sagen vielmals Danke!

 

13.12.2019

Und erneut gibt es von einer ganz tollen Vermittlung zu berichten. Mieze Sieglinde hat das große Los gezogen. Sie wohnt künftig in Dresden bei einer rüstigen Rentnerin die sich schon sehr auf ihr "neues Kind" gefreut hat. Mit Unterstützung der ganzen Familie wurde der Balkon katzensicher eingenetzt, damit Sieglinde sich im Frühjahr den frischen Wind um die Nase wehen lassen kann. Die hübsche dreifarbige Sieglinde hopste quietschvergnügt aus der Transportbox, überprüfte den Futternapf, teste die Standfestigkeit des Kratzbaums, stolzierte über das Sofa und ließ sich neben ihrem neuen Frauchen nieder. Wirklich als wäre sie nie woanders gewesen. Mit diesem rundherum stimmigen Eindruck und den besten Zukunftswünschen verabschiedeten wir uns. Einfach spitze!

 

12.12.2019

Gleich drei unserer Wuffis konnten wir glücklich machen. Roshi fuhr mit Mario nach Sachsen-Anhalt und hat nun seinen Wirkungskreis in Petersberg. Fahrt und Übergabe verlief super, am Abend gab es bereits eine erste glückliche Mail von Roshi´s neuer Familie. Josi brachte den sportlichen Barbu nach Schirgiswalde und die süße Kailey nach Dresden. Barbu war im Auto auch nicht zu merken und zeigte sch bei der Übergabe von seiner besten Seite. Legte sich immer wieder Herrchen zu Füßen, genoss sofort das Zusammensein in dem tollen Holzhaus. Kaileys Zuhause ist eine 3er-WG, in der es gewiss nie langweilig wird. Immer hat jemand Zeit zum spazieren gehen an der Elbe oder einfach zum gemeinsamen Chillen in der Wohnung. Auch von Kaileys Menschen gibt es bereits ein mega-positives Feedback mit Fotos. Es tut so gut, all diese Hunde nun in Wärme und Geborgenheit zu wissen. Fest der Liebe, du kannst kommen.

 

11.12.2019

Bei der Tierarztvisite waren diesmal gar nicht viele Patienten an der Reihe aber dafür war es doch recht umfangreich. Unter anderem ging es zu Luca, der seit geraumer Zeit ab und an den Vorderfuß entlastete. Es zeigte sich, dass sich zwischen den Zehen eine Schwellung befand. Es wurde das Fell dort etwas eingekürzt, dass Füßchen gewaschen und er kam zwei Spritzen. Auch Daggis Ohren wurden begutachtet. Aussage der Veterinärin war, dass es für Daggis Verhältnisse richtig gut aussieht und wir die Therapie wie geplant fortsetzen. Nun ging es zu Knoppers, der armen Mieze aus der Zwangsräumung. Mit geübten Handgriffen wurde festgestellt, dass Knoppers ein kastrierter Kater ist. Im Vorfeld der Visite ist uns schon aufgefallen, dass das arme Tier speichelt und aus dem Mäulchen riecht. Grund dafür war ein ganz schlimmer Eckzahn. Doch das ist nicht einmal sein größtes Problem. Er hat eine ansteckende Infektion, die schmerzhafte Läsionen auf der Zunge auslösen. Sicher fällt ihm das fressen und putzen deswegen schwer. Er wird nun mindestens eine Woche Antibiotika benötigen. Zusätzlich bekommt er noch ein homöopathisches Mittel, um sein Immunsystem zu stärken. Die Impfung muss jetzt erst einmal warten, bis der Bursche wieder ganz auf dem Damm ist.

 

10.12.2019

Großes Glück wurde auch dem kleinen frechen Kater Denver zuteil. Er durfte nach Dresden ziehen, wo bereits ein agiler Katzenkumpel auf ihn warte. Doch nicht nur das: Ebenfalls im selben Haus wohnen die Eltern von Denvers neuer Besitzerin, die ebenfalls schon Tiere aus unserem Tierheim aufgenommen haben. Um den Miezen den maximalen Platz im Haus zur Verfügung zu stellen, sind in allen Wohnungstüren Katzenklappen eingebaut, sodass sich jeder die Zeit dort vertreiben kann, wo es ihm am besten gefällt. Sogar der Urlaub wird getrennt voneinander geplant, damit immer jemand für die Samtpfötchen da ist. Besonders überrascht waren wir auch von Hündin Darcy, die vor einigen Jahren durch uns vermittelt wurde und bei der Mutter lebt. Die junge Hündin wog damals 11kg, heute fast 40kg. Kein Wunder also, dass wir sie gar nicht erkannt haben. Darcy hat jedenfalls nichts gegen den neuen Mitbewohner und wir freuen uns, dass es Denver so prima getroffen hat.

 

09.12.2019

Katze Moni (siehe "Was gestern geschah" 02.12.) ist in dieser Nacht in der Tierarztpraxis von Dr.Dziwok verstorben. Wir hatten Moni einen Tag nach ihrer Abgabe in die Praxis gebracht, weil sie total durch hing. Durchfall wie Wasser, keine Nahrungsaufnahme. Wie die Blutuntersuchung zeigte, war die arme Katze randvoll mit Spulwurmeiern, hatte eine Niereninsuffizienz und massiv viele Entzündungszellen im Körper. Davon hat der erste Tierarzt offenbar nichts mitbekommen... Außerdem war Moni keine junge Katze, sondern ein erwachsenes Tier in extrem schlechtem Zustand. Bis gestern wurde stationär alles versucht, Moni auf die Beine zu bringen. Am Abend war sie dennoch plötzlich massiv unterzuckert, hatte außerdem wieder Untertemperatur. Alle rettenden Maßnahmen wurden eingeleitet, es blieb sogar eine Helferin über Nacht bei Moni. 23.30 Uhr schief die Katze dennoch für immer ein. Rettung war nicht möglich. Wir sind alle sehr traurig, hätten diesem bedauernswerten Tier sehr viel Besseres gewünscht. Es sollte nicht sein.

Einen Grund zur Freude hatten wir aber auch. Für die kleine Katze Sari hat ein aufregender und hoffentlich glücklicher Lebensabschnitt begonnen. An der Seite von Kater Tabsi darf sie nun in einer großen Wohnung in Bautzen ihr Dasein genießen. Ihre Familie wird Sari gewiss verwöhnen, ihr wird es an nichts fehlen. Lass es dir gut gehen, Du Süße.

 

07./08.12.2019

Eigentlich schon ein paar Tage eher und nicht erst an diesem Wochenende durfte Bunny ihre Tierheimkarriere endlich beenden. Wir wollten jedoch die erste Zeit abwarten, ehe wir hier davon berichten. Sie kennen ja unsere Erfahrungen der letzten Zeit... Nun bekamen wir diese Mail, der auch entsprechend rührende Fotos anhingen. Somit können wir Ihnen nun von Bunnys Glück berichten und wissen, Sie werden sich mit uns freuen. Lesen Sie selbst:

Hallo ihr lieben.... wir sind soooooo glücklich über unsere Bunny 🥰
Sie hat so ein gutes Herz 🥰 wir sind total verzaubert.
Total entspannt und soo lieb... gestern durfte sie zum ersten Mal ohne Leine durch den Garten jagen und wir hatten keinerlei Probleme... sobald sie gerufen wurde kam sie zurück. Zauberhaft.
Mit den Kindern läuft es ohne Probleme.... sie lässt sich streicheln und knuddeln 🥰
Wir bürsten unseren Struwelpeter täglich.... ohne Probleme... bald haben wir alle Knoten entfernt.
Anbei noch paar Fotos... Liebe Grüße.

Wir hoffen innigst, dass Bunny noch viel Zeit bleibt, dieses Glück zu genießen. Wir danken diesen warmherzigen Menschen von ganzem Herzen dafür, dass Sie sich so vorbehaltlos für Bunny entschieden haben und ihr den schönsten Lebensabschnitt bereiten.

 

06.12.2019

Noch bevor die Hühner aufstehen ging es heut für Felda auf große Fahrt nach NRW. Mittels Rampe lief die große Hündin von ganz allein in unser Tierschutzauto, wo sie sich auch gleich niederließ und die Fahrt mehr oder weniger verschlief. Die Pinkelpausen hätten wir uns sparen können, wenn es nach Felda ging. Viel zu viel Unruhe herrschte dort für ihren Geschmack, sodass sie gar nicht richtig austreten konnte. Endlich angekommen, war die Freude bei Feldas neuer Familie natürlich riesengroß. Auch die dort lebenden Hunde waren begeistert von ihrer neuen Kameradin. So viel Aufmerksamkeit überforderte Felda sichtlich, sodass sie gar nicht richtig mitbekommen hat, wie toll dort alles ist. Sie wird sicher noch eine ganze Weile benötigen, um zu realisieren, dass das jetzt ihr eigenes Zuhause ist. Wir danken Familie M., dass sie der wunderbaren Felda diese Chance geben und mit so viel Verstand und Einfühlungsvermögen an dieses Abenteuer herangehen.

 

05.12.2019

Erneut gab es einige Neuzugänge im Tierheim. Unter anderem wurden zwei Meerschweinchen abgegeben. Die beiden unkastrierten Böckchen Locke und Struppel musste ihr Zuhause räumen, da ihre Besitzerin eine Allergie gegen die possierlichen Nager entwickelt hat. Noch sind die beiden völlig durch den Wind von ihrem Umzug, doch sicher wird sich das schon bald ändern.

Außerdem wurde eine Katze aus einer Zwangsräumung zu uns gebracht. Die Wohnungsverwaltung hatte während der Räumung nicht nur eine völlig vermüllte Wohnung vorgefunden, sondern überraschenderweise auch einen total abgemagerten Hund und zwei Wellensittiche (die anderweitig untergebracht wurden). Nur durch Glück sah ein Mitarbeiter auch die Katze, die sich im Müllberg verkrümelt hatte. Nun sitzt das verängstigte Ding bei uns und weiß nicht wie ihr geschieht.

 

04.12.2019

Sammeltransport zum Tierarzt. An Bord waren die Kätzchen Venezia und Mikusch, welche nun die Größe und das Gewicht hatten, um kastriert zu werden. Somit sind sie dann auch bereit für einen Umzug in ein neues Zuhause, wenn sich passende Interessenten finden.

In den Hundeboxen saßen der große Dinu und der kleine Roko. Bei Hundeopi Dinu stand die überfällige Zahnsanierung auf dem Plan. 17 Zähne, wenn man diesen Begriff überhaupt noch verwenden kann, wurden gezogen. Nun muss Dinu noch ein paar Tage Antibiotika schlucken, dann ist diese Sache ausgestanden. Ihm ging es am Abend schon wieder recht gut. Beim kleinen Roko wurde der Zahnstein entfernt, sowie die Hüfte und das Sprunggelenk geröntgt. Anlass dafür war, dass sein linkes Bein einfach dicker ist als das rechte. Auf den Bildern zeigte sich eine alte Luxation+Fraktur des Tarsalgelenkes, welche sekundär geheilt ist. Es besteht zum Glück keinerlei Handlungsbedarf.

 

03.12.2019

Heute haben wir uns ein bisschen wie Amor gefühlt. Am Vormittag machte sich Josi mit Labrador Hündin Abby auf die Reise bis vor die Tore von Berlin. Dort wartete Arthur, ebenfalls ein Labrador auf seine neue Herzdame. Kurz nach der Ankunft sah man die beiden schon im wilden Spiel durch den Garten flitzen. Abby hatte nach der langen Fahrt auch etwas Energie loszuwerden. Nach einer Weile beschlossen wir ins Haus zu gehen und bei einem Kaffee den vertraglichen Teil zu erledigen. Doch offenbar waren die beiden Labbis noch nicht fertig mit spielen. Beide rannten voller Elan um den Tisch an dem wir uns niedergelassen hatten. Es gab reichlich zu lachen. Später dann lagen beide auf dem Rücken,  konnten trotzdem die Schnütchen nicht von einander lassen und haben sich gegenseitig beknabbert. Hier haben sich zwei Hunde gesucht und gefunden. Vom Glück ihrer neuen Besitzer darüber, braucht es keine Worte. Wir sind Mega-Happy, dass sich alles so wunderbar für Abby gefügt hat.

 

02.12.2019

Unser geplagter Bürokater Bob ist vom Tierarzt zurück. Ihm geht es wieder gut, er ist wieder miauend unterwegs und möchte gern unser Mittagessen haben. Leider verträgt er es nur bedingt. In der Tierklinik haben sie Bob nochmal gründlich "auf den Kopf gestellt" mit Ultraschall und anderen Untersuchungen. Es war kein Problem erkennbar, was nicht schon bekannt ist. Also bekommt Bob weiterhin seine Medikamente und wir hoffen, dass sein Zustand stabil bleibt.

Ein weiteres armes Wesen wurde am Nachmittag zu uns gebracht. Die junge Katze Moni war letzten Donnerstag an einem Zaun liegend gefunden worden, mehr tot als lebendig. Ausgehungert, dehydriert, untertemperiert. Der Finder brachte die Kleine umgehend in eine Tierarztpraxis, wo sie mit Infusion und Päppelpaste versorgt wurde. Länger konnte sie nun nicht dort bleiben, also bat der Herr uns um Aufnahme. Moni machte einen absolut geschwächten Eindruck und hatte obendrein noch Durchfall wie Wasser. Fressen wollte sie auch nichts. Da wird wohl unser Tierarzt nochmal ran müssen.

 

30.11./01.12.2019

Zwei unserer Tiere haben wir ins neue Zuhause gebracht. Nach den Erlebnissen der letzten Zeit ist die Euphorie darüber nicht mehr ganz so groß. Zu oft wurden die Tiere und wir enttäuscht. Trotzdem berichten wir Ihnen gern, dass sich der schüchterne Kater Grauchen tatsächlich bei einer Frau ins Herz geschlichen hat. Sie konnte ihn sogar streicheln, wir staunten nicht schlecht. Nun zog der Hübsche nach Dresden zu ihr und ersetzt Kater Minkus, welcher elend zu Tode kam. Die Suchmeldung stand auch bei uns auf der Homepage. Minkus war beim Gartennachbar eingesperrt gewesen und verhungert/verdurstet. Und das, obwohl Frau M. mehrfach gebeten hatte, nachzusehen und Plakate überall aushingen. Unfassbar. Wir wünschen Frau M., dass ihr der Kater Grauchen über den Schmerz hinweghilft und beide zusammen lange glücklich sind. 

Angekommen ist auch die bildhübsche Hündin Casandra. Ihr neuer Wirkungskreis liegt in Kamenz. Casandra wird Herrchen den ganzen Tag begleiten. Die Beiden waren auch bei der Übergabe unzertrennlich. Die Hündin lief jeden Schritt mit, dass Schwänzchen ging dabei unablässig. Möge es eine lange tiefe Verbundenheit sein und bleiben.

 

29.11.2019

Liebe Tierfreunde, die heutigen Erlebnisse lassen uns erneut sprachlos zurück. Wir freuten uns, als wir Myka, die wir vor 10 Tagen vermittelt hatten, vor unserem Tor erblickten. Doch der Grund für den Besuch war ein anderer. "Ich wollte Myka wieder abgeben, bevor sie sich zu sehr an uns gewöhnt. Die kleine Maus hat absolut alles richtig gemacht, ist artig und stubenrein. Myka ist ein perfekter Hund, doch ich kann mich einfach nicht an sie gewöhnen." Was soll man dazu sagen!? Können Sie sich die Enttäuschung in Mykas Blick vorstellen? Es kommt einem fast so vor als wäre die Welt gegen uns. Man läuft auf und ab, überlegt was man hätte anders machen können, sucht einen Fehler, doch kommt zu keinem Ergebnis. Es bleibt nichts, als das Geschehen zu akzeptieren, egal wie unverständlich es sein mag. Myka ist jetzt erst einmal bei ihren beiden Kumpels Yoyo und Roko. Die beiden geben wirklich alles, um Myka vom Schmerz des Verlusts ihres Zuhauses abzulenken.

 

28.11.2019

Zur turnusmäßigen Tierarztvisite ging es als erstes zu den beiden Ragdollkatzen Mia und Aron. Beide erhielten nach der routinemäßigen Untersuchung ihre zweite Impfung und können in den nächsten Tagen in unsere Katzenvermittlungshäuschen umziehen. Die zwei hübschen werden sicher nicht lang warten müssen, bis sich erste Interessenten für die Geschwister ankündigen. Der nächste Gang führte zu dem Prachtkater Rio. Leider bestätigte sich, dass er einen kleinen Nabelbruch hat, der verschlossen werden sollte. Bei Hermes wurde eine Beule untersucht. Da sich nicht genau bestimmen ließ, um was es sich dabei handelt, wurde eine Probe entnommen, die nun vom Pathologen untersucht wird. Und auch die "neuen Rumänen" wurden unter die Lupe genommen. Hamlets verkrüppelte Vorderpfote wurde genau begutachtet. Die Tierärztin stimme mit uns überein, dass kein Handlungsbedarf besteht. Hamlet kommt damit prima zurecht. Und auch die Entfernung seiner beidseitig doppelten Wolfskrallen hinten, wäre nur kosmetischer Natur aber nicht medizinisch notwendig. Bei Bella fanden wir einen relativ großen Lidrandtumor und einen böse abgebrochenen Eckzahn. Da müssen wir wohl noch einmal ran. Bei den anderen gab es keine besonders erwähnenswerten Auffälligkeiten. Das ist doch auch etwas schönes. Dinus Blutergebnisse zeigten auch keine Auffälligkeiten. Alle Werte im grünen Bereich. Prima, der Termin für die Zahnsanierung ist schon vereinbart.

 

27.11.2019

Unserem Bürokater Bob ging es heute ganz schlecht. Er begrüßte uns nicht wie gewöhnlich mit einem lauten Miau und dem anschließendem betteln nach Futter, sondern hob nur müde das Köpfchen. Ohje, was ist nur mit Bob los? Als er sich später auch noch erbrach stand der Entschluss fest, ihn in die Tierklinik zu fahren. Wir hoffen sehr, dass er dort wieder auf die Beine kommt und wir ihn recht bald wieder in die Arme schließen können.

Auch unser Neuankömmling Dinu war vorstellig beim Tierarzt. Man musste kein Experte sein um zu erahnen, dass bei Dinu eine Zahnsanierung bitter nötig war. Doch bevor wir dies angehen, sollte er gründlich durchgecheckt werden. Auch eine Blutuntersuchung wurde veranlasst. Dinu war ganz tapfer, ließ alles über sich ergehen obwohl man ihm anmerkte, dass ihn die Situation ängstigt. Wir freuen uns so, diesem lieben Opi noch einmal die Hoffnung auf ein neues Zuhause geben zu dürfen.

 

26.11.2019

Auf diesen Tag haben der liebe Sams und wir sehnsüchtig gewartet. Endlich ein passendes Zuhause für dieses liebe Kerlchen. Und nun war es soweit. Die Fahrt nach Dresden verlief ruhig, wenn auch etwas nass, denn Sams hat ziemlich "gesabbert". Da es in Pieschen kaum Parkplätze gibt, war der Weg zur neuen Wohnung ganz schön lang. Sams meisterte ihn mit Bravour! Ihn störten weder Autos noch Radfahrer, geschweige denn Fußgänger. Viel interessanter waren doch die Gerüche an Hausecken und Mülltonnen, die sofort übermarkiert werden mussten. Endlich angekommen wurde Sams selig in die Arme geschlossen von seinem neuen Frauchen. Die Beiden teilen sich nun eine gemütliche Wohnung im Hochparterre. Sams fand es gleich angenehm dort, vorallem das große Fenster mit dem breiten Fensterbrett, auf dem er sitzen und rausschauen kann. Echt spannend. Der liebe Rüde ließ sich auch das neue Geschirr mehrmals anpassen, er war so wunderbar entspannt, wie wir ihn kennen. Ein Traumhund, der nun endlich angekommen ist. Wir wünschen ihm und seinem jungen Frauchen eine lange wunderschöne Zeit zusammen.

 

25.11.2019

Nun hat auch Hündin Agata ihren Platz an der Seite von lieben Menschen gefunden, der mit ihr das Leben teilen möchten. Das neue Frauchen ist genau so, wie man sein muss, um mit Agata klar zu kommen. Die Hündin kann nämlich ganz schön stur sein. Die Zauberformel heißt: liebevolle Konsequenz. Das es gut funktioniert mit den Dreien, zeigt die erste Mail. Hier Auszüge daraus:

Hallo liebe Tierpfleger, hier meldet sich Agata. Ich  habe schon das Treppensteigen gelernt. Dort oben steht ein eigenes großes Bett für mich. Ich wollte eigentlich lieber in das noch größere Bett, doch Frauchen hat mir gezeigt, dass es in meinem Bett auch sehr schön sein kann.
Endlich habe ich heute in den Garten ein Häufchen gemacht. Ich glaube Frauchen hat sich mehr gefreut als ich. Das Herrchen akzeptiere ich, er tut mir ja nichts und ist auch lieb. Gestern hat mich Frauchen angemeldet. Da baumelt jetzt so etwas Komisches an mir rum. Der komische Zaun würde mich schon reizen, da durchzuschlüpfen. Das möchte Frauchen aber gar nicht. Da gehe ich lieber wieder mit ihr rein. Dort bin ich sicher und fühle mich auch sehr wohl. Die schönen Streicheleinheiten genieße ich in vollen Zügen.
Von mir (Frauchen) nun auch noch einmal ein großes Danke.
Ich freue mich über jede Kleinigkeit, die Agata dazu lernt. Es wird schon noch ein Weilchen dauern. Sie möchte gefallen und gibt sich große Mühe. Die oberen Zimmer haben wir gestern unter die Lupe genommen. Die Nachbarn hat sie von der Ferne kennengelernt.
Bis später wieder einmal grüßen herzlich
Agata mit Frauchen

 

23./24.11.2019

Am Samstag durften wir die acht auserwählten rumänischen Hunde in unsere Arme schließen. Sie hatten die Fahrt gut überstanden und waren heilfroh über das Gras unter den Pfötchen sowie den Platz zum Beine vertreten. Ina zeigte sich etwas zurückhaltend, alle Anderen kamen gleich neugierig zu uns und ließen sich streicheln. Hamlet war sogar richtig übermütig, er hopste rum wie ein Reh. Lebensfreude pur, trotz der verkrüppelten Vorderpfote. Der alte Dinu hat es bitternötig, in ein anderes Umfeld zu kommen. Er macht einen muskellosen, resignierten Eindruck. Dabei ist er sooo niedlich. Auch für Tirion war es höchste Zeit, konsequente medizinische Hilfe zu bekommen. Er ist sehr mager, sein Fell furchtbar struppig-fettig, dazu noch das tränende Auge. Eine Baustelle auf vier Beinen und trotzdem so lieb und den Menschen zugetan. Wir wünschen uns sehr, dass Tirion und alle anderen Neuankömmlinge noch ein paar sorgenfreie Jahre genießen können. Wir sind ein weiteres Mal glücklich über den Umstand, dass wir mit Ihrer Hilfe acht bedürftigen Hunden die Fahrt in eine bessere Zukunft ermöglichen konnten. Sie haben es alle unsagbar verdient. Und es warten noch so viele....

 

22.11.2019

Die bakteriologische Untersuchung von Daggis Ohrenabstrich förderte zutage, dass die liebe Hündin an Hefepilzen im Ohr leidet. Sogleich bekam sie ein Medikament dagegen verordnet, welches sie nun die kommenden vier Wochen nehmen muss. Zusätzlich wird sie weiterhin die ganze Zeit mit Ohrentropfen behandelt. Wir sollen Daggis Allgemeinbefinden nun ganz genau beobachte, da das Mittel wohl ziemlich belastend für den Organismus ist. Dafür bekommt die liebe Daggi nun einen tollen Schonplatz mit Kuschelkörbchen und Fußbodenheizung, um sich gut zu erholen. Und wenn es soweit ist, bekommt Daggi hoffentlich auch ein liebevolles Zuhause.

 

21.11.2019

An diesem Tag standen mal die Katzen im Mittelpunkt. Vorallem die bildhübsche, aber sehr schüchterne Pyrli, welche wir in ihr neues Zuhause bringen duften. Es ist quasi um die Ecke, in Großröhrsdorf, bei zwei jungen Frauen. Pyrli hat dort eine geräumige Wohnung mit einem eingenetzten Balkon zur Verfügung, aber davon wollte die Gute erstmal gar nichts wissen. Nach dem wir die Transportbox geöffnet hatten und Pyrli zwei Schritte ins Katzenklo machte (damit sie weiß, wo es steht), sah man nur noch einen weißen "Blitz" durch die Wohnung huschen und ab unters Sofa. Es werden wohl paar Tage ins Land gehen, ehe sich das Angsthäschen blicken und streicheln lässt. Wir hoffen sehr auf die Geduld der neuen Besitzer.

Positive Nachrichten gab es von unserem Notfellchen Bob. Die Auswertung der Kotprobe ergab keinerlei Parasiten, Einzeller oder sonstige Plagegeister. Bob macht auch wieder einen guten Eindruck. Semolina dagegen muss weiterhin stationär in der Klinik bleiben. Ihre Naht nässt schon wieder, vermutlich liegt eine Unverträglichkeit vor. Die Miez bekommt nun Antibiotika, die Naht muss von innen heraus heilen. Bis diese vollständig geschlossen und trocken ist, bleibt Semolina in Steina.

 

20.11.2019

Die kleine Hündin Myka sagte uns an diesem Tag "Lebewohl" und machte sich mit Mario auf nach Dresden. Ihr neues Wohnumfeld ist ein ganz besonderes, es gleicht fast einem Atelier. Frauchen ist nämlich Grafikdesignerin, malt auch viel. Das Schöne für Myka ist daran, dass ihr Frauchen von Zuhause arbeitet und sie somit den ganzen Tag zusammen sind. Da wird sich die liebe Hündin richtig wohl fühlen. Und das Treppensteigen wird sie auch noch lernen, Frauchen hat gewiss Geduld. Wir freuen uns sehr für Myka, die immer so zerbrechlich wirkte und so anschmiegsam ist.

 

19.11.2019

Nachdem der Narbenbruch der Katze Semolina zeitnah operiert wurde, waren wir heute mit der zarten Mieze zur Nachkontrolle. Trotz Trichter und kleidsamen Body hat die kluge Mieze es irgendwie geschafft, das Pflaster abzureißen, sodass die Naht nicht so brillant aussieht. Zur besseren Wundversorgung und engmaschigeren Kontrolle, wurde Semolina stationär in der Klinik aufgenommen.

Dafür durften wir unsere zwei kleinen Patienten Florenz und Ulan-Bator wieder mitnehmen. Ganze drei Wochen waren sie dort und haben einige gesundheitliche Hochs und Tiefs durchlebt. Jetzt machen Sie einen stabilen Eindruck und wir wagten es, sie wieder zu uns zu holen. Beide sollen weiterhin ein paar Kapseln übers Futter bekommen und regelmäßig gewogen werden. Vorerst teilen die Geschwister sich also eine Quarantänebox. Wir sind jedenfalls entzückt, dass die beiden so reichlich zugenommen haben und hoffen, dass es nun endlich ausgestanden ist.

 

18.11.2019

Bekanntlich liegen in einem Tierheim Freud und Leid stets nah beieinander und es gehört viel dazu, all das zu verkraften. Was gestern geschah, hat uns allerdings schwer getroffen. Am Nachmittag stand plötzlich unser ehemaliger Schützling Geezer mit seiner Besitzerin vorm Tor. Grund war aber kein netter Besuch bei uns, sondern die Rückgabe dieses lieben Hundes. Eiskalt wurde er uns übergeben mit dem Kommentar: "Der Hund stinkt!" Uns zog es fast den Boden weg. Vermutlich war über den Sommer alles okay, denn nie hat sich die Beisitzerin bei uns gemeldet und irgendwie um Rat gefragt. Nun wird Geezer manchmal nass geworden sein beim Gassi gehen und dann riecht ein Hund eben, das weiß doch Jeder. Offenbar hatte man noch versucht, diesen Geruch mit Parfüm o.ä. zu überdecken, Geezer roch wie Weichspüler. Es scheint auch in diesem Falle besser zu sein, dass er wieder hier ist. Hat sich riesig über seine Artgenossen und über uns gefreut. Nun läuft der alte 15-jährige Hund mit Mäntelchen bei uns über den Hof, weil er ja diese Temperaturen gar nicht mehr gewöhnt ist. Hoffentlich dauert sein Aufenthalt hier nicht allzu lange.

Bei solch einem Nackenschlag rückt die Vermittlung von Emma fast in den Hintergrund. Die Hündin wohnt jetzt in Freital, darf mit Frauchen ins Büro,  hat für alle Fälle auch eine liebe Hundenanny, die mit im Tierheim war und einspringt, wenn Bedarf besteht. Die Wohnung ist voll "auf Hund" eingerichtet, es wird Emma an nichts fehlen. Auch nicht an Verständnis, denn Emma ist nicht der erste Hund aus dem Ausland, der dort wohnen darf.

 

16./17.11.2019

Am Samstag während der Öffnungszeit musste Josi ganz außerplanmäßig zum Tierarzt starten. Zwei Notfellchen hatte sie an Bord, bei denen sofortige Hilfe geboten schien. Zum einen Katerchen Bob, bei dem Blut aus dem After kam und zum anderen Opihund Kiril, welcher einen 2 cm großen Riss an der Innenseite der Lefze aufwies. Beide Patienten wurden stationär aufgenommen. Am Sonntag Mittag durften wir sie wieder abholen. Kiril hatte Antibiotika und Schmerzmittel bekommen, welches er auch noch ein paar Tage weiter nehmen soll. Genäht werden musste die Wunde zum Glück nicht. Auch Bob bekam einige Spritzen, außerdem wurde eine Kotprobe ins Labor geschickt. Soweit machen beide Vierbeiner wieder einen guten Eindruck.

 

15.11.2019

Heute gab es wieder allerhand Gründe zum Strahlen. Besonders erwähnenswert ist, dass der hübsche Meerli-Mann Hans-Ole bereits ein Zuhause gefunden hat. Eine Freundin des Tierheims, die sich mit Leib und Seele den possierlichen Nagern verschrieben hat, las auf unser Homepage von dem kleinen Rückkehrer. Die Gegebenheiten schienen absolut zu passen für den ruhigen Kameraden. Die Gabe der Augensalbe und auch die Geschwulst am Rücken stellten die liebe Frau nicht vor unlösbare Aufgaben. Im Gegenteil: Sie freute sich unglaublich sehr darüber, Hans-Ole bei sich aufnehmen und aufpäppeln zu dürfen. Etwas besseres hätte dem Kastraten nicht passieren können. Was für ein unfassbares Glück!

 

14.11.2019

Nach einer langen entbehrungsreichen Zeit folgte für Hündin Corina die Wende zum Guten in Form eines richtigen Zuhauses. Diese sanfte, wunderbare Hündin hat darauf immer gehofft. Sie sprang an doesem Tag sogar von selbst ins Auto, was wirklich erstaunlich ist. Die Fahrt bis nach Forst verlief ruhig. Vor ihrem künftigen Wohnsitz hat Corina direkt einen Park, es ist also sehr grün ringsum. Das Treppensteigen bis in den 3.Stock verlief noch zögerlich. An der richtigen Wohnungstür schnüffelte die Hündin intensiv und wedelte dann hoch erfreut mit dem Schwänzchen. Offenbar gab es einen Wiedererkennungswert :) Die Räumlichkeiten beschaute sich Corina voller Begeisterung und als Josi sich verabschiedete, stand diese liebe Hündin neben ihrem neuen Frauchen in der Tür und wollte keinesfalls wieder mit zurück. Wir wünschen uns von Herzen, dass Corina die Herausforderungen meistert, die nun auf sie zukommen und das ihre Familie die entsprechende Geduld hat. Bei den zahlreichen Besuchen hier im Heim sah alles sehr Erfolg versprechend aus.

 

13.11.2019

Bei der Visite im Tierheim hatten wir es diesmal mit den unterschiedlichsten kleinen und großen Patienten zu tun. Aber der Reihe nach: Katze Semolina sollte eigentlich geimpft werden. Bei der Kontrolle der Kastrationsnaht wurde jedoch ein  Narbenbruch festgestellt. Die zarte Katze muss also noch einmal operiert werden. Als nächstes stellten wir Kater Mauzi vor. Er hatte Schluckbeschwerden, doch Zunge, Maulhöhle und Rachen sahen vollkommen frei aus. Da sein Fell auch struppig geworden ist und er abgenommen hat, vereinbarten wir einen Termin zur Kontrolle der Blutwerte. Hoffentlich findet man so raus, was Mautzi fehlt.  Er bekommt zusätzlich ein homöopathisches Mittel um das Immunsystem zu unterstützen. Felda war die nächste Patientin. Die Behandlung der Ohrenentzündung war erfolgreich und die Tropfen können abgesetzt werden - jippie! Nicht so schön sah es bei Daggi aus. Leider hat sich ihr Ohrleiden wieder verschlimmert, sodass wir nun doch eine bakteriologische Untersuchung aus dem Ohr veranlassen. Danach ging es zu Rückkehrer Meerli Hans-Ole. Bei der Beule am Rücken handelt es sich um eine Art Talggeschwulst. Wir besprachen die Optionen. Außerdem hat das Böckchen eine Entzündung im rechten Auge. Dagegen bekommt er nun drei mal täglich Augensalbe.

 

12.11.2019

Hündin Sansa war heute der Glückspilz des Tages. Gemeinsam mit Josi fuhr die Hündin in ihr neues Zuhause. Beim voran gegangenen Katzentest bewies Sansa was sie für eine feine ist und so durfte sie umziehen. Die drei dort ansässigen Katzen fanden den Neuankömmling erst einmal komisch. Eine nahm ganz reiß-aus, die anderen beobachteten das bunte treiben aus sicherer Entfernung. Sansa war jedoch mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Großen gefallen fand sie am Teppich der ähnlich einer Kokosmatte war. Voller inbrünstiger Wonne wälzte sie sich und bürstete sich quasi ganz allein. Ihre neue Familie nannte es Wink des Schicksals, da ihre leider verstorbene Hündin Sanja hieß. Wir hoffen, dass Sansa in ihrem neuen Zuhause für die Entbehrungen ihres bisherigen Lebens in Rumänien entschädigt wird und sorgenfrei in ihre Zukunft starten kann.

 

11.11.2019

Gegen Mittag empfingen wir angekündigten Besuch vom Lebenshilfe Bischofswerda e.V. Diese Organisation hatte zu unseren Gunsten einen großen Kuchenbasar veranstaltet und dabei 340,50 Euro eingenommen. Es wurden mehr als 30 Kuchen stückchenweise verkauft! Die tolle Einnahme brachten uns zwei Frauen als Spende für unser Tierheim und seine Bewohner. Wir haben uns wirklich riesig gefreut. Es ist ein toller Beitrag zur Begleichung all der Rechnungen, die seit Tagen hier ins Haus flattern. So auch von unseren Tierärzten. Eine Rechnung über reichlich 2400 Euro und eine über etwas mehr als 1000 Euro. Unseren Tieren werden wir auch weiterhin keine medizinische Hilfe verwehren, das ist klar.

Wir möchten an dieser Stelle herzlichst Danke sagen für die tolle Kuchenbasar-Aktion.

 

09./10.11.2019

Die drei Kinder von Mutterkatze Antalya, die wir am 30.10. voller Sorge zum Tierarzt gebracht hatten, sind auf einem guten Weg. Gefunden wurde bei noch umfangreicheren Untersuchungen ebenfalls nichts. Das Krankheitsbild nach wie vor rätselhaft. Also fing Dr.Dziwok an, Enzyme zu geben. Es war faktisch ein letzter Versuch, eine Gewichtszunahme zu erreichen und offenbar traf der ins Schwarze. Katerchen Sidney ist so gut genesen, dass wir ihn abholen sollten. Er drangsalierte bereits und vehement seine Geschwister Ulan-Bator und Florenz. Mit der separaten Unterbringung war er auch nicht einverstanden. Er protestierte ganztägig und wurde bereits "Terrorist" genannt :)

Nun ist Sidney wieder in unserem kleinen Katzenhaus bei seinen moppeligen Geschwistern. Gegen die sieht er aus wie eine halbe Portion, aber er fühlt sich richtig gut. Wir hoffen so sehr, dass es endlich eine dauerhafte Genesung ist.

 

08.11.2019

Nach über einem Jahr im neuen Zuhause musste Meerschweinböckchen Hans-Ole zurück ins Tierheim. Sein Kumpel Toffee wurde eingeschläfert und nun wollte man die Meerschweinhaltung aufgeben. Für Hans-Ole natürlich ein bitterer Rückschlag, sich erneut und allein im Tierheim wieder zu finden. Bedauerlicherweise war das Böckchen auch in keinem guten Pflegezustand. Das Langhaarfell war verfilzt; Kot, Urin und anderer Dreck hing darin. Auf dem Rücken befand sich eine große Beule. Bei genauerer Begutachtung kam eine wirklich große Menge Eiter zum Vorschein. Und auch die Augen waren ziemlich verklebt und schienen dem Knaben sehr zu jucken. Wir sind unsagbar traurig und erschüttert...

 

07.11.2019

 Bevor der Winter seine Krallen in die Landschaft schlägt haben wir veranlasst, dass unsere Heizöltanks noch einmal befüllt werden. Über 1100 Liter sorgen in den nächsten Monaten dafür, dass kein Tier frieren muss. Natürlich hat dies auch einen stolzen Preis. 860€ wollen beglichen werden. Noch am selben Tag flatterte auch die Rechnung der Autoversicherung ins Haus. Auch hier müssen wir über 800€ berappen. Doch wir brauchen das Auto nahezu täglich, um unsere Schützlinge in ihr neues Zuhause zu bringen, Futter zu besorgen, für Tierarztfahrten oder all die anderen Einsätze für den Tierschutz. Am frühen Nachmittag war Körperkraft gefragt da wir mit Heu und Stroh beliefert wurden. In gewohnter Manier bildeten wir eine Kette und stapelten die großen Ballen auf unseren Heuboden. Bald ist es wieder soweit, dass unsere Schäfchen in ihr Winterquartier in unserer Scheune einziehen. Und auch Schwein Marius möchte, wenn es kalt wird, sein Häuschen mit sehr viel duftendem Stroh versehen haben. Natürlich verdient auch der Heulieferant den Lohn für seine Arbeit. Und so galt es erneut eine Rechnung zu begleichen. Sie sehen: Auch wenn es nicht einem Tier direkt zu Gute kommt, hilft jeder Euro den Betrieb unseres kleinen Tierheims aufrecht zu erhalten.

 

06.11.2019

 Ein neues Zuhause hat ab heute die wuschelige Miorita gefunden. Im schönen Bautzen hat die Hündin künftig ihren Lebensmittelpunkt. Mitten in der Stadt und trotzdem im Grünen wartete ein hübsches Häuschen mit Garten auf Miorita. Während der Autofahrt hat die Hündin anfangs kurz gefiept, ruhte dann aber doch den Rest der Strecke. Im städtischen Umfeld verhielt sie sich wie ein alter Profi. Klar, dass Leben auf der Straße ist der Hündin ja auch nicht fremd. Schwanzwedelnd lief sie durch das Eingangstor und folgt ihrem neuen Frauchen auch gleich ins Haus. Dort zeigte sie auch keinerlei Berührungsängste und stand interessiert neben dem Tisch, als wir den "Papierkram" erledigten. Wir wünschen Miorita, die nicht einmal einen Monat bei uns warten musste, alles Gute für die Zukunft.

 

05.11.2019

Zur Tierarztrunde gab es wieder einiges zu tun. Bei den Samtpfötchen bekamen acht Miezen ihre zweite Impfung und sind somit vollständig Grundimmunisiert. Für die beiden Ragdolls Aron und Mia gab es die erste Impfung. Leider sah die Kastrationsnaht bei Mia nicht so schön aus. Wir erhielten den Auftrag die Wunde kritisch zu beobachten und notfalls der verspielten Katze einen Body anzuziehen. Die Neuankömmlinge aus Rumänien Myka, Sansa, Roko und Yoyo wurde gründlich untersucht. Zu unserer Freude ohne negative Auffälligkeiten. Im Anschluss waren noch unsere Ohrenpatienten Felda und Daggi an der Reihe. Leider hat es sich bei Felda nicht gebessert, sodass sie nun 2 Wochen Antibiotika bekommen soll. Zusätzlich behandeln wir sie weiterhin 2x täglich mit Ohrentropfen. Bei Daggi geht es in kleinen Schritten aufwärts. Nachdem die Schwellung im Ohr zurückgegangen war, offenbarte sich eine ganze Menge Dreck. Da half nur die regelmäßige Verabreichung von Ohrreiniger. Dieser hat zum Glück Wirkung gezeigt, die Tierärztin konnte nun zum ersten mal das Trommelfell sehen. Trotzdem ist es noch ein langer Weg, bis ihre "Löffel" wieder in einem annehmbare Zustand sind. Wie Felda, wird auch Daggi weiterhin mit Tabletten, Ohrreiniger und Ohrentropfen versorgt.

 

04.11.2019

Weitere drei Katzen zogen bei uns ein. Die hübsche Semolina machte den Anfang. Diese Miez hielt sich seit Monaten in einem Abrisshaus in der Nachbarschaft der Abgeber auf. Die tierfreundlichen Menschen fütterten Semolina und gaben ihr auch den klangvollen Namen. Leider duldete die bereits vorhandene Katze keine Zweite in der Wohnung und Semolina wollte immer gern rein. Da nun die kalte Jahreszeit kommt, wollten die Tierfreunde für diese liebe Katze eine warme Unterkunft und brachten sie zu uns.

Am späten Nachmittag folgten dann Sieglinde und Frieda, die wegen gesundheitlicher Probleme sowie Zeitmangel ihrer Besitzerin im Tierheim abgegeben worden. Die beiden sind Mutter und Tochter, aus reiner Wohnungskatzen und in sehr gutem Zustand. Für sie werden wir hoffentlich auch ein neues Plätzchen finden. Mittlerweile sind wir an unserer Kapazitätsgrenze im Bereich Katzen angekommen und haben vorläufig Aufnahmestopp.

 

02./03.11.2019

Das Wochenende im Telegrammstil:

- die rote Fundkatze, welche wir mit in die Tierklinik genommen hatten, weil sie so schwach war, ist wieder bei ihren Besitzern. Fast 4 Wochen war das arme Ding unterwegs, der Fundort lag 4 Kilometer vom Zuhause entfernt. Nun hoffen wir, dass sie sich gut erholt. Klinisch wurden keine Auffälligkeiten gefunden. Ihre Besitzer waren überglücklich, sie hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben.

 

- Meerschweindame Johanna ist vermittelt. Sie lebt nun in einer Dreiergruppe in einem sehr schönen und großen Gehege Marke Eigenbau

 

- Hund Roshi wurde zurück ins Tierheim gebracht. Seine Besitzerin teilte mit, sie könne zu dem Hund keine Beziehung aufbauen, ihn nicht streicheln und somit ihm nicht gerecht werden. Oh je! Na dann ist Roshi hier ganz sicher besser aufgehoben und wird eine neue Chance bekommen

 

- die Meerschweinchen Amundsen und Polo haben leider die notwendige Kastration nicht überlebt. Die Gründe dafür sind äußerst rätselhaft und werden von der Tierklinik gerade eingehend analysiert.

 

01.11.2019

Heute war ein ganz toller Tag. Unser Bürokater Max machte sich auf die lange Reise nach Bayern, wo er künftig nach Strich und Faden verwöhnt wird. Es ist bereits die dritte Katze aus unserer kleinen Einrichtung, die dort ihr Glück gefunden hat. Und jedes mal durfte einer unserer Notfälle dort einziehen. Wirklich unbeschreiblich, wie gut es sich anfühlt nun Max in so guten Händen zu wissen. 

Das freigewordene Plätzchen im Büro hat gleich der liebe Bob bezogen. Der Kater war erst vor wenigen Tagen zum Blutabnehmen in der Tierarztpraxis. Es wurde sein Schilddrüsenwertkontrolliert und seine Medikamentendosis angepasst. Bisher scheint er es gut zu vertragen, da er keine negativen Auswirkungen zeigt. Ein bisschen Hoffnung haben wir ja schon, das Bob tatsächlich etwas zunimmt und vielleicht sogar noch einmal ein Zuhause findet.

 

 

31.10.2019

Einer geht und einer kommt. das war an diesem Tag mal wieder der Fall. Verlassen durfte das Tierheim elf Tage nach seiner Schwester der kleine Rüde Zisco. In seiner künftigen Wohnung in Heidenau lebt auch eine Katze, die mit dem Ehepaar schon an der Türe wartete. Oh, da wurde der Schwanz buschig, als sie Zisco erblickte. Der Hund ließ sich gar nicht beeindrucken, schnupperte an Miezes Nase und marschierte dann durch alle Räume. Die Katze folgte ihm die ganze Zeit, es war wirklich lustig. Für Zisco gab es überall Kuschelplätze, auch verschiedene Mäntelchen lagen bereit, falls der Kleine beim Gassigehen friert. Ihm wird gewiss jeder Wunsch von den Augen abgelesen, was uns natürlich sehr freut.

Und wer kam zu uns? Wilda - als Rückgabe. Wir sind ziemlich fassungslos. Vorallem über den Grund, denn der lautet: Wilda will nicht fressen. 16 Tage war sie dort und mager sieht sie nicht aus. Bei uns hat sie direkt gleich einen Napf verputzt. Haben ihr wirklich die anderen Hunde gefehlt? Möchte Wilda nicht ohne Artgenossen sein? Das können wir uns als einzigen Grund für die vermeintliche Appetitlosigkeit vorstellen. Aber deswegen einen Hund wieder ins Tierheim zu schaffen... Naja, die supernette Wilda wird hoffentlich eine neue Chance bekommen, dann vermutlich als Zweithund.

30.10.2019

Die vier kleinen Hunde aus dem privaten Shelter der Tierschützerin Giorgiana in Rumänien kamen am Nachmittag bei uns an. Von den Fahrern wurden sie aus ihren fest installierten Boxen gehoben und uns in die Arme gegeben. Dann wurde noch der Chip überprüft und ab ging es in den großen Auslauf zum Pfötchen vertreten. Alles sind freundliche, aufgeschlossene Wesen. Überraschenderweise haben sie laut Impfpass ganz andere Namen als die uns bis dahin bekannten. Sie heißen Yoyo, Sansa, Roko und Myka. Das ist so klangvoll, dass wir an diesen Namen festhalten. In den nächsten Tagen können Sie die Süßen dann auf unserer Homepage bewundern. Danke nochmal an ihre Aufnahmepaten.

 

Da wir uns große Sorgen um drei von Antalyas Kitten machten, fuhren wir am Abend noch mit ihnen zum Tierarzt. Florenz, Sidney und Ulan Bator zeigten die gleichen Symptome wie ihr Brüderchen Boston, der leider verstarb. Die Kätzchen nehmen immer weiter ab, obwohl sie gut fressen, keinen Durchfall haben und einen wirklich agilen Eindruck machen. Wir müssen dem nochmals ausgiebig auf den Grund gehen, der Tierarzt muss einfach alles nochmal checken. Eine Ursache muss es doch geben und dieser müssen wir zu Leibe rücken. Die rote Fundkatze nahmen wir vorsichtshalber auch mit. Ihr seltsames Verhalten hatte sich nicht gebessert. Vielleicht steckt ja eine neurologische Geschichte dahinter.

 

29.10.2019

Eine vierjährige Labradorhündin wurde heute im Tierheim abgegeben. Für ihr Frauchen war dies der einzige Ausweg. Ihr Mann verstarb vor kurzem an Krebs und sie ist arbeitsbedingt fast 12 Stunden außer Haus. Kein haltbarer dauerhafter Zustand für jeden Tierfreund. So suchte die Frau Hilfe bei Verwandten, dass diese zumindest für ein paar Stunden die Betreuung der freundlichen Hündin übernehmen. Leider vergebens. Und so bliebt nur das Tierheim für Abby. Den vor Ort durchgeführten Rudeltest bestand die korpulente Hündin. Unter zahlreichen Tränen verabschiedete sich Abbys Frauchen. Und auch Abby scheint die Situation noch nicht ganz erfassen zu können. Wir hoffen, dass die schwarze Abby nicht allzu lange im Tierheim warten muss.

 

28.10.2019

Unsere "tiefergelegte" Hündin Sabina fuhr ganz artig im Tierheimauto mit bis Kamenz. Dort warteten schon eine Frau und ihre 16 jährige Tochter sehnsüchtig auf den Familienzuwachs. Nach kurzer Pipi-Runde hieß es auf in den 2.Stock. Damit war Sabina erstmal nicht einverstanden, sie mochte die Treppen nicht laufen. Zum Glück ist sie handlich, also wurde die Hündin getragen. Mit dem Üben geht es erst später los. In der Wohnung hingegen zeigte sich Sabina sehr interessiert und keineswegs schüchtern. Im Gegenteil. Wir waren wirklich erstaunt über ihre forsche Erkundungstour. Mal eben da hochgehopst, mal dort aus dem Fenster geschaut... Und versucht, die Tür zu dem Raum zu öffnen, in dem die Voliere mit den Ratten steht. Darauf schien Sabina ganz wild zu sein. Aber das kennen diese Menschen von einem "Gast-Dackel", den sie ab und an betreuen. Irgendwann war genug und Sabina legte sich bequem aufs Sofa. Natürlich neben die Decke :). Sie wollte auch nicht mitgehen, als wir die Wohnung verließen, sie war angekommen. Toll, diese Hündin aus der Tötung nun in solch einer Geborgenheit zu wissen.

 

Zu uns gebracht wurde eine rote Fundkatze (ohne Chip). Offensichtlich ist sie gesundheitlich angeschlagen, denn die Pupillen sind dauerhaft riesig und ihr Verhalten etwas seltsam. Appetit hat die Katze aber und freundlich ist sie auch. Mal schauen, wie sie sich in den nächsten Tagen entwickelt.

 

26./27.10.2019

Unsere Meerschweinchen Peach und Peppi worden mit frischem Grün und ganz ganz vielen Häuschen in einem an den riesigen Stall angrenzenden Freilauf empfangen. Dort ist in Zukunft ihre neue Wirkungsstätte. Die drei bereits wohnhaften Schweinchen waren anfangs auf der oberen Etage sehr unbeeindruckt von den Neuankömmlingen, somit hatten unsere Damen Zeit, unten erstmal alles anzuschauen und einen Happen zu essen. Das Heu aus unserer Transportbox wurde dann zum Beschnuppern nach oben zu den Dreien gesetzt. Die Anführerin war nun voller Neugierde und wollte die Neuen kennenlernen. Der Herr der Runde hingegen machte es sich in dem Heu gemütlich.
Peppi wurde kurz von der Dame des Hauses beschnuppert und hat sich untergeordnet. Peach hingegen hat wieder mal gezeigt, dass sie selbst Chefin sein möchte und wollte sich nicht die "Butter vom Brot" nehmen lassen. Lautstark trafen sie die Einigung, dass Peach vorerst im Freilauf Chefin ist und die braun-schwarze Dame drinnen. Die Besitzerin dieser aktiven Meerschwein-WG ist guter Dinge, dass sich alles noch einpegelt und es irgendwann eine geklärte Rangordnung geben wird.

Die beiden Fundhunde vom Donnerstag wurden am Samstag Vormittag abgeholt. Sie sind durch ein "kurz mal" offen gelassene Hoftor den Besitzern entwischt und von Elstra bis Burkau gerannt. Kein Wunder, dass sie so abgekämpft waren, als sie dem Finder vors Auto liefen. Der freute sich übrigens auch sehr über die Nachricht von der Wiedervereinigung :)

 

25.10.2019

Am Vormittag verluden wir Nelly, Sari, Ruby, sowie die zwei Neuzugänge Mia und Aron in die Transportboxen. Die Fahrt ging in die Tierklinik, wo alle einen Termin zur Kastration hatten. Gemeinsam mit der Tierärztin wurden alle vorab noch einmal gründlich untersucht und wir überprüften auch gleich, ob Mia bereits kastriert wurde. Die Besitzer hatten diesbezüglich keine klare Aussage gemacht. Am späten Nachmittag hatten alle Miezen den Eingriff hinter sich gebracht, waren munter und durften abgeholt werden.

Später meldete sich dann tatsächlich auch der Besitzer der beiden Fundhunde bei uns. Er wollte am Samstag Vormittag zu uns kommen, um die Hunde abzuholen.

 

24.10.2019

Unsere Meerschweinchen Brian und Antonio zogen an diesem Tag zu zwei weiteren Artgenossen in eine reine Männer-WG. Sie dürfen sich künftig in einem 4 qm großen erstklassigen Gehege tummeln und sich dort gegebenenfalls auch aus dem Weg gehen, wenn die Stimmung mal nicht so gut ist. Ein echt tolles Zuhause für die Zwei.

 

Gegen 20 Uhr, also kurz vor Feierabend brachte uns ein Mann noch zwei Fundhunde. Er hatte eine halbe Stunde vorher ganz aufgeregt angerufen, weil ihm in der Nähe von Burkau diese zwei Hunde vor den Transporter gelaufen waren. Er konnte gerade noch bremsen. Da es dunkel war und ringsum keine Häuser standen, lud der Mann die beiden sichtbar abgekämpften Tiere in sein Auto und rief die Polizei an. Die fühlte sich leider nicht zuständig, der Finder solle sich selbst kümmern. Wirklich hilfreich, zumal der Mann aus Bitterfeld kam und dienstlich dort unterwegs war. Er googelte, fand unser Tierheim, rief an und wir nahmen die Hunde in Empfang. Ausgesprochen nette Husky-Mischlinge oder sowas in der Art. Nun hoffen wir natürlich darauf, dass sich der Besitzer meldet. Gepflegt sehen sie aus, die Zwei.

 

23.10.2019

Zwei überaus schlechte Nachrichten müssen wir leider heute überbringen. Unser kleines Katerchen Boston verstarb letzte Nacht in der Tierklinik. Am 09.10. hatten wir ihn eingeliefert, weil er trotz reichlicher Nahrungsaufnahme sehr mager war und nicht zunahm. Die zahlreichen Untersuchungen sowie die Futterumstellung brachten kein greifbares Ergebnis. Wir berichteten am 17. 10 an dieser Stelle davon. Auch der darauf folgende Bluttest sagte nichts Negatives aus. Alle Ärzte standen vor einem Rätsel, welches leider nicht gelöst, geschweige denn behoben werden konnte. Die Tatsache, dass Boston noch 6 Geschwisterchen hat, macht es im Einvernehmen mit den Veterinären nötig, den Kleinen in die Pathologie zu geben. Vielleicht gelingt es dort, eine Ursache für die fehlenden Nahrungsverwertung zu finden und Bostons Geschwister davor zu schützen.

 

Der nächste Nackenschlag kam von amazon. Das Unternehmen kündigte den Vertrag, der uns jeden Monat durch Ihre Einkäufe, liebe Freunde, nicht unerhebliche Summen in die klammen Kassen spülte. Es hieß dazu: "Gemäß der Teilnahmebedingungen für das EU-Partnerprogramm sind wir berechtigt, Dein Partnerkonto jederzeit, mit oder ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Diese Entscheidung ist endgültig und kann nicht angefochten werden."

Wir haben es dennoch versucht, ohne Erfolg. Nun weiß man, wie tierfreundlich und sozial dieses Unternehmen denkt und kann sich entsprechend verhalten. Zooplus und die anderen Partner (siehe Button "online einkaufen und dabei helfen") sind weiterhin empfehlenswert!

 

22.10.2019

Wir wurden telefonisch um die Aufnahme von zwei Wohnungskatzen gebeten. Als Grund dafür nannte man uns, dass der Vermieter auf die Abgabe drängt, da die Tiere zu aktiv sind. Wie bitte? Na gut. Wir sagten zu. Im weiteren Verlauf stellten wir weitere Ungereimtheiten fest. Verbal wurde uns mitgeteilt, dass die Tiere im Mai diesen Jahres geboren sind. Schriftlich datierte man den Geburtstag auf Mai 2018. Auch darüber ob die Tiere kastriert sind oder nicht, bekamen wir widersprüchliche Angaben. Bei dem Geschwisterpaar handelt es sich wohl um Katzen der Rasse Ragdoll, die jedoch weder Stammbaum, Mikrochip oder gar einen Impfpass besitzen. Noch schauen die beiden etwas verschüchtert aus der Wäsche, lassen sich jedoch etwas streicheln und freuen sich über das angebotene Nassfutter.

 

21.10.2019

Ein sehr tierliebes Paar aus Dresden kam zu uns, um sich eine Zweitkatze zu Frieda auszusuchen, welche auch aus unserem Heim stammt. Frieda´s Kumpel war leider verstorben, sie sollte keine Einzelkatze bleiben. Eigentlich war die Vorauswahl auf Ronja gefallen, aber vor Ort schlich sich dann Amor ins Herz. Er zeigte, dass er ein verspielter Schmuser sein kann, aber auch ein willensstarker Kämpfer. Damit punktete Amor und durfte ins mitgebrachte Körbchen hopsen. Nach Erledigung der Formalitäten ging die Fahrt zu Frieda nach Hause. Im Gepäck waren auch alle guten Wünschen von uns für eine harmonische Zukunft.

 

19.10./20.10.2019

Familie T. aus Burkau hat den Beweis erbracht, dass sich Geduld auszahlt. Dieses Paar hatte sich in die kleine Zita verliebt, also jenes Hündchen, das von der Welt außerhalb eines Tierheimes noch gar nichts kannte. Täglich kamen sie ganz optimistisch zum Tierheim, um das Vertrauen der Kleinen zu erobern. Anfangs konnten sie Zita nicht mal anfassen, aber mit Wiener Würstchen im Gepäck führte dann schon ein Weg hin :) Und wie strahlten sie, als Zita das erste Mal auf dem Schoß saß! Das wurde nur noch durch den ersten gemeinsamen Spaziergang getoppt, der wirklich fabelhaft verlief. Wir staunten alle. Also konnte der Umzug geplant werden und nun war es soweit. Zita hopste am Ziel ganz mutig aus dem Auto, um dann über ihre eigene Courage zu erschrecken. Im Haus war alles total aufregend, Zita verkroch sich erstmal unter dem Tisch. Aber Frauchen setzte sich mit auf den Fußboden und rief die Kleine und schwupps war diese bei ihrer neuen "Mutti". Sie hat also Vertrauen und das ist die beste Voraussetzung für eine glückliche Zukunft.

 

18.10.2019

Eine nette Familie aus der Nähe von Lauchhammer machte sich auf den Weg ins Tierheim, um den lieben Rüden Roshi kennenzulernen. Aber wie der Zufall so spielt, war Roshi keine Option mehr, da er schon fast auf dem Weg in sein Zuhause war. Also stellten wir der hundebegeisterten Familie ein paar andere passende Kandidaten vor. Und schon beim ersten Anblick waren sie hin und weg von Zuzu.
Und so war er es, der heute mit uns ins Tierheimauto stieg und sich auf den Weg machte. Anfangs fiepte er etwas im Auto, beruhigte sich aber auf der Autobahn. In dem beschaulichen Örtchen angekommen gingen wir sogleich in das große Einfamilienhaus. Zuzu war von all dem Neuen und Fremden erst einmal total platt und hielt sich an das einzig bekannte: Tierpflegerin Josi. 
Er wich ihr die komplette Zeit nicht von der Seite. Eine gruselige Begegnung hatte der hübsche Rüde auch gleich beim Rundgang durch das Haus. Sein Spiegelbild war ihm nicht ganz geheuer. Es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis sich Zuzu an sein neues Leben mit allem was dazu gehört gewöhnt hat, doch dann wird er sicher auch seiner neuen "Hundemama" nicht vom "Rockzipfel" weichen.

 

17.10.2019

Ein weiterer Hund durfte unserem Tierheim den Rücken kehren. Diesmal an der Reihe war Roshi, jener Rüde, der vor einiger Zeit noch in einem bulgarischen Tierheim an der Kette hing. Nun hat Roshi im Erzgebirge seinen neuen Wirkungskreis. Auf der kurvenreichen, bergigen Fahrt dorthin wurde ihm speiübel, aber das ist sicher nur eine Frage der Übung. Dem Hübschen wird es in Zukunft weder an Liebe noch an Bewegung fehlen. Seine Leute wissen auch, dass Roshi noch viel lernen muss. Wir sind optimistisch, dass die Zukunft dort im Grünen ganz wunderbar für den Rüden wird.

Große Sorgen hingegen machen wir uns um das Katerchen Boston. Er ist noch immer in der Klinik, wäre auch beinahe wieder entlassen worden, aber prompt am nächsten Tag hatte er wässrigen Durchfall. Alle "äußerlichen" Untersuchungen wie Ultraschall etc. worden durchgeführt, aber ohne wirklichen Befund. Der Kleine nimmt noch immer nicht zu, im Gegenteil. Und das, obwohl er sehr gut und reichlich frisst. Als hätte sein Darm Schwierigkeiten, die Nährstoffe aufzunehmen.  Aktuell stehen noch zwei Blutergebnisse (FelV&FIV) aus, die manchmal auch so unklare Symptome verursachen. Wir sind also noch nicht ganz am Ende der diagnostischen Möglichkeiten. Und hoffen weiter, dass es für den Süßen eine Heilung gibt.

 

16.10.2019

Die Visite im Tierheim stand heute im Terminkalender unserer Tierärztin, und es gab einiges zu tun. Die kleinen schwarzen "Teufelchen" Amor und Amadeus erhielten ebenso wie die beide Kater-Brüder Mautzi und Rambo ihre zweite Impfung. Wenn nichts dazwischen kommt, können die vier Kater in den kommenden Tagen die kleinen Quarantänebox gegen unser großes Katzenhaus tauschen. Gleich im Anschluss begutachteten wir unsere acht Neuankömmlinge. Mit Emma, Lion, Corina und Kailey war die Tierärztin vollumfänglich zufrieden. Miorita und Felda haben leider eine leichte Ohrenentzündung und sollen in der kommenden Woche Ohrentropfen bekommen. Zusätzlich haben wir bei der neunjährigen Felda noch Blut abgenommen. Auch Daggi hat bedauerlicherweise eine ganz schlimme Ohrenentzündung. Auf beiden Seiten ist der Gehörgang zugeschwollen, sodass lokale Ohrentropfen nicht dort ankommen, wo sie wirken sollten. Daggi muss nun erst einmal Antibiotika nehmen, um die Entzündung abklinken zu lassen. Trotzdem hat sie tapfer die ganze Untersuchung über sich ergehen lassen. So eine liebe Hündin. Bei Kiril bestätigte sich, was wir stark vermutet haben: Der liebe Opi benötigt eine umfassende Zahnsanierung. Die vorhandenen Stummel bestehen quasi nur aus Gammel und Zahnstein. Man mag sich kaum vorstellen, welche Schmerzen Kiril schon lange Zeit plagen und dennoch ist er so ruhig, lieb und lässt sich ins Schnütchen kucken. Auch von dem Senior haben wir Blut abnehmen lassen, um herauszufinden ob er organische Schwierigkeiten hat.

 

15.10.2019

Die hübsche Wilda durfte heute ihr neues Revier in Sebnitz erobern. Nach mehreren Besuchen ihres neues Frauchens im Tierheim stand der Entschluss fest, dass Wilda umziehen darf. Sie hatte einfach durch ihre offene und anhängliche Art überzeugt. Während der Fahrt verhielt sich Wilda ganz vorbildlich. Im schönen Sebnitz angekommen erschnüffelte sich Wilda gleich den Weg durch den Garten und verrichtete artig ihr Geschäft, ehe wir gemeinsam ins Haus ging. Drinnen war alles schon für Wildas Einzug vorbereitet. Überall standen Körbchen verziert mit Leckerlies, die Wilda dankbar verputzte. Sogar das Mittagessen für den Neuankömmling war schon vorbereitet, da sich Wildas neues Frauchen unbedingt an unsere Fütterungszeiten halten wollte. Die wuschelige Hündin war jedoch total mit dem erkunden des neuen Terrains beschäftigt und interessierte sich nicht sonderlich für den Inhalt des Napfs. Wir freuen uns, dass Wilda so ein liebevolles Zuhause gefunden hat.

 

14.10.2019

Wunder geschehen immer wieder, daher geben wir die Hoffung für keines unserer Tiere auf. Die Bestätigung dafür gab es an diesem Tag. Hündin Fenny, die so überaus schüchtern im April 2017 zu uns kam, hat ein wunderbares Zuhause gefunden, in welches sie heute einzog. Viele Wochen lang kamen die Interessenten zu uns ins Heim, um Fennys Vertrauen zu gewinnen. Sehr hilfreich war dabei die freundliche Bobtaildame der Familie. Nun war es soweit und Josi fuhr mit Fenny an den neuen Bestimmungsort. Was gab es da alles zu entdecken: Kaninchen in einem Gehege im Garten, Fische in einem Teich auf der Terrasse, große Fenster aus denen man alles überblicken kann. Fenny kam aus dem Staunen nicht raus. In der Wohnung war die Bobtaildame erneut der Ruhepol. Offenbar schloss Fenny daraus, dass alles in Ordnung ist und begab sich auf Entdeckungstour durch die untere Etage. Alle staunten, wie aufgeschlossen und neugierig sich die Hündin verhielt, hatte man doch eher mit Verkriechen gerechnet. Wir sind so glücklich darüber, dass es Menschen gibt, die sich Fenny ausgesucht haben und ihr von nun an alles angedeihen lassen, was zu einem tollen Hundeleben gehört. DANKE!

 

12./13.10.2019

Katze Lilly hatte wirklich Glück. Ihre Wartezeit im Tierheim dauerte nur genau 6 Wochen. Fertig geimpft und natürlich auch kastriert zog die Kleine nach Grünberg um und leistet dort künftig Kater Tommy Gesellschaft. Dieser hieß früher René und kommt auch aus unserem Tierheim. Bei der Übergabe von Lilly konnten wir uns also auch gleich vom Wohlbefinden eines ehemaligen Schützlings überzeugen. Lilly fand an dem Kater erstmal nichts spannendes. Die Wohnung, die Treppe und das Futter waren interessanter. Voller Neugier hopste die Katze durch ihr neues Revier und hatte sichtlich Spaß. Wir freuen uns, dass nun zwei unserer Samtpfoten dort glücklich sind.

 

11.10.2019

Am frühen Abend wurden 5 Meerschweinchen in unsere Obhut übergeben. Die Tiere hatten sich unkontrolliert vermehrt und nun befand der Besitzer das es zu viele wurden. Leider war das Geschlecht der Namenlosen Tiere unbekannt, sodass wir auch nicht wussten, ob es sich eventuell um tragende Weibchen handeln könnte. Die hätte im schlimmsten Fall bedeutet, dass wir in spätestens zwei Monaten 30 Meerschweinchen mehr haben könnten. Wir vereinbarten mit dem Besitzer, dass er alle seine Meerschweinchen mitbringt, damit wir die Tiere zumindest nach Geschlecht sortieren können. Der junge Sohn hatte bereits versucht die Nager nach Geschlecht zu trennen, was allerdings mehr schlecht als recht geklappt hat. Letztlich bezogen fünf junge Böckchen aus zwei unterschiedlichen Würfen unsere vorbereiteten Gehege.

 

10.10.2019

Bei strömenden Regen nahmen wir am Nachmittag unsere vierbeinigen Neuankömmlinge aus Rumänien in Empfang. Die Hunde waren dennoch voller Freude, als sie auf der Wiese standen und so viel Platz hatten. Neugierig beschnüffelten sie gefühlt jeden Grashalm. Natürlich mussten sie sich auch gegenseitig kennenlernen, was wieder ausgesprochen friedlich verlief. Kailey und Lion sind die Jüngsten und waren sogleich auch die Aufgewecktesten in der Truppe. Aber auch der alte Kiril marschierte umher, suchte immer wieder unsere Nähe, um sich eine kleine Streicheleinheiten abzuholen. Felda und Miorita hielten sich erstmal im Hintergrund, zeigten sich aber dennoch sehr freundlich. Als wir bei allen Hunden den Chip ausgelesen hatten, gab es für sie ein Willkommens-Abendbrot. Wir sind sehr froh, diese lieben Wesen bei uns zu haben. Danke an alle Aufnahmepaten.

 

09.10.2019

Der kleine rot-weiße Kerl Boston, welcher seit vergangener Woche ein "Einzelbett" in unserer Quarantäne bezog, wurde heute in die Tierklinik gebracht. Sein Zustand hatte sich weder verschlechtert, noch verbessert. Trotz Magen-Darm-Schonkost waren seine Häufchen nie fest und er offenbar nie satt. Gierig schrie er nach jeder Mahlzeit nach mehr Futter. Dennoch blieb nichts auf den Rippen hängen und sein Gewicht stagnierte. Boston soll nun auf Station der Klinik gründlich durchgecheckt werden, um die Ursache zu finden, was mit dem kleinen Mann nicht stimmt.

Die Meerschweinchen Brian und Antonio haben sich aus heiterem Himmel übel in der Wolle gehabt. Die beiden Kastraten, die bisher absolut friedfertig zusammengelebt haben, verbreiteten so miese Laune, dass sogar Peach und Peppie anfingen sich gegenseitig anzuzicken. Da sich die Lage immer mehr zuspitze, mussten wir Vater und Sohn nun leider trennen.

 

08.10.2019

Gegen Mittag hatten wir einen Termin in der Tierarztpraxis. Auf dem Plan stand die Zahnsanierung von Tscheppino und die Herzultraschalluntersuchung von Kater Max(3). Bei dem cremefarbenen Tscheppino mussten beide Eckzähne auf der rechten Seite gezogen werden, da sie abgebrochen waren. Den kurzen Eingriff hat der Kater gut überstanden. Nicht so erfreulich war das Ergebnis des Ultraschall. Max Herzwand ist zu dick, sodass das Herz nicht richtig arbeiten kann. Der stattliche, nette Kater benötigt nun Herzmedikamente. Zusätzlich wurde ihm noch Blut abgenommen, um andere organische Probleme auszuschließen. So ein armes Katerchen.

 

07.10.2019

Von der kurzen Kette im bulgarischen Tierheim bis zu einem Sofaplatz in Radeberg dauerte es genau ein viertel Jahr. Nun ist die hübsche Hündin Bobby vermutlich am Ziel ihrer Träume. Sie wohnt bei einem jungen Mann, den sie stets begleiten darf, auch zur Arbeit.  Bereits der erste Besuch hier im Tierheim zeigte eine große gegenseitige Zuneigung. Bobbys neuer Besitzer war eigentlich für eine andere Hündin gekommen, aber dann schlug sein Herz für die hübsche Schwarze. Und das passte. Bobby freute sich riesig, wenn sie den Mann am Tor erblickte und er sie zum Spaziergang abholte. Nun war es soweit, der Umzug stand an. Im neuen Zuhause war die Hündin noch etwas unsicher. Es wird einige Zeit dauern, ehe Bobby all die Eindrücke verarbeitet hat und sich entspannen kann. Aber dann wird sie das neue Leben in vollen Zügen genießen.

 

05./06.10.2019

Endlich durfte auch mal wieder eine Katze unser Tierheim verlassen. In letzter Zeit gab es ja nur Zuzüge zu vermelden. Aber nun sagte uns Vito "Lebewohl!" und das freut uns ganz besonders. Mitte Juni hatten wir den Kater aus der Tierarztpraxis in Steina übernommen, wo er nach schwerer Verletzung einige Zeit stationär behandelt wurde. Vito entwickelte sich hier zu einem absoluten Charmeur, der auf alle Menschen freudestrahlend zu lief. Aber auch auf Hunde. Er wird uns fehlen für die Verträglichkeitstests, die wir oft mit unseren Hunden durchführen. Vitos Reise war überaus kurz, sie führte nach Pulsnitz und endete in einer maximal ruhigen Straße. In der Wohnung war alles bestens vorbereitet für den Neuankömmling. Dieser probierte jedes Fensterbrett aus, auch den Tisch und die Küchenplatte. Darf er alles. Die angebotenen Leckerlies verschmähte der Kater hingegen, viel zu spannend war die  Wohnungsuntersuchung. Es ist ein wahrer Traumplatz, den Vito gefunden hat und das gönnen wir ihm von Herzen. Genieße es, Du Supertyp!

 

04.10.2019

Auch die vier Wohnungskatzen Solus, Tscheppino, Kater Grauchen und Pyrli haben sich mittlerweile so gut eingelebt, dass sie bereit waren ihre erste Impfung zu bekommen. Die Untersuchung der Tierärztin war ihnen eher unangenehm, jedoch ein notwendiges Übel. Nur bei Tscheppino sah die Ärztin Handlungsbedarf, da der Kater ein paar abgebrochene Eckzähne hat. In der kommenden Woche wird er wohl die Fahrt zum Tierarzt antreten, um sich von seinen schlechten Zähnen zu verabschieden.

 

03.10.2019

Nur reichlich einen Monat musste der Rüde Lucas bei uns warten, ehe er endlich in das ersehnte Wohnumfeld einziehen durfte. Schon im armseligen rumänischen Shelter träumte er davon, in einer gemütlichen Wohnung zu liegen und etwas verwöhnt zu werden. Nun ist es soweit und sogar gleich in unserem Ort. Lucas darf nach einer gewissen Eingewöhnung sogar mit Mutti auf Arbeit ins Seniorenheim gehen. Er fühlte sich sofort wohl bei der Familie. Die bereits vorhandene Katze zog sich erstmal in einen separaten Raum zurück, um in Ruhe über die Sache nachzudenken. Während dessen saß Lucas schon mit der Tochter auf dem Fußboden im Wohnzimmer und ließ sich knuddeln. Wir wünschen ihm noch viele schöne Jahre dort.

 

02.10.2019

Die Tierarztvisite drehte sich diese Woche vollkommen um unsere Samtpfötchen. Gleich 14 Katzen wurde gründlich untersucht und geimpft. Bei Fundkater Max wurde dabei ein Herzgeräusch festgestellt, welches mittels Ultraschall in der kommenden Woche näher untersucht werden muss. Der kleine rot-weiße Kater Boston bereitete uns schon eine Weile Sorgen, da er ziemlich dünn ist. In Absprache mit der Tierärztin wurde er nicht geimpft. Bei der körperlichen Untersuchung konnte keine konkrete Ursache gefunden werden. Er bekommt jetzt einen Schonplatz in unserer Quarantäne, um festzustellen ob er eventuell an Durchfall leidet oder andere Symptome zeigt. Bei Kater Vito stand noch eine Nachkontrolle der Leckstelle an seinem Pfötchen an. Es ist fast abgeheilt und bedarf vorerst keiner weiteren Therapie. Dennoch werden wir ein wachsames Auge darauf haben.

 

01.10.2019

Ein junger schwarz weißer Kater wurde in unsere Obhut übergeben. Die Besitzerin gab als Abgabegrund einen Umzug an, eröffnete uns aber auch, dass sie noch vier weitere Katzen hat. Quietschi, wie der Kater heißt, ist laut ihrer Aussage sehr kommunikationsbedürftig und verspielt. Bei uns zieht er sich aktuell sehr zurück, will nichts von uns wissen. Kein Wunder, wenn er doch so unvermittelt sein zuhause verliert. Wir werden ihm die Zeit geben die er braucht, um sich bei uns einzuleben.