Abby

Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Geboren:
12/2010
Im Tierheim seit:
20.02.2014
Schulterhöhe: 52 cm
Gechipt: ja
Gewicht: 22,5 kg

 


Abby und ihre Schwester mussten als Welpen miterleben, wie ihre Mutter auf offener Straße erschlagen wurde. So geht es zu in Bulgarien. Übrig bleiben traumatisierte Hundekinder, die von einer Handvoll Tierschützer aufgenommen werden, obwohl sie dort im Land kaum eine Chance auf Vermittlung haben. Ab und zu fragen sie dann bei uns an, so auch im Fall von Abby. Die Hündin ist nun schon lange bei uns, jetzt möchten wir  versuchen, endlich ein Zuhause für sie zu finden. Bisher kennt Abby ja nur das Leben im Tierheim. Hier beträgt sie sich stets tadellos, ist absolut stubenrein, liebt ihr Körbchen und passt sich prima den Abläufen an. Außerdem zeigt sich Abby absolut verträglich mit allen Hunden, sie hat schon viele kommen und gehen sehen. Nie gab es Probleme. Abby ist sogar einem Spielchen mit ihren Artgenossen nicht abgeneigt, wenn sie animiert wird. Auch das Füttern in der Gruppe ist  bei Abby okay, sie ist nicht futterneidisch, nur sehr verfressen. Mittlerweile kommt die Hündin auf die ihr bekannten Menschen zu, möchte gern ein Leckerchen und lässt sich auch streicheln. Sogar tragen kann man die Hündin. Dennoch hat man den Eindruck, dass sie nicht "wild" auf Körperkontakt ist. Ganz anders sieht es aus, wenn man eine Leine in der Hand hat, weil man z.B. einen anderen Hund aus dem Gehege holen möchte oder weil Abby geimpft werden soll. Dann sinkt die Arme in sich zusammen und pullert vor Angst.

Insgesamt zeigt sie sich in ihrem gewohnten Terrain aber selbstbewusst.

Man könnte fast sagen, dass sich Abby gut als Wachhund eignet. Sie meldet zuverlässig,  wenn jemand aufs Gelände kommt mit sehr lautem Bellen. Dann stellt sie sich auch richtig fest auf, Schwanz in die Höhe, durchaus respekteinflößend. Böses geht von Abby aber nicht aus, da Abby ihr Heil in der Flucht sucht.

Wir konnten beobachten, dass Abby immer über den Zaun unserer Scheune schielt und dann aufgeregt bellt, wenn sie Katzen erblickt.

 

Was für ein Zuhause suchen wir? Eines in einer ruhigen Gegend mit sicher eingezäuntem Garten, denn das Gewöhnen an die Leine wird einige Zeit in Anspruch nehmen und muss im eigenen Grundstück geübt werden. Die lieben Menschen, die Abby die Chance ihres Lebens geben möchten, sollten eine übergroße Portion Verständnis in sich tragen und der Hündin die Zeit geben, die sie benötigt, um all das Schlimme zu vergessen. Das wird mit vielen Besuchen im Tierheim verbunden sein und mit einer immensen Tierliebe. Gibt es sowas oder wartet die arme Abby vergebens?

 

 

Abby, Fina und Goofy

 

 

 

Ankunft in unserer Einrichtung

 


Abby in Bulgarien