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Rasse: Schnauzer-Mischling Geschlecht: weiblich Geboren: 2005 Kastriert: ja Im Tierheim seit: 10.11.2011 Schulterhöhe: 43 cm |
Die etwas schüchterne Hündin Zambra nahmen wir
auf, n
achdem
uns folgender Hilferuf online erreichte:
"Guten Tag,
Heute wende ich mich an Sie mit einem sehr sehr dringenden Hilferuf.
Eine befreundete Tierärztin aus Paris hat während der Sommerferien einem
nordspanischen Tierschutzverein geholfen, das vor kurzem ein neues «
Tierheim » übernommen hat, welches einem Todeslager ähnelt.
Der Tierschutzverein heißt ASPACAN, der erste Vorsitzende ist Javier
Guitierrez...
Vor kurzem hat die spanische Regierung den Verein ASPACAN gebeten, das
Tierheim von TORRELAVEGA zu übernehmen.
Dieses Tierheim gleicht einem Todeslager oder anders gesagt, der Hölle auf
Erden.
Circa 400 Hunde sind dort kurz angebunden an ihre Hundehütten, oft stehen
sie knöchelhoch im Schlamm (viele Regenfälle im Norden Spaniens).
Die Hunde sind alle unterernährt, sie tranken dreckiges
Wasser in dem teilweise tote Ratten schwammen.
Die Hunde waren weder geimpft
noch entwurmt. Es gab keine Adoptionen, die
Tiere warteten auf den Tod."
Schon als Zambra kurze Zeit bei uns war, fiel auf, dass die Hündin Unmengen
Wasser trinkt. Sie war eigentlich ständig am Napf, 3-4 Liter waren keine
Seltenheit. Also brachten wir sie zum Tierarzt, der feststellte, sie hat
Diabetes insipidus (Harnkonzentrationsstörung). Nun bekommt Zambra
wahrscheinlich ein Leben lang Medikamente (Minirin-Kapseln), welche
wunderbar helfen, aber ihre Vermittlung nicht einfacher machen. Sehr schade
für die liebe Hündin, die nach der
Kettenhaltung in der spanischen Hölle ein schönes Zuhause mehr als verdient
hätte.
Sie ist noch immer etwas ängstlich, es kommt jedoch auch oft vor, dass
Zambra sich an unseren Beinen hochstreckt und gestreichelt werden möchte.
Zambra genießt die viele Bewegung, die ihr das große Grundstück und das
Hunderudel bietet. Sie ist mit allen Artgenossen verträglich.






Zambra in
Spanien:
