Was gestern geschah:

 

19.04.2018

Am frühen Nachmittag konnten wir unser Sorgenfellchen Dame in der Tierklinik abholen. Sie hat sich natürlich riesig gefreut uns alle wieder zu sehen und brachte dies auch deutlich mit unbeholfenen umher Gehopse und abschlecken zum Ausdruck. Es tut so gut, zu sehen, dass die Operation ihrer Lebensfreude keinen Abbruch geleistet hat. Nun werden wir fünf mal täglich kleine Runden mit ihr ganz langsam gehen. Bei so viel überschäumender Energie fällt es Dame natürlich schwer langsam zu laufen, aber es ist notwendig, um ihr operiertes Beinchen an die Belastung zu gewöhnen. Der Doktor hat ganze Arbeit geleistet, denn Dame belastet den Hinterlauf wieder, was sie vor der OP gar nicht getan hat. Wir sind zuversichtlich, dass es mit Dame nun bergauf geht. Auch wenn noch ein langer Weg vor uns liegt, werden wir alles geben, damit Dame bald schmerzfrei durchs Leben gehen kann.

 

18.04.2018

Bürokater Mausi geht es dank des tierärztlichen Therapieplans deutlich besser. Die aufgekratzten Wunden sind wunderbar verheilt und er nimmt wieder deutlich aktiver am Alltag teil. 

Markus Blutbild ergab leider keine klare Diagnose. So forderte die Tierärztin zwei weitere Blutwerte nach. Bis diese Vorliegen, bekommt der Kater Schonkost, ein Antibiotikum und ein Mittel gegen Durchfall. Bis wir wissen, was ihm fehlt, bezog Markus ein Einzelzimmer und wird wohl das Krankenbett hüten müssen. Wir bangen also weiter um den liebenswerten Kerl. 

Und auch das Ergebniss von Sara's Urinprobe lag vor. Sie hat Blut im Urin. Zur Abklärung der Ursache wurde sie geröntgt und ein Ultraschall der Blase gemacht. Es konnten weder Blasensteine noch ein Tumor gefunden werden. Die arme Hundeomi Sara hat sich wohl schlicht und ergreifend eine Blasenentzündung eingefangen, welche nun medikamentös behandelt wird.

 

17.04.2018

Das Tierheim zählt zwei Bewohner mehr. Die im Jahr 2016 vermittelte Chinchilladame Fluffy, zog samt ihrer Kameradin Lilly wieder im Tierheim ein. Grund dafür war die Trennung der Besitzer und den damit entstandenen Zeitmangel für die Tiere. Wir richteten also unsere große Voliere für die Nager ein und quartierten sie dort nach ihrer Ankunft ein. Verständlicherweise waren die beiden Chinchillas ziemlich aufgebracht und so ließen wir sie erst einmal in Ruhe, sodass sie ihre neue Umgebung erkunden konnten.

 

16.04.2018

Der hübsche Kater Markus machte uns einige Sorgen. Trotz gutem Hunger nahm er in den letzten Wochen merklich ab. Was war da los? Wir schnappten uns den überaus freundlichen Kater und fuhren mit ihm in die Tierklinik, wo er gründlich untersucht wurde. Die Tierärztin konnte keine offensichtliche Ursache für die Gewichtsabnahme finden und auch das Röntgenbild war nahezu unauffällig. Lediglich seine blassen Schleimhäute fielen ihr ins Auge. Und so entschieden wir uns dafür, Markus Blut abzunehmen, um hoffentlich dort, die Antwort zu finden. Drücken wir gemeinsam die Daumen, dass dem lieben Kerl nichts Ernstes fehlt.

 

14./15.04.2018

Nun haben wir endlich viel versprechende Verstärkung bekommen. Sarah (19) hatte ihre Ausbildung zur Tierpflegerin Fachrichtung Heim- und Pensionstiere in Schleswig-Holstein begonnen. Neben dem Heimweh (sie stammt aus Grimma) kamen weitere Faktoren hinzu, die eine Fortsetzung der Ausbildung dort nahezu unmöglich machten. Uns sagte Sarahs ehrliche Bewerbung zu. Auch im Praktikum zeigte sich, dass sie vermutlich gut in unser Team und zu unserer Philosophie passt. Also hat Sarah nun die Chance, Ihr Können hier unter Beweis zu stellen und sich für unsere Tiere ins Zeug zu legen. Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Beendigung der Ausbildung im Jahr 2020.

 

13.04.2018

Am Nachmittag nun wurde unser Sorgenkind Dame operiert. Am Abend kam der erlösende Anruf vom Tierarzt, dass die Operation nach 2,5 Stunden geglückt war. Dame wird über das Wochenende auf Station bleiben, um eine optimale Versorgung mit Schmerzmitteln zu gewährleisten. Nähere Informationen finden Sie bei "Neues".

Außerdem ist auch unser blasenkrankes Kaninchen Conchita "über den Berg". Die Therapie hat gut angeschlagen, sie kann ihren Harn wieder kontrolliert absetzen, frisst gut und nimmt langsam zu. Es wächst sogar schon Fell an den Hinterläufen, die zum Zeitpunkt der Abgabe nass und kahl waren. Dafür, dass der Tierarzt des Vorbesitzers die Kaninchendame einschläfern wollte, konnten wir die Problematik mit relativ einfachen Mitteln rasch in den Griff kriegen. Wir freuen uns über diese äußerst positive Entwicklung. Demnächst wird das Kaninchenpaar also auch auf unserer Homepage auftauchen und hoffentlich so, rasch eine neue Familie finden.

 

12.04.2018

Einen neuen Anlauf zur Vermittlung nahm die hübsche Hündin Zoe. Die Grundvoraussetzungen für einen Umzug waren gut, da keine Katze weit und breit lebte. Mehrfach war die komplette drei Generationen Familie im Tierheim, um mit Zoe spazieren zu gehen. Die Liebe auf beiden Seiten war deutlich sicht- und spürbar, sodass wir keine bedanken hatten, dass Zoe dort genau am richtigen Fleck ist. Als wüsste die agile Hündin, was bevorsteht, hopste sie ganz ungeduldig in unser Tierheimauto und ließ sich von unserem Mario in ihr neues Domizil chauffieren. Dort angekommen wurde sie freudig begrüßt und erkundete, samt Familie im Schlepptau, den kompletten Garten. Als wir für den vertraglichen Teil in das Haus gingen, machte es sich Zoe sofort auf dem dicken, weichen Teppich gemütlich, als wollte sie zeigen: "hier ist es schön, ich möchte gern bleiben". Diesen Gefallen taten wir ihr sehr gern! Wünschen Zoe und ihrer kompletten Familie noch ganz viele glückliche Jahre miteinander.

 

11.04.2018

Neuzugang in der Katzenstation.

Ein stattlicher, pausbäckiger Kater wurde bei uns abgegeben, weil die Familie einfach nicht genug Zeit für das Tier hatte. Der propere Bursche wollte ganz oft Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten, er suchte immer die Nähe seiner Leute. Eigentlich wünschen sich genau das die meisten Tierbesitzer, aber hier passte es nicht. Man konnte dem Tier aus verschiedenen Gründen nicht gerecht werden, es fing an zu nerven. Zum Glück haben die Besitzer das selbst eingesehen und gingen diesen Schritt, der dann hier vor Ort nicht ganz so leicht fiel, wie ursprünglich angenommen. Aber er war richtig, denn immer abgewiesen zu werden, tut keinem Tier gut. Wenn der 5-jährige Filou fertig geimpft ist und die Kastration hinter sich hat, dann suchen wir für den Hübschen ein Zuhause, wo er voll auf seine Kosten kommt. Das wird gewiss gelingen.

 

10.04.2018

Ein wirklich bedeutsamer Termin für die kleine Katze Selena. Die beeindruckende Kämpferin hatte ihr Körpergewicht auf beachtliche 2,44 kg gesteigert und konnte sich nun beim Tierarzt der beiden noch fälligen wichtigen OP´s unterziehen. Zum einen der Kastration und zum anderen der Entfernung der Augenfragmente. Die stets feuchten offenen Augenhöhlen wurden verschlossen, so dass keine Keime mehr eindringen können und es ein wirklich ästhetisches Bild gibt. Auf diesen Termin haben wir gemeinsam 2 Monate hingearbeitet. Ein stabiler Gesundheitszustand war gefragt, damit der Körper die Eingriffe und Narkose unbeschadet übersteht. Und den hatten wir wirklich erreicht. Als Selena hier ankam, wog sie unfassbare 1,6 kg - und sie ist eine erwachsene (!) Katze. Zudem waren die Augenhöhlen eitrig, die Katze an vielen Stellen kahl, hatte eine Zahnfleischentzündung, Schnupfen und Haarlinge. Das alles ist Vergangenheit. In 10 Tagen, wenn die Fäden gezogen sind, darf Selena mit ihrem großen Freund und Beschützer Severin zu ihren Artgenossen ins Katzenhaus umziehen. Das freut uns einfach unsagbar.

(Wer sich Selena anschauen möchte, kann bei "Foto der Woche" klicken und etwas runter scrollen)

 

09.04.2018

Zwischenbilanz am Krötenzaun:

10 Tage nach dem Aufstellen des Schutzes haben wir sage und schreibe 338 Kröten und Frösche im Eimer auf die andere Straßenseite gebracht und somit vor dem Tod auf dieser viel befahrenen Verbindungsstraße zwischen der A4 und der A13 gerettet. Wir sind außerordentlich stolz auf dieses Ergebnis. Das zeitige Aufstehen ist für uns keine lästige Pflicht, sondern ein Bedürfnis. Jeden Morgen sind wir gespannt, wie viele Amphibien heute in den Eimern sitzen und auf den Transport warten. Damit Sie eine kleine Vorstellung davon bekommen, wie das ausschaut, haben wir mal einen Eimer fotografiert (siehe Foto der Woche).

07./08.04.2018

Es kam leider viel schneller als erwartet. Am Sonntag schon ging das Leben der kleinen schwarzen Hündin Stella zu Ende. Sie war sehr matt, dann erbrach sie Blut, immer und immer wieder. Und plötzlich bündelte Stella alle Kräfte und ging in die Hundeloft, eine Hütte, die auf Pfählen steht und über eine Stufenleiter zu erreichen ist. Dort lag sie noch nie! Es folgte ein regelrechter Zusammenbruch. Wir riefen den Tierarzt an und Dr.Dziwok kam persönlich, um die Kleine zu erlösen. Mario, Zuzana und Frau Kroll waren bei ihr, hielten sie im Arm und streichelten sie beruhigend. Es ging ganz schnell, aber es flossen viele Tränen. Anschließend fuhren Frau Kroll und Jana noch in den Spreewald, um Stella würdevoll dem Krematorium zu übergeben. Das war das Letzte, was wir für diesen armen Hund tun konnten. Gegen 20:30 Uhr waren sie zurück. Stellas sterbliche Überreste werden in einem Wäldchen verstreut. Ein liebevolles Zuhause war der sanftmütigen Hündin mit dem traurigen Blick leider nicht gegönnt. Dabei war sie so nah dran, aber diesen Menschen war Stella nicht gesund genug. Somit durfte es die Kleine nicht mehr erleben, was es heißt, in einer Familie geliebt, behütet und umsorgt zu werden. Das macht uns wirklich traurig.

 

06.04.2018

Arme Stella. Der Doktor bescheinigte eine äußerst düstere Prognose. Wir sind erschüttert, hatte sich die Hündin bis zuletzt absolut nichts anmerken lassen. Gemeinsam beschlossen wir, Stella wieder mit ins Tierheim zu nehmen, um ihr noch ein paar schöne Tage in ihrer gewohnten Umgebung mit ihren Kumpels zu machen. Damit hätte niemand gerechnet. Wir hoffen, dass Stella noch ein wenig durchhält und ein wenig das schöne Wetter genießen kann. Wenn es so weit ist, werden wir schweren Herzens mit Stella den letzten Weg gemeinsam gehen.

 

05.04.2018

Eigentlich verlief der Tag ruhig und ziemlich ereignislos. Am Nachmittag gab es dann doch Grund zur Sorge. Die sonst so verfressene Stella, fraß ihr Nierendiätfutter nur sehr verhalten. Alarmiert beobachteten wir die Hündin genau - sie wirkte abgeschlagen und wollte nicht wirklich aufstehen. Es half nichts, wir trugen sie ins Auto und fuhren zum Doktor. Dort angekommen wurde ihr Blut entnommen, was Stella nur sehr widerwillig über sich ergehen ließ. Die Blutuntersuchung ergab eine weitere Verschlechterung der Nierenwerte. Nun soll Stella erst einmal an die Infusion und wir sehen in den nächsten Tagen, wie es ihr damit geht.

Übrigens: Unsere Kaninchendame Conchita, welche an einer Blasenentzündung leidet, scheint langsam auf dem Weg der Besserung. Sie hat einen gesunden Appetit, erduldet die tägliche Medikamentengabe gut und nimmt rege am Alltag teil. Was uns besonders freut, ist, dass ihr Plüschpopo nun zu jeder Zeit trocken ist und sie offenbar wieder kontrolliert Urin absetzen kann. Nun arbeiten wir mit frischem Futter noch an ihrem Optimalgewicht, sind aber guter Dinge, dass dies auch noch klappen wird.

 

04.04.2018

Sammeltransport zum Tierarzt. Am Vormittag wurde die moppelige Fundkatze Nea in die Transportkiste verfrachtet. Lieb wie sie ist, lies sie sich ohne große Gegenwehr in die Box setzen. Wie ein alter Profi wackelte die kleine Flocki mit uns zum Tor hinaus. Für sie ging es heute zur notwendigen Zahnsanierung. Da ihr Herz kerngesund ist, gab es nichts, was gegen den Eingriff sprach. Außerdem ist die Hündin Dame mit in die Klinik gefahren. Der Tierarzt sollte eine Beurteilung ihres Gangbilds samt Röntgen vornehmen. Lesen Sie mehr dazu unter Neues.

Alle drei Patienten haben die Behandlung gut überstanden und durften am frühen Abend wieder mit ins Tierheim.

 

03.04.2018

Ortswechsel für Katze Filzi. Die Fahrt ging unter einigem "Miau" bis nach Altenberg. Aber jeder Meter hat sich gelohnt, Filzi ist in einer Idylle angekommen. Mario wäre am liebsten auch dort geblieben :-)

Die Katze schaute sich nach dem Ausstieg aus der Box in ihrer selbstbewussten Art das neue Revier an, also nur den Innenbereich, denn bis sie raus in die herrliche Natur darf, sollen mindestens 4 Wochen Eingewöhnungsphase vergehen. Offenbar behagte Filzi alles sehr gut, denn sie machte sich anschließend gleich über das bereitgestellte Futter her. Ihr Herrchen, der im Januar seine 20-jährige Katze erlösen lassen musste, ist überaus happy, die anschmiegsame und neugierige Filzi nun bei sich zu haben.

 

02.04.2018

Ein ruhiger Feiertag, der uns dennoch Kopfzerbrechen bereitete. Bei unserem Osterhasi Mausi stellten wir seit ein paar Tagen fest, dass er sich zunehmend kratzt. Ab und zu lagen schon mal kleine Fellbüschel im Büro, aber es sah noch nicht schlimm aus. Das änderte sich an diesem Tag. Mausi war ruhelos und getrieben, ein fürchterlicher Juckreiz schien ihn zu plagen. Er kratzte sich mehrere Stellen blutig und gab dennoch keine Ruhe. Klar wussten wir, dass ein autoimmunes Hautproblem seit Jahren bekannt ist und in Schüben kommt, aber so drastisch.... Also riefen wir beim Tierarzt an, der uns sagte, wie wir vorgehen sollen. Ist ja nicht so einfach bei Mausis schlechten Nierenwerten. Nun hoffen wir innigst, dass sich Mausis Zustand wieder bessert und er uns noch eine große Weile Freude macht im Büro.

Auch die alte Hündin Sara schien ein Problem zu haben. Sie hatte über Nacht reingepullert, das kennen wir von ihr gar nicht. Und auch beim Spaziergang am Mittag setze sie ungewöhnlich oft Urin ab. Hat sie ein Blasenproblem? Wir werden morgen eine Urinprobe nehmen und zum Tierarzt bringen.

 

31.03./01.04.2018

Zwei gute Nachrichten am Osterwochenende.

Rüde Aramis aus Russland ist nun auch "unter der Haube." Mario brachte ihn nach Chemnitz zu seiner Familie, die ihn bereits mehrfach im Tierheim besucht und ausgeführt hatte. Aber von Wiedererkennung war erstmal nichts zu spüren bei Aramis. Offenbar hatte ihn die Autofahrt und das neue Terrain doch ganz schön beeindruckt, er fiel ein wenig in die alte Schüchternheit zurück. Auch in der Wohnung wich der Rüde unserem Mario nicht von der Seite. Lediglich als die Katze aufkreuzte, ging Aramis ein paar Schritte hinterher, aber nur aus Neugier. Mit Geduld und Verständnis werden seine neuen Leute es gewiss schaffen, wieder solch einen Aramis zu zaubern, wie er sich hier im Tierheim zeigte - beeindruckend souverän. Wir sind zuversichtlich trotz aller Enttäuschungen der letzten Zeit.

Und dann gab es noch eine Freude per Mail: im Monat Januar 2018 wurden 235 Amazon-Artikel über den Link auf unserer Homepage gekauft. Das bedeutet für unser Tierheim eine gigantische Prämie von 323,89 €. Danke an Sie alle und bitte weiter so.

 

30.03.2018

Das frühlingshafte Wetter zum Karfreitag kam uns sehr gelegen, denn heute stand eine Herzensangelegenheit auf dem Programm. Wir haben den Krötenschutzzaun mit fleißigen Helfern aufgebaut. Wie bereits im letzten Jahr, wollen wir das Leben unzähliger Kröten und Frösche bei ihrer Wanderung erhalten. So wurde fleißig getragen, gehämmert, gebuddelt und gefädelt. Nach gut vier Stunden waren beide Seiten der häufig befahrenen Straße für die Kröten und Frösche gesichert. Ab jetzt werden wir zweimal täglich die Amphibien auf die andere Seite zu ihren Laichplätzchen tragen, denn Tierschutz bedeutet auch immer Umweltschutz.

 

29.03.2018

Aufregung im Hunderudel. Grund dafür: der liebe Rüde Lim darf uns Richtung neue Heimat verlassen. Selbstbewusst und aufgeweckt wie eh und je stapfte Lim mit uns aus dem Tor, ohne noch einmal zurück zu blicken. Tadellos verlief die Autofahrt ins neue Glück. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten die richtige Adresse zu finden, konnten wir den wuscheligen Wuselhund aber letztlich doch noch im neuen Reich einquartieren. Dort erkundete er in Windeseile die ganze Wohnung, wollte immer dabei sein und beobachtete neugierig, welches neue Abenteuer jetzt kommt. Und es kam. In Form einer Miezekatze, mit der er sein neues Domizil künftig teilt. Entgegen aller Erfahrung stiefelte die Katze ebenso neugierig direkt auf Lim zu und wich dem Neuankömmling nicht von der Seite. Lim war sichtlich verwirrt, nahm es aber einfach hin. Viel zu spannend war alles andere. Wir freuen uns für den aufgeweckten, freundlichen Kerl und hoffen, dass er viele glückliche Jahre mit seiner neuen Familie verbringen darf.

 

28.03.2018

Zu unserer Tierarztrunde, brachte unsere Tierärztin das blasenkranke Kaninchen Conchita wieder mit ins Tierheim. Ergebnis: die Wirbelsäule ist intakt, sie hat keine Blasensteine aber ein wenig Grieß. Dafür hat sie Blut im Urin, was für eine Blasenentzündung spricht. Conchita wird jetzt 2 Wochen lang Medikamente bekommen und eine spezielle Diät zur Unterstützung. Zur eigentlichen Tierarztrunde wurde 3 unserer Miezen ohne großes Gezeter geimpft. Wir nahmen eine Wunde an Saras Oberlid in Augenschein, die jetzt mit etwas Salbe behandelt wird. Außerdem haben wir bei Omi Fulga eine Blutprobe entnommen, um abzuklären, ob die liebe Hündin so fit ist, wie es ihr äußerlicher Eindruck vermittelt. Beim abhören von Fulgas Herz war die Tierärztin begeistert. Kräftig, wie bei einem jungen Hund. Einzig bei der Kontrolle der Zähne gab es Grund zur Klage. Einen ganz "ollen" Eckzahn hat die Hündin. Wir warten das Ergebnis der Blutuntersuchung ab und werden dann Entscheiden, wie es weitergehen soll.

 

27.03.2018

Das erst am Wochenende abgegebene weibliche Kaninchen wurde heute gründlich von unserer Tierärztin untersucht. Nur unter Protest lies sich die Dame aus dem Gehege nehmen und genau betrachten. Am Hinterteil befand sich allerhand loses verfilztes, aber trockenes Fell, welches behutsam von der Tierärztin abgezupft wurde. Beide Hinterbeine und ein Teil des Unterbauches sind kahl. Die Veterinärin erklärte, dass der Fellverlust dort durch die permanente Reizung der Haut durch Urin hervorgerufen werden kann. Dies sprach für ein vorhandenes Blasenproblem, welches uns der Abgeber ja genannt hatte. Dann tastete Frau Doktor den Bauch ab und das Kaninchen setzte sofort Urin ab - wirklich ungewöhnlich, versicherte die Tierärztin. Verschiedene Krankheiten können solche Symptome hervorrufen, weswegen die Kaninchendame zu einem Harnstreifentest und einer Röntgenaufnahme mit in die Praxis genommen wurde. Außerdem soll noch gründlich ins  Schnütchen geschaut werden, um vielleicht dort den Grund zu finden, weshalb das arme Tier so mager ist. Appetit hat es nämlich. Wir sind auf den Gesamtbefund wirklich gespannt.

 

26.03.2018

Die kleine Mathilda, welche auf dem letzten Transport aus der Smeura zu uns kam, entwickelt sich zunehmend positiv. Zaghaftes wedeln, wenn man das Gehege betritt und ein gesunder Appetit. Oft sieht man sie mit Dame spielen. Und wenn sie ganz viel Selbstbewusstsein "gefrühstückt" hat, kommt sie sogar von allein zu den Tierpflegern hin und lässt sich streicheln. Wie selbstverständlich, lies sich Mathilda ein Geschirr anlegen und wir durften sie über den Hof führen. Wir freuen uns über diese Fortschritte.

Ebenso freuen wir uns darüber, dass der Rüde Teddy, welcher durch das Veterinäramt wegen Vernachlässigung beschlagnahmt wurde, langsam aber stetig an Gewicht zulegt. Teddy legt bei uns einen enormen Bewegungsdrang an den Tag und möchte immer mit seinen Artgenossen spielen. Man kann sich kaum ausmalen, wie quälend es für ihn gewesen sein muss, allein in der Wohnung ohne Nahrung eingekerkert zu sein.

 

24./25.03.2018

Wir wurden um Aufnahme von zwei Kaninchen gebeten. Die beiden namenlosen Widderkaninchen sollten an eine Familie abgeben werden, welche sich aber gegen die Aufnahme entschied, da das Weibchen ein Blasenproblem hat.
Bei Aufnahme der beide fiel gleich auf, wie dünn die Kaninchendame ist. Logischerweise waren beide erst einmal durch den Wind und klopften vor Unsicherheit unablässig mit den Hinterbeinen. Nun wird unser Tierarzt sich sein Urteil bilden müssen, wie wir dem weiblichen Tier helfen können.

 

23.03.2018

Leider gibt es einen weiteren Rückkehrer zu beklagen. Die hübsche Mieze Madeleine musste wieder ins Tierheim. Sie wollte sich partout nicht mit dem vorhandenen Kater anfreunden und vertrieb ihn regelrecht aus seinem Zuhause. Dabei haben die neuen Besitzer wirklich alles für das wohlbefinden der beiden Katzen getan. Es wurde ein Feliwaystecker besorgt und sogar Futter, welches das Stresslevel reduzieren soll. Eine Besserung der Lage war nicht in Sicht, dabei war Madeleine zu ihren Menschen wie ein Engel auf vier Pfoten. Doch sie zeigte deutlich, dass sie lieber Prinzessin im neuen Zuhause sein möchte. Es ist wirklich bedauerlich, doch wir können den Entschluss absolut nachvollziehen. Es war ein wirklich toller Platz in netter Umgebung mit hingebungsvollen Menschen - doch leider ohne Harmonie.

 

22.03.2018

Für Kater Paul hieß es abermals in die Transportbox einsteigen. Das Ergebnis der Blutuntersuchung war, bis auf einen Wert, der leicht erhöht war, zufrieden stellend, sodass die notwendige Zahnsanierung durchgeführt werden konnte.

Mit Paul zusammen, musste auch die kleine Flocki noch einmal mit in die Praxis. Bei der Hündin war ein Blutwert derart abnorm erhöht, dass unser Tierarzt von einem Messfehler ausgehen musste. Es half also nichts und die kleine Flocki musste noch einmal ein paar Tröpfchen Blut abgeben. Zum Glück ist Flocki sehr artig und entspannt, sodass die Prozedur ohne viel Aufregung überstanden war und sie gleich wieder mit zurück fahren durfte.

Unseren Kater Paul konnten wir am Abend gesund und munter wieder abholen.

 

21.03.2018

Wieder stand der Tierarzt im Mittelpunkt. Wir fuhren mit den Hunden Sonya, Teddy und Flocki sowie dem Katerchen Paul in die Klinik. Alle Vier waren bei der Tierarztrunde am 14.3. vorgestellt worden und hatten nun einen Termin zur genauen Untersuchung. Bei Teddy wurde der Hodensack kontrolliert, der geraume Zeit nach der Kastration immer noch eine Schwellung aufweist. Alles im grünen Bereich, es handelt sich nur um Narbengewebe - so die Diagnose. Bei Flocki (13 J.) und Paul (10 J.) nahm der Tierarzt Blut ab, um in Vorbereitung auf die Zahnsanierung wichtige Werte zu haben. Jede Narkose stellt für ältere Tiere ein erhöhtes Risiko dar. Das Labor-Ergebnis gibt es am nächsten Tag, so dass wir alle Tiere gleich wieder mit ins Heim nehmen durften. Auch Sonya, obwohl unser erfahrener Tierarzt beim Anblick des Röntgenbildes echt blass geworden ist. Ihr Karpalgelenk weißt eine totale Luxation auf. Auf magische Weise kann Sonya dennoch echt gut laufen und ist auch bei der Untersuchung nicht schmerzempfindlich gewesen. Es ist eine alte Geschichte, bei der sich der Körper selbst geholfen hat. Menschliches Eingreifen ist unnötig, es würde vermutlich eher Schaden anrichten als Nutzen bringen.  Erstaunlicherweise lahmt die Hündin aber leicht mit dem anderen Vorderbein. Verdachtsdiagnose: Bizepssehnenabriss. Nun soll Sonya erstmal gründlich abspecken, um die Gelenke allgemein zu entlasten. Mal schauen, ob das auch schon eine Besserung bringt.

 

20.03.2018

Leider haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Formina hatte einen kinderfaustgroßen Darmtumor und dazu einen solch niedrigen Hämatokritwert, das von  einer Leukose ausgegangen werden musste. Ihre Chancen auf Genesung standen nicht gut. Erschwerend kam hinzu, dass Formina nie eingesperrt war. Jetzt hätten wir sie eine Zeit lang im Käfig halten und ihr Medikamente verabreichen müssen. Sie wollte nie angefasst werden, nie menschliche Nähe spüren. Das wäre der blanke Horror für diese Katze gewesen und das bei der düsteren Prognose. Also haben wir gemeinsam entschieden, Formina nicht aus der Narkose aufwachen zu lassen , sondern ihr die Ruhe zu gönnen. Formina wird, wie alle Tiere, die bei uns sterben, im Krematorium eingeäschert und ihre Asche in einem Wäldchen verstreut. Die dreifarbige Katze lebte 10 Jahre bei uns und zwar so, wie sie es wollte - in absoluter Freiheit. Sie war eine Diva im wahrsten Sinne des Wortes, wir werden sie niemals vergessen.

 

19.03.2018

Unsere Scheunenkatze Formina machte keinen guten Eindruck. Ihr Fell sah struppig aus, die Katze wirkte schlapp und ließ sich anfassen. Oh je, das ist ein schlechtes Omen, wenn sich so scheue Samtpfoten plötzlich zahm zeigen...

Wir stellten ihr erstmal einen Extranapf gutes Futter hin, was Formina auch mit Appetit verputzte. Aber irgendwie ließ es uns keine Ruhe. Also beschlossen wir, die Katze doch dem Tierarzt vorzustellen, auch wenn diese Fahrt samt Untersuchung einen großen Stressfaktor für eine Scheunenkatze darstellt. Formina konnten wir ohne jegliche Gegenwehr in die Transportkiste setzen, wobei man deutlich spürte, wie mager sie ist. Durch ihren dicken Pelz wirkte sie immer mollig. Der Tierarzt hielt es für besser, die Miez erstmal dort zu behalten. Morgen wissen wir mehr.

 

17./18.03.2018

Das Labor teilte das Ergebnis von Stellas Blutuntersuchung mit. Die Werte sind in der Tat nicht brillant, obwohl man, wie schon geschrieben, Stella nicht das Geringste anmerkt. Auch die Tierärztin ist verblüfft. Stella bekommt nun zur Unterstützung erstmal Nierendiät und wird in gewissen Abständen erneut kontrolliert. Vielleicht sind die Werte aufgrund der vor Wochen erfolgten Räudebehandlung so abnorm, man wird es sehen.

 

16.03.2018

Am Nachmittag brachten die Söhne von Frau H. den kleinen Frytek zurück ins unser Tierheim. Angesprochen auf die Problematik, dass im Fragebogen ein Sohn als Betreuer des Hundes eingetragen ist, wurde uns erklärt, dass dies nur für den Fall einer kurzen Krankheit der Mutter gemeint war, aber nicht für den Todesfall. Aha. Frytek wurde in ein vorbereitetes Einzelzimmer einquartiert, bekam sein Mäntelchen wieder an, denn solche eisigen Temperaturen ist er ja nicht mehr gewöhnt. Schließlich durfte er ja in den vergangenen Wochen auf dem Sofa in der gemütlichen Wohnung residieren. Der Anblick des kleinen Rückkehrers bricht uns fast das Herz. Frytek kann nicht ins Rudel, er muss für sich allein sein, da er mit den Artgenossen nicht recht klar kommt. Bitte, bitte ganz schnell her mit einem neuen Wohnungsplatz und menschlicher Gesellschaft für den armen Hund, der nun innerhalb eines Jahres zweimal seine "Mutti" und sein Zuhause verloren hat.

 

 15.03.2018

Gegen 18 Uhr fuhr der geräumige, klimatisierte Transporter der Tierhilfe Hoffnung bei uns auf den Hof und brachte die 5 neuen Hunde aus der Smeura. Auch Gottchen, sind das wieder liebenswerte Geschöpfe. Am meisten gefreut haben wir uns über die alte Hündin Fulga, die ganz freudig aus ihrer Box getappelt kam, mit dem Schwänzchen wedelte und gleich mal das Gelände erkunden ging. Fulga läuft unrund und steif, aber dennoch viel besser, als wir es erwartet hatten. Mehrmals kam sie neugierig zu uns und holte sich eine Streicheleinheit ab. Wir sind sooo froh, diese Omi hier zu haben und ihr noch eine schöne Zeit machen zu dürfen. Dame zeigte gleich, dass sie jung und verspielt ist, Bonni eher ruhig und Dulfi machte erstmal einen auf "ich setz mich in die Ecke und warte ab", lies sich aber streicheln und auch ins Quartier tragen. Einzig Bathild, die jetzt Mathilda heißt und viel kleiner ist, als auf dem Foto, wollte uns gar nicht an sich ran lassen, war ständig auf der Flucht. Als sie dann jedoch von selbst ins Zimmer ging und wir mit ihr im Raum waren, konnten wir sie sanft berühren und eine kleine Leine befestigen. Es wird noch eine Weile dauern, bis Mathilda wirklich Vertrauen zu uns hat, wir geben ihr natürlich diese Zeit.

Und tatsächlich können wir auch eine Vermittlung melden. Kater Fred hat einen neuen Wirkungskreis in einer geräumigen Dresdner Wohnung. An seiner Seite ist ein gleichaltriger Kater, mit dem er nun gemeinsam die 3 Zimmer und den eingenetzten Balkon aufmischt. Wir hoffen auf Harmonie und ein glückliches Zusammenleben für die nächsten 20 Jahre :-)

 

14.03.2018

Die nächste Tierarztrunde im Heim.

Es ist erstaunlich, wie schnell 14 Tage vergehen. Ernüchternd waren gleich die Eingangsuntersuchungen der Rückkehrer Paul und Flocki. Bei Beiden sind die Zähne desolat und müssen umgehend saniert bzw. teilweise gezogen werden. Flocki hat zudem eine Ohrenentzündung rechts und eine Beule an der linken Brustwand. Vermutlich ein Lipom, aber darüber soll eine Ultraschall-Untersuchung genaue Auskunft geben.

Hündin Sonya zeigte in den vergangenen Tagen ab und zu eine Lahmheit vorn links, so dass sich die Tierärztin das Karpalgelenk gründlich anschaute. Wahrscheinlich liegt dort eine alte Verletzung/Fraktur vor, die von selbst geheilt ist, aber eben dadurch nicht wirklich korrekt. Das Gelenk wird zur besseren Abklärung in den nächsten Tagen geröntgt. Und natürlich wurde auch Stella gründlich untersucht, einschließlich Blutentnahme für ein geriatrisches Profil. Die Tierärztin meinte, dass Stella einen guten Eindruck macht.

Eine Impfung erhielten dann noch 5 Katzen, bei Lola muss in 14 Tagen der nächste Versuch gestartet werden. Sie ließ uns einfach nicht ran.

 

13.03.2018

Das Unglück setzt sich fort.

An diesem Tag erreichte uns der Anruf einer Frau, die uns mitteilte, dass der Hund Frytek, welcher am 14.02. von uns nach Sebnitz vermittelt wurde, zurück ins Tierheim muss. Sein Frauchen, die Mutter der Anruferin, sei tragischerweise durch eine Grippeinfektion verstorben. Das machte uns sehr betroffen. Und sofort kam uns der Gedanke, dass diese Frau doch 3 erwachsene Kinder hatte, von denen ein Sohn als Betreuung für Frytek im Falle von Krankheit etc im Fragebogen eingetragen wurde. Er wohnt sogar im selben Haus. Alle Kinder waren damals mit hier vor Ort, kennen den Hund und wissen um die Problematik. Und dann im Ernstfall ist offenbar keiner bereit, den Hund zu versorgen. Arme Mutter und armer Frytek. Kaum hatte er es endlich auf ein weiches Sofa geschafft, holt ihn das Tierheimleben ein. Er wird uns in den nächsten Tagen gebracht...

Neu hier im Hause sind zwei Wellensittiche, die ein Mann aus gesundheitlichen Gründen abgab. Er hat auf die Vögel allergisch reagiert, ständiger Husten war das Ergebnis. Die Piepsis hatten ein gutes Zuhause dort mit großer Voliere und viel Freiflug im Wohnzimmer. Es ist ein Pärchen, knapp 2 Jahre alt. Wir optimistisch, bald eine neue artgerechte Bleibe für die Zwei zu finden.

 

12.03.2018

Am Nachmittag war es soweit, Hund Nike stand mit seinen Besitzern vorm Tor. Die Formalitäten wurden erledigt, der Fragebogen zu den Erfahrungen mit dem Hund ausgefüllt und dann verließen die Menschen unser Empfangshaus. Kein Blick zum Hund, kein "Machs gut!" , nichts. Bindung Null, Empathie Null. Und was wurde im Vorfeld nicht alles gesprochen...Nike, der echt hübsche Kerl mit dem schelmischen Blick wird eine neue Familie finden, die ihn dann hoffentlich bis ins hohe Alter liebt und behält.

Ich möchte hier die Zeilen von Frau B. , die uns heute erreichten, allen zu lesen geben. Treffender kann man nicht formulieren, was uns bewegt. Frau B. wohnt in Bayern, hat eine sehr alte Katze Stupsi von uns und seit 3 Jahren die damals panische Hündin Hilde. Immer hielt sie zu ihr trotz aller Widrigkeiten, erfreute sich an den kleinen Fortschritten und hat heute einen tollen Hund an ihrer Seite, der sie glücklich macht.

Sie schreibt:

Liebes Team von „Hoffnung für Tiere“, auch ich war entsetzt angesichts Ihres Berichts über Stella und Nike. Man fasst es nicht. Und am schlimmsten ist ja, wie oft ich solche Geschichten nun schon auf Ihrer Homepage gelesen habe. Es tut mir jedes Mal nicht nur um das jeweilige Tier leid, sondern auch um Sie alle, die mit so viel Herzblut und unter ohnehin sehr schwierigen Bedingungen arbeiten und zusätzlich zu allem anderen immer wieder mit solch inakzeptablem Verhalten konfrontiert werden. Ich kann gut verstehen, wie Sie das immer wieder treffen und enttäuschen muss. „Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen“, das sagt sich immer so leicht. Aber in der Praxis gibt es eben Dinge, an denen man lange knabbert und die unheimlich Kraft kosten.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

10./11.03.2018

Ein Wochenende zum Abgewöhnen.

Samstag wurde uns die liebe Hündin Stella wieder gebracht, kaum das sie richtig eingezogen war im vermeintlich neuen Zuhause. Als Begründung gab man an, Stella wäre nierenkrank, was wir verschwiegen hätten. Wir können versichern, dass Stella hier im Heim zu keiner Zeit unsauber war, selbst 12 Stunden über Nacht war alles tip-top. Stella zeigt außerdem kein vermehrtes Trinkverhalten oder Unruhe mit ständigem Harnabsatz. Wir können also wiedermal nur ratlos und enttäuscht den Kopf schütteln und nach einem neuen Platz für diese liebe Maus Ausschau halten. Vorher werden wir zur eigenen Sicherheit ein großes Blutbild anfertigen lassen.

Der nächste Nackenschlag kam dann am Sonntag. Ein Anruf, dass der nette Rüde Nike, welchen wir im Juni 2017 vermittelt hatten, in den nächsten Tagen zurück in Heim gebracht wird. Sein Herrchen muss nun arbeiten gehen (versichert wurde damals, dass das nie wieder der Fall ist aufgrund von Alter und Krankheit) und die Lebensgefährtin kann aus gesundheitlichen Gründen den Hund auch nicht betreuen.

Wenn wir hier eines Tages resignieren, dann liegt es nicht an der schweren Arbeit 7 Tage die Woche oder an der stets angespannten finanziellen Situation, sondern einzig daran, dass wir genug haben von Schwindel, Enttäuschung und Intoleranz. Ein Tier aus dem Tierheim zu holen bedeutet eine Mission und keine Anschaffung. Das sollte mal rein in alle Köpfe.

 

09.03.2018

Und noch ein Rückkehrer sitzt nun traurig bei uns. Die alte Hündin Flocki, welche 3 Tage mit ihrem toten Frauchen in der Wohnung gefangen war, bis man sie fand, wurde am Nachmittag abgegeben. Die kleine, dickliche Flocki ist mittlerweile 13 Jahre alt und verliert nun alles, was sie gern hatte. 5 Jahre lang war sie glücklich, jetzt sitzt sie im Tierheim und trauert. Wir können nur alles versuchen, um ihr über den größten Schmerz hinweg zu helfen und nach einem neuen Zuhause Ausschau zu halten. Es wäre so wichtig für diesen Hund, der für ein bisschen liebevolle Ansprache Annett gleich die Hand abgeschleckt hat.

 

08.03.2018

Zuwachs gab es in unserer Katzenquarantäne.

Eine Fundkatze wurde abgegeben. Das zutrauliche getigerte Tier lief tierlieben Menschen zu, welche die hübsche Mieze aber aufgrund einer Allergie nicht behalten konnten. Die zarte Mieze besitzt keinen Schwanz mehr. Dabei scheint es sich um eine alte Verletzung zu handeln. Wir haben natürlich die Hoffnung, dass sich die Besitzer noch bei uns melden.

Außerdem wurde Kater Paul ins Tierheim gebracht. Das ausgesprochen nette Kerlchen hatten wir im Sommer 2011 auf einen traumhaften Freigängerplatz vermittelt. Nun muss die Familie das Haus verkaufen und in eine Wohnung ziehen, wo noch dazu keine Katzenhaltung erlaubt ist. Für den mittlerweile 10 jährigen Kater ist der Verlust seiner Idylle ein tiefer Einschnitt. Kein Wunder, dass er nun entsprechend trauert und wir auch.

Um für die Versorgung von Paul, der Fundkatze sowie unseren anderen Samtpfoten gewappnet zu sein, schickte uns ein langjähriger Freund unserer Einrichtung, Herr Z. aus Bamberg, eine ganze Palette Katzentrockenfutter von animonda. Das ist schon ein beeindruckender Anblick, wenn solch ein Geschenk vom LKW geladen wird. Wir sagen ganz gerührt DANKE!

 

07.03.2018

Ganz traurig aus der Wäsche kuckte am Morgen die hübsche Gretel, als sie ohne Frühstück in den Auslauf entsandt wurde. Ein bisschen missmutig schleckte sie dann am frisch gefallenen Schnee. Grund für die Diät war die Zahnsanierung für die Gretel am Vormittag einen Termin hatte. Leider hatte sie einen ganz schlimmen Eckzahn, der sogar gesplittert war und herausoperiert werden musste. Im gleichen Atemzug wurde auch der Zahnstein von den anderen Zähnen entfernt. Voller Vorfreude auf einen Spaziergang lies sich Gretel das Geschirr anziehen und verlies mit uns das Gelände. Doch endete der Ausflug bereits am Auto. Und wieder schaute sie etwas dumm aus der Wäsche, als wir sie in die Transportbox verfrachteten. Nach gerade einmal zwei Stunden erhielten wir den Anruf der Tierärztin, dass alles gut verlaufen sei und Gretel wieder wach wäre. Und so war die hübsche Hündin bereits am späten Nachmittag wieder unter ihren Artgenossen, nur diesmal ohne Zahnweh.

 

06.03.2018

Unser kleines Sensibelchen Stella hat mit ihrer Art eine Familie hier aus der Nähe beeindruckt und durfte heute dort einziehen. Die relativ kurze Autofahrt verlief ohne Probleme, bei Ankunft freute sich Stella sehr, die ihr bekannten Menschen dort vorzufinden. Bei etlichen Spaziergängen hatten sich beide Seiten wirklich bestens angefreundet, was einer entspannten Übergabe der Hündin äußerst zuträglich war. Stella probierte im Haus gleich erstmal alle Schlafplätze aus, das Körbchen, das Sofa und den Teppich. Dann ging sie sogar mit Herrchen ins Obergeschoss, als dieser seine Brille holen wollte. Darüber staunte Mario sehr, denn Treppen laufen hätten wir eher als eine große Herausforderung für Stella gesehen. Alle Voraussetzungen für eine glückliche Zukunft sind also gegeben und werden hoffentlich ausgekostet. Wir bedanken uns bei Stellas neuer Familie für die Geduld mit der Kleinen und wünschen das Beste.

 

05.03.2018

Zwei Anrufe gingen ein, die uns sehr betroffen machten. Ein Herr meldete sich und sagte, dass Frau A. aus Freital, welche einen kleinen untersetzten Hund aus unserem Tierheim hat, tot in ihrer Wohnung aufgefunden wurde. Die Frau lebte allein, den Hund würden sie in Kürze zurück in unser Heim bringen. Frau A. hatte Floki im Mai 2013 adoptiert, sie liebte die Kleine sehr und war keineswegs eine betagte Frau. Wir sind wirklich bestürzt über ihren plötzlichen Tod.

Kurze Zeit später rief eine Frau an, die uns mitteilte, dass Katze Kati am Samstag zurück ins Tierheim gebracht würde. Ihr Vater wäre ganz unerwartet verstorben, seine Frau hätte daraufhin einen Zusammenbruch erlitten und wäre im Krankenhaus. Fam.S. aus Neustadt/Sa. hatte Kati im August 2012 aufgenommen. Die Tochter gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich ihre Mutter wieder erholt und Kati in absehbarer Zeit vermutlich zurück kann. Es wäre für die ältere Frau ein großer Halt, ihre geliebte Katze wieder bei sich zu wissen. Und auch uns würde es beruhigen, denn Kati hat dort wirklich einen überaus guten Platz.

 

Aber es gibt auch etwas Erfreuliches zu berichten: Katze Madeleine hat ein Zuhause gefunden. Damit ist sie die Erste aus der "M"-Truppe, die eine Familie ihr Eigen nennen darf. Nun hoffen wir natürlich, dass auch den Anderen dieses Glück widerfährt. 

 

03./04.03.2018

Leider hat alles Daumen drücken nicht geholfen - die jungen Leute, welche sich für Rocco interessierten, sind kein zweites Mal erschienen und haben auch keine Nachricht gesendet. Schade. Auch für Katze Elsa hatte sich Besuch angekündigt, auf den wir vergebens warteten. Naja, so ist das hier eben. Dafür kamen nette Interessenten für Hündin Gretel, für Rüde Lim und sogar für Amethyst. Das wäre natürlich ein ganz besonderer Moment, wenn dieser liebe alte Knabe ein Zuhause bekäme.

 

02.03.2018

Eine tolle Vermittlung liegt hinter uns. Ausziehen durfte die hübsche Florica. Nach einem erfolgreichen ersten kennen lernen mit Spaziergang war der Entschluss gefasst, dass Florica die Richtige ist. Die nette Familie hatte zuvor bereits viele Jahre einen Hund aus unserer kleinen Einrichtung. Vorher musste die ehemalige Rumänin aber noch einige Tests bestehen. Nach dem erfolgreichen Katzentest durfte sie unsere Schafe kennenlernen und im Anschluss mit unseren Hühner auf Tuchfühlung gehen. Auch hier zeigte sich Florica wenig interessiert an den anderen Tieren, sodass wir einen Termin vereinbaren konnten. Wir hoffen, dass Florica nun ihr Für-immer-Zuhause gefunden hat und ihren neuen Menschen viel Freude bereiten wird.

 

01.03.2018

Zwei Schülerinnen des Lessing-Gymnasiums Kamenz hatten sich angemeldet, um ein Interview mit uns zu führen. Es ging um das Thema Tierliebe, welches im Ethikunterricht behandelt wird. Dazu möchten die Beiden eine Powerpoint-Präsentation machen und brauchten entsprechende Informationen, Material, Fotos. Die Jugendlichen hatten sehr kluge Fragen vorbereitet, so z.B. ob wir der Meinung sind, dass Paris Hilton tierlieb ist, weil sie einen kleinen Hund hat, den sie immer auf dem Arm trägt. Oder ob es uns weh tut, unsere Schützlinge "wegzugeben". Dazu die Fragen, ob wir Vegetarier sind, ob wir unseren Beruf lieben und welche Haustiere wir selbst daheim haben. Und viele, viele weitere Fragen. Es war ein äußerst interessantes Gespräch, was beide Seiten beeindruckt hat. Wir wünschen den Schülerinnen viel Erfolg bei ihrem Vortrag.

 

28.02.2018

Zur Tierarztvisite im Tierheim wurden unsere Quarantänemiezen unter die Lupe genommen. Nachdem sich die Tierärztin vom guten Allgemeinbefinden von Severin und Selena überzeugt hatte, gab sie ihr Einverständnis für eine erste Impfung. Die noch bestehenden gesundheitlichen Probleme sind nicht akut und so geben wir Beiden mehr Zeit, noch etwas an ihrer Konstitution zu arbeiten und erst einmal einen Impfschutz zu erhalten. Glücklicherweise fanden sich schon im Vorfeld liebe Impfpaten, sodass wir den Beiden Ihre erste Grundimmunisierung gleich ermöglichen konnten. Selenas (aktuelles Foto der Woche)  Anfangsgewicht von 1,7kg konnte sie auf 2,4 kg anheben. Der Gedanke, dass diese halbe Portion eine ausgewachsene Katze ist, lässt uns erschaudern. Es grenzt an ein Wunder, dass sie bei diesem Grad der Vernachlässigung überhaupt noch am Leben ist. Sie schnurrt so tapfer, wenn man sie streichelt. 

Außerdem konnte die Tierärztin bei Ela die Fäden der Wolfskrallen-Operation entfernen. Alles ist sehr gut verheilt. Elas Kumpeline Gretel wurde auch noch einmal untersucht, da uns ein "schlimmer" Zahn aufgefallen war. Die Ärztin empfiehlt eine Zahnsanierung und die Entfernung des Eckzahns, damit Gretel auch mit strahlenden Beißerchen punkten kann.

Zu guter Letzt wurde der vom Veterinäramt beschlagnahmte Rüde Teddy untersucht und geimpft. Sein Fell wächst prächtig nach, nur zunehmen mag der quirlige Kerl nicht so wirklich. Doch so schnell geben wir nicht auf. 

 

27.02.2018

In den vergangenen Tagen erhielten wir zahlreiche herzerweichende Post von unseren Ehemaligen. Unter anderem schrieb uns der dreibeinige Rüde Figaro. Zu sehen war er auf zahlreichen Bildern mit der ganzen Familie, die ihn alle abgöttisch lieben. Sie schrieben uns, dass Figaro die ganze Familie gut erzogen hat und sich seinen niedlichen Kulleraugen einfach niemand entziehen kann. Täglich 8km läuft Figaro ohne Anstrengung mit und ist dabei immer gut gelaunt.

Es erreichte uns auch eine Mail von Jano, der damals im polnischen Tierheim schon fast totgesagt wurde. Doch da ist er: ein Jahr nach seiner Vermittlung, mit offenem Blick, einer fantastischen Figur und mit Lebensfreude überall mit dabei. Täglich kocht Janos Frauchen für ihren vierbeinigen Schatz Nierenschonkostfutter selbst, welches er dankbar annimmt. Noch immer ist es für uns wie ein kleines Wunder.

Außerdem gab es Post von Katerchen Horst. Seit vier Monaten wohnt er in der schönen Pfefferkuchenstadt Pulsnitz und hat sein Frauchen völlig um das Pfötchen gewickelt. Mit Wonne verputzt er alles, was er vor sein Mäulchen bekommt. Und aus purer Neugierde hat er sogar schon den Wäschetrockner von innen erkundet. So ein liebenswerter Schlawiner.

 

26.02.2018

Trotz klirrenden Frostes kamen in der Öffnungszeit mehrere Tierinteressenten in unser Heim. Highlight war dabei der Besuch eines jungen Paares, welches Rocco kennen lernen wollte. Der Rüde zeigte all seine Facetten bis hin zum übermütigen Rennen im Garten. Da hatten die Tierfreunde auch den Eindruck, dass der Hund kein "altes Eisen" ist, trotz seiner 12 Jahre. Es folgte ein längerer Spaziergang und im Anschluss die Aussage, dass ihnen Rocco gut gefällt. Nun hoffen wir innigst, dass es einen weiteren Besuch dieser Interessenten gibt und sich für Rocco vielleicht doch noch alles zum Guten wendet.

 

24./25.02.2018

Die Eiseskälte geht nicht spurlos am Tierheim vorüber. Im großen Katzenhaus versagte der elektrische Heizkörper den Dienst. Es musste umgehend ein neues Exemplar organisiert und angebracht werden. Auch das Rotlicht bei den Hühnern wollte nicht mehr leuchten und verlangte nach Ersatz. Unser großes Eingangstor triftete auseinander, so das es nicht mehr zuzuschließen ging. Der Abstand der beiden Flügel zueinander war plötzlich viel zu groß. Auch hier war handwerkliches Geschick gefragt, um die Sache zu beheben. Dazu laufen wir quasi stündlich mit warmen Wasser zu Marius, zu den Schafen und in die Hundegehege, um die Trinkschüsseln zu füllen. Der Verbrauch an Heizöl und Strom ist opulent, aber keiner wird hier frieren müssen. Über die Hunde können wir nur staunen. Sie scheinen tagsüber keine Ambitionen zu haben, sich ins warme Körbchen zu legen, obwohl die Türen offen stehen. Alle sind auf dem Grundstück unterwegs, als wäre es das schönste Frühlingswetter.

 

23.02.2018

Am frühen Nachmittag hatten die Hündin Ela (Nachkontrolle - Amputation der Wolfskralle), Kater Severin (Nachkontrolle Zahn OP) und Bürokater Mausi (Kontrolle der Nierenwerte) einen Termin in der Tierarztpraxis. Der Heilungsverlauf von Elas Pfötchen gefiel der Ärztin sehr gut. Und auch Severin hat den aufwendigen Eingriff gut überwunden. Sein Ankunftsgewicht von 3,5kg ist mittlerweile auf 4,7kg angestiegen, worüber wir uns alle sehr freuen. Sein Appetit ist noch ungebrochen - kein Wunder, so wie er in der Vergangenheit darben musste. Kater Mausi, der alte Herzensbrecher und Zeitdieb, benahm sich auch ganz artig und ließ alle Behandlungen über sich ergehen. Wir hoffen natürlich, dass seine Werte sich gebessert oder zumindest nicht verschlechtert haben. Er ist so ein liebenswürdiger, sanfter Kater.

 

22.02.2018

Der junge Fundkater Maxime konnte vermittelt werden. Kaum hatte er die Quarantäne nach erfolgreicher Nabelbruch OP und Impfung verlassen können, bekundete ein nettes Ehepaar Interesse an Maxime. Die Umstände schienen passend, da bereits ein junger, aufgeweckter Kater dort lebt und dringend einen Spielkameraden suchte. Ebenso ist immer ein Zweibeiner da, um die dringend benötigten Streicheleinheiten zu verteilen. Als Maxime aus der Transportbox stieg, hatte man wahrhaftig das Gefühl, einem Kind im Spielzeugladen zuzusehen. Mit leuchtenden Augen erkundete er jede Höhle, jeden Kratzbaum, jedes Spielzeug. Alles war so neu und spannend. Eine wahre Freude ihm zuzusehen. Das Ehepaar war begeistert, wie angstfrei und friedlich Maxime sich verhielt. Einzig der bereits vorhandene Kater war etwas skeptisch und blieb vorsichtshalber auf Abstand. Wir hoffen, dass die beiden sich bald zusammenraufen und dann ein harmonisches Leben zusammen mit ihren Menschen führen können.

 

21.02.2018

Wir bekamen Besuch vom Hort aus Bühlau. Zehn Kinder der 1.-4.Klasse hatten sich mit zwei Erzieherinnen auf den Weg zu unserem Tierheim gemacht, um einmal aus der Nähe eine solche Einrichtung zu betrachten. Bereits in den Herbstferien war dieser Besuch geplant, musste aber dann kurzfristig abgesagt werden. Diesmal klappte alles. Vier absolut zuverlässige Hunde des Hofrudels begrüßten die Gäste und ließen sich geduldig streicheln. Anschließend ging es in die Scheune. Dort wurden gemeinsam mit den Kindern die Schafe, Hühner und Schwein Marius gefüttert. Sie hatten Haferflocken, trockenes Brot, Nüsse und einige Äpfel mitgebracht, die sogleich von den Tieren genüsslich verspeist wurden. Das sorgte natürlich für Freude. Vorallem Marius mit seiner imposanten Größe und seiner gemütlichen Art beeindruckte alle. Im Anschluss führte der Weg ins Katzenhaus. Leider sind dort gerade nicht viele stressfeste Schmusekatzen, so dass sich lediglich Filzi, Lorelai und Arne streicheln ließen. Aber das tat dem Entzücken keinen Abbruch. Alle Kinder äußersten sich begeistert über diesen erlebnisreichen Besuch und die Erzieherinnen äußerten den Wunsch, in den Sommerferien wieder zu kommen. Da es uns ein Bedürfnis ist, die Jugend frühzeitig über den Schutz der Tiere und deren artgerechte Haltung zu informieren und für dieses Thema zu sensibilisieren, werden wir diesem Wunsch gern entsprechen.

 

20.02.2018

Bestimmt erinnern sich Etliche von Ihnen noch an unseren Kater Alfred, den alten Haudegen, der einst in einer Gartensparte lieben Menschen zulief. Sein Gesicht war arg verletzt, es wurde vermutet, dass ihm ein Waschbär diese Wunde zugefügt hatte. Alfred erholte sich bei uns prächtig und konnte im Oktober 2016 vermittelt werden. Ein Jahr danach wollten wir gern wissen, wie es Alfred geht und riefen mehrfach bei der neuen Besitzerin an. Keiner nahm ab. Eines Tages sagte eine Computerstimme, dass die Telefonnummer ungültig sei. Na prima. Also schrieben wir einen Brief mit der Bitte, sich doch mal im Tierheim zu melden und zu berichten, was der Kater so macht. Keine Reaktion, allerdings kam der Brief auch nicht zurück. Seltsam. Wir machten uns nun wirklich Sorgen und planten trotz der angespannten Personalsituation einen Besuch vor Ort ein. Mario fuhr also gestern hin. Er fand das Haus verlassen vor, Post und Zeitungen von Wochen steckten im Briefkasten. Vermutlich war auch unser Brief dabei... Also fragte Mario in einem Nachbarhaus nach, was denn mit Frau R. und ihrer Katze sei. Er erhielt die Antwort, dass Frau R. bereits im Oktober verstorben sei. Die Katze würde bei ihrer Tochter leben, welche auch im Ort wohnt. Sie nannte Mario die Adresse und er klingelte dort. Und tatsächlich, Alfred saß auf dem Sofa. Ja, es gehe ihm gut und er ist ein lieber Kerl, war die Aussage. Auch, dass er sich prima mit der bereits vorhandenen Miez versteht und man ihn bis zum Frühling im Haus lässt, damit er nicht wieder zur alten Bleibe zurück saust. Alfred ließ sich streicheln und machte einen rundrum zufriedenen Eindruck. Das Gleiche gilt für Mario und uns alle hier, jedenfalls was Alfred betrifft.

 

19.02.2018

Da die Entfernung der massiv vereiterten Zahnwurzelreste in Severins Mäulchen keinen Aufschub duldete, hatten wir für Montag einen OP-Termin vereinbart. Also fuhren wir am zeitigen Vormittag mit dem geplagten Kater und der Hündin Ela (Amputation Wolfskralle) zum Tierarzt, gaben die beiden Patienten dort ab und warteten am Nachmittag sehnsüchtig auf den Anruf, dass die Zwei alles gut überstanden haben. Dieser kam gegen 15 Uhr. Gleichzeitig berichtete die Tierärztin, dass sie das blinde Auge von Severin näher untersucht hat und dabei feststellte, dass bei dem armen Tier ein Diabolo im Kopf steckt. Passt ins Bild dieser ganzen Misere, welche sich offenbar in jenem Haushalt, aus dem die 5 Katzen befreit wurden, abgespielt hat. Am Abend holten wir Severin und Ela wieder ins Tierheim und bekamen noch eine sehr erfreuliche Nachricht von der Tierärztin: das Laborergebnis von Sara´s Blut zeigt einwandfreie Werte bei allen Organen. Toll für eine so alte Hündin.

 

17./18.02.2018

Die Tierärztin war zur Begutachtung der neuen Hunde aus Rumänien sowie der fünf beschlagnahmten Katzen im Haus. Die Hunde machten alle einen guten Eindruck, lediglich ein paar Kleinigkeiten gibt es zu tun. Bei Ela muss eine Wolfskralle amputiert werden, die ein Verletzungsrisiko birgt. Sonya hat eine geringgradige Ohrenentzündung, die nun unter Beobachtung steht, aber noch keiner Behandlung bedarf. Und die gute alte Sara soll mit einem medizinischem Shampoo gewaschen werden, damit sich alte Hautkrusten lösen und dann ausgekämmt werden können. Zudem wurde bei Sara Blut genommen und ein geriatrisches Profil im Labor veranlasst. Wir wollen einfach wissen, ob Saras Organe noch vernünftig arbeiten oder ob sie z.B. Spezialfutter benötigt.

Bei den Katzen stellte sich heraus, dass Severin mehrere eitrige Fisteln im Mäulchen hat, die von alten Zahnwurzelresten herrühren. Diese sollten dringend entfernt werden. Sein rechtes Auge hat keine Funktion mehr, es ist bereits zurückgefallen und bildet einen nicht zu unterschätzenden Infektionsherd. Daher wurde auch hier die Entfernung empfohlen. Die dreifarbige Svetlana plagt eine Bindehautentzündung, sie bekommt nun 10 Tage lang Augentropfen. Bei den anderen Dreien ist vorläufig kein medizinischer Bedarf. Sie müssen vorallem zunehmen.

 

16.02.2018

Termine der anderen Art standen heut ins Haus. Unter anderem kam der Schornsteinfeger und kontrollierte die Abluftrohre, mit dem Ergebnis, dass alles im grünen Bereich ist. Für uns ist dies sehr zufriedenstellend, denn eine weitere große Baustelle könnten wir uns finanziell nicht leisten.

Außerdem wurde gegen Mittag eine große Menge Heu geliefert. Mit vereinten Kräften hievten wir die Ballen auf den Heuboden, wo sie trocken und sauber gelagert werden. In der kalten Jahreszeit vertilgen unsere Schafe gut einen kleinen Ballen pro Tag, sodass unser Heuboden sich zügig leerte. Die kommenden Wochen dürfen unsere Schäfchen also mit gut gefüllten Bäuchen rechnen.

 

15.02.2018

Otylia lag einfach tot in ihrem Bettchen, eingekuschelt ins Stroh, ganz so als ob sie schläft. Sie hatte bestimmt einen "schönen" Tod. Es war absehbar, man merkte ihr einen körperlichen Verfall deutlich an. Otylia war knapp 7 Jahre alt, bekam seit über einem Jahr Tabletten. Nun ist sie tot. Marius hat es offenbar gar nicht mitbekommen, er lag schlafend neben der leblosen Freundin. Auch wenn eine Einzelhaltung für ein Schwein nicht optimal ist, schaffen wir kein weiteres Borstentier an. So richtig fit ist Marius auch nicht mehr, auch ihn plagen einige Problemchen. Er wird vermutlich nicht mehr ewig bei uns sein, bis dahin ist er nun Single. Vielleicht ist Marius sogar froh drüber, denn oft hat Otylia ihn wirklich gemobbt, vom Futter vertrieben und manchmal auch gebissen. Unsere Otylia hatte ein famoses Schweineleben mit Kumpel, mit Platz, mit Schlammsuhle, isoliertem Iglu, Sonne, Wind, Schnee um die Nase. Mit bestem Futter und menschlicher Zuwendung. Sie durfte genießen, was Milliarden ihrer Artgenossen verwehrt bleibt. Auch für uns war der Anblick unserer glücklichen Schweine stets eine große Freude und Genugtuung.

 

14.02.2018

Sebnitz hat einen vierbeinigen Einwohner mehr. Eine ältere Dame kam mit ihren Söhnen ins Tierheim, um Frytek kennenzulernen. Nach vielen Jahren, die sie mit größeren Hunden verbracht haben, sollte es nun speziell ein älterer kleiner Hund sein, am liebsten ein Dackel. Da wurden sie auf unserer Homepage auf Frytek aufmerksam. Weil die Chemie stimmte, durfte unser Polenopi nun bei ihnen sein Körbchen beziehen. Und ihm gefiel es so sehr, er wälzte sich gleich genüsslich darin. Das neue Frauchen ist glücklich, wieder ein Tier umsorgen zu können und ihm mit dem besten Futter zu verwöhnen. Er darf - nein, er soll - sogar mit im Bett kuscheln. Dazu wird unser ehemaliger Schützling allerdings hochgehoben, wie auch bei sämtlichen Stufen. Denn bei den kurzen Beinchen sind sonst schnell die Gelenke überstrapaziert und Hüftprobleme drohen. Doch Tragen ist kein Problem bei dem Kleinen. Einer der Söhne nahm ihn sogleich auf den Arm und ab ging's in den Garten. Bei einer Schäferhund- Statue stockte Frytek und machte einen langen Giraffenhals, um das fremde Etwas zu beschnuppern. Wir lachten herzlich. Im Sommer, meinte die Frau, wird alles voller Figuren und Gartenzwergen stehen, da kann er sich dazwischen verstecken. Vielleicht bekommen wir ja dann ein Foto davon. Bis dahin alles Gute!

 

13.02.2018

Wir machten einen Krankenbesuch bei unserer lieben Alma. Am 05.02. war die Hündin zum zweiten Mal operiert worden, der Kreuzbandriss am rechten Bein wurde korrigiert. Alma´s Pflegefamilie stand auch diese Maßnahme mit ihr durch und wird ebenfalls zu allen Kontrollterminen mit Alma fahren. Die erste Nachkontrolle fand schon statt, Dr.Dziwok war äußerst zufrieden mit der Entwicklung. Wir sind sehr, sehr dankbar, dass uns diese Tierfreunde so prima unterstützen. Und dann hatten sie noch eine ganz freudige Überraschung für uns, nämlich die Aussage, dass Alma für immer dort bleiben darf. Jipi! Wir hatten es stets gehofft, aber nicht daran zu glauben gewagt. Und nun ist es amtlich, unsere Freude ist natürlich riesig. Danke Ihr Lieben, dass Alma´s Glück bei Euch nun bis an ihr Lebensende Bestand hat. 

 

12.02.2018

Die niedliche Hündin Kimba tauschte den Tierheimalltag gegen ein neues Leben in der Dresdner Neustadt. Dort wird Kimba rund um die Uhr betreut und darf sogar mit ins Büro, wenn sie es denn möchte. Natürlich war Kimba ganz schön aufgeregt und untersuchte ihre neue Bleibe gründlich. Besonderes Interesse zeigte Kimba an der ebenfalls dort lebenden Mieze, die "not amused" über den neuen Mitbewohner war. Als die erste Aufregung verflogen war und wir uns mit den vertraglichen Dingen beschäftigten, legte sich Kimba ganz artig auf den Teppich vor dem Sofa. Wir wissen, dass Kimba an der einen oder anderen Unsicherheit leidet, doch der Besuch einer Hundeschule wird Hund und Halter künftig enger zusammenschweißen und ein prima Duo formen. Wir hoffen, dass dies Kimbas letzter Aufenthalt im Tierheim war und sagen danke für die Adoption dieser Hündin.

 

10./11.02.2018

Der schwarze Kater Oskar wurde am zeitigen Nachmittag in eine Transportbox gesetzt und dann natürlich auch transportiert, wie es der Name schon sagt. Die Fahrt ging in die wunderschöne Sächsische Schweiz, wo Kater Oskar eine Zukunft direkt am berühmten Malerweg erwartet. Dort nämlich ist sein neues Domizil, mitten in herrlicher Natur, an einem kleinen Bach. Schöner kann man kaum wohnen! Oskar, selbstbewusst wie wir ihn kennen, marschierte gleich aufrecht durchs Haus, hopste aufs Sofa, schaute aus dem Fenster. Am Abend lag er schon bei seinem neuen Frauchen auf dem Schoß, wie uns ein sofort geschicktes Bild zeigte. Darüber freuen wir uns natürlich sehr und wünschen Oskar und seinen Zweibeinern ganz famose Jahre.

 

09.02.2018

Gegen Mittag kündigte sich eine Mitarbeiterin des Veterinäramts im Tierheim an. Einerseits um die neuen Hunde in Augenschein zu nehmen und deren Papiere zu überprüfen, andererseits mit einem dringenden Anliegen an uns. Das Veterinäramt war auf eine Dame aufmerksam gemacht worden, die augenscheinlich verwirrt war, aber dennoch fünf Katzen in ihrer Obhut hatte. Die Tiere waren in absolut miserabler Verfassung, sodass sie als erstes durch einen Tierarzt medizinisch versorgt werden mussten. Nachdem die akute Lebensgefahr gebannt war, bat man uns um Aufnahme. Natürlich sagten wir die dringend benötigte Hilfe zu. Noch in der Transportbox sah man schon das dramatische Ausmaß der körperlichen Vernachlässigung. Sie können sich vielleicht vorstellen, wie es um die Psyche dieser erbarmungswürdigen Kreaturen bestellt ist. Uns wurde ganz anders. Dank der Vorarbeit des Tierarztes erhielten wir einen ersten Einblick, denn jede der Katzen litt an zahlreichen gesundheitlichen Problemen. Dabei reicht die Palette von massiver Unterernährung, Zahnfleischentzündung, Ohrenentzündung, Schnupfen, Dehydration, Haarlingsbefall, Augenentzündung, Hornhautverletzungen über Leckdermatitis bis hin zu dem Offensichtlichen. Der kleinsten, dreifarbigen Katze fehlen beide Augäpfel. Dabei ist nicht klar, ob die Augen durch eine Erkrankung und die Vernachlässigung herausgeeitert sind oder die Miez schon so zur Welt gekommen ist. Man kann das blanke Fleisch in den Augenhöhlen sehen... Sobald das arme Tier etwas zu Kräften gekommen ist, werden wir unseren Tierarzt bemühen, diesen ständigen Infektionsherd operativ abzustellen. Wir können Ihnen versichern, dass diese kleine Katze großen Lebenswillen zeigt und keinesfalls sofort eingeschläfert gehört. Gern möchten wir Sie, liebe Homepageleser, an unserer Arbeit teilhaben lassen, doch aktuell empfinden wir es als richtig, ihnen diesen schrecklichen Anblick zu ersparen. Dennoch würden wir uns ehrlich darüber freuen, wenn Sie uns bei der Bewältigung, der anstehenden Tierarztkosten für diese armen Geschöpfe unter die Arme greifen würden.

 

08.02.2018

Bereits kurz vor 15:00 Uhr kam der große Transporter der Tierhilfe Hoffnung am Tierheim an. Wir waren sehr dankbar für diesen frühen Zeitpunkt, denn ein erstes Kennenlernen der ungewohnten Umgebung und der neuen Menschen ist für die rumänischen Hunde bei Tageslicht um vieles entspannter. Der nette Fahrer trug mit Herrn Bolze alle Boxen in eines unserer Gehege, welches wir für die Neuankömmlinge vorbereitet hatten. Nach und nach öffneten wir die Boxen und ließen die meist schon ungeduldigen Vierbeiner heraus. Lediglich Pria benötigte eine Extraportion Überredungskunst, um aus ihrer "Höhle" zu kommen. Bu verkroch sich gleich in einer unserer Hütten, lugte aber neugierig heraus und es dauert nicht lange, dann war auch sie auf der Wiese unterwegs. Die alte traurige Sara zeigte sich hier genau wie beschrieben, sie lief in die unterste Ecke des Geheges, ringelte sich dort ein und nahm die Sache eben hin. Die anderen Hunde waren flott unterwegs, sie rannten und spielten und es war eine Freude, ihnen zuzusehen. Alle sind den Menschen zugetan, manche recht stürmisch, andere vorsichtig sanft. Wir freuen uns über die Maßen, wieder 9 dieser wunderbaren Geschöpfe bei uns zu haben, ihnen hier ein angenehmes Dasein bieten zu können und sie hoffentlich eines Tages in ein richtig gutes Zuhause zu vermitteln. Unser besonderer Dank gilt all den netten Aufnahmepaten, ohne die wir solch eine Aktion nicht stemmen könnten.

 

07.02.2018

In den letzten Tagen erhielten wir fantastische Post von unseren ehemaligen Sorgenkindern. Unter anderem schrieb uns Brunhild, die ihren neuen Alltag ganz fantastisch meistert. Die taube und nahezu blinde Mieze erkundete neugierig ihr neues Terrain. Um näher bei Bruni zu sein und ihr im Notfall zu helfen zu können, entschlossen sich die neuen Besitzer in der ersten Nacht auf dem Sofa zu übernachten. Doch Brunhild hatte andere Pläne und verbrachte die Nacht im großen, weichen Bett. Zum Beweis gab es ein Foto von der eingerollten Bruni auf der kuscheligen Decke. Wir haben nicht wenig gelacht.

Wer auch das Bett für sich entdeckt hat, war unsere ehemalige Bürokatze Lina. Rund um die Uhr wird sie beschmust, frisst artig ihre Tabletten und macht allen einfach nur Freude. Lina hat uns so lange Zeit im Büro jeden Tag begleitet. Sie so zufrieden zu sehen, ist ein unbeschreibliches Gefühl.

Besonders gefreut haben wir uns auch über die kurze, aber sehr liebevolle Mail von den Katern Fabian und Frederik. Die beiden Brüder galten als unvermittelbar, weil sie so scheu waren. Doch nette Menschen nahmen sich den Zweien an und wurden belohnt. Ein Foto zeigt Beide einträchtig auf dem Sofa lümmeln. Einfach herrlich!

 

06.02.2018

Unser Vereinsmitglied Frau K. aus Dresden-Weixdorf macht sich seit der Eröffnung des Fressnapfes am Hohenbuschcenter bei diesem für unser Tierheim stark. Auch die tolle Advents-Aktion mit dem Wünschebaum war zum Teil ihre Initiative. Am gestrigen Tag nun fuhr Frau K. mit ihrem Mann am Tierheim vor, um erneut gespendetes Futter vom Fressnapf zu bringen. Wir staunten schon bei der Ankunft, denn am Auto hing ein Hänger. Das gab es noch nie. Und siehe da, der gesamte Hänger war voller Futter! Ein Foto davon sehen Sie bei "Neues". Alles war sorgfältig einsortiert, sonst hätte die Menge selbst diesen Platz gesprengt. Das wir nur so gestrahlt haben und aus dem Staunen nicht rauskamen, können Sie sich bestimmt denken. Wir bedanken uns vielmals beim Fressnapf Dresden-Weixdorf, sowie bei Frau K. und ihrem Mann für diese tolle Unterstützung.

 

05.02.2018

Unser guter Hausmeister ist seit Tagen dabei, das stark in Mitleidenschaft gezogenen Dach des unteren Hundehauses zu ersetzen (siehe "Neues" vom 10.01.). Immer, wenn das Wetter mitspielt, arbeitet er an diesem Projekt, denn in Kürze benötigen wir das Haus wieder dringend als Schlafplatz für die neuen Hunde aus Rumänien. Seit gestern nun ist komplett neues Holz auf dem Dach, darüber Dachpappe. Nun fehlen nur noch die Schindeln.

Am Vormittag fuhr das Heizöl-Lieferauto vor und füllte unsere beiden Tanks. Ja, es war schon wieder soweit... Die Rechnung von 968,17 € ist kein Pappenstiel, aber hier soll natürlich keiner frieren.

 

03./04.02.2018
Wir fuhren mit Filzi und Maxime in die Tierklinik. Zurück kamen wir mit 3 Katzen, denn auch Mausi durfte "heim". Filzi (weiblich) weist eine deutliche Kastrationsnarbe auf, ihr blieb die OP erspart. Kater Maxime wurde kastriert, außerdem wurde der Nabelbruch operiert. Mausi konnte unter Infusion und mit einer wirklich kurzen Kurzzeitnarkose kastriert werden. Seine Nieren haben davon keinen weiteren Schaden genommen, aber die Werte sind schlecht. Nun wohnt Mausi in Brunis ehemaligen Zimmer, damit wir ihm soviel Zuwendung wie nur möglich angedeihen lassen können. Er bekommt Nierendiät, die er recht gut frisst. Aber das Leben im Tierheim macht ihn traurig. Als bekennender ehemaliger Streunerkater ist er die Freiheit gewohnt. All diese fremden Geräusche, Gerüche und Stimmen behagen ihm überhaupt nicht. Wir werden uns weiterhin innigst bemühen, Mausi das Leben hier so angenehm wie möglich zu gestalten.

 

02.02.2018
Und diese Happy-Woche geht weiter!
Die nächsten Glückspilze heißen Quinn und Quentin und die haben wirklich den Jackpot geknackt. Eine über 100qm große Maisonette-Wohnung in Kamenz dürfen sie nun ihren Wohnsitz nennen, ausgestattet mit Balken zum Klettern, mit Kuschelplätzen, mit Fensterliegen und einem herrlichen Sonnenbalkon. Da bleibt kein Wunsch offen. Die beiden Brüder machten es sich allerdings erstmal gemeinsam im Waschbecken bequem :-) Vermutlich brauchten sie eine kleine Verschnaufpause nach der Autofahrt, denn als die Formalitäten erledigt waren und wir uns verabschiedeten, waren Quinn und Quentin bereits in der Wohnung auf Erkundungstour. Wir sind überaus erfreut, zwei Geschwisterchen so gut untergebracht zu wissen und wünschen eine tolle Zukunft.

01.02.2018
Auch unsere Bürokatze Lina hat ein wunderbares, super passendes Zuhause gefunden und zwar in Fürstenfeldbruck. Die Autofahrt dorthin hat Lina in einer großen Flugbox, welche mit ihrem geliebten Körbchen, Futter und Wasser sowie einer Toilette ausgestattet war, bestens überstanden. Sie verhielt sich ruhig und entspannt. Lina wohnt jetzt bei einer älteren Dame und deren Sohn in einer geräumigen Wohnung. Überall gibt es gemütliche Kuschelplätze für die Katze, sie darf natürlich auch ins Bett :-) Gleich nach "Entlassung" aus der Box inspizierte Lina ihr neues Reich. Keine Spur von Skepsis oder Vorsicht, sogar das Futter wurde umgehend probiert. Aber das Wichtigste ist Omi, die sich so sehr auf Lina freute. Eine überaus tierliebe Frau, welche auch den weiten Weg in unser Tierheim nicht scheute, um Lina kennen zu lernen. Zur Überbrückung der Wartezeit hatte die Tochter der Frau ein Foto von Lina in A4 ausgedruckt und am bereitstehenden Kratzbaum befestigt. Gestern nun zog Lina bei ihr ein und Omi strahlte wie ein Honigkuchen. Am Abend bekamen wir dann schon ganz rührende Fotos. Wir konnten also eine ältere Katze und eine ältere Frau gleichzeitig glücklich machen. Das ist ein tolles Gefühl und ein schöner Lohn für unsere Arbeit hier.

31.01.2018
Ein überaus freudiges Ereignis stand an diesem Tag an: der Umzug von Brunhild. Und sie musste gar nicht weit fahren. Im Nachbarort Großröhrsdorf war schon das Ziel, eine echt große Wohnung mit so lieben Menschen, die sehnlichst auf Brunhild warteten. Alles war bestens vorbereitet, sogar ein Körbchen stand an der Heizung, wie es Bruni im Tierheim so liebte. Wir hatten ihre vertraute Decke mitgenommen und dort hinein gelegt. Nach einem ersten Wohnungs-Rundgang machte es sich Brunhild prompt darauf bequem. Es war erstaunlich zu sehen, mit welchem Mut die gehandicapte Katze durch die Wohnung lief, keine Spur von Ängstlichkeit aufgrund der neuen Situation. Da kann man nur den Hut ziehen. Brunhild wird es dort an nichts fehlen, da sind wir uns sicher. Diese Menschen haben das Herz am rechten Fleck und ein Maß an Tierliebe und Tierverständnis, wie es nicht oft gibt. Unsere Freude über diese Vermittlung ist einfach unbeschreiblich.

 

30.01.2018
Es ist uns immer wieder eine Freude und ein Segen, wenn Geschwister zusammen bleiben können. So auch bei den beiden Katerchen Lennox und Loriot. Das Lustige daran ist, dass der Sohn der Familie Lukas heißt, wie der Bruder der Beiden. So sind zumindest namentlich die drei Geschwister wieder vereint. Obwohl das Haus am Ende einer ruhigen Sackgasse liegt und man im ersten Moment gar nicht glauben mag, noch in Dresden zu sein, sind wir, sowie auch die neuen Besitzer völlig einig darüber, dass die Kater in ihren geschützten 4 Wänden bleiben. Von den Gefahren, die außerhalb lauern, wissen sie ja nichts, da sie in der Obhut des Tierheims groß worden. Das Haus bietet genügend Platz auf mehreren Etagen zum spielen, dösen, erkunden... wenn sie sich trauen. Denn bei ihrer Ankunft waren die zwei Samtpfoten noch etwas eingeschüchtert von der Fahrt, den neuen Eindrücken und den vielen unbekannten Treppen. Lennox erklomm als Erster vorsichtig, begleitet von seinem Maunzen, Stufe für Stufe, bis er auf halber Höhe wieder umkehrte und von Neuem startete. So ging es eine ganze Weile. Der Anfang ist also vollbracht. Nun liegt es an der Neugier der Beiden, wir schnell sie ihre Zweifel überwinden können. Habt Mut, ihr zwei Hüpfer. Die neue Familie wartet, von euch entdeckt zu werden, um euch zu verwöhnen. Vielen lieben Dank für die Aufnahme der Beiden.

 

29.01.2018

Das Veterinäramt bat uns um Mithilfe. Die Amtstierärztin hatte einen verwahrlosten Hund aus einer Wohnung befreit. Die Besitzerin sei weggezogen, lediglich der neue Lebensgefährte käme sporadisch vorbei und würde das Tier auch nicht ausführen. Natürlich sagten wir zu, dem Rüden eine Bleibe zu geben. Ach herrje. Was war denn das für ein elendes Bündel! Total mager (ungefähr 8kg Untergewicht) und bereits Teile des Haarkleids ausgefallen. Kahle Stellen überall, der Name Teddy erschien wie Hohn. Der Ortswechsel ängstige den ungefähr 9 Jahre alten Rüden so sehr, dass er sich lieber nicht vom Fleck bewegen wollte. Er blieb bis zum nächsten Tag in der Transportbox sitzen, obwohl wir ihn in einen netten Raum mit Fußbodenheizung, Körbchen und Kuscheldecke gestellt hatten. Aber immerhin fraß Teddy, ja er schlang regelrecht das angebotene Futter runter. Wir werden nun das arme Kerlchen erst einmal aufpäppeln und ihm zeigen, wie nett die Welt sein kann.

Im Katzenhaus wurde hingegen ein Plätzchen frei, denn die kleine freche Esperanza hat nun einen neuen Wirkungskreis. Sie residiert in einem 200qm großen Haus mit viel Grün ringsum und lieben Menschen, die den ganzen Tag für sie da sind. Als Esperanza im Juli 2017 zu uns gebracht wurde, war auch sie ein mageres Tierchen, verschnupft und verwurmt. Aus ihr wurde dank aufopferungsvoller Pflege in den Monaten ihres Tierheimaufenthaltes eine bildhübsche Katze, die nun ein tolles Zuhause hat. Machs gut, Süße und pass auf dich auf!

 

27./28.01.2018

Zoe hat ihre Superchance leider verspielt. Bereits zwei Tage nach ihrem Umzug wurde alles wieder auf Null gestellt und Zoe ist erneut im Tierheim. Grund: eine ernsthafte Aggression gegen die beiden im Haushalt lebenden Katzen. Diese wollte Zoe für immer aus der Wohnung vertreiben. Obwohl der Katzentest hier im Heim , bei dem zum Glück auch die beiden Frauen zuschauten, absolut vielversprechend verlief, konnte Zoe die Samtpfoten in "ihrem" Revier überhaupt nicht ertragen. Um deren Leben oder Gesundheit nicht zu gefährden, musste die Notbremse gezogen werden. Zoe wurde am Samstag unter Tränen zurück gebracht. Schade.

 

26.01.2018

Gegen Mittag erreichte die Tierärztin unser Tierheim. Bei der Visite gab es heute ein paar Spritzen zu verteilen. Los ging es mit Filzi, die sich wie immer tadellos benahm. Die Ärztin lobt Filzi dafür, dass sie so fleißig an Gewicht zulegt. Die Fundkatze war bei ihrer Einlieferung ins Tierheim nur Haut und Knochen. Und Filz. Danach knöpften wir uns Fundkaterchen Maxime vor. Der freche Bursche schnurrte die Tierärztin so laut und kräftig an, dass ein Abhören des Herzens nicht möglich war. Dafür fiel ein Nabelbruch auf, der zeitnah operiert werden sollte. Wir kamen zu Marlies, die schon das "drohende Unheil" ahnte und sich ganz flach in ihr Körbchen presste. Keine Engelszunge konnte sie dazu bewegen, den Blick zu heben. Dank der ruhigen und feinfühligen Art unserer Tierärztin, gelang die Untersuchung und Impfung ohne viel Stress für Marlies.

Außerdem war der schwarze Rocco vorstellig. Die Tierärztin bestätigte dem Rüden gute Gesundheit und so konnte auch er seine jährliche Impfung bekommen.

Am Nachmittag dann hatten wir einen Termin in der Praxis mit Kater Mausi, der durch tragische Umstände sein Herrchen und sein Zuhause verlor. Haudegen Mausi sollte gründlich durchgecheckt werden. Dabei kam zutage, dass er miserable Nierenwerte hat und sofort an die Infusion muss. Für uns eine wirkliche Überraschung, da er im Tierheim keines der typischen Symptome zeigte, die nierenkranke Miezen sonst aufweisen. Er wird die nächsten Tage wohl in der Klinik verbringen müssen.

 

25.01.2018

Hündin Zoe, die im Herbst vergangenen Jahres von beherzten Tierschützern aus dem schrecklichen Todeslager Braila in Rumänien gerettet wurde, ist nun am Ziel ihrer Träume. Sie darf zwei nette Frauchen ihr Eigen nennen, in einer hübschen Wohnung leben und alles genießen, was einem Hund Freude macht. Dabei leisten Zoe noch ein kleiner, älterer Pudelmix sowie zwei Katzen Gesellschaft. Zoe´s Frauchen hatten vor ihr einen Hund aus Russland, die wirklich gar nichts kannte und vor allem Angst hatte. Sie sind also für alle Eventualitäten gewappnet, haben viel Verständnis und geben Zoe die Zeit, die sie benötigt, um sich an das Leben am Rande von Dresden zu gewöhnen. Wir sind sehr glücklich über diese Fügung und davon überzeugt, dass es ein wahres Happy End für eine ehemalige Todeskandidatin ist. Vielen Dank dafür!

 

24.01.2018

Schon öfter wurde uns berichtet, dass unsere Homepage regelmäßig, ja sogar täglich verfolgt wird, weil sie so aktuell, übersichtlich, ansprechend, ausführlich, spannend, witzig und mit Liebe gestaltet wäre. Wir sagen Dankeschön für soviel Zuspruch und Lob. Auch eine Familie aus Dresden- Mockritz, die uns schon seit Jahren unterstützt, verfolgte online das Geschehen. Nach einigen Erfahrungen mit Tierschutzhunden aus dem Ausland und einer geraumen Zeit ohne Hund, reifte in ihnen wieder die Sehnsucht nach einem neuen vierbeinigen Gesellen. Angetan von Nani und erst Recht entzückt von seiner Beschreibung, kamen sie sofort, um den Schmusebär kennenzulernen. Es harmonierte von allen Seiten. Gestern durfte er endlich sein Körbchen bei eben dieser Familie beziehen. Nach einer von ihm als unheimlich empfundenen Autofahrt, war er froh, im neuen Heim auf dem Teppich liegend unzählige Streicheleinheiten abzuholen. Die Frau des Hauses meinte scherzhaft, "morgen hat er wohl ein Loch im Fell". Er darf sich aussuchen, wo er sich schlafen legen möchte, die Stufen zum Schlafzimmer waren ihm jedoch zunächst noch nicht vertrauenswürdig genug. Mit der Zeit wird wohl seine Neugier und sein Verlangen nach Nähe auch dieses Hindernis überwinden. Für die Zukunft wünschen wir alles erdenklich Gute und sagen wieder einmal Danke für eine gerettete Hundeseele.

 

23.01.2018

Heute war es so weit: Der liebe verschmuste Fundkater Lukas wurde auserwählt! Nach einem wundervollen Besuch der ganzen Familie im Tierheim stand der Entschluss fest, dem Kater ein Zuhause zu geben, in dem er ganz viel Liebe und Geborgenheit bekommt. Im neuen Heim wartete bereits ein gleichaltriger Kumpel, der sogleich großes Interesse an Lukas bekundete, sich aber noch nicht wirklich traute, Kontakt aufzunehmen. Was für ein Happy End für Lukas, der als winziges Baby samt Geschwistern und Mama im Tierheim abgegeben wurde.

 

22.01.2018

Unsere große liebe Freundin Nodschka hat es geschafft. Eine sehr nette Frau war auf der Suche nach einem neuen vierbeinigen Lebensgefährten und machte sich aus dem wunderschönen Weimar auf den Weg, um die große Hündin persönlich kennen zu lernen. Kaum gesehen waren beide beteiligten Feuer und Flamme füreinander. Diesem Glück wollten wir nicht länger im Wege stehen und so konnte Nodschka nun endlich in ihr erstes eigenes Zuhause umziehen. Dort erwarten sie nicht nur weitläufige Freilaufflächen zum Spazieren gehen, sondern auch ein eigenes Sofa vor dem Kamin steht zur Verfügung. Nodschka nahm den Ortswechsel, wie es ihre Art ist, sehr gelassen hin. Im neuen Zuhause, ließ sie sich vertrauensvoll nieder und bekam als Dank auch gleich das Bäuchlein gekrault. Nachdem es dann auch noch ein Begrüßungsleckerlie gab, wich Nodschka ihrem neuen Frauchen nicht mehr von der Seite. Es gibt keinen Zweifel daran, dass hier zusammengefunden hat, was zusammengehört.

 

20./21.01.2018

Die lieben Menschen, bei denen Tiere aus unserem Heim ein Zuhause fanden, erfreuen uns zahlreich mit netter Post und hinreißenden Fotos. So schrieb uns zum Beispiel die alte Katze Murmel (18), dass er ihr prächtig geht und sie jetzt keine Blutdrucksenker mehr nehmen muss. Fundy, die bereits ein Jahr im selben fantastischen Zuhause wohnen darf, meldete sich auch zu Wort. Ihr mussten leider beide Ohren zum größten Teil amputiert werden, da sie mit Karzinomen behaftet waren. Aber Fundy hat es gut verkraftet und sieht auf den Bildern irgendwie lustig aus. Alles Gute für die Beiden!

Post bekamen wir auch von Hund Tuzic. Seine Leute sind entzückt von ihm, weil er so ein Braver ist und richtig schnell lernt. Mit den vorhandenen Katzen (Hänsel von uns) verträgt er sich prächtig. Eines der Fotos zeigt alle Drei vereint auf dem Sofa :-)

Beeindruckende Bilder gab es ebenfalls von Katerchen Enrico, der mit seinem neuen, gleichaltrigen Kumpel Oskar kuschelt und spielt, wie es nur beste Freunde tun. So ähnlich läuft es auch bei Katze Esther, die ebenfalls eine Katzenfreundin gleichen Alters an ihrer Seite hat.

Zuckersüße Fotos gab es noch von Hund Toni, der sich offenbar pudelwohl fühlt. Wir hoffen sehr, dass es diesmal für immer ist.

 

19.01.2018

Und noch eine wunderbare Neuigkeit gibt es. Nach fast einem Jahr Wartezeit im Tierheim, trat Latoya die lange Fahrt in ihr neues Zuhause an. Dort warteten nicht nur ihre neuen Hundeeltern, sondern zu ihrer Freude auch ein paar Artgenossen. Für die äußerst soziale Hündin ein Segen. Latoyas neue Herrchen konnten, bedingt durch ihre anderen Hunde, die auch alle aus dem Tierschutz stammen, zahlreiche Erfahrungen im Umgang mit Hunde aus dem Ausland vorweisen und gehen mit Herz und Verstand an dieses kleine Abenteuer. Für Latoya war die Vermittlung mehr wie ein Sprung ins kalte Wasser, raus aus der gewohnten Umgebung zu (beinahe) fremden Menschen. Am liebsten hätte sie sich unter dem Tierheimauto versteckt, doch es half nichts. Mit Latoya auf dem Arm klingelten wir und wurde freundlich empfangen. Wir sind guter Dinge, dass Latoya dort bald an ihre neuen Hundekumpels Anschluss findet und ihr neues Leben in vollen Zügen genießen kann. Danke an die lieben Menschen, die sich dieser Herausforderung stellen und der kleinen Latoya diese Chance eingeräumt haben.

 

18.01.2018

Die positiven Meldungen von den Chinchillas setzen sich fort. Kaum, dass sich die 3 Damen wieder vertragen haben, durften sie nun in eine eigene artgerechte Behausung nach Siebenlehn umziehen. Es roch noch nach frischem Holz, so neu war das komplett selbstgebaute dreistöckige Gehege. Ein Chinchilla- Traum. Es wurde an alles gedacht: klettern, verstecken, springen, in Korkröhren hopsen... was Stella und Marzia auch sofort ausgiebig taten. Nur Giovanna war von den Eindrücken zu sehr überwältigt und hielt erst einmal ein Nickerchen. Nebenan die beiden schon vorhandenen Chinchilla - Böckchen waren ihrerseits in ihrem Gehege ebenfalls aufgeregt. Nachdem der erste Stress verflogen ist, dürfen sie sich gegenseitig bei einem gemeinsamen Freilauf kennen- und hoffentlich lieben lernen. Wir sagen Danke und wünschen eine schöne Zukunft miteinander.

 

17.01.2018

Wir können wieder von zwei erfreulichen Vermittlungen berichten. Kater Seppi, der im November im Tierheim abgegeben wurde, konnte in sein neues Zuhause nach Pirna umziehen. Der schwarze Kater konnte seinem Glück erst einmal nichts abgewinnen und blieb stoisch in der Transportbox sitzen. Wir ließen ihn gewähren und erledigten die Formalitäten. Schon eine halbe Stunde später begann er langsam seine neue Umgebung, aus der Sicherheit der Transportbox heraus, zu beobachten. Seppis neue Besitzer werden ihm alle Zeit geben, die er braucht, um sich einzugewöhnen. Und wenn er sich erst einmal richtig eingelebt hat, darf er bald schon durch die katzenfreundliche Nachbarschaft streifen. 

Außerdem durfte uns die hübsche schildpattfarbene Mieze Elektra verlassen. Die nette Familie, die vor rund 2 Wochen die kleine Mimi von uns adoptiert hatten, merkten rasch, dass es Mimi viel zu langweilig ohne Artgenossen fand und entschlossen sich Elektra bei sich aufzunehmen. Wie vorher schon Mimi, fand auch Elektra erst einmal alles Neue superspannend. Dass Elektra bei ihrer Erkundungstour einen vierbeinigen Schatten namens Mimi hatte, störte sie kein bisschen. Wir freuen uns sehr, dass die beiden nun zusammen aufwachsen dürfen.

 

16.01.2018

Eine kleine Fundkatze wurde in unsere Obhut übergeben. Der schwarz-weiße jugendliche Kater ist äußerst zutraulich aber leider nicht gechippt. Das ist wirklich Schade, da wir das Kerlchen wirklich gern an seine Besitzer zurückgeben würden. Bis dahin ist er jedenfalls bei uns erst einmal gut aufgehoben.

Zwei andere Miezen verließen uns. Die Katzen Klara und Emil zeigte sich, trotz intensiver Bemühungen äußerst scheu und wollten partout nichts mit uns zu tun haben - im Gegensatz zu ihren Geschwistern Frieda und Friedrich. Die Abgeberin, die sich sehr liebevoll um die herrenlosen Tiere kümmerte, fragte deshalb an, ob sie Klara und Emil wieder in ihre Obhut nehmen soll. Dort waren die Geschwister auch keine besonderen Schmuser aber viel entspannter und glücklich. Sie baute sogar extra für Klara und Emil ein beheiztes Gartenhäuschen, in das sie sich jederzeit zurückziehen können. Wir entschieden uns dazu, den beiden scheuen Katzen ein Leben im Tierheim und dem damit verbundenen Stress zu ersparen, und sie in ihre gewohnte Umgebung zu bringen, wo sie ein freies aber wohl umsorgtes Leben führen können.

 

15.01.2018

Zwei "kalte Schnauzen" durfte in Ihr neues Zuhause umziehen. Der kleine Rüde Toni macht ab sofort die Pfefferkuchenstadt Pulsnitz mit seinen neuen Herrchen unsicher. Und auch die ebenso große Hündin Catalina, lässt sich ihr weiches Fell künftig von Ihren neuen Zweibeinern auf dem kuscheligen Sofa in Großröhrsdorf streicheln. Wir freuen uns, dass wir wieder zwei unserer Schützlinge so gut aufgehoben wissen und hoffen, auf viele glückliche Jahre miteinander.

Die schildpattfarbene Mieze Elsa fühlte sich leider gar nicht wohl. Sie kam am morgen nicht zum Fressen, was sehr ungewöhnlich war und verkroch sich in der hintersten Ecke des Katzenhauses. Was war da los? Genauere Untersuchung offenbarte, dass Elsa eine Bissverletzung am Schwanzansatz erlitten hat. Es half nichts: sie musste zum Tierarzt, wo sie gleich stationär aufgenommen wurde.

 

13./14.01.2018

Uns erreichte telefonisch die Neuigkeit, dass ein Freund des Tierheims und langjähriger Spender leider verstorben ist. Vor einigen Jahren lief dem älteren Herrn ein Kater zu, um den er sich rührend sorgte. Obgleich der nette Mann nicht mit Reichtum gesegnet war, fand er immer einen Weg seinem Kater Mausi, die notwendige medizinische Betreuung zukommen zu lassen. Mausi ist nämlich keineswegs gesund: er leidet an einer Autoimmunerkrankung der Haut und zahlreiche Kampfverletzungen kosteten ihn unter anderem seinen Schwanz. Und nun verlor er auch noch sein geliebtes Herrchen. Armer Mausi. Wir nahmen den lieben Kater in unsere Obhut. Ob wir ihn noch einmal vermitteln können, wird die Zeit zeigen.

 

12.01.2018

Ein kleiner Sonnenschein, nämlich Kätzchen Esther, ging auf Reisen. Ziel war das beschauliche Bautzen. So schön die Stadt ist, so schwer war es für uns, in der Nähe des Hauses einen Parkplatz zu finden. Irgendwann gelang es und wir marschierten mit Transportbox und Mappe zur Wohnung, begleitet vom unaufhörlichen Miau des Kätzchens. Das neue Domizil wurde von Esther voller selbstbewusstem Interesse erkundet, selbst der große schwarze Hund des Paares machte ihr keine Angst. Anders erging es offenbar der anderen Katze im gleichen Alter, sie verschwand fauchend hinter einem Schränkchen, als sie Esther erblickte. Nun bleibt zu hoffen, dass sich Beide anfreunden und in Zukunft gemeinsam die Zeit vertreiben, während ihre Leute arbeiten sind. Aber das wird schon werden.

 

11.01.2018

Kater Casimir hat sein Köfferchen gepackt und dem Tierheimleben ade gesagt. Gar nicht einverstanden war er jedoch mit dem Transfer in sein neues Revier. In der Transportbox jammerte er ganz kläglich und wollte lieber raus. Das tat er dann auch, als wir mit ihm in der Dachgeschosswohnung angekommen waren. Besonders interessiert war Casimir an den vielen Querbalken in der Wohnung, die zum Erkunden und klettern einluden. Die bereits vorhandene Mieze, hielt vorsichtshalber erst einmal Abstand, folgte Casimir aber wie ein Schatten auf seiner Erkundungstour und ließ den hübschen Kerl nicht aus den Augen. Nachdem das vertragliche geregelt war, ließ sich Casimir noch einmal auf den Arm nehmen und richtig knuddeln. Lautes schnurren bestätigte, was wir schon vermutet haben: Er fühlt sich superwohl und will auf keinen Fall wieder zurück ins Tierheim. Wir sind guter Dinge, dass ihm dieser Wunsch erfüllt wird.

 

10.01.2018

Zwei Katzen im Glück. Nicht Hans, sondern Dennis und Friederike durften gestern gemeinsam das Tierheim verlassen und den Abend gemütlich in einer Familie genießen. Nach kurzer Fahrt in den Nachbarort stiegen beide aus Ihrer Transportbox. Dennis, in altbekannter Manier, ganz selbstbewusst und interessiert an allem Neuen. Friederike erst noch verhalten, aber sehr neugierig. Die nette Familie hatte vor vielen Jahren bereits einen Kater aus unserer Einrichtung übernommen, der leider viel zu früh einer Krankheit erlegen ist. Auch in diesem Fall kann man sagen: "Sie gehen nicht, sie treten nur beiseite, um Platz für eine neue Seele zu machen". Oder auch Zwei. Wir freuen uns sehr darüber, Mensch und Tier erfolgreich zueinander gebracht zu haben und wünschen noch viele glückliche Jahre miteinander.

 

09.01.2018

Mehr durch Zufall entdeckte unser Hausmeister eine kleine Katastrophe. Er schaute vom Wäscheboden aus auf die Hundeschlafhäuser im hinteren Rudel und sah, dass eines davon eine Delle im Dach hat. Wie kann das sein? Also schnell hinunter und nachgeschaut. Oh je, bei näherer Betrachtung schwante ihm schon nichts Gutes. Als Herr Kuwan dann im Innenraum die Verkleidung vom Dach entfernte, offenbarte sich eine große Stelle, die vollkommen vergammelt ist. (ein Foto davon ist bei "Neues" zu sehen) Das Holz ist dort komplett weggefault und hat auch den Firstbalken angegriffen. Ein Wunder ist es, dass der Regen nicht durchtropfte. Und auch so war im Innenraum von diesem üblen Prozess nichts zu sehen. Uns bleibt nun nichts weiter übrig, als das Dach komplett zu erneuern. Das Haus wird schließlich dringend benötigt.

 

08.01.2018

Der Glückspilz des Tages heißt Dusja.

Die kluge und dynamische Hündin zog in ein tolles großes Haus am Stadtrand von Dresden ein, welches ganz im Grünen liegt und zu ausgiebigen Spaziergängen richtig einlädt. Ins Auto einsteigen wollte Dusja nicht so recht, als ihr Umzug anstand, aber während der Fahrt benahm sie sich vorbildlich. Das ist schon bemerkenswert für einen Hund aus dem Ausland. Nach einem kurzen Spaziergang ging es ins Haus, wo alles neu und aufregend war. Aber auch hier zeigte Dusja gleich ihre beste Seite: sie brachte das bereitgelegte Spieltau und wartete darauf, das die Menschen es wegwarfen, um es sogleich zu apportieren. Wow! Dusja´s neue Familie muss ihr ganz sicher noch vieles im Alltag beibringen, aber die Hündin lernt schnell und mit Freude. Wir hoffen sehr, dass es ein langes, glückliches Zusammenleben wird und bedanken uns vielmals, dass Dusja auf so einem tollen Platz so liebevoll aufgenommen wurde.

 

06./07.01.2018

In der letzten Woche hatte die Hündin Melina täglich Besuch von einem netten Herrn, der sich vorstellen konnte, die Hündin bei sich aufzunehmen. Und nun war es soweit. Melina bekam ihr hübsches oranges Brustgeschirr angezogen, die Leine dran und auf gings in Richtung frohe Zukunft. Melinas neues Herrchen wartete bereits in unserem Empfangshaus, wo alle Formalitäten erledigt wurden. Dabei wollte die Hündin am liebsten auf dem Schoß sitzen, sie ist so eine Kuschelmaus. Ihr Herrchen hatte bereits vor 6 Jahren eine Hündin aus unserer Einrichtung aufgenommen, die leider im Dezember erlöst werden musste. Nun darf Melina ihren Platz einnehmen. Wir wünschen ein langes harmonisches Miteinander und sagen Danke, dass es wieder ein Hund aus unserem Tierheim sein darf.

 

05.01.2018

Und wieder gab es Glück im Doppelpack. Der hübsche rote Kater Elias durfte gemeinsam mit seiner Schwester Evita in ihr eigenes kleines Refugium umziehen. Die ganze Wohnung war ein einziger Spielplatz für die jungen Katzen. Kletter- und Schlafmöglichkeiten bis unter die Decke und sogar ein eigener kleiner Katzenbalkon. Da geht einem echt das Herz auf. Elias war erst einmal zutiefst beeindruckt und traute sich gar nicht richtig, aber seine Schwester Evita zeigte ihm, wie Klasse dort alles ist. Mit erhobenem Haupt stolzierte sie durch die Wohnung und zeigte keine Scheu vor neuen Dingen. Nach getaner Arbeit konnten wir ruhigen Gewissens wieder die Heimfahrt ins Tierheim antreten und uns über diese wunderbare Vermittlung freuen.

 

04.01.2018

Mit etwas Verspätung, aber dafür zu unserer großen Freude bekamen wir heute zahlreiche liebevolle Geschenke vom Fressnapf-Markt in Dresden-Weixdorf. In der Adventszeit stand dort im Geschäft ein Weihnachtsbaum, an welchem neben Kugeln auch zahlreiche Karten hingen. Diese Karten hatte Annett vorher mit großem Engagement vorbereitet. Auf jeder Einzelnen stand der Name und die Wünsche eines unserer Tiere, dazu ein Foto des Vierbeiners und unser Stempel. Die Kunden des Fressnapf-Marktes konnten also bei ihrem Einkauf eine Karte von dem Baum nehmen, die gewünschten Dinge einkaufen, nett einpacken und eine kleine Nachricht dazu auf die Karte schreiben, welche dann an dem Geschenk befestigt wurde. 25 Kunden machten unseren Tieren diese Freude, es kam ein üppiger Berg von nützlichen und schmackhaften Dingen zusammen. Diese wurden uns heute übergeben. Wir sagen von Herzen Dankeschön! Fotos von dieser Aktion finden Sie unter Neues.

 

03.01.2018

Zwei glückliche Samtpfoten mehr.

Am Mittag reiste die kleine Mimi ins sächsische Neustadt, um bei einer vierköpfigen Familie Quartier zu beziehen. Selbstbewusst, wie wir Mimi kennen, marschierte sie durch die Wohnung. Am Nachmittag, als die beiden Kinder aus dem Kindergarten kamen, gesellte sich Mimi sofort ganz nah zu ihnen und spielte und kuschelte. Wir erhielten bereits ganz süße Fotos. Mimi ist dort definitiv auf dem passenden Platz angekommen. Wir sagen Danke und wünschen eine tolle, erlebnisreiche Zukunft.

Nach dieser Vermittlung fuhr unsere Mitarbeiterin nach Dresden. Diesmal war Kater Struppel an Bord. Sein neues Zuhause ist ein großzügiges geschmackvolles EFH mit herrlichem Grundstück. Ganz anders als Mimi verzog sich Struppel erstmal unter den Schreibtisch in die dunkelste Ecke. Seine Familie hatte ihm ein tolles Zimmer zur Eingewöhnung eingerichtet und hat gewiss Geduld mit dem Kater. Wir freuen uns sehr, dass unser Sensibelchen solch einen tollen Platz gefunden hat.

 

02.01.2018

Der kleine Kater Enrico hat ein neues Zuhause gefunden. Im tiefsten Schneegestöber machte sich die ganze Familie bereits vor einigen Wochen auf den Weg ins Tierheim, wo sie sich in nahezu alle Katzen verliebt haben. Doch der Familienrat tagte und die Wahl fiel auf den hübschen Kater Enrico. Enricos Fahrt im Tierheimauto führte ihn bis in den Landkreis Zwickau, wo neben den Zweibeinern auch ein anderer junger Kater bereits auf seinen neuen Spielkameraden wartete. Angekommen im neuen Zuhause, rief der kleine Enrico erst einmal nach seinen Geschwistern. Als seine Hilferufe unerwidert blieben, machte er sich ganz vorsichtig auf die Suche und fand schließlich Trost bei einem weichen Pantoffel, der erst intensiv berochen und dann genüsslich angekuschelt wurde. Ab diesem Zeitpunkt war das Eis gebrochen und Enrico tapste mit hoch erhobenem Schwanz laut schnurrend durch die große Wohnung. Der bereits vorhandene Kater fand den Neuankömmling befremdlich und verkrümelte sich erst einmal. Es wird sicher nicht lang dauern, bis die Neugier siegt und die Beiden ein echtes Dream-Team werden. Wir freuen uns für Enrico und hoffen, dass er viele glückliche Jahre mit seiner neuen Familie haben wird.

 

01.01.2018

Das neue Jahr begann ganz ruhig und entspannt. Unsere Tiere waren vielleicht etwas müder als sonst, was man auch bei ihren Betreuern nicht ausschließen konnte :-)

Also machten sich alle gemeinsam einen beschaulichen Tag. Das Telefon blieb stumm und keiner klingelte am Tor, denn das Tierheim hatte, wie jeden Feiertag, geschlossen. Solche Zeiten genießen wir in gewisser Weise, denn wir können uns ganz umfassend unseren Schützlingen widmen.

 

30./31.12.2017

Zuerst das Wichtigste: alle unsere Schützlinge haben Silvester gut überstanden.

 Die lieben rumänischen Hündinnen Stella und Zoe haben wir erfolgreich in eines der Rudel eingegliedert.

 Katze Mo konnten wir vom Tierarzt abholen. Die Ärztin hatte Mo nach der Tierheimvisite mitgenommen, weil sich diese Katze absolut nicht impfen lassen wollte. Außerdem war es uns bis zu diesem Tag nicht gelungen, das Geschlecht der Katze rauszubekommen, denn Anfassen ist quasi unmöglich. Dieses Rätsel wurde auch in der Klinik gelöst, Mo ist ein kassiertes Mädchen. Aufgrund ihres Verhaltens wird sie uns wohl lange erhalten bleiben und sich in die Riege der "Unvermittelbaren" neben Arielle & Co. einreihen. Für eine Patenschaft wären wir deshalb sehr dankbar.

 

29.12.2017

Tuzic, der liebe rumänische Rüde, welchen man dort auf einer viel befahrenen Kreuzung aus dem Auto geworfen hatte und der von den Mitarbeitern der Smeura gerettet wurde, dürfte nun das Wahrwerden seiner Träume erleben. Er hat seit dem heutigen Tag eine eigene Familie, die ihn sehr liebt und ihn mit offenen Armen empfing. In der gemütlichen Wohnung war alles bestens vorbereitet, auch zwei Katzen warteten gespannt. Vermutlich hatten sie gespürt, dass etwas Besonderes an dem Tag passiert. Tuzic mussten wir etwas überreden, die Treppen hochzulaufen. In der Wohnung angekommen, war er ziemlich aufgeregt, aber nicht hektisch. Die Katzen fanden kaum Beachtung, viel mehr Aufmerksamkeit erhielt der weiche Teppich im Wohnzimmer. Mit Wonne wälzte sich Tuzic darauf und schnurrte förmlich. Uns ging wirklich das Herz auf. Lieber Tuzic, wir wünschen dir ein wunderbares Leben beim angeln, beim walken, im Bungalow und überall, wo du deine Menschen begleiten wirst.

 

28.12.2017

Es war wieder an der Zeit unsere Patienten bei der Tierarztvisite im Tierheim vorzustellen. Genau beäugt wurde die Fundkatze, die wir Filzi nannten. Unzählige mal rückten wir dem verfilzten langen Fell mit der Bürste zuleibe, sodass man langsam die Schönheit unter der Wolle erkennen kann. Glücklicherweise ist Filzi sehr dankbar für jede Form der Aufmerksamkeit und so benahm sie sich auch tadellos bei der Untersuchung durch die Ärztin. Ein wenig Sorgen hatte sie dennoch, da Filzi recht dünn ist. In vier Wochen wird eine Kontrolle des Gewichts und der Blutwerte, ob nicht etwas schlimmeres im argen liegt. Außerdem wurden noch Filzis Artgenossen Quentin, Quinn, Madelaine und  Hündin Kimba geimpft. Die Nachkontrolle von Mieze Marlies Augen war leider auch nicht so erfreulich. Marlies rechtes Auge tränte und wir werden sie in der nächsten Woche 7 mal täglich mit Augentropfen "ärgern" müssen. Dieses arme Luder hat wahrhaft kein Glück. Hoffen wir, dass sie rasch genesen wird.

 

27.12.2017

Und wieder haben wir einen unglücklichen Hund mehr im Tierheim. Pechvogel Max verlor nach über einem Jahr in neuen Zuhause seine Heimat. Grund dafür war, dass er in der Wohnung seiner Unsicherheit durch aggressives Verhalten Ausdruck  verlieh, was die Familie nicht länger händeln konnte. Dieses Verhalten ist jedoch nicht neu, und die Familie wusste, worauf sie sich einließ. Schade, dass es am Ende doch Max ist, der darunter leiden muss. Der kleine Jack Russel-Dackel-Mix ist jedenfalls gar nicht glücklich nun wieder im Tierheim sein zu müssen.

 

24.-26.12.2017

Wir haben unseren Schützlingen Weihnachten so angenehm wie möglich gestaltet. Einen besonderen Beitrag dazu leistete, wie es schon wunderbare Tradition ist, Frau I. aus Dresden. Sie brachte uns am 23. den Weihnachtsschmaus für all unsere Tiere vorbei, einen riesige Kiste, herrlich dekoriert. So etwas Vielfältiges und Liebevolles, wir waren wieder ganz gerührt. Für jede Tierart gab es individuelle Döschen mit genau dem, was nach deren Geschmack ist. So bekamen die Hunde und Katzen klein geschnittenes Rindfleisch und Zunge, Brunhild und Lina zusätzlich noch gekochtes Entenfleisch mit Frischkäse, die Schweine erhielten Kekse und weihnachtlichen Kuchen, den Hühnern wurde mit Haferflocken und anderen Körnlein eine Freude gemacht. Für unsere Schafe hatte Frau I. viel frisches Gemüse eingepackt, ebenso für die Meerschweinchen und Kaninchen. Diese bekamen zusätzlich noch Zweige vom Obstbaum. Unsere Chinchillas durften sich über getrocknete Petersilie, Hagebutten, Rosenblätter und Ringelblumen freuen. Die Tiere bei diesem Schmaus zu beobachten, war das reine Vergnügen. In den nächsten Tagen werden wir die Fotos davon auf der Homepage präsentieren.

 

23.12.2017

Noch kurz vor Weihnachten machte sich Mario auf einen weiten Weg, um einem Hund von uns das Fest zu versüßen. Und nicht nur ihm, auch seiner neuen Familie. Dieses nette Paar war vor Kurzem extra aus Dortmund ins Tierheim gekommen, um Kimba kennenzulernen. Im gleichen Rudel befand sich auch der Hund Rolf, welcher es einfach besser verstand, das Herz dieser Menschen zu erobern. Mit beiden Hunden ging das Paar spazieren, am Ende fiel die Wahl auf Rolf. Und so durfte er am frühen Morgen ins Auto einsteigen und die Fahrt nach NRW mit Mario antreten. Alles verlief ruhig, Rolf kam gut an und wurde mit Freude in Empfang genommen. Es ist seine zweite Chance, nachdem er aufgrund von Nachwuchs von seiner vorigen Familie wieder ins Tierheim zurück gegeben wurde. Wir hoffen innigst, dass dieser tolle Hund nun für immer seinen Platz gefunden hat.

 

22.12.2017

Viele Besucher kommen täglich zu den Öffnungszeiten in unser Heim. Es sind Tierfreunde dabei, die uns und unseren Schützlingen eine Weihnachtsfreude machen möchten und zahlreiche Leckereien oder auch Geldspenden bringen. Ebenso kommen Tierinteressenten, die sich gern einen vierbeinigen Freund anschaffen wollen. Tuzic, Dusja und Cedar sind im Gespräch, ebenso die Miezen Struppel, Casimir und sogar unsere Omi Brunhild. Weihnachten werden diese Tiere noch bei uns verbringen und am heiligen Abend mit dem herrlichen Weihnachtsschmaus von Frau I. aus Dresden verwöhnt. Aber danach könnte es vielleicht mit einem Umzug klappen. Wir hoffen es für jeden Einzelnen.

An dieser Stelle möchten wir uns auch mal bei all den anonymen Spendern bedanken. Auf unserem Konto sind mehrere großzügige Beträge eingegangen von Menschen, bei denen wir keine Kontaktdaten besitzen. Lediglich die Namen sind ersichtlich, welche wir aber hier logischerweise nicht nennen möchten. Wir sagen einfach auf das Herzlichste  DANKE!

 

21.12.2017

Unser kleiner Kobold Samantha hat nun auch eine richtige Bleibe gefunden. Ihre neue Familie hat Erfahrung mit Jagdhunden, ohne diese jagdlich zu nutzen. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten groß, als Mario mit der Hündin vorfuhr. Für Samantha war natürlich alles neu, interessant und toll. Während Mario mit dem Herrn des Hauses den Vertrag machte und alles Andere besprach, wurde von Samanthas Seite ausgiebig mit der neuen Mutti gekuschelt und gespielt. Und auch gleich die erste Lektion gelernt: Vorhänge sind nicht zum Spielen da! Es liegt sicher jede Menge Arbeit vor dem Trio, aber sie werden es anpacken und meistern. Wir sind sehr froh, dass Samantha endlich wieder ein häusliches Umfeld hat mit der Zuwendung, Auslastung und Erziehung, die so ein junger Hund benötigt.

 

20.12.2017

Ein freudiger Tag für einen kleinen, kranken Hund.

Die süße Luna, unser Spitz-Mädchen, hat nun das, wovon sie sicher immer geträumt hat in den einsamen Tagen und Nächten im Heizungskeller bei ihrem vorigen Besitzer: eine Familie, die sie liebt und umsorgt, artgerecht ernährt und nicht kleinlich ist, wenn es um Tierarztkosten oder sonstige Aufwendungen geht. Dieses herrliche Domizil, ein Bungalow mit großem Grundstück, liegt in Dippoldiswalde. Die Fahrt dorthin verlief äußert ruhig, man merkte Luna überhaupt nicht, obwohl sie in der Box auf dem Rücksitz stand. Nach einer kurzen Pullerrunde ging es ins Haus, wo schon zwei Katzen neugierig schauten. Luna war weiterhin entspannt, Katzen werden von ihr quasi nicht beachtet. Das wiederum fanden die Samtpfoten schon seltsam. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, gingen Lunas neue Besitzer gleich noch an die Luft mit ihr. Wir fuhren mit einem wirklich guten Gefühl wieder ins Tierheim und sagen vielmals Danke! Hoffentlich hat die Hündin noch eine lange schöne Zeit vor sich, ihre Leute werden bestimmt alles dafür tun.

 

19.12.2017

Eine Fahrt zum Tierarzt stand an. Ins Auto verladen wurden zwei Boxen mit den Katern Dennis und Friedrich, die zur Kastration fuhren. Am nachmittag durften wir die Zwei wieder abholen, sie hatten den kleinen Eingriff gut überstanden. Zusätzlich konnte eine Patientin die Klinik verlassen, auf deren Rückkehr wir schon lange warten. Katze Marlies nämlich, die Anfang Dezember an beiden Augenlidern operiert werden musste. Es war eine schwierige OP und die Nachsorge der Augen wurde vom Klinikpersonal übernommen. Erst jetzt, nach dem Entfernen der Fäden und zu einem Zeitpunkt, wo Marlies keine Medikamente mehr benötigt, durften wir die Katze wieder im Tierheim empfangen. Sie sieht etwas seltsam aus mit ihrem rasierten Köpfchen. Aber die offenen Augen, der klare Blick sind eine wahre Freude. Welch eine Erleichterung muss Marlies spüren! Wir danken Dr.Dziwok für seine großartige Leistung und all den lieben Spendern für die Beteiligung an den Kosten der OP. Fotos für Sie folgen in der nächsten Woche.

 

18.12.2017

Für manchen Vierbeiner ist es ein Glück, im Tierheim zu landen. So auch für den gestrigen Neuzugang. Ein Waldkatzen- oder Main-Coon-Mix, der vom Ordnungsamt einer Nachbarstadt zu uns gebracht wurde. Anwohner hatten dort gemeldet, dass das bedauernswerte Tier seit Wochen umherstreift und offenbar keine Bleibe hat. Herrenlose Tiere müssen artgerecht untergebracht werden, somit führte der Weg in unsere Einrichtung.

So ein verfilztes Wesen haben wir seit vielen Jahren nicht mehr gesehen. Es ist nicht mal möglich, sein Geschlecht zu bestimmen, weil auch in diesem Bereich alles Fell verfilzt ist. Richtig harte Knoten und Platten sind am ganzen Körper, in denen sich Tannennadeln und andere Baumbestandteile verfangen haben. Das arme Tier ist ganz mager, aber mit viel Phantasie erkennt man eine bildschöne, graue Langhaarkatze. Noch dazu ist es ein wirklich zutrauliches Geschöpf, dankbar für Futter, Wärme, Ruhe und Zuwendung. Bestimmt wird alles gut werden, jetzt, wo die Katze in Sicherheit ist. Wir werden unser Bestes geben.

 

16./17.12.2017

Die Paketboten von DHL, Hermes und Co. kommen täglich vor unser Tor gefahren und laden jede Menge Kisten ab. Wir werden von lieben Spendern aus ganz Deutschland bedacht mit hochwertigem Hunde- und Katzenfutter, mit getrocknetem Brot, aber auch mit Süßigkeiten, selbstgebackenem Kuchen und Keksen, echtem Christstollen, Tee sowie Kaffee. Oftmals ist der Absender dieser Carepakete nicht zu erkennen, daher möchten wir an dieser Stelle DANKE ! sagen. Danke, dass Sie so oft an unsere Schützlinge und das Personal denken. Das ist ein wirklich gutes Gefühl!

 

15.12.2017

Ein ganz kleiner Umzug war heute geplant. Leider noch nicht ins neue Zuhause, aber näher zu den Menschen. Nachdem vor einigen Monaten auch das letzte Schnupfenkaninchen aus unserem Nagerhaus auszog, ist es still dort unten geworden. Einzig die beiden Meerschweinböckchen Franz-Herbert und Hans-Ole blieben in dem großen Raum zurück. Da die beiden Kerlchen so gar keine Anfragen bekamen, haben wir uns entschlossen, sie einfach näher zu uns zu holen. Und so richteten wir einen geräumigen Meerschweinkäfig im Nachbarraum des Büros ein und zeigten den Jungs ihr neues Domizil. Beide verkrümelten sich rasch in den Häuschen und beobachteten erst ein mal die Situation. Erst nach dem wir ihnen frisches Möhrengrün reichten, sah man kleine Näschen aus den Häusern auftauchen.

Im übrigen sieht es bei unseren drei Chinchillas mittlerweile richtig harmonisch aus. Man sieht Marzia und Stella abwechselnd mit Giovanna zusammen friedlich schlummern. Wir sind echt happy, dass die kleine Stella nun nicht mehr einsam sein muss. Für sie ist dies wohl das beste Vorweihnachtsgeschenk.

 

14.12.2017

Heute gab es viel zu tun für unsere Tierklinik, da unser tapferes Tierheimauto voll beladen mit unseren Schützlingen vorfuhr. Einen Termin zur Kastration hatten die Katzen Arne, Steffen, Evita, Elektra und Esther. Außerdem mit dabei war die Jagdterrierhündin Samantha, die ebenfalls zur Kastration angereist war. Bereits am Nachmittag informierte man uns telefonisch, dass Arne an Kryptorchismus litt, was bedeutet, ein Hoden noch in der Bauchhöhle lag. Die Kastration wurde also für den Tierarzt etwas umfangreicher als gedacht. Am Abend dann durften wir die ganze Rasselbande wieder abholen und wurden prompt von der Tierarzthelferin mit einem Augenzwinkern ausgeschimpft. Sie sagte, wir könnten doch nicht so einen niedlichen Hund zu ihr bringen und verwies darauf, dass Samantha gleich ein Körbchen unter dem Tresen der Klinik bekommen hat, damit sie sich nicht so einsam fühlt und viele Streicheleinheiten bekommen kann. Wir sind immer wieder entzückt vom liebevollen Umgang des Klinikpersonals mit den Patienten und finden es einfach klasse, mit wie viel Hingabe, die meist anstrengende Arbeit erledigt wird. Alle Katzen und Samantha haben den Eingriff gut überstanden.

 

13.12.2017

Marlies, eine der Abgabekatzen, die leider auf beiden Augen ein Rolllid hat, war soweit fit genug, dass wir sie in die Tierklinik brachten, um ihrem Augenproblem beizukommen. Es heißt ja immer, es gibt keine Zufälle im Leben und dieses Gefühl überkommt einen auch in diesem Fall. Der Chefarzt unserer Tierklinik ist Spezialist auf dem Gebiet der Augenheilkunde. So stehen die Chancen gut für Marlies, bald ein schmerzfreies Leben zu führen. Was wird das für ein Gefühl für Marlies sein, nach einer Ewigkeit die Welt mit offenen Augen sehen zu können und nicht nur durch einen kleinen, schmerzenden, eiternden Augenschlitz. Sicher wird uns die Nachbehandlung viel Mühe machen, Augen säubern, salben und Augentropfen verabreichen. Aber für diese Katze bedeutet es einfach alles. Bedauerlicherweise speisten uns Marlies Abgeber - die uns schriftlich versicherten, dass die Katze gesund sei - damit ab, dass man eine Katze doch nicht operieren lassen müsste und wir Marlies einschläfern sollten. Ach, es ist gut das du hier bist Marlies. Es gibt eben keine Zufälle.

 

12.12.2017

Es wurde spannend. Durch die Vermittlung unseres Chinchillas Hugo war die große Voliere leer geworden. Damit bot sich uns eine geniale Chance, die 3 Chinchilla-Mädchen, welche in zwei separaten Volieren leben, auf einem für sie neutralen Territorium zusammenzusetzen. So wollten wir ein letztes Mal eine Vergesellschaftung versuchen. Vorallem für Giovanna wäre das wichtig, denn sie hat sich nun schon zweimal gesträubt, mit Partnern zu leben und führte ein einsames Dasein. Sie wurde als Erste in die große Voliere gesetzt, Marzia und Stella folgten zügig. Und was sollen wir sagen? Es hat funktioniert! Alle Drei waren so sehr mit der Erkundung des neuen Domizils beschäftigt, dass sie sich kaum um die Artgenossen kümmerten. Kurzes Schnuppern, dann ging es weiter. Bis zum Abend war es äußerst harmonisch, was uns optimistisch in punkto Zukunft des Chinchi-Teams stimmt.

 

11.12.2017

Unverhofftes Glück ereilte unsere Mieze Susi. Die Katzenseniorin lebt jetzt in trauter Eintracht bei einem Rentner, der ganz viel Zeit für die schmusebedürftige Katze hat. Erst vor Kurzem war sein treuer Kater, der auch aus unserer Einrichtung stammte, verstorben und er suchte sehnsüchtig einen "neuen" vierbeinigen Kameraden. Schon beim Besuch im Katzenhaus kristallisierte sich eine wunderbare Symbiose zwischen dem einfühlsamen Herren und Susi heraus, die man nur selten so erlebt. Bereits am Abend erhielten wir eine erste Rückmeldung, dass Susi sich auf dem Schoß des netten Mannes nicht mehr wegbewegen wollte und vom Kraulen gar nicht genug bekommt. Wir freuen uns, dass Susi nach neun langen Monaten das Tierheim als glückliche Mieze verlassen durfte und hoffen, dass sie und ihr neues Herrchen noch viele wunderbare Jahre zusammen verleben dürfen.

 

09./10.12.2017

Viel Schnee gab es am Sonntag für uns. Leider war als Beigabe ein heftiger Wind dabei, der das Wetter für Mensch und Tier äußerst unangenehm machte. Die Hunde und Katzen bleiben lieber in ihren Häusern, die Ausläufe waren verwaist. Unsere Schafe sind auch seit zwei Wochen im Winterquartier, was gerade bei solch einem Wetter ein sehr beruhigender Anblick ist. Sie liegen oder stehen in ihrem großen Abteil in der Scheune gemütlich im Stroh, mümmeln genüsslich Heu, Pellets und Gemüse. Uns tun immer all die Tiere leid, die solchen Schneestürmen oder anderen Witterungsunbilden schutzlos ausgeliefert sind, weil sie irgendwo auf einer Weide stehen, wo es keinen Unterstand gibt. Leider keine Seltenheit.

 

08.12.2017

Die Ereignisse überschlagen sich. Leider verstarb Chinchilla Kim und ließ so ihren Hugo allein zurück. Noch betrübt von diesem Verlust kündigte sich ein junges Paar an, deren Chinchilla Mädchen auch vor kurzem erst ihren Partner verlor. Noch kurzem Mailkontakt und dem Besuch im Tierheim war schnell klar - das passt! Es scheint wirklich keine Zufälle im Leben zu geben. Und so können wir vermelden, dass Hugo nicht lang allein bleiben musste und zu seiner neuen Freundin ziehen konnte. Damit dürfte Hugo wohl einen Rekord in unserem Tierheim gebrochen haben. Bereits seit 9 Jahren lebte Hugo in unserer Obhut, bevor er "seine" Leute gefunden hat. Nach all der langen Zeit sind wir natürlich ein bisschen traurig aber auch unglaublich glücklich. Nun hat Hugo täglich Freilauf in der Wohnung und bekommt die Aufmerksamkeit und Zuwendung, die er so sehr verdient hat.

 

07.12.2017

Und noch ein vierbeiniger Glückspilz durfte unser Tierheim verlassen. Der kleine Dackelmann Witold wohnt nun in der nahen Pfefferkuchenstadt Pulsnitz, wo er rundum gut betreut wird. Die junge Familie hatte bereits im vergangem Jahr den Rüden Steve von uns adoptiert und wünschten sich nun einen weiteren vierbeinigen Gefährten. Das die beiden Kerle sich gut riechen können, wusste man bereits durch zahlreiche gemeinsame Spaziergänge. Als wäre es das normalste der Welt, schnüffelte sich Witold seinen Weg durch die Wohnung und fand auch gleich ein zurückgelassenes Schweineohr. Steve nahm es gelassen hin. Es war wohl eine Art Willkommensgeschenk für Witold. Wir waren jedenfalls verzückt von soviel trautem Beisammensein und traten mit einem guten Gefühl den Rückweg an.

 

06.12.2017

Am Nikolaustag konnten wir ein weiteres Tier aus unserer Einrichtung in gute Hände geben. Die Glückliche heißt Zarina und wartete bereits mehr als 16 Monate auf diesen Augenblick. Dort in Dresden, wo sie nun wohnt, ist sie genau am richtigen Fleck. Zarinas neues Frauchen versteht wirklich viel von Katzen, sie ist die Katzenmama in Person. Und hat damit auch die Geduld und Herangehensweise, um der zurückhaltenden Miez die schönen Seiten des Lebens schmackhaft zu machen. An ihrer Seite ist noch ein stolzer Kater, dessen Selbstbewusstsein Zarina bestimmt auch Sicherheit vermittelt. Wir hoffen und wünschen der Süßen, dass nun die tolle Zukunft beginnt, von der sie so lange geträumt hat.

Und noch eine Freude machte uns der Nikolaus: eine großartige Spende der Firma GBS Elektronik GmbH Radeberg ging auf unserem Konto ein. Wir möchten uns auch an dieser Stelle herzlichst dafür bedanken.

 

05.12.2017

Für Luna haben wir eine Art Notfall-Plan entworfen und der beinhaltet vor allem, dass die kleine Hündin näher zu uns Menschen muss und zwar den ganzen Tag über. Vielleicht ist sie dann glücklicher und hat mehr Appetit. Nur wo soll dieser Platz sein? Der einzige Raum, der uns einfiel, ist der so genannte A-Raum, ein Zimmer zwischen Büro und Futterküche. Aber dort wohnt doch schon Brunhild... Vielleicht klappt es ja mit den Beiden? Wir mussten es probieren und hatten Erfolg. Kleiner älterer Hund und blinde, ältere Katze beschnupperten sich kurz, alles blieb entspannt. Als nächstes ging Luna direkt an das Nierendiätfutter von Brunhild und nahm etliche Bröckchen zu sich. Hurra! Wir hoffen, dass sich die fast ständig schlafende Brunhild durch Lunas Gegenwart etwas animiert fühlt, sich zu bewegen. Jedenfalls scheint diese "Notlösung" keine schlechte Sache zu sein. Nachts schlafen allerdings beide getrennt.

 

04.12.2017

Ein spannender Tag für die große Roma und für uns. Bekanntermaßen ist das Mitfahren im Auto für Roma etwas ganz Schreckliches, aber heute musste sie einsteigen. Sie durfte auf der Rückbank Platz nehmen und neben ihr saß ihr zukünftiges Herrchen. So ging die Reise nach Kleinwolmsdorf. Mit vielen beruhigenden Worten und Streicheleinheiten hat Roma diese Fahrt tapfer gemeistert und durfte zum Dank ihr neues Domizil beziehen. Eine Wohnung in einem kleinen, ehemaligen Jagdschloß ! Wow, das hat auch nicht jeder. Romas neue Familie war von der ersten Begegnung an optimistisch. Bei den vielen Besuchen und Spaziergängen mit Roma ließen sie nie Zweifel daran, dass sie ein tolles Team werden und Roma perfekt zu ihnen passt. Und genau diesen Eindruck haben wir auch. Machs gut, große Struppeline und genieße dein neues Leben. Es wird bestimmt herrlich!

Den freigewordenen Platz bezog noch am selben Tag Melina, was uns nicht weniger freute. Denn das ist die kleine rumänische Hündin, die letzte Woche nicht aus der Tötungsstation ausreisen durfte und somit noch immer in Lebensgefahr war. Nun ist sie da und sooo freundlich. Ein richtiger kleiner Sonnenschein. Man kann nur den sprichwörtlichen Hut ziehen vor diesen Geschöpfen. Nach all den furchtbaren Bedingungen und Erlebnissen bewahren sie sich solch ein sonniges Gemüt. Das ist beeindruckend.

 

02./03.12.2017

Oh je, arme kleine Luna.

Die weiße Spitzhündin hat leider einen sehr schlechten Blutbefund. Chronische Niereninsuffizienz mit Proteinverlust. Außerdem eine Anämie (Blutarmut), deren Auslöser offenbar auch die Erkrankung der Nieren ist. Deutlich wird uns hier vor Augen geführt, was man mit falscher Ernährung anrichten kann. Die 10jährige Hündin bekam jahrelang als Hauptnahrung Hundekekse! Dazu noch Katzenfutter, fertig. Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, im Heizungskeller geparkt zu werden und nie Spaziergänge zu machen. Es treibt uns die Tränen in die Augen, wenn wir dieses Häufchen Elend sehen. Luna wurde übrigens als GESUND abgegeben... Nun soll die Kleine Nierendiät fressen, aber die rührt sie quasi nicht an. Überhaupt ist alles, was wirklich Futter heißt, offenbar nicht nach ihrem Geschmack. Jeden Tag kämpfen wir, damit sie überhaupt ein paar Bröckchen frisst. Haben wir was gefunden, was ihr schmeckt, schaut Luna es am nächsten Tag nicht mehr an. Es ist zum Verzweifeln.

Was Erfreuliches gibt es auch noch: 314, 34 € bekommen wir für den Monat September als Prämie von amazon für 189 ausgelieferte Artikel, welche über den Link auf unserer Homepage bestellt wurden. Bitte weiter so, liebe Freunde.

 

01.12.2017

Mieze Frieda und die kleine Spitzhündin Luna hatten heute einen Termin zur Kastration. Bei Frieda war die Operation schnell erledigt und die verschmuste getigerte Mieze durfte schon am Abend wieder zu ihren Geschwistern. Bei Luna lag der Fall allerdings anders. Wie immer bei älteren Hunden erfolgte vor der OP eine gründliche Untersuchung samt Blutwertkontrolle. Dort wurden erhöhte Nierenwerte bei der niedlichen Lady festgestellt. Luna blieb also über Nacht in der Klinik, da man auf die genaue Auswertung des Blutes aus dem Labor noch wartet.

Leider ereilte den kleinen Rüden Toni, den wir 05.09. vermittelt hatten, dasselbe Schicksal, wie zuvor Kimba und Rolf. Er musste wieder ins Tierheim. Unser kleiner Strahlemann entwickelte sich im neuen Zuhause angeblich äußerst negativ. Markierte in der Wohnung, schnappte nach seinem Hundekumpel und auch nach den anderen Familienmitglieder. Nach seiner Rückkehr ins Tierheim können wir nichts Dergleichen bei Toni beobachten. Er ist freundlich und friedlich. Es hat wohl nicht sein sollen und so sehen wir es: lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.